Wirkstoff(e) Lactitol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Angelini Pharma √Ėsterreich GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.05.1990
ATC Code A06AD12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel gegen Obstipation

Zulassungsinhaber

Angelini Pharma √Ėsterreich GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Importal-Pulver erh√∂ht den Wasseranteil im Stuhl und damit das Stuhlvolumen. Es wirkt dadurch abf√ľhrend.

Bei bestimmten Lebererkrankungen vermindert Importal-Pulver die Aufnahme schädlicher Stoffwechselprodukte von Bakterien.

Die abf√ľhrende Wirkung von Importal-Pulver tritt meist wenige Stunden nach Einnahme auf (nach der Ersteinnahme in seltenen F√§llen erst nach 2 - 3 Tagen).

Importal-Pulver enthält ausschließlich Lactitol und keine anderen Zucker, Hilfsstoffe (sonstigen Bestandteile) oder Konservierungsmittel. Es kann daher auch von Diabetikern angewendet werden.

Importal-Pulver ist angenehm einzunehmen, es schmeckt nur leicht s√ľ√ü. Es hat keine Karies-ausl√∂sende Wirkung.

Wann wird Importal-Pulver angewendet?

  • Zur symptomatischen Behandlung der Verstopfung (Obstipation)
  • Zur Behandlung bestimmter Stoffwechselst√∂rungen, die bei schweren Lebererkrankungen auftreten (hepatische Enzephalopathie)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Importal-Pulver darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Lactitol-Monohydrat sind.
  • in allen F√§llen mit nicht gesicherter Darmpassage (Darmverschluss, operativ angelegten Darmfisteln,k√ľnstlicher Darmausgang, etc.), da Importal seine Wirkung im Dickdarm entfaltet.
  • bei organischen Erkrankungen im Verdauungstrakt oder Verdacht darauf.
  • bei ungekl√§rten Bauchschmerzen.
  • bei Blutungen aus dem Enddarm.
  • bei St√∂rungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes.
  • bei S√§uglingen und Kleinkindern mit einer diagnostizierten Fruchtzucker-Unvertr√§glichkeit.
  • Wenn Sie eine Galaktose-freie Di√§t einhalten m√ľssen.

Ein Kotstau sollte vorrangig mit anderen Mitteln behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Importal-Pulver einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Importal-Pulver ist erforderlich:

Vergessen Sie bitte nicht, dass als erstes die Ern√§hrungsweise (ballaststoffreiche Mahlzeiten mit Gem√ľse, Salat, Obst bzw. Zusatz von Weizenkleie, Leinsamen etc.), reