Scheidenpilzinfektion (Vaginalmykose)

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Symptome

Bei einer Pilzinfektion der Scheide treten vor allem folgende Krankheitszeichen auf:

• Starker Juckreiz

• Brennender Schmerz

• Rötungen

• Ödeme (Schwellungen)

• Schmerzen beim Urinieren Manche Frauen berichten auch über Schmerzen verschiedensten Ausmaßes beim Sexualverkehr. Des Weiteren ist ein weißer, bröseliger Ausfluss bei einer Scheidenpilzinfektion häufig. Bei Untersuchung der Vaginalwände, kann ebenfalls ein weißlicher Belag gefunden werden. Nach Ablösen dieses Belages erscheint die nun sichtbare Schleimhaut der Scheide normalerweise geschwollen und gerötet. Auch kleine Blutungen nach dem Entfernen des Belags sind keine Seltenheit.

Insbesondere wenn Frauen schon einmal eine Vaginalmykose durchlebt haben, können sie meistens ein Auftreten der typischen Symptomatik ziemlich schnell als Hinweis für eine neue Pilzinfektion erkennen. Besonders die Kardinalsymptome Juckreiz und Brennen in Kombination mit dem typischen Ausfluss veranlasst viele Frauen zum Stellen der Selbstdiagnose Scheidenpilzinfektion.

Jedoch kann ein ähnliches Krankheitsbild auch durch andere Erreger verursacht werden, weshalb von einer Therapie auf eigene Faust abzuraten ist und lieber eine Kontrolle durch einen Gynäkologen durchgeführt werden sollte. Auf jeden Fall sollte man einen Gynäkologen aufsuchen, wenn die Beschwerden anhalten, in kurzen Abständen wiederkehren, aber auch bei Scheidenpilzinfektion während der Schwangerschaft. Fieber und Schmerzen im Unterleib können ein Hinweis für schwere Infektionen des Unterbauchs sein und sollten ebenfalls abgeklärt werden.

Diagnose

Eine Scheidenpilzinfektion kann durch die Krankengeschichte, durch eine gynäkologische Untersuchung und durch einen Scheidenabstrich diagnostiziert werden.

Manchmal ist es nicht möglich eine Pilzinfektion unter dem Mikroskop nachzuweisen oder von bakteriellen Infektionen zu unterscheiden. In diesem Fall ist das Anlegen einer Pilzkultur oft sehr hilfreich. Vor allem bei wiederholten Vaginalmykosen ist es sehr wichtig, gewisse Risikofaktoren wie Medikamente, andere Erkrankungen oder Hygienegewohnheiten zu erheben, die das Entstehen einer Pilzinfektion fördern können.

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