Grundlagen

Die Besonderheit beim diffusen Haarausfall (fachsprachlich Alopecia diffusa) besteht darin, dass der Verlust der Kopfbehaarung nicht auf eine bestimmte Kopfstelle beschränkt ist, sondern die gesamte Kopfbehaarung dünner wird. Die Ursache hierfür kann in der Einnahme von Medikamenten (beispielsweise Zytostatika, Heparin), Infektionskrankheiten (beispielsweise Influenza oder Scharlach) oder Crash-Diäten liegen. Der diffuse Haarausfall tritt zumeist nur vorübergehend auf – durch Behandlung der auslösenden Faktoren kann die ursprüngliche Kopfbehaarung wiederhergestellt werden.

Ursachen

Dem diffusen Haarausfall liegt eine Schädigung der Haarwurzeln zugrunde. Diese Schädigung kann durch zahlreiche Faktoren ausgelöst werden:

  • Einnahme bestimmter Medikamente (beispielsweise bei einer Chemotherapie)
  • Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Influenza oder Typhus
  • Funktionsstörungen der Schilddrüse
  • Vergiftungen mit Schwermetallen wie Thallium oder Arsen
  • Veränderter Hormonhaushalt während der Schwangerschaft, nach der Geburt, durch das Absetzen der Anti-Baby-Pille oder in der Menopause (den Wechseljahren)
  • Erkrankungen der Kopfhaut wie zum Beispiel eine Schuppenflechte
  • Stress
  • Mangelernährung (kann auch durch Fastenkuren oder Crash-Diäten sowie Resorptionsstörungen des Darms ausgelöst werden)
  • Strahlentherapie im Rahmen von Krebsbehandlungen

Zudem kann der diffuse Haarausfall auch eine natürliche Alterserscheinung darstellen.

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