Symptome

Beginn

Der genaue Verlauf von chronischem Nierenversagen hängt davon ab, welche andere Krankheit der Auslöser ist. Auch Folgeerkrankungen spiegeln sich in den späteren Symptomen maßgeblich wieder.

Nicht selten wird die Erkrankung erst sehr spät diagnostiziert, da bei einer leichten Insuffizienz kaum oder nur schwer zuzuordnende Beschwerden auftreten. Das können z.B. Leistungsabfall und andauernde Müdigkeit sein. Betroffene weisen oft auch vermehrten Harndrang mit sehr hellem und wenig konzentriertem Urin auf.

 

Fortgeschrittene Krankheit

Ist das Nierenversagen weiter vorangeschritten, zeigen sich oftmals folgende Symptome:

  • wenig Urin (< 1,5 l/d)
  • Ödeme (Wasseransammlungen) - besonders an Beinen und Augenlidern
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • renale Anämie (Blutarmut) - dadurch Blässe oder Café-au-lait verfärbte Haut
  • schäumender Urin - durch zu viel Protein
  • rot oder rot-braun verfärbter Urin - durch Abbauprodukte von Hämoglobin (Blutfarbstoff)
  • schmerzende Knochen
  • Muskelschwäche
  • Verlust von Appetit
  • Erbrechen, Übelkeit
  • Juckreiz am gesamten Körper

Diagnose

Für die Diagnose von chronischer Niereninsuffizienz werden Blut und Urin untersucht. Wichtige Werte sind die Urinmenge und Kreatinin-Clearence, welche angibt wie gut die Nieren arbeiten.

Meistens sind die Nierenwerte Kreatinin und Harnstoff (Abbauprodukte von Protein) bei einer gestörten Funktion erhöht.

 

Das Feststellen der Grunderkrankung hat oberste Priorität. Abhängig vom Verdacht des behandelnden Arztes folgen weitere Untersuchungen wie z.B. eine Sonografie (Ultraschall) oder Biopsie (Untersuchung von Gewebeproben). Zeitgleich müssen eventuelle Folgeerkrankungen (z.B. renale Anämie – Blutarmut) behandelt werden.

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