Trauma-Actavis Gel

Trauma-Actavis Gel
Zulassungslandde
ZulassungsinhaberActavis Deutschland GmbH & Co. KG
ATC CodeM02AX
Pharmakologische GruppeTopische Mittel gegen Gelenk- und Muskelschmerzen

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

WAS IST TRAUMA-ACTAVIS GEL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Trauma-Actavis Gel enthält 3 Wirkstoffe:
Heparin-Natrium: Blutgerinnungshemmendes Arzneimittel (Antikoagulanz)
Levomenthol: Örtlich betäubendes Mittel (Lokalanaesthetikum)
Hydroxyethylsalicylat: Entzündungshemmendes, hornhauterweichendes und schmerzlinderndes Mittel (Antiphlogistikum, Keratolytikum, Analgetikum)
Trauma-Actavis Gel wird angewendet
bei Entzündungen, Schwellungen und Blutergüsse infolge stumpfer Verletzungen wie z. B. Prellungen, Zerrungen, Verrenkungen, Verstauchungen, Quetschungen sowie geschlossene Frakturen.
zur Unterstützenden Behandlung bei Reizzuständen mit chronischen Schmerzen und Entzündungen am Stütz- und Bewegungsapparat.
zur Symptomatischen Behandlung von Entzündungen der oberflächennahen Venen (wie z. B. Phlebitiden, Thrombophlebitiden (Entzündung der Venen mit oder ohne Blutpfropfbildung), Infusionsthrombophlebitiden).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Trauma-Actavis Gel darf nicht angewendet werden
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Salicylate, Heparin-Natrium, Levomenthol oder einen der sonstigen Bestandteile von Trauma-Actavis Gel sind.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Trauma-Actavis Gel ist erforderlich
Bei Patienten mit vorgeschädigter Niere ist eine Langzeitbehandlung über mehrere Wochen bis Monate auf großen Flächen, wie z. B. ganze Arme und Beine, zu vermeiden.
Trauma-Actavis Gel soll nicht in die Augen, auf Schleimhäute oder offene Wunden gebracht werden.
Kinder
Nicht anwenden bei Säuglingen und Kleinkindern!
Bei Anwendung von Trauma-Actavis Gel mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die gleichzeitige Anwendung von Salicylsäure/Salicylaten und anderen auf die Haut aufgetragenen Arzneimitteln kann dazu führen, dass diese Arzneimittel verstärkt in die Blutbahn gelangen.
In die Blutbahn gelangte Salicylsäure kann die Toxizität von Methotrexat erhöhen und die blutzuckersenkende Wirkung von Sulfonylharnstoffen verstärken.
Bitte beachten Sie, dass die Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Schwangerschaft und Stillzeit
Bei Schwangeren ist eine Langzeitbehandlung über mehrere Wochen bis Monate auf großen Flächen, wie z. B. ganze Arme und Beine, zu vermeiden.
Während der Stillzeit nicht im Brustbereich anwenden!
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Trauma-Actavis Gel
Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen.

Wie wird es angewendet?

WIE IST TRAUMA-ACTAVIS GEL ANZUWENDEN?
Wenden Sie Trauma-Actavis Gel immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
Soweit nicht anders verordnet, wird ein- bis dreimal täglich ein etwa 10 cm langer Gelstrang auf die Haut aufgetragen.
Art der Anwendung
Trauma-Actavis Gel wird auf die Haut über dem erkrankten Gebiet sowie dessen Umgebung aufgetragen und gleichmäßig verteilt. Bei starken Schmerzen vorsichtig auftragen und ggf. mit Kompressen abdecken.
Hinweis
Trauma-Actavis Gel soll nicht in die Augen, auf Schleimhäute oder offene Wunden gebracht werden.
Dauer der Anwendung
Bezüglich der Anwendungsdauer bestehen keine Einschränkungen.
Wenden Sie Trauma-Actavis Gel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 14 Tage an.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Trauma-Actavis Gel zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Trauma-Actavis Gel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen
In sehr seltenen Fällen können aufgrund von Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Salicylate und Menthol Hautreaktionen sowie Kontaktallergien auftreten. Heparin-Natrium kann in Einzelfällen allergische bzw. pseudoallergische Reaktionen (Vasculitis allergica) hervorrufen.
Andere mögliche Nebenwirkungen
Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Levomenthol Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und auf dem Umkarton nach ?Verwendbar bis? angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Die Haltbarkeit von Trauma-Actavis Gel wird durch Öffnen der Tube nicht beeinflusst.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Weitere Informationen

Was Trauma-Actavis Gel enthält
Die Wirkstoffe sind: Heparin-Natrium, Levomenthol und Hydroxyethylsalicylat. 100 g Gel enthalten 50000 I.E. Heparin-Natrium (Mukosa), 0,5 g Levomenthol und 5,0 g Hydroxyethylsalicylat (Ph.Eur.).
Die sonstigen Bestandteile sind: Gereinigtes Wasser; 2-Propanol (Ph.Eur.); Propylenglycol; Macrogolglycerolcocoate (Ph.Eur.) mit 7 EO-Einheiten; Carbomer 980; Trolamin; Chlorophyllin a-Kupfer-Komplex, Trinatriumsalz (E 141).
Wie Trauma-Actavis Gel aussieht und Inhalt der Packung
Trauma-Actavis Gel ist ein grünes, transparentes Gel mit aromatischem Geruch.
Trauma-Actavis Gel ist in Aluminium-Tuben mit 100 g Gel (N2) sowie als PE-Vorratsflasche mit 300 g Gel erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Elisabeth-Selbert-Str. 1
40764 Langenfeld
Telefon: 02173 / 1674 – 0
Telefax: 02173 / 1674 – 240
Hersteller
C.P.M. ContractPharma GmbH & Co. KG
Frühlingsstraße 7
83620 Feldkirchen-Westerham
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2010.

Zuletzt aktualisiert am 24.08.2022

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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