Mitex Ohrentropfen und Suspension zur Anwendung auf der Haut fĂŒr Hunde und Katzen

Abbildung Mitex Ohrentropfen und Suspension zur Anwendung auf der Haut fĂŒr Hunde und Katzen
Zulassungsland Österreich
Hersteller Richter Pharma AG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.02.2015
ATC Code QS02CA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung

Zulassungsinhaber

Richter Pharma AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

Mitex Ohrentropfen und Suspension zur Anwendung auf der Haut fĂŒr Hunde und Katzen(e)}

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Behandlung von Infektionen des Ă€ußeren Gehörgangs (Otitis externa) und örtlich begrenzter oberflĂ€chlicher Hautinfektionen bei Hunden und Katzen, die durch Infektionen mit den folgenden Miconazol- und Polymyxin-B-empfindlichen Bakterien und Pilzen verursacht werden:

  • Gram-positive Bakterien
    • Staphylococcus spp.
    • Streptococcus spp.
  • Gram-negative Bakterien
    • Pseudomonas spp.
    • Escherichia coli
  • Pilze
    • Malassezia pachydermatis
    • Candida spp.
    • Microsporum spp.
    • Trichophyton spp.

Behandlung eines Befalls mit Otodectes cynotis (Ohrmilben), wenn gleichzeitig eine Infektion mit Miconazol- und Polymyxin-B-empfindlichen Erregern vorliegt.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Nicht anwenden

  • bei bekannter Überempfindlichkeit gegenĂŒber den Wirkstoffen dieses Tierarzneimittels oder gegenĂŒber anderen Kortikosteroiden bzw. anderen Azol-Antimykotika, oder gegenĂŒber einem der sonstigen Bestandteilen
  • bei Tieren mit perforiertem Trommelfell
  • bei Tieren mit bekannter Resistenz der ursĂ€chlichen Erreger gegen Polymyxin B und/oder Miconazol
  • am GesĂ€uge laktierender HĂŒndinnen und Katzen

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Wie wird es angewendet?

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Zur Anwendung am Ohr und auf der Haut.

Haare im Bereich der zu behandelnden LĂ€sionen mĂŒssen bei Behandlungsbeginn gekĂŒrzt werden und dies sollte im Laufe der Behandlung wiederholt werden, sofern erforderlich.

Infektionen des Ă€ußeren Gehörgangs (Otitis externa):

Nach Reinigung des Ă€ußeren Gehörgangs und der Ohrmuschel zweimal tĂ€glich 5 Tropfen des Tierarzneimittels in den Ă€ußeren Gehörgang eintrĂ€ufeln. Ohrmuschel und Gehörgang grĂŒndlich massieren, damit eine gleichmĂ€ĂŸige Verteilung der Wirkstoffe erreicht wird, dabei jedoch so behutsam vorgehen, dass Schmerzen fĂŒr das Tier vermieden werden.

Die Behandlung sollte bis einige Tage nach dem völligen Verschwinden der klinischen Zeichen fĂŒr mindestens 7 bis 10 Tage, höchstens jedoch 14 Tage, ununterbrochen fortgesetzt werden.

Der Behandlungserfolg sollte vom Tierarzt ĂŒberprĂŒft werden, bevor die Anwendung beendet wird.

Infektionen der Haut (örtlich begrenzt, oberflÀchlich):

Zweimal tÀglich einige Tropfen des Tierarzneimittels auf die zu behandelnden Hautstellen auftragen und gut einreiben.

Die Behandlung sollte bis einige Tage nach dem völligen Verschwinden der klinischen Zeichen, jedoch nicht lÀnger als 14 Tage, ununterbrochen fortgesetzt werden.

In hartnĂ€ckigen FĂ€llen (Ohr- oder Hautinfektionen) kann eine Behandlung ĂŒber 2 bis 3 Wochen notwendig sein. Falls eine lĂ€ngere Behandlung erforderlich ist, sollte eine erneute klinische Untersuchung durch den Tierarzt erfolgen.

HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Vor Gebrauch gut schĂŒtteln.

Eine Verunreinigung des Tropfaufsatzes sollte unbedingt vermieden werden.

Siehe Abschnitt 12 „Besondere Warnhinweise“ in der Packungsbeilage.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Die Anwendung dieses Tierarzneimittels kann in sehr seltenen FÀllen mit dem Auftreten von Taubheit, im Besonderen bei Àlteren Hunden, einhergehen. In diesen FÀllen sollte die Behandlung abgesetzt werden.

Eine großflĂ€chige lang andauernde örtliche Anwendung von kortikosteroidhaltigen PrĂ€paraten kann lokale Immunsuppression mit erhöhtem Risiko fĂŒr Infektionen, eine VerdĂŒnnung der Epidermis oder eine verzögerte Wundheilung, Teleangiektasie und erhöhte AnfĂ€lligkeit der Haut fĂŒr Blutungen sowie systemische Wirkungen, wie eine Hemmung der Nebennierenfunktion, hervorrufen.

Die Angaben zur HĂ€ufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • - Sehr hĂ€ufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • - HĂ€ufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • - Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • - Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • - Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgefĂŒhrt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Alternativ können Berichte ĂŒber VerdachtsfĂ€lle von Nebenwirkungen ĂŒber das nationale Meldesystem erfolgen.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzugĂ€nglich fĂŒr Kinder aufbewahren.

Nicht ĂŒber 30 °C lagern. Nach dem erstmaligen Öffnen/Anbruch des BehĂ€ltnisses nicht ĂŒber 25 °C lagern. Das BehĂ€ltnis im Umkarton aufbewahren.

Sie dĂŒrfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton und dem Etikett der Flasche nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des BehĂ€ltnisses: 3 Monate

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Weitere Informationen

Besondere Warnhinweise fĂŒr jede Zieltierart:

Otitis verursacht durch Bakterien und Pilze tritt hÀufig als SekundÀrerkrankungen auf. Daher sollte die zugrunde liegende Ursache festgestellt und behandelt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr die Anwendung bei Tieren:

Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte nur nach einer EmpfindlichkeitsprĂŒfung der vom Tier isolierten Bakterien und/oder Pilze erfolgen. Falls dies nicht möglich ist, sollte sich die Therapie auf die örtlichen (regionalen) epidemiologischen Daten zur Empfindlichkeit der Zielerreger stĂŒtzen.

Bei persistierendem Befall mit Otodectes cynotis (Ohrmilben) sollte eine systemische Behandlung mit einem geeigneten Akarizid in Betracht gezogen werden.

Vor Beginn der Behandlung mit dem Produkt muss die Unversehrtheit des Trommelfells ĂŒberprĂŒft werden.

Systemische Kortikosteroid-Effekte sind möglich, vor allem bei Behandlung unter Okklusionsverband, umfangreichen HautlÀsionen, gesteigerter Hautdurchblutung oder bei Aufnahme durch Ablecken.

Die orale Aufnahme durch behandelte Tiere oder Tiere, die mit ihnen in Kontakt sind, sollte vermieden werden.

Kontakt mit den Augen von Tieren ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Kontakt, grĂŒndlich mit Wasser spĂŒlen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr den Anwender:

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenĂŒber Prednisolon, Polymyxin B oder Miconazol sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Das Tierarzneimittel kann die Haut und Augen reizen. Jeglichen Kontakt mit der Haut oder den Augen vermeiden. Bei der Anwendung des Tierarzneimittels stets Einmalhandschuhe tragen. Bei versehentlichem Haut- oder Augenkontakt sofort mit viel Wasser spĂŒlen. Nach der Anwendung die HĂ€nde waschen.

Eine versehentliche Einnahme ist zu vermeiden. Bei versehentlicher Einnahme ist unverzĂŒglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

TrÀchtigkeit und Laktation:

Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels wÀhrend der TrÀchtigkeit und der Laktation ist nicht belegt.

Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.

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Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.02.2015
ATC Code QS02CA01
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Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden