Baytril flavour 25 mg/ml Suspension zum Eingeben f√ľr Katzen

Abbildung Baytril flavour 25 mg/ml Suspension zum Eingeben f√ľr Katzen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Bayer Animal Health GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 19.04.2011
ATC Code QJ01MA90
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung

Zulassungsinhaber

Bayer Animal Health GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

Baytril flavour 25 mg/ml Suspension zum Eingeben f√ľr Katzen

Verzeichnis der in den Mitgliedstaaten genehmigten Namen:

Baytril flavour 25 mg/ml (√Ėsterreich, Belgien, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Ungarn, Vereinigtes K√∂nigreich, Zypern)

Baytril flavour 2,5% (Frankreich)

Baytril Sabor 25 mg/ml Flunixin vet 25 mg/ml (Spanien) Lorenax vet. 25 mg/ml (Dänemark),

Baytril vet. 25 mg/ml oral (Finnland, Island, Nowegen, Schweden)

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Behandlung von bakteriellen Einzel- oder Mischinfektionen der Atmungs- und Verdauungsorgane, der Harnwege, der Haut sowie von Wunden, hervorgerufen durch folgende Enrofloxacin-empfindliche gramnegative und grampositive Bakterien: Staphylokokken, E. coli, Haemophilus spp. und Pasteurella spp.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Nicht anwenden bei:

  • Tieren mit bestehenden Knorpelwachstumsst√∂rungen.
  • Tieren mit bekannter Historie von zentralen Anfallsleiden, da Enrofloxacin das ZNS (Zentralnervensystem) stimulieren kann.
  • Tieren mit bekannter √úberempfindlichkeit gegen Fluorchinolone oder einem der sonstigen Bestandteile.

F√ľr die Behandlung von tr√§chtigen Tieren und f√ľr Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln siehe Abschnitt ,,Besondere Warnhinweise‚Äô‚Äô.

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Wie wird es angewendet?

DOSIERUNG F√úR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Zum Eingeben.

Das Tierarzneimittel sollte nicht mit dem Futter verabreicht werden.

Die Dosierung beträgt 5 mg Enrofloxacin pro kg Körpergewicht (KGW) einmal täglich. Das entspricht einmal täglich 0,2 ml pro kg KGW.

Die Behandlung erfolgt im Allgemeinen √ľber 5 - 10 aufeinanderfolgende Tage.

Bei Ausbleiben einer klinischen Besserung nach 3 Tagen sollte die Therapie erneut √ľberdacht werden.

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.

Die empfohlenen Dosierungen sollten nicht √ľberschritten werden.

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Abbildung 1: Verabreichung des Tierarzneimittels:

Vor Gebrauch 15 Zu verabreichende Direkt auf die Oberseite
Sekunden gut sch√ľtteln. Menge mit der Spritze der Zunge geben.
  aufziehen.  

Um Kreuzkontaminationen zu vermeiden sollte f√ľr jedes Tier eine eigene Spritze verwendet werden. Nach der Anwendung sollte die Spritze mit Leitungswasser gereinigt und in der Faltschachtel zusammen mit dem Tierarzneimittel aufbewahrt werden.

Jede 8,5 ml und 15 ml Packung mit Baytril flavour 25 mg/ml Suspension zum Eingeben enthält eine 3 ml Spritze mit einer Graduierung von je 0,1 ml.

F√ľr Katzen unter 2 kg K√∂rpergewicht sollte eine kommerziell erh√§ltliche 1 ml Spritze mit einer Graduierung von 0,01 ml verwendet werden.

HINWEISE F√úR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Um Kreuzkontaminationen zu vermeiden sollte f√ľr jedes Tier eine eigene Spritze verwendet werden. Nach der Anwendung sollte die Spritze mit Leitungswasser gereinigt und in der Faltschachtel zusammen mit dem Tierarzneimittel aufbewahrt werden.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

In seltenen Fällen können leichte Verdauungsstörungen, wie z.B. Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall, auftreten. Diese Symptome klingen gewöhnlich spontan ab und die Behandlung muss in der Regel nicht abgebrochen werden. Nach Verabreichung des Tierarzneimittels kann vermehrter Speichelfluss auftreten.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr h√§ufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen w√§hrend der Behandlung)
  • H√§ufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschlie√ülich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzug√§nglich f√ľr Kinder aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angeben Monats.

Haltbarkeit nach Anbruch des Behältnisses: 3 Monate.

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Weitere Informationen

Besondere Warnhinweise:

Nicht anwenden bei bekannter gegen√ľber diesen eine nahezu komplette Kreuzresistenz besteht.

oder vermuteter Resistenz gegen√ľber Chinolonen, da vollst√§ndige, gegen√ľber anderen Fluorchinolonen eine

Falls während der Behandlung stark vermehrter Speichelfluss oder Probleme bei Verabreichung der vorgeschriebenen Dosis auftreten, sollte die Behandlung abgebrochen und eine alternative Therapie angewandt werden.

Besondere Vorsichtsma√ünahmen f√ľr die Anwendung bei Tieren:

Fluorchinolone sollten der Behandlung klinischer Erkrankungen vorbehalten bleiben, die auf andere Klassen von Antibiotika unzureichend angesprochen haben bzw. bei denen mit einem unzureichenden Ansprechen zu rechnen ist. Fluorchinolone sollten m√∂glichst nur nach erfolgter Empfindlichkeitspr√ľfung angewendet werden.

Eine von den Vorgaben in der Gebrauchsinformation abweichende Anwendung des Tierarzneimittels kann die Prävalenz von Bakterien, die gegen Fluorchinolone resistent sind, erhöhen und die Wirksamkeit von Behandlungen mit anderen Chinolonen infolge möglicher Kreuzresistenzen vermindern.

Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind die offiziellen und √∂rtlichen Richtlinien f√ľr Antibiotika zu beachten.

Die Ausscheidung von Enrofloxacin erfolgt zum Teil √ľber die Nieren, bei bestehenden Nierensch√§den ist daher, wie bei allen Fluorchinolonen, mit einer Verz√∂gerung der Ausscheidung bei einzelnen Tieren zu rechnen.

Das Tierarzneimittel sollte bei Tieren mit starker Sch√§digung der Leber oder der Nieren mit Vorsicht angewandt werden. Wenn bei Katzen die empfohlene Dosierung √ľberschritten wird, kann es zu retinotoxischen Effekten, einschlie√ülich irreversibler Erblindung kommen.

Die Vertr√§glichkeit von Enrofloxacin wurde bei jungen Katzen unter 0,5 kg K√∂rpergewicht oder unter 8 Wochen Alter nicht gepr√ľft.

Siehe auch Abschnitt ,,Gegenanzeigen’’.

Besondere Vorsichtsma√ünahmen f√ľr den Anwender:

Im Falle einer unbeabsichtigten Aufnahme, ist unverz√ľglich ein Arzt zu konsultieren und diesem die Packungsbeilage vorzulegen.

Nach Gebrauch Hände waschen.

Spritzer auf der Haut oder in den Augen unverz√ľglich mit Wasser entfernen.

Während der Anwendung nicht essen, trinken oder rauchen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Fluorchinolone sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Trächtigkeit:

Laborstudien an Ratten und Chinchillas ergaben keinen Hinweis auf teratogene, foetotoxische oder maternotoxische Wirkungen. Da die Verträglichkeit nicht bei trächtigen Katzen untersucht wurde, sollte das Tierarzneimittel nur nach entsprechender Nutzen-Risiko-Analyse durch den verantwortlichen Tierarzt angewandt werden.

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Laktation:

Da Enrofloxacin in die Muttermilch √ľbergeht, wird die Anwendung w√§hrend der Laktation nicht empfohlen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Bei Kombination von Baytril (Enrofloxacin) mit Chloramphenicol, Makrolid-Antibiotika oder Tetrazyklinen können antagonistische Effekte auftreten.

Die gleichzeitige Verabreichung von magnesium- und aluminiumhaltigen Substanzen kann die Resorption von Enrofloxacin vermindern. Diese Substanzen sollten in einem Abstand von 2 Stunden verabreicht werden.

Die gleichzeitige Verabreichung von Theophyllin erfordert eine sorgfältige Überwachung, da der Theophyllin-Serumspiegel ansteigen kann.

Weiterhin kann die gleichzeitige Verabreichung von Fluorchinolonen in Kombination mit nicht- steroidalen entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln (NSAIDs) bei Tieren zu Anf√§llen aufgrund m√∂glicher pharmakodynamischer Wechselwirkungen im zentralen Nervensystem f√ľhren.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):

Bei hohen √úberdosierungen sind als erste Symptome Inappetenz und Erbrechen zu erwarten. Zur Verringerung der Resorption von Enrofloxacin nach oraler Anwendung wird die Gabe von magnesium- oder aluminiumhaltigen Antazida empfohlen.

In sehr seltenen Fällen können nach der Behandlung Durchfall oder ZNS-Symptome (Muskelzittern, Koordinationsstörungen und Krämpfe) auftreten, die einen Abbruch der Behandlung erforderlich machen können.

Retinotoxische Effekte einschlie√ülich irreversibler Erblindung k√∂nnen bei Katzen auftreten, wenn die empfohlene Dosis um das 2-4fache und h√∂her √ľberschritten wird.

Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien vorliegen, darf das Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

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Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 19.04.2011
ATC Code QJ01MA90
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden