Stapenor DCefa 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei trockenstehenden Kühen

Stapenor DCefa 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei trockenstehenden Kühen

Norbrook Laboratories (Ireland) Limited

Suspension zur intramammären Anwendung Veterinär
Betäubungsmittel
Nein
Zulassungsdatum 09.11.2017

Anzeige

Alle Informationen

Zulassungsinhaber

Norbrook Laboratories (Ireland) Limited

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Stapenor DCefa 250 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei trockenstehenden Kühen

Cefalonium (als Cefaloniumdihydrat)

Anwendungsgebiet(e)

Zur Behandlung subklinischer Mastitiden zum Zeitpunkt des Trockenstellens und zur Verhinderung bakterieller Neuinfektionen des Euters während der Trockenstehzeit durch Staphylococcus aureus, Streptococcus agalactiae, Streptococcus dysgalactiae, Streptococcus uberis, Trueperella pyogenes, Escherichia coli und

Klebsiella spp., die empfindlich gegenüber Cefalonium sind.

Anzeige

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gegenanzeigen

Nicht bei Tieren mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Cephalosporine, andere - Lactam-Antibiotika oder einen der sonstigen Bestandteile anwenden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich

Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.

Wie wird es angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zur intramammären Anwendung. Einmalige intramammäre Anwendung.

250 mg Cefalonium, d.h. den Inhalt eines Injektors unmittelbar nach dem letzten Ausmelken in den Zitzenkanal eines jeden Euterviertels instillieren.

Hinweise für die richtige Anwendung

Den Inhalt eines Injektors unmittelbar nach dem letzten Ausmelken in den Zitzenkanal eines jeden Euterviertels instillieren. Vermeiden Sie eine Kontamination der Injektorspitze nach Entfernen der Injektorkappe. Vor der Instillation die Zitzenspitze mit dem beigelegten Reinigungstuch gründlich reinigen und desinfizieren.

Option 1: Intramammäre Verabreichung mit einer kurzen Injektorspitze: Den Schaft des Injektors und das untere Ende der Kappe in einer Hand halten und den oberen kleinen Teil der Kappe an der Perforation abreißen (der untere Teil der Kappe verbleibt auf dem Injektor). Es ist darauf zu achten, dass das kurze freiliegende Stück der Injektorspitze nicht kontaminiert wird.

Option 1. Intramammäre Verabreichung mit kurzer Injektorspitze

Option 2: Intramammäre Verabreichung mit der gesamten Injektorspitze: Die Kappe vollständig entfernen. Hierzu den Schaft des Injektors fest in einer Hand halten und die Kappe mit dem Daumen hochschieben, bis sie mit einem Klicken abfällt. Es ist darauf zu achten, dass die Injektorspitze nicht kontaminiert wird.

Option 2: Intramammäre Verabreichung mit der gesamten Injektorspitze

Die Injektorspitze in den Zitzenkanal einführen und gleichmäßigen Druck auf den Injektorstempel ausüben, bis der gesamte Inhalt verabreicht ist. Die Zitzenspitze mit einer Hand halten und mit der anderen Hand behutsam aufwärts massieren, um eine gleichmäßige Verteilung des Antibiotikums im Euterviertel zu unterstützen.

Nach der Instillation ist es ratsam, die Zitzen in ein speziell für diesen Zweck vorgesehenes antiseptisches Mittel einzutauchen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

In sehr seltenen Fällen wurden bei einigen Tieren Überempfindlichkeitsreaktionen vom Sofort-Typ (Unruhe, Zittern, Anschwellen der Milchdrüsen, Augenlider und Lippen) beobachtet. Diese Reaktionen können zum Tode führen.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Nicht über 25°C lagern.Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr

anwenden.

Weitere Informationen

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte unter Berücksichtigung eines Empfindlichkeitstests der von dem Tier isolierten Keime erfolgen. Wenn dies nicht möglich ist, sollte die Therapie auf örtlichen (regional, betriebsintern) epidemiologischen Informationen über die Empfindlichkeit der Zielbakterien basieren. Eine von der Gebrauchsinformation abweichende Anwendung des Tierarzneimittels kann die Prävalenz von Bakterien erhöhen, die gegen Cefalonium resistent sind, und die Wirksamkeit der Behandlung mit anderen -Lactam-Antibiotika vermindern.

Die Wirksamkeit des Tierarzneimittels ist nur gegen die in Abschnitt

„Anwendungsgebiete“ genannten Erreger nachgewiesen. Folglich kann es nach dem

Trockenstellen zu einer schweren (möglicherweise tödlich verlaufenden) akuten Mastitis durch andere Erregerspezies, vor allem Pseudomonas aeruginosa, kommen. Bewährte Hygienemaßnahmen sollten sorgfältig eingehalten werden, um dieses Risiko zu vermindern.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender Nach der Anwendung die Hände waschen.

Penicilline und Cephalosporine können nach Injektion, Inhalation, oder Hautkontakt zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) führen. Eine Überempfindlichkeit gegen Penicilline kann zu einer Kreuzallergie gegen Cephalosporine führen und umgekehrt. Allergische Reaktionen gegen diese Substanzen können gelegentlich schwerwiegend sein.

Vermeiden Sie den Umgang mit diesem Tierarzneimittel, wenn Sie bekanntermaßen überempfindlich reagieren oder wenn Ihnen geraten wurde, nicht mit solchen Präparaten zu arbeiten.

Wenden Sie dieses Tierarzneimittel mit großer Sorgfalt an, um unter Beachtung der empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen einen versehentlichen Kontakt zu vermeiden.

Sollten nach Kontakt mit dem Tierarzneimittel Symptome wie Hautausschlag auftreten, sollten Sie umgehend ärztlichen Rat einholen und dem Arzt diesen Warnhinweis vorlegen. Bei ernsten Symptomen wie Anschwellen des Gesichtes, der Lippen oder Augenlider sowie Atembeschwerden sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Die mit den Euterinjektoren gelieferten Reinigungstücher enthalten Isopropylalkohol. Bei bekannten oder vermuteten Hautirritationen gegenüber Isopropylalkohol sollten Schutzhandschuhe getragen werden. Vermeiden Sie Augenkontakt, da Isopropylalkohol zu Augenreizungen führen kann.

Trächtigkeit
Das Tierarzneimittel ist für die Anwendung während des letzten Trächtigkeitsdrittels, sobald die Milchkuh trockengestellt wurde, vorgesehen.

Negative Auswirkungen auf den Fötus treten nicht auf.

Laktation
Nicht bei laktierenden Kühen anwenden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen Cephalosporine sollten nicht gleichzeitig mit bakteriostatisch wirkenden Antibiotika verabreicht werden.

Die gleichzeitige Anwendung von Cephalosporinen und nephrotoxischen Wirkstoffen kann die Nierentoxizität erhöhen.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel)
Wiederholte Verabreichungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen zeigten oder verursachten bei Rindern keine Nebenwirkungen.

Inkompatibilitäten
Keine bekannt.

Dein persönlicher Arzneimittel-Assistent

Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten für häufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.