Wirkstoff(e) Zitterpappel (Populus tremula) SĂ€gepalme (Serenoa repens) Gefleckter Schierling (Conium maculatum) Kaliumiodid Eisen(II)-pikrat
Zulassungsland Österreich
Hersteller Richard Bittner AG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 19.07.2004
ATC Code V03AX
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Alle ĂŒbrigen therapeutischen Mittel

Zulassungsinhaber

Richard Bittner AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

GENTOS ist eine homöopathische ArzneispezialitÀt.

Die Homöopathie versteht sich als Regulationstherapie bei akuten und chronischen Erkrankungen.

GENTOS ein homöopathisches Kombinationsarzneimittel, das sich aus verschiedenen homöopathischen Einzelmitteln zusammensetzt, deren Arzneimittelbilder einander ergÀnzen.

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. FĂŒr dieses Arzneimittel sind folgende Anwendungsgebiete zugelassen.

Beschwerden wie Störungen beim Harnlassen, nĂ€chtlicher Harndrang und unvollstĂ€ndige Blasenentleerung, bei leichten Formen von ProstatavergrĂ¶ĂŸerungen und BlasenschwĂ€che.

Die Anwendung dieses homöopathischen Arzneimittels in den genannten Anwendungsgebieten beruht ausschließlich auf homöopathischer Erfahrung. Bei schweren Formen dieser Erkrankungen ist eine klinisch belegte Therapie angezeigt.

Dieses Arzneimittel wird angewendet bei Erwachsenen ab 18 Jahren.

Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fĂŒhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

GENTOS darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch (ĂŒberempfindlich) gegen Populus tremuloides, Serenoa repens (Sabal serrulatum), Conium maculatum, Kalium iodatum, Ferrum picrinicum oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie GENTOS einnehmen.

Bei SchilddrĂŒsenerkrankungen nicht ohne Ă€rztlichen Rat einnehmen.

Bei Auftreten von Fieber oder Blut im Harn muss dringend ein Arzt aufgesucht werden.

Bei Anwendung homöopathischer Arzneimittel können sogenannte Erstreaktionen auftreten. Solche Reaktionen klingen im Allgemeinen von selbst rasch wieder ab.

Aus grundsÀtzlichen ErwÀgungen sollte eine lÀngerdauernde Behandlung mit einem homöopathischen Arzneimittel von einem homöopathisch erfahrenen Arzt kontrolliert werden.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von GENTOS bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Daten ĂŒber die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen nicht vor. Die Anwendung wĂ€hrend der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

GENTOS haben keinen oder einen zu vernachlĂ€ssigenden Einfluss auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen.

GENTOS enthÀlt Lactose (Milchzucker)

Bitte nehmen Sie GENTOS erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer ZuckerunvertrĂ€glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist GENTOS einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betrÀgt

Erwachsene:

Am Beginn der Behandlung oder zur rascheren Besserung der Symptome 1 Tablette 4 x tÀglich einnehmen.

Bei Besserung der Beschwerden sollte die Dosis auf 1 bis 2 x tÀglich reduziert werden.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen. GENTOS sollte bis zu 30 Minuten vor dem Essen oder erst wieder ab 1 Stunde nach dem Essen eingenommen werden. Die Tablette langsam im Mund unter der Zunge zergehen lassen.

Dauer der Anwendung

Wenn keine Komplikationen auftreten, kann das Arzneimittel ĂŒber 3 Monate eingenommen werden.

Wenn Sie sich nach 7 Tagen nicht besser oder gar schlechter fĂŒhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung von GENTOS bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von GENTOS eingenommen haben, als Sie sollten

Es sind keine FĂ€lle von Überdosierung bekannt.

Wenn Sie die Einnahme von GENTOS vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von GENTOS zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bisher sind keine Wechselwirkungen bekannt geworden.

Einnahme von GENTOS zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schĂ€digende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungĂŒnstig beeinflusst werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Keine bekannt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

FĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ bzw. „Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was GENTOS enthÀlt

  • Die Wirkstoffe sind: 1 Tablette enthĂ€lt: 25,0 mg Populus tremuloides D1, 37,2 mg Serenoa repens (Sabal serrulatum) D6, 37,2 mg Conium maculatum D6, 37,2 mg Kalium iodatum D12 und 37,2 mg Ferrum picrinicum D12.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, KartoffelstĂ€rke.

Wie GENTOS aussieht und Inhalt der Packung

Schwach gelblich gefÀrbte Tablette mit Bruchkerbe. Sprenkel auf der Tablette sind möglich.

Da GENTOS pflanzliche und natĂŒrliche Rohstoffe enthĂ€lt, kann es zu Schwankungen im Aussehen kommen, die keinen Einfluss auf die QualitĂ€t und die spezifische hömöopathische Wirksamkeit haben.

Blisterpackung mit 20 oder 40 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Richard Bittner AG

Reisnerstraße 55-57

1030 Wien

Hersteller:

Richard Bittner AG

Ossiacherstraße 7

9560 Feldkirchen

Z.Nr.: 3–00215

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Oktober 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: GENTOS - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Zitterpappel (Populus tremula) SĂ€gepalme (Serenoa repens) Gefleckter Schierling (Conium maculatum) Kaliumiodid Eisen(II)-pikrat
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Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 19.07.2004
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden