Onsior 10 mg Tabletten fĂŒr Hunde

Abbildung Onsior 10 mg Tabletten fĂŒr Hunde
Zulassungsland EuropÀische Union (Deutschland)
Hersteller Elanco GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 03.02.2009
ATC Code QM01AH91
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung

Zulassungsinhaber

Elanco GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Onsior 5 mg Tabletten fĂŒr Hunde

Onsior 10 mg Tabletten fĂŒr Hunde

Onsior 20 mg Tabletten fĂŒr Hunde

Onsior 40 mg Tabletten fĂŒr Hunde

Robenacoxib

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Behandlung von Schmerzen und EntzĂŒndungen in Zusammenhang mit der chronischen Osteoarthritis bei Hunden.

Zur Behandlung von Schmerzen und EntzĂŒndungen in Zusammenhang mit Weichteiloperationen bei Hunden.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Nicht bei Hunden anwenden, die an Magen-Darm-GeschwĂŒren leiden oder eine Lebererkrankung haben.

Nicht gleichzeitig mit anderen nicht-steroidalen anti-inflammatorischen Arzneimitteln (NSAIDs) oder Kortikosteroiden anwenden, Medikamente, die normalerweise fĂŒr die Behandlung von Schmerzen, EntzĂŒndungen und Allergien eingesetzt werden.

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenĂŒber Robenacoxib oder einem der sonstigen Bestandteile der Tabletten.

Nicht bei tragenden oder laktierenden HĂŒndinnen anwenden, da die Sicherheit von Robenacoxib wĂ€hrend der TrĂ€chtigkeit und Laktation oder bei Zuchhunden nicht belegt ist.

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Wie wird es angewendet?

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Osteoarthritis: Die empfohlene Dosierung von Robenacoxib ist 1 mg/kg Körpergewicht mit einem Dosierbereich von 1-2 mg/kg. Entsprechend der unten stehenden Tabelle einmal tÀglich zur gleichen Zeit verabreichen.

Tablettenanzahl nach StÀrke und Körpergewicht bei Osteoarthritisbehandlung

Anzahl derTabletten pro StÀrke
Körpergewicht (kg)5 mg10 mg20 mg40 mg
2,5 bis < 51 Tablette
5 bis < 101 Tablette
10 bis < 201 Tablette
20 bis < 401 Tablette
40 bis 802 Tabletten

Eine klinische Reaktion wird normalerweise innerhalb einer Woche gesehen. Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn nach 10 Tagen keine klinische Besserung zu erkennen ist.

Wenn eine klinische Reaktion beobachtet wird, kann bei einer Langzeitbehandlung die Dosis von Onsior an die niedrigste effektive individuelle Dosis angepasst werden. Diese sollte reflektieren, dass das Ausmaß der bei chronischer Arthritis vorhandenen Schmerzen und EntzĂŒndungen variieren kann. RegelmĂ€ĂŸige Kontrollen durch den behandelnden Tierarzt sollten erfolgen.

Weichteiloperation: Die empfohlene Dosis von Robenacoxib betrÀgt 2 mg / kg Körpergewicht mit einer Dosisspanne von 2 bis 4 mg / kg. Als einmalige orale Behandlung vor einer Weichteiloperation geben.

Die Tablette(n) sollten mindestens 30 Minuten vor der Operation ohne Nahrung verabreicht werden.

Nach der Operation kann die einmal tĂ€gliche Behandlung fĂŒr maximal zwei weitere Tage weitergefĂŒhrt werden.

Tablettenanzahl nach StÀrke und Körpergewicht bei Weichteilchirurgie

Körpergewicht (kg)Anzahl derTabletten pro StÀrke
5 mg10 mg20 mg40 mg
2,51 Tablette
> 2,5 bis <51 Tablette
5 bis < 101 Tablette
10 bis < 201 Tablette
20 bis < 402 Tabletten
40 bis < 603 Tabletten
60 to 804 Tabletten

Die wechselnde Anwendung von Onsior-Tabletten und Onsior-Injektionslösung war im Rahmen einer ZieltiervertrÀglichkeitsstudie getestet worden und hat sich bei Hunden als gut vertrÀglich erwiesen.

Bei Hunden können die Onsior-Injektionslösung oder die Tabletten gemĂ€ĂŸ den fĂŒr jede Darreichungsform zugelassenen Indikationen und Gebrauchsanweisungen abwechselnd angewendet werden. Die Behandlung sollte eine Dosis (entweder Tablette oder Injektion) pro Tag nicht ĂŒberschreiten. Bitte beachten Sie, dass die empfohlenen Dosierungen fĂŒr die beiden Formulierungen unterschiedlich sein können.

Zum Eingeben. Nicht mit Futter verabreichen, da klinische Studien gezeigt haben, dass die Wirkungsamkeit von Robenacoxib bei Osteoarthritis besser ist, wenn es ohne Futter gegeben wird oder mindestens 30 Minuten vor oder nach der Mahlzeit.

Vor einer Weichteiloperation sollte eine erste Dosis mindestens 30 Minuten vor der Operation gegeben werden.

Onsior Tabletten beinhalten einen Geschmacksstoff und werden von den meisten Hunden freiwillig eingenommen. Die Tabletten sollten nicht geteilt oder durchgebrochen werden.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Gastrointestinale Nebenwirkungen wurden sehr hÀufig beobachtet, aber die meisten VerlÀufe waren mild und die meisten Tiere erholten sich ohne Behandlung. Erbrechen und weiche FÀzes waren sehr hÀufig, verminderter Appetit und Diarrhoe hÀufig, Blut in den FÀzes trat gelegentlich auf.

Bei Hunden, die bis zu 2 Wochen behandelt wurden, wurde kein Anstieg von LeberenzymaktivitĂ€ten beobachtet. Allerdings war bei klinischen Langzeitstudien ein Anstieg der LeberenzymaktivitĂ€ten hĂ€ufig. In den meisten FĂ€llen traten keine klinischen Symptome auf und die LeberenzymaktivitĂ€ten stabilisierten sich oder sanken bei weitergefĂŒhrter Behandlung. Ein Anstieg der LeberenzymaktivitĂ€ten in Zusammenhang mit klinischen Symptomen wie Anorexie, Apathie oder Erbrechen traten gelegentlich auf. In sehr seltenen FĂ€llen kann Lethargie beobachtet werden.

Die Angaben zur HĂ€ufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr hĂ€ufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigt Nebenwirkungen)
  • HĂ€ufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10 000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10 000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgefĂŒhrt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzugĂ€nglich fĂŒr Kinder aufbewahren. Unter 25°C lagern.

Sie dĂŒrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett oder Blister angegebenen Verfalldatum (EXP) nicht mehr anwenden.

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Weitere Informationen

Besondere Warnhinweise fĂŒr jede Zieltierart:
In klinischen Studien bei Hunden mit Osteoarthritis wurde bei 10-15% der Hunde eine unzureichende Reaktion auf die Behandlung beobachtet.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr die Anwendung bei Tieren:
Die Sicherheit des Tierarzneimittels wurde nicht bei Hunden ĂŒberprĂŒft, die weniger als 2,5 kg wiegen oder jĂŒnger als 3 Monate sind.

Bei Langzeittherapie sollten die Leberwerte zu Beginn der Therapie, z.B. nach 2, 4 und 8 Wochen, ĂŒberwacht werden. Danach wird empfohlen, eine regelmĂ€ĂŸige Kontrolle, z.B. alle 3-6 Monate, weiterzufĂŒhren. Die Therapie sollte abgebrochen werden, wenn die LeberenzymaktivitĂ€t merkbar ansteigt oder der Hund klinische Anzeichen wie Anorexie, Apathie oder Erbrechen in Kombination mit erhöhten Leberenzymen zeigt.

Die Anwendung bei Hunden mit geschÀdigtem Herzen, geschÀdigter Nierenfunktion oder bei Hunden, die dehydriert sind, ein geringes zirkulierendes Blutvolumen oder niedrigen Blutdruck haben, kann zusÀtzliche Risiken beinhalten. Sollte eine Anwendung nicht vermieden werden können, benötigen die Hunde ein sorgfÀltiges Monitoring.

Beim Risiko von Magen-Darm-GeschwĂŒren oder bei vorheriger Intoleranz gegenĂŒber anderen NSAIDs sollte dieses Tierarzneimittel nur unter strikter tierĂ€rztlicher Aufsicht eingesetzt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr den Anwender:
Nach dem Umgang mit dem Tierarzneimittel HĂ€nde waschen.

Bei versehentlicher Einnahme ist unverzĂŒglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Bei Kleinkindern steigt bei versehentlicher Einnahme das Risiko einer NSAID-Nebenwirkung.

Bei schwangeren Frauen, insbesondere bei bald gebÀrenden Frauen, erhöht ein verlÀngerter Hautkontakt das Risiko des vorzeitigen Verschlusses des ductus arteriosus beim Foetus.

TrÀchtigkeit:
Nich bei tragenden oder laktierenden Hunden anwenden, da die Sicherheit von Robenacoxib wÀhrend TrÀchtigkeit und Laktation oder bei Zuchthunden nicht belegt ist.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Onsior sollte nicht zusammen mit anderen NSAIDs oder Glucocorticoiden angewendet werden. Vorbehandlungen mit anderen anti-inflammatorischen Medikamenten können zu zusĂ€tzlichen oder vermehrten Nebenwirkungen fĂŒhren. Entsprechend sollte vor der Behandlung mit Onsior eine

behandlungsfreie Periode mit solchen Substanzen von mindestens 24 Stunden eingehalten werden. Allerdings sollte die behandlungsfreie Periode die pharmakokinetischen Eigenschaften des vorher eingesetzten Produktes berĂŒcksichtigen.

Eine gleichzeitige Behandlung mit Medikamenten, die Wirkung auf den renalen Durchfluss haben, wie z.B. Diuretika oder Angiotensin Converting Enzym (ACE) Hemmer, sollten klinisch beobachtet werden.

Bei gesunden Hunden, die ohne oder mit dem Diuretikum Furosemid behandelt wurden, war die gleichzeitige Anwendung von Onsior mit dem ACE-Hemmer Benazepril ĂŒber 7 Tage nicht mit negativen Auswirkungen auf die Aldosteronkonzentration im Urin, die Plasma-Renin-AktivitĂ€t oder die glomerulĂ€re Filtrationsrate verbunden. FĂŒr die kombinierte Behandlung von Robenacoxib und Benazepril liegen keine VertrĂ€glichkeitsdaten in der Zielpopulation noch allgemeine Daten zur Wirksamkeit vor.

Die gleichzeitige Gabe von potentiell nephrotoxischen Substanzen sollte vermieden werden, da es zu einem erhöhten Risiko renaler ToxizitÀt kommen kann.

Bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Wirkstoffen, die einen hohen Proteinbindungsgrad haben, können diese mit Robenacoxib um die Bindung konkurrieren, was zu toxischen Effekten fĂŒhren kann.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen und andere Wechselwirkungen):
Bei der Verabreichung von hohen Überdosierungen (4, 6 oder 10 mg/kg/Tag ĂŒber 6 Monate) an junge Hunde im Alter von 5-6 Monaten hat Robenacoxib keine Anzeichen von ToxizitĂ€t, und hier auch keine gastrointestinalen, renalen oder hepatischen ToxizitĂ€ten und auch keinen Einfluss auf die Blutungszeit verursacht. Robenacoxib hatte auch keine schĂ€dliche Wirkung auf Knorpel oder Gelenke.

Wie bei jedem NSAID kann eine Überdosierung bei empfindlichen oder gefĂ€hrdeten Hunden zu gastrointestinalen ToxizitĂ€ten oder Nieren- oder LebertoxizitĂ€ten fĂŒhren. Es gibt kein spezifisches Antidot. Eine symptomatische unterstĂŒtzende Therapie wird empfohlen, bestehend aus der Gabe von gastrointestinal schĂŒtzenden Substanzen und der Infusion isotonischer Kochsalzlösung.

Die wechselnde Anwendung von Onsior-Tabletten und Onsior-Lösung zur Injektion fĂŒhrte bei Mischlingshunden bei Überdosierungen bis zum Dreifachen der empfohlenen Höchstdosis (2,0, 4,0 und 6,0 plus 4,0, 8,0 und 12,0 mg Robenacoxib / kg oral und 2,0 mg, 4,0 mg und 6,0 mg Robenacoxib / kg subkutan) zu dosisabhĂ€ngigen Ödemen, Erythemen, Hautverdickungen und HautgeschwĂŒren an der subkutanen Injektionsstelle sowie zu EntzĂŒndungen, Stauungen oder Blutungen in Duodenum, Jejunum und Caecum. Es wurden keine relevanten Auswirkungen auf das Körpergewicht, die Blutungszeit oder Anzeichen einer Nieren- oder LebertoxizitĂ€t beobachtet.

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Zuletzt aktualisiert: 07.07.2022

Quelle: Onsior 10 mg Tabletten fĂŒr Hunde - Beipackzettel

Zulassungsland EuropÀische Union (Deutschland)
Hersteller Elanco GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 03.02.2009
ATC Code QM01AH91
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden