Wirkstoff(e) WeinlaubblÀtter
Zulassungsland Österreich
Hersteller sanofi-aventis GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 22.06.2015
ATC Code C05CP02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Kapillarstabilisierende Mittel

Zulassungsinhaber

sanofi-aventis GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Diavene ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Beschwerden bei chronischer Veneninsuffizienz, zum Beispiel Beinschwellungen, einem GefĂŒhl von Schwere, Schmerzen, MĂŒdigkeit, Juckreiz, Spannung und KrĂ€mpfen in den Waden.

Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fĂŒhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

wenn Sie allergisch gegen Trockenextrakt aus rotem Weinlaub oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Diavene einnehmen. Suchen Sie unverzĂŒglich einen Arzt auf beim Auftreten von

  • EntzĂŒndung der Haut oder GeschwĂŒren
  • EntzĂŒndung der oberflĂ€chlichen Beinvenen (Thrombophlebitis)
  • unter der Haut liegenden VerhĂ€rtungen (subkutane Induration)
  • starken Schmerzen
  • plötzliche Schwellung eines oder beider Beine
  • Herz- oder Nierenproblemen

Wenn sich innerhalb von 2 Wochen die Symptome nicht bessern oder gar verschlechtern, soll ein Arzt aufgesucht werden, da Beinschwellungen (Ödeme) auch andere Ursachen haben können.

Weitere vom Arzt verordnete nicht-invasive Maßnahmen, wie z. B. Bandagieren der Beine, Tragen von KompressionsstrĂŒmpfen oder kalte WassergĂŒsse sollten unbedingt eingehalten werden.

Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörung

Aufgrund fehlender Daten ist eine Dosisempfehlung nicht möglich.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vorliegen.

Einnahme von Diavene zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgefĂŒhrt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vorliegen, wird die Einnahme von Diavene wÀhrend der Schwangerschaft nicht empfohlen.

Stillzeit

Da nicht bekannt ist, in welchem Ausmaß Inhaltsstoffe des roten Weinlaubextraktes in die Muttermilch ĂŒbergehen, wird die Einnahme von Diavene wĂ€hrend der Stillzeit nicht empfohlen.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen durchgefĂŒhrt.

Diavene enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betrÀgt:

Erwachsene und Àltere Personen:

1 bis 2 Filmtabletten einmal tÀglich.

Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörung:

Aufgrund fehlender Daten ist eine Dosisempfehlung nicht möglich (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen).

Art der Anwendung

Nehmen Sie Diavene vor dem FrĂŒhstĂŒck unzerkaut mit etwas Wasser ein. Dauer der Anwendung

Die empfohlene Dauer der Anwendung von Diavene liegt bei 12 Wochen. Eine Mindesteinnahmezeit von 2 bis 3 Wochen kann erforderlich sein, bevor eine Besserung der Beschwerden eintritt.

Eine Langzeitbehandlung ist in Absprache mit dem Arzt möglich.

Bitte beachten Sie zur Anwendungsdauer auch die Angaben unter Abschnitt 2. Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vorliegen.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Diavene eingenommen haben, als Sie sollten

FĂ€lle von Überdosierung sind bisher nicht bekannt geworden. Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Diavene eingenommen haben als Sie sollten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt. Dieser kann ĂŒber gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden.

Wenn Sie die Einnahme von Diavene vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern nehmen Sie die nÀchste Dosis wie gewohnt ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Die HĂ€ufigkeit der folgenden Nebenwirkungen ist nicht bekannt:

Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit und andere Beschwerden des Verdauungstraktes, Juckreiz, Hautrötungen, Nesselsucht und andere Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut (z. B. Hautausschlag).

Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen beobachten, setzen Sie Diavene ab und gehen Sie zu Ihrem Arzt, damit er ĂŒber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf. Nicht ĂŒber 30 °C lagern.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

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Weitere Informationen

Was Diavene enthÀlt

Der Wirkstoff ist: 1 Filmtablette enthÀlt 360 mg Trockenextrakt aus rotem Weinlaub (Vitis vinifera L.) (4-6:1), Auszugsmittel: Wasser

Die sonstigen Bestandteile sind:

mikrokristalline Cellulose Croscarmellose-Natrium

wasserfreies Calciumhydrogenphosphat Crospovidon (Typ A)

hochdisperses Siliciumdioxid Magnesiumstearat Hypromellose

Glycerin Tristearat

Titandioxid (E 171) Talkum

Eisenoxid, rot (E 172)

Wie Diavene aussieht und Inhalt der Packung

Diavene sind rotbraune, lÀngliche Filmtabletten, in binÀren PVC/PVDC-Aluminiumblisterpackungen. Packungen zu 30, 60 oder 90 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

sanofi-aventis GmbH Leonard-Bernstein-Straße 10 1220 Wien

Österreich

Hersteller

Delpharm Reims

10 rue Colonel Charbonneaux

51100 Reims France

Z.Nr.: 136296

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Österreich: Diavene 360 mg Filmtabletten Griechenland: Vitis vinifera Sanofi Zypern: Diavene

Portugal: Antistax 360 mg Comprimidos revestidos por pelĂ­cula

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im April 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 04.02.2023

Quelle: Diavene 360 mg Filmtabletten - Beipackzettel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden