Symptome

Der Grad der Ausprägung der Symptome hängt in erste Linie von der Größe und der Lage der Myome ab. Einige betroffene Frauen leben trotz der Wucherungen komplett frei von Beschwerden.

Typische Symptome bei Uterusmyomen wären Menstruationsbeschwerden wie beispielsweise verstärkte und verlängerte Menstruationsblutungen (Hypermenorrhoe und Metrorrhagie), Verstopfung durch den Druck der Myome auf den Darm sowie Schmerzen und verstärkter Harndrang durch Wucherungen in Richtung Harnblase. In seltenen Fällen kann auch eine Stauung des Harnleiters verursacht werden.

Falls ein großes Uterusmyom Druck auf die Nervenaustrittsstellen an der Wirbelsäule ausübt, kann dies bei manchen Frauen auch Rückenbeschwerden oder Nervenschmerzen in den Beinen auslösen.

Diagnose

Im Rahmen einer gynäkologischen Tastuntersuchung durch die Frauenärztin können etwaige Myome festgestellt werden. Hierbei wird der Uterus durch die Scheide, den Enddarm und über die Bauchdecke untersucht, sodass eine Vergrößerung der Gebärmutter oder manchmal das Vorhandensein von Knötchen ertastet werden kann.

Eine exaktere Methode zur Diagnose von Myomen wäre die Ultraschall-Untersuchung, die heutzutage oftmals direkt durch die Scheide durchgeführt wird (Vaginalsonografie genannt). Die Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) wäre eine weitere Methode zur Feststellung von Myomen.

Falls die Wucherungen Druck auf den Harnleiter ausüben, sind in manchen Fällen auch Ultraschalluntersuchungen der Niere sowie ein Nierenröntgen vonnöten.

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