Lantus SoloStar 100 Einheiten/ml Injektionslösung in einem Fertigpen

Abbildung Lantus SoloStar 100 Einheiten/ml Injektionslösung in einem Fertigpen
Wirkstoff(e) Insulin glargin
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 09.06.2000
ATC Code A10AE04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Insuline und Analoga

Zulassungsinhaber

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Lantus enthält Insulin glargin. Es handelt sich dabei um ein verändertes Insulin, das dem Humaninsulin sehr ähnlich ist.

Lantus wird zur Behandlung von Diabetes mellitus bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern im Alter von 2 Jahren und älter eingesetzt. Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, bei der der Körper nicht ausreichend Insulin produziert, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren (Zuckerkrankheit). Insulin glargin hat eine lang anhaltende und gleichmäßige blutzuckersenkende Wirkung.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lantus darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Insulin glargin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Lantus in einem Fertigpen ist nur f√ľr Injektionen unter die Haut geeignet (siehe auch Abschnitt 3). Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie Insulin auf eine andere Art und Weise spritzen m√ľssen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Lantus anwenden.

Halten Sie sich hinsichtlich der Dosierung, Überwachung (Blut- und Urintests), Ernährung und körperlichen Aktivität (körperliche Arbeit und sportliche Betätigung) genau an die mit Ihrem Arzt besprochenen Anweisungen.

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Wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu niedrig ist (Hypoglykämie), folgen Sie den Empfehlungen bei Hypoglykämie (siehe Kasten am Ende dieser Packungsbeilage).

Hautveränderungen an der Injektionsstelle

Die Injektionsstelle ist regelm√§√üig zu wechseln, um Hautver√§nderungen, wie z. B. Knoten unter der Haut, vorzubeugen. Das Insulin wirkt m√∂glicherweise nicht richtig, wenn Sie in einen Bereich mit Knoten injizieren (siehe ‚ÄěWie ist Lantus anzuwenden?‚Äú). Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie aktuell in einen Bereich mit Knoten injizieren, bevor Sie mit der Injektion in einen anderen Bereich beginnen. Ihr Arzt weist Sie m√∂glicherweise an, Ihren Blutzucker engmaschiger zu √ľberwachen und die Dosis Ihres Insulins oder Ihrer anderen Antidiabetika anzupassen.

Reisen

Kl√§ren Sie vor Reisen alle Fragen, die Ihre Behandlung betreffen, mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie z. B. √ľber

  • die Verf√ľgbarkeit Ihres Insulins in dem besuchten Land,
  • ausreichend Vorrat an Insulin, Nadeln usw.,
  • die richtige Aufbewahrung des Insulins w√§hrend der Reise,
  • Essenszeiten und Insulinverabreichung w√§hrend der Reise,
  • m√∂gliche Einfl√ľsse durch die Umstellung auf andere Zeitzonen,
  • m√∂gliche neue Gesundheitsrisiken in den besuchten L√§ndern,
  • zu ergreifende Ma√ünahmen, wenn Sie sich unwohl f√ľhlen oder krank werden.

Erkrankungen und Verletzungen

In folgenden Situationen kann die Behandlung Ihrer Zuckerkrankheit viel Sorgfalt erfordern (z. B. Anpassen der Insulindosis, Blut- und Urintests):

  • Wenn Sie krank sind oder gr√∂√üere Verletzungen haben, kann Ihr Blutzuckerspiegel ansteigen (Hyperglyk√§mie).
  • Wenn Sie nicht genug essen, kann Ihr Blutzuckerspiegel absinken (Hypoglyk√§mie).

In den meisten Fällen brauchen Sie einen Arzt. Rufen Sie den Arzt rechtzeitig.

Wenn Sie einen Typ-1-Diabetes haben (insulinabh√§ngiger Diabetes mellitus), unterbrechen Sie Ihre Insulinbehandlung nicht und stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Kohlenhydrate einnehmen. Informieren Sie immer alle Personen, die Sie behandeln und betreuen, dar√ľber, dass Sie Insulin brauchen.

