Symptome

Anfangs ruft Eierstockkrebs keinerlei Beschwerden hervor. Sind bereits Metastasen in der Bauchhöhle, kann es zu einem vergrößerten Bauchumfang und einem nicht definierbaren Druckgefühl im Unterbauch kommen. In manchen Fällen tritt dieses Gefühl in Kombination mit Übelkeit auf.

Ist das Bauchfell bereits in Mitleidenschaft gezogen (Peritonealkarzinom), bildet der Körper meistens übermäßig viel Wasser aus (Aszites), was zur Folge hat, dass der Bauch anschwillt. Eierstockkrebs wird in den meisten Fällen zu spät und durch Zufall entdeckt. Dies geschieht oft im Zuge einer Unterlaibsuntersuchung oder weil die wachsenden Geschwulste einen Druck auf die Blase oder den Darm ausüben.

Diagnose

Besteht der Verdacht auf Eierstockkrebs, erfolgt die Diagnose anfangs anhand einer gynäkologischen Untersuchung, bei der vor allem die Eierstöcke abgetastet werden. In weitere Folge kommt es zu ergänzenden Untersuchungen:

  • Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung (Sonografie) lässt sich oftmals schon sagen ob ein gut- oder bösartiger Tumor vorliegt • Eine Computer- Tomografie (CT) oder Magnetresonanz- Tomografie (MRT) kann Aufschlüsse darüber geben, wie weit sich die Erkrankung bereits ausgebreitet hat
  • Durch eine Blutprobe werden sogenannte Tumormarkern gemessen
  • Eine Blasenspiegelung (Zystokopie) und eine Mastdarmspiegelung (Rektoskopie) sind nötig, wenn der Verdacht besteht, dass der Tumor bereits auf die Harnblase oder den Enddarm (Mastdarm) übergegangen ist.
  • Eine sichere Diagnose auf Eierstockkrebs lässt sich nur anhand einer Operation oder der Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) machen. Eine Biopsie kann durch eine Operation mittels Bauchschnitt (Laparotomie) oder einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) erfolgen.

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