Therapie

Die Behandlung des diffusen Haarausfalls unterteilt sich in eine spezifische sowie eine symptomatische Therapie:

Spezifische Therapie

Bei der spezifischen Therapie steht die Beseitigung der Ursachen des Haarausfalls im Mittelpunkt. Falls der Haarausfall durch eine Schilddrüsenerkrankung ausgelöst wird, wird diese Erkrankung therapiert. Lösen bestimmte Medikamente den Haarverlust aus, wird durch den Arzt überprüft, ob auf andere Präparate zurückgegriffen werden kann. Ist der Haarausfall die Folge einer Mangelernährung, kann mittels einer Umstellung der Ernährungsgewohnheiten sowie mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln eine Besserung erzielt werden.

Symptomatische Therapie

Hierbei kommen häufig orale Präparate, welche das Haarwachstum anregen, zum Einsatz. Es handelt sich dabei beispielsweise um Nahrungsergänzungsmittel, die eine Kombination von wichtigen Nährstoffen speziell für die Haarwurzeln beinhalten.

Zusätzlich können bestimmte Wirkstoffe, welche die Durchblutung der Kopfhaut fördern, lokal angewendet werden, wodurch zusätzlich das Haarwachstum stimuliert wird. Die Verwendung spezieller Haarpflegeprodukte (beispielsweise für dünnes Haar) kann ebenfalls das Haar stärken.

Prognose

In den meisten Fällen ist die Prognose des diffusen Haarausfalls gut. Wird die Ursache des Haarausfalls behoben, stellt sich nach einiger Zeit die ursprüngliche Kopfbehaarung zumeist wieder her.

Falls der diffuse Haarausfall die Folge einer Chemotherapie oder einer Strahlentherapie in der Kopfregion war, sind die neugebildeten Haare häufig dünner und heller als die frühere Kopfbehaarung. Dies hat seinen Grund darin, dass durch die Krebsbehandlung die Haarwurzelzellen (besonders die Matrix- und Pigmentzellen in der Wachstumszone der Haare) stark geschädigt wurden.

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