Die Behandlung mit Insulin kann den Körper dazu veranlassen, Antikörper gegen Insulin zu bilden (Substanzen, die gegen Insulin wirken können). Dies wird jedoch nur in sehr seltenen Fällen eine Anpassung Ihrer Insulindosis erforderlich machen.

Einige Patienten mit einem seit L√§ngerem bestehenden Typ-2-Diabetes mellitus und einer Herzerkrankung oder einem fr√ľheren Schlaganfall, die mit Pioglitazon (einem Antidiabetikum zum Einnehmen zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2) und Insulin behandelt wurden, entwickelten eine Herzschw√§che (Herzinsuffizienz). Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie m√∂glich, wenn Sie Anzeichen von Herzschw√§che, wie z. B. ungew√∂hnliche Kurzatmigkeit, rasche Gewichtszunahme oder √∂rtlich begrenzte Schwellungen (√Ėdeme) bei sich beobachten.

Kinder

Bei Kindern unter 2 Jahren gibt es keine Erfahrung zur Anwendung von Lantus.

Anwendung von Lantus zusammen mit anderen Arzneimitteln

Manche Arzneimittel beeinflussen den Blutzuckerspiegel (Senkung, Erhöhung oder je nach Situation beides). In diesen Fällen kann es notwendig sein, die zu verabreichende Insulinmenge entsprechend

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anzupassen, um sowohl zu niedrige als auch zu hohe Blutzuckerspiegel zu vermeiden. Ber√ľcksichtigen Sie dies, wenn Sie die Anwendung eines anderen Arzneimittels beginnen oder beenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Bevor Sie ein Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Arzt, ob es Ihren Blutzuckerspiegel beeinflussen kann und was Sie gegebenenfalls unternehmen sollen.

Zu den Arzneimitteln, die den Blutzuckerspiegel senken können (Hypoglykämie), zählen:

  • alle anderen Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes,
  • Hemmer des Angiotensin umwandelnden Enzyms (ACE-Hemmer) (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen oder eines hohen Blutdrucks),
  • Disopyramid (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen),
  • Fluoxetin (zur Behandlung von Depressionen),
  • Fibrate (zur Senkung hoher Blutfettwerte),
  • Monoaminoxidase-(MAO-)Hemmer (zur Behandlung von Depressionen),
  • Pentoxifyllin, Propoxyphen, Salicylate (z. B. Acetylsalicyls√§ure, zur Schmerzlinderung und zur Fiebersenkung),
  • Sulfonamid-Antibiotika.

Zu den Arzneimitteln, die den Blutzuckerspiegel erhöhen können (Hyperglykämie), zählen:

  • Kortikosteroide (z. B. ‚ÄěKortison‚Äú, zur Behandlung von Entz√ľndungen),
  • Danazol (ein Arzneimittel, das den Eisprung beeinflusst),
  • Diazoxid (zur Behandlung eines hohen Blutdrucks),
  • Diuretika (zur Behandlung eines hohen Blutdrucks oder zur Entw√§sserung),
  • Glukagon (ein Hormon der Bauchspeicheldr√ľse zur Behandlung einer schweren Hypoglyk√§mie),
  • Isoniazid (zur Behandlung von Tuberkulose),
  • √Ėstrogene und Progestagene (z. B. in der Anti-Baby-Pille),
  • Phenothiazin-Abk√∂mmlinge (zur Behandlung psychiatrischer Beschwerden),
  • Somatropin (Wachstumshormon),
  • Sympathomimetika (z. B. Epinephrin [Adrenalin], Salbutamol, Terbutalin zur Behandlung von Asthma),
  • Schilddr√ľsenhormone (zur Behandlung von Schilddr√ľsenfehlfunktionen),
  • atypische, antipsychotisch wirkende Arzneimittel (z. B. Clozapin, Olanzapin),
  • Proteaseinhibitoren (zur Behandlung von HIV).

Ihr Blutzuckerspiegel kann sowohl ansteigen als auch abfallen, wenn Sie folgende Mittel nehmen:

  • Betablocker (zur Behandlung eines hohen Blutdrucks),
  • Clonidin (zur Behandlung eines hohen Blutdrucks),
  • Lithiumsalze (zur Behandlung psychiatrischer Beschwerden).

Pentamidin (zur Behandlung bestimmter Infektionen durch Parasiten) kann eine Unterzuckerung ausl√∂sen, die manchmal in eine √úberzuckerung √ľbergeht.

Betablocker ebenso wie andere Sympatholytika (z. B. Clonidin, Guanethidin und Reserpin) k√∂nnen die ersten Warnzeichen, die Ihnen helfen, eine Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) zu erkennen, abschw√§chen oder ganz unterdr√ľcken.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendung von Lantus zusammen mit Alkohol

Wenn Sie Alkohol trinken, kann Ihr Blutzuckerspiegel sowohl ansteigen als auch abfallen.

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Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder schon schwanger sind. M√∂glicherweise muss Ihre Insulindosis w√§hrend der Schwangerschaft und nach der Geburt ge√§ndert werden. F√ľr die Gesundheit Ihres Kindes ist es wichtig, dass Ihre Blutzuckerwerte besonders sorgf√§ltig √ľberwacht und Unterzuckerungen (Hypoglyk√§mien) vermieden werden.

Wenn Sie stillen, fragen Sie Ihren Arzt, ob eine Anpassung Ihrer Insulindosis und Ihrer Ernährung erforderlich ist.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Ihre Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit kann eingeschränkt sein, wenn

  • Sie eine Hypoglyk√§mie (zu niedrigen Blutzuckerspiegel) haben,
  • Sie eine Hyperglyk√§mie (zu hohen Blutzuckerspiegel) haben,
  • Sie an Sehst√∂rungen leiden.

Bedenken Sie dies in allen Situationen, in denen Sie sich und andere einem Risiko aussetzen k√∂nnten (z. B. beim Autofahren oder beim Bedienen von Maschinen). Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, ob Sie ein Kraftfahrzeug f√ľhren sollten, wenn bei Ihnen:

  • h√§ufige Hypoglyk√§mie-Episoden auftreten,
  • die ersten Warnzeichen, die Ihnen helfen, eine Unterzuckerung zu erkennen, abgeschw√§cht sind oder fehlen.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Lantus

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d. h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Obwohl Lantus den gleichen Wirkstoff wie Toujeo (Insulin glargin 300 Einheiten/ml) enth√§lt, sind diese Arzneimittel nicht austauschbar. Die Umstellung von einer Insulinbehandlung auf eine andere ist nur auf √§rztliche Verschreibung, unter medizinischer √úberwachung und Kontrolle des Blutzuckers m√∂glich. Wenden Sie sich bitte f√ľr weitere Informationen an Ihren Arzt.

Dosierung

Entsprechend Ihrer Lebensweise und den Ergebnissen der Blutzuckerbestimmungen sowie Ihrer bisherigen Insulinanwendung wird Ihr Arzt

  • bestimmen, wie viel Lantus Sie pro Tag ben√∂tigen und zu welcher Tageszeit,
  • Ihnen sagen, wann Sie Ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren und ob Sie Urintests durchf√ľhren m√ľssen,
  • Ihnen mitteilen, wann Sie m√∂glicherweise eine h√∂here oder niedrigere Dosis Lantus spritzen m√ľssen.

Lantus ist ein lang wirkendes Insulin. Ihr Arzt verordnet es Ihnen möglicherweise in Kombination mit einem kurz wirkenden Insulin oder zusammen mit Tabletten gegen hohe Blutzuckerspiegel.

Ihr Blutzuckerspiegel kann durch viele Faktoren beeinflusst werden. Sie sollten diese Faktoren kennen, um auf Veränderungen Ihres Blutzuckerspiegels richtig reagieren zu können und um Über-

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bzw. Unterzuckerungen zu vermeiden. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie dem Kasten am Ende dieser Packungsbeilage.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Lantus kann bei Jugendlichen und Kindern im Alter von 2 Jahren und älter angewendet werden. Wenden Sie dieses Arzneimittel genau nach Anweisung Ihres Arztes an.

Häufigkeit der Anwendung

Sie benötigen eine Injektion Lantus jeden Tag zur gleichen Zeit.

Art der Anwendung

Lantus wird unter die Haut injiziert. Spritzen Sie Lantus NICHT in eine Vene, da dies seine Wirkungsweise ver√§ndert und zu einer Unterzuckerung f√ľhren kann.

Ihr Arzt wird Ihnen zeigen, in welchen Hautbereich Sie Lantus spritzen sollen. Wechseln Sie bei jeder Injektion die Einstichstelle innerhalb des gewählten Hautbereiches.

Handhabung von SoloStar

SoloStar ist ein Fertigpen, der Insulin glargin enth√§lt. Lantus in einem Fertigpen ist nur f√ľr Injektionen unter die Haut geeignet. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie Insulin auf eine andere Art und Weise spritzen m√ľssen.

Lesen Sie die in dieser Packungsbeilage enthaltenen ‚ÄěHinweise zur Handhabung von SoloStar‚Äú sorgf√§ltig durch. Verwenden Sie den Pen genau wie in diesen Hinweisen zur Handhabung beschrieben.

Befestigen Sie vor jedem Gebrauch des Pens eine neue Nadel. Verwenden Sie nur Nadeln, die f√ľr SoloStar geeignet sind (siehe ‚ÄěHinweise zur Handhabung von SoloStar‚Äú).

F√ľhren Sie vor jeder Injektion einen Sicherheitstest durch.

Schauen Sie sich die Patrone vor Gebrauch des Pens genau an. Verwenden Sie SoloStar nicht, wenn die L√∂sung sichtbare Teilchen enth√§lt. Verwenden Sie SoloStar nur, wenn die L√∂sung klar, farblos und w√§ssrig ist. Sch√ľtteln oder mischen Sie sie nicht vor Gebrauch.

Teilen Sie Ihren Pen niemals mit anderen, um eine m√∂gliche √úbertragung von Krankheiten zu vermeiden. Dieser Pen ist nur f√ľr Ihren pers√∂nlichen Gebrauch bestimmt.

Achten Sie darauf, dass weder Alkohol noch andere Desinfektionsmittel oder sonstige Substanzen das Insulin verunreinigen.

Verwenden Sie grundsätzlich immer einen neuen Pen, wenn Sie bemerken, dass Ihre Blutzuckereinstellung unerwartet schlechter wird. Wenn Sie glauben, dass mit SoloStar etwas nicht in Ordnung ist, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder an Ihr medizinisches Fachpersonal.

Leere Pens d√ľrfen nicht wieder gef√ľllt werden und m√ľssen ordnungsgem√§√ü entsorgt werden.

Verwenden Sie SoloStar nicht, wenn er beschädigt ist oder nicht richtig funktioniert, sondern entsorgen Sie ihn und verwenden Sie einen neuen SoloStar.

Verwechslungen von Insulin

Sie m√ľssen die Bezeichnung des Insulins stets vor jeder Injektion √ľberpr√ľfen, um Verwechslungen zwischen Lantus und anderen Insulinen zu vermeiden.

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Wenn Sie eine größere Menge von Lantus angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Lantus gespritzt haben, kann Ihr Blutzuckerspiegel zu stark abfallen (Hypoglyk√§mie). Kontrollieren Sie h√§ufig Ihren Blutzucker. Grunds√§tzlich m√ľssen Sie zur Vermeidung einer Unterzuckerung mehr essen und Ihren Blutzucker √ľberwachen. Informationen zur Behandlung einer Hypoglyk√§mie finden Sie in dem Kasten am Ende dieser Packungsbeilage.

Wenn Sie die Anwendung von Lantus vergessen haben

  • Wenn Sie eine Dosis Lantus ausgelassen oder wenn Sie zu wenig Insulin gespritzt haben, kann Ihr Blutzuckerspiegel zu stark ansteigen (Hyperglyk√§mie). Kontrollieren Sie h√§ufig Ihren Blutzucker. Informationen zur Behandlung einer Hyperglyk√§mie finden Sie in dem Kasten am Ende dieser Packungsbeilage.
  • Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Lantus abbrechen

Dies k√∂nnte zu einer schweren Hyperglyk√§mie (stark erh√∂hter Blutzucker) und Ketoazidose (Anh√§ufung von S√§ure im Blut, weil der K√∂rper bei schwerem Insulinmangel Energie aus Fett anstatt aus Zucker gewinnt) f√ľhren. Brechen Sie die Behandlung mit Lantus nicht ab, ohne mit einem Arzt zu sprechen, der Ihnen sagt, was zu tun ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie Anzeichen eines zu niedrigen Blutzuckers (Hypoglyk√§mie) bemerken, unternehmen Sie sofort etwas, um Ihren Blutzuckerspiegel zu erh√∂hen (siehe Kasten am Ende dieser Packungsbeilage). Eine Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) kann sehr schwerwiegend sein und tritt bei Behandlung mit einem Insulin sehr h√§ufig auf (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen). Niedriger Blutzucker hei√üt, dass Sie nicht gen√ľgend Zucker in Ihrem Blut haben. Wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu stark abf√§llt, k√∂nnen Sie bewusstlos werden. Eine schwere Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) kann zu einem Gehirnschaden f√ľhren und lebensbedrohlich sein. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie dem Kasten am Ende dieser Packungsbeilage.

Schwere allergische Reaktionen (selten, kann bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten) ‚Äď Anzeichen k√∂nnen sein: gro√üfl√§chige Hautreaktionen (Hautausschlag und Juckreiz am ganzen K√∂rper), starke Haut- und Schleimhautschwellungen (Angio√∂dem), Atemnot, Blutdruckabfall mit schnellem Puls und Schwitzen. Schwere allergische Reaktionen auf Insulin k√∂nnen lebensbedrohlich werden. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion bemerken.

Hautveränderungen an der Injektionsstelle:

Wenn Sie Insulin zu h√§ufig in dieselbe Stelle spritzen, kann die Haut an dieser Stelle entweder d√ľnner werden (Lipoatrophie, kann bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten) oder sich verdicken (Lipohypertrophie, kann bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten). Au√üerdem k√∂nnen Knoten unter der Haut durch die Ansammlung eines Proteins namens Amyloid verursacht werden (kutane Amyloidose; es ist nicht bekannt, wie h√§ufig dies auftritt). Das Insulin wirkt m√∂glicherweise nicht richtig, wenn Sie in einen Bereich mit Knoten injizieren. Wechseln Sie die Injektionsstelle bei jeder Injektion, um diesen Hautreaktionen vorzubeugen.

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Häufige Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten)

Nebenwirkungen an der Haut und allergische Reaktionen an der Injektionsstelle

Anzeichen sind z. B. R√∂tung, ungewohnt starker Schmerz beim Spritzen, Juckreiz, Quaddelbildung, Schwellung oder Entz√ľndung. Sie k√∂nnen sich auf die Umgebung der Einstichstelle ausbreiten. Die meisten leichteren Reaktionen bilden sich gew√∂hnlich innerhalb von wenigen Tagen bzw. Wochen zur√ľck.

Seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten)

  • Sehst√∂rungen

Ausgepr√§gte Ver√§nderungen (Verbesserung oder Verschlechterung) Ihrer Blutzuckereinstellung k√∂nnen Ihr Sehverm√∂gen vor√ľbergehend beeintr√§chtigen. Wenn Sie an einer proliferativen Retinopathie leiden (eine durch die Zuckerkrankheit verursachte Augenerkrankung), k√∂nnen schwere Unterzuckerungen zu einem vor√ľbergehenden Verlust der Sehsch√§rfe f√ľhren.

Allgemeine Erkrankungen

In seltenen F√§llen kann die Insulinbehandlung auch zu vor√ľbergehenden Wassereinlagerungen im K√∂rper f√ľhren, die sich als Schwellungen im Bereich der Unterschenkel und Kn√∂chel √§u√üern k√∂nnen.

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten auftreten)

In sehr seltenen Fällen kann es zur Störung des Geschmacksempfindens (Dysgeusie) und zu Muskelschmerzen (Myalgie) kommen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Im Allgemeinen sind die Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen bis zu 18 Jahren ähnlich denen bei Erwachsenen.

Über Reaktionen im Einstichbereich (Schmerz an der Einstichstelle, Reaktionen an der Einstichstelle) und Hautreaktionen (Ausschlag, Nesselsucht) wurde bei Kindern und Jugendlichen bis zu 18 Jahren relativ häufiger berichtet als bei Erwachsenen.

Es gibt keine Erfahrung bei Kindern unter 2 Jahren.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf dem Etikett des Pens nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú bzw. ‚ÄěEXP‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Noch nicht verwendete Pens

Im K√ľhlschrank lagern (2 ¬įC‚Äď8 ¬įC). Nicht einfrieren oder in der N√§he des Gefrierfachs oder eines K√ľhlelements aufbewahren.

Den Fertigpen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Verwendete Pens

In Verwendung befindliche oder als Vorrat mitgef√ľhrte Fertigpens k√∂nnen maximal 4 Wochen lang bei einer Temperatur von nicht √ľber 30 ¬įC und vor direkter Hitzeeinwirkung und direktem Licht gesch√ľtzt aufbewahrt werden. In Verwendung befindliche Pens nicht im K√ľhlschrank aufbewahren. Nach diesem Zeitraum d√ľrfen sie nicht mehr verwendet werden.

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Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Lantus enthält

  • Der Wirkstoff ist Insulin glargin. Ein ml der L√∂sung enth√§lt 100 Einheiten Insulin glargin (entsprechend 3,64 mg).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Zinkchlorid, Metacresol (Ph.Eur.), Glycerol, Natriumhydroxid (siehe Abschnitt 2, ‚ÄěWichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Lantus‚Äú) und Salzs√§ure (zur Einstellung des pH-Werts) und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Lantus aussieht und Inhalt der Packung

Lantus SoloStar 100 Einheiten/ml Injektionslösung in einem Fertigpen ist eine klare, farblose und wässrige Lösung.

Ein Pen enthält 3 ml Injektionslösung (entsprechend 300 Einheiten).

Packungen mit 1, 3, 4, 5, 6, 8, 9 und 10 Fertigpens mit je 3 ml. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, D-65926 Frankfurt am Main, Deutschland

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgie/Belgique/BelgienLietuva
Sanofi Belgium Tél/Tel: +32 (0)2 710 54 00Swixx Biopharma UAB Tel: +370 5 236 91 40
Luxembourg/Luxemburg
Swixx Biopharma EOOD Te.I.: +359 (0)2 4942 480Sanofi Belgium Tél/Tel: +32 (0)2 710 54 00 (Belgique/Belgien)
Cesk√° republika sanofi-aventis, s.r.o. Tel: +420 233 086 111Magyarorsz√°g SANOFI-AVENTIS Zrt. Tel.: +36 1 505 0050
Danmark Sanofi A/S Tlf: +45 45 16 70 00Malta Sanofi S.r.l. Tel: +39 02 39394275
Deutschland Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Tel.: 0800 52 52 010 Tel. aus dem Ausland: +49 69 305 21 131Nederland Genzyme Europe B.V. Tel: +31 20 245 4000
Eesti Swixx Biopharma O√ú Tel: +372 640 10 30Norge sanofi-aventis Norge AS Tlf: +47 67 10 71 00

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Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im .

Weitere Informationsquellen

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden