Equisolon 33 mg/g Pulver zum Eingeben f√ľr Pferde

Abbildung Equisolon 33 mg/g Pulver zum Eingeben f√ľr Pferde
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Le Vet BV
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.03.2014
ATC Code QH02AB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung

Zulassungsinhaber

Le Vet BV

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Equisolon 33 mg/g Pulver zum Eingeben f√ľr Pferde

Prednisolon

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Linderung entz√ľndungsbedingter, klinischer Symptome bei Pferden mit rezidivierender Atemwegsobstruktion (RAO), in Kombination mit einer Kontrolle der Umgebung des Tieres.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Nicht anwenden bei bekannter √úberempfindlichkeit gegen√ľber dem Wirkstoff, gegen√ľber Kortikosteroiden oder einem der √ľbrigen Bestandteile des Tierarzneimittels.

Nicht anwenden bei Virusinfektionen, bei denen die Viruspartikel im Blut zirkulieren, oder in Fällen von systemischen Pilzinfektionen.

Nicht anwenden bei Tieren, die an Magen-Darm-Geschw√ľren leiden. Nicht anwenden bei Tieren, die an Hornhautgeschw√ľren leiden. Nicht anwenden w√§hrend der Tr√§chtigkeit.

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Wie wird es angewendet?

DOSIERUNG F√úR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Zum Eingeben.

Um die richtige Dosierung zu gewährleisten und eine Unter- oder Überdosierung zu vermeiden, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden.

Eine Einzeldosis von 1 mg Prednisolon/kg Körpergewicht pro Tag entspricht 3 g Pulver pro 100 kg Körpergewicht (siehe die folgende Dosiertabelle).

Die Behandlung kann an 10 aufeinander folgenden Tagen in Abständen von 24 Stunden erfolgen.

Das Tierarzneimittel sollte in der korrekten Dosis mit einer kleinen Menge des Futtermittels vermischt werden.

Bei Verwendung des Weithalsgefäßes mit Messlöffel erfolgt die Dosierung entsprechend der folgenden Tabelle:

Körpergewicht (kg) des PferdesWeithalsgefäß mit Messlöffel (1 Löffel= 4,6 g Pulver)
Anzahl der Löffel
150-3002
300-4503
450-6004
600-7506
750-10007

Mit dem Tierarzneimittel vermischtes Futtermittel sollte durch frisches ersetzt werden, wenn es nicht innerhalb von 24 Stunden verbraucht wurde.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Sehr selten wurde eine Laminitis (Hufrehe) nach der Anwendung des Produktes beobachtet. Daher sollten Pferde w√§hrend der Behandlung regelm√§√üig √ľberwacht werden.

Sehr selten wurden neurologische Symptome, wie Ataxie, Liegen, Kopfschiefhaltung, Unruhe oder Koordinationsstörung nach der Anwendung des Produktes beobachtet.

Während einzelne Gaben von Kortikosteroiden in hohen Dosen in der Regel gut vertragen werden, können bei langfristiger Anwendung schwere Nebenwirkungen auftreten. Daher sollte bei mittel- bis

langfristiger Anwendung im Allgemeinen die niedrigste Dosis eingesetzt werden, die zur Kontrolle der Symptome erforderlich ist.

Die w√§hrend der Therapie sehr h√§ufig zu beobachtende deutliche dosisabh√§ngige Suppression des Kortisols ist das Ergebnis der Unterdr√ľckung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse durch wirksame Dosen des Tierarzneimittels.

Nach Beendigung der Behandlung k√∂nnen Anzeichen f√ľr eine Nebenniereninsuffizienz bis hin zu einer Nebennierenrindenatrophie auftreten und dies kann dazu f√ľhren, dass das Tier nicht mehr in der Lage ist, ad√§quat auf Stresssituationen zu reagieren.

Ein deutlicher Anstieg des Triglyzeridspiegels tritt sehr häufig auf. Dies kann die Folge eines möglicherweise auftretenden iatrogenen Hyperadrenokortizismus (Cushing-Krankheit) sein, der mit erheblichen Veränderungen des Fett-, Kohlenhydrat-, Protein- und Mineralstoffwechsels einhergeht. So kann es z. B. zur Umverteilung von Körperfett, Körpergewichtszunahme, Muskelschwäche und - abbau sowie Osteoporose kommen.

Eine Erhöhung der alkalischen Phosphatase durch Glukokortikoide wird sehr selten beobachtet und kann mit einer Vergrößerung der Leber (Hepatomegalie) und dem daraus resultierenden Anstieg des Serumspiegels von Leberenzymen in Zusammenhang stehen.

Magen-Darm-Geschw√ľre traten sehr selten auf, und bestehende Magen-Darm-Geschw√ľre k√∂nnen bei Tieren, die nicht-steroidale entz√ľndungshemmende Medikamente erhalten, sowie bei Tieren mit R√ľckenmarkstrauma durch Steroide verschlimmert werden (siehe Abschnitt Kontraindikationen). Andere gastrointestinale Symptome, die sehr selten beobachtet wurden, sind Kolik und Inappetenz. √úberm√§√üiges Schwitzen wurde sehr selten beobachtet. Sehr selten wurde Urticaria beobachtet.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • sehr h√§ufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen w√§hrend der Behandlung)
  • h√§ufig (mehr als 1, aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • gelegentlich (mehr als 1, aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10 000 behandelten Tieren)
  • sehr selten (weniger als 1 von 10 000 behandelten Tieren, einschlie√ülich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzug√§nglich f√ľr Kinder aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Mit dem Tierarzneimittel vermischtes Futtermittel sollte durch frisches ersetzt werden, wenn es nicht innerhalb von 24 Stunden verbraucht wurde.

Im Originalbehältnis aufbewahren.

Das Behältnis fest verschlossen halten.

Haltbarkeit nach dem ersten √Ėffnen/Anbruch des Beh√§ltnisses: 4 Wochen.

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Weitere Informationen

Besondere Warnhinweise f√ľr die Zieltierart:
Durch die Verabreichung des Kortikoids soll keine Heilung, sondern eine Verbesserung der klinischen Symptome herbeigef√ľhrt werden. Die Behandlung sollte mit der Kontrolle der Umgebung kombiniert werden.

Jeder Fall sollte individuell vom Tierarzt beurteilt werden, woraufhin dieser ein geeignetes Behandlungsprogramm festlegt. Eine Behandlung mit Prednisolon sollte nur eingeleitet werden, wenn eine zufriedenstellende Linderung der klinischen Symptome durch Kontrolle der Umgebung allein nicht erreicht wurde oder nicht zu erwarten ist.

Eine Behandlung mit Prednisolon kann die Atemfunktion m√∂glicherweise nicht in allen F√§llen ausreichend wiederherstellen, so dass in jedem Einzelfall die Anwendung von Medikamenten mit schnellerem Wirkungseintritt gepr√ľft werden sollte.

Besondere Vorsichtsma√ünahmen f√ľr die Anwendung bei Tieren
Nicht anwenden bei Tieren, die an Diabetes mellitus, Niereninsuffizienz, Herzinsuffizienz, Hyperadrenokortizismus oder Osteoporose leiden.

Es wurde beobachtet, dass die Anwendung von Kortikosteroiden bei Pferden schwere Lahmheit (vor allem) in den Vorderhufen ausl√∂st (siehe Abschnitt Nebenwirkungen). Daher sollten Pferde w√§hrend der Behandlung regelm√§√üig √ľberwacht werden.

Aufgrund der pharmakologischen Eigenschaften von Prednisolon soll das Tierarzneimittel bei Tieren mit geschwächtem Immunsystem mit Vorsicht verwendet werden.

Besondere Vorsichtsma√ünahmen f√ľr den Anwender
Personen mit bekannter √úberempfindlichkeit gegen√ľber Kortikosteroiden oder einem der sonstigen Bestandteile d√ľrfen keinen Kontakt mit dem Tierarzneimittel haben.

Wegen des Risikos von fetalen Fehlbildungen darf das Tierarzneimittel nicht von schwangeren Frauen verabreicht werden.

Es wird empfohlen, bei der Handhabung und Verabreichung des Tierarzneimittels eine Schutzausr√ľstung bestehend aus Handschuhen und Schutzmaske zu tragen.

Um Staubbildung zu vermeiden, darf das Tierarzneimittel nicht gesch√ľttelt werden.

Trächtigkeit und Laktation
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels ist bei trächtigen Stuten nicht belegt, und die Anwendung des Produktes ist bei trächtigen Stuten kontraindiziert ist (siehe Gegenanzeigen).

Es ist bekannt, dass eine Verabreichung w√§hrend der fr√ľhen Tr√§chtigkeit fetale Missbildungen bei Labortieren verursachen kann. Die Verabreichung w√§hrend der sp√§ten Tr√§chtigkeit f√ľhrt bei Wiederk√§uern mit einiger Wahrscheinlichkeit zu Fehl- oder Fr√ľhgeburten und kann bei anderen Tierarten eine √§hnliche Wirkung haben.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel)
Es ist unwahrscheinlich, dass eine kurzfristige Verabreichung, selbst in hohen Dosen, schwerwiegende sch√§dliche Wirkungen verursacht. Die langfristige Anwendung von Kortikosteroiden kann jedoch zu schwerwiegenden Nebenwirkungen f√ľhren (siehe Abschnitt Nebenwirkungen).

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Anwendung dieses Tierarzneimittels mit nicht-steroidalen entz√ľndungshemmenden Medikamenten kann Magen-Darm-Geschw√ľre verschlimmern.

Da Kortikosteroide die Immunreaktion auf Impfungen schwächen können, sollte Prednisolon weder in Kombination mit Impfstoffen noch innerhalb von zwei Wochen nach einer Impfung angewendet werden.

Die Verabreichung von Prednisolon kann Hypokaliämie induzieren und damit das Risiko der Toxizität von Herzglykosiden erhöhen. Das Risiko einer Hypokaliämie kann sich erhöhen, wenn Prednisolon zusammen mit Kalium-ausschwemmenden Diuretika verabreicht wird.

Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilit√§tsstudien durchgef√ľhrt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

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Psychotrop Nein
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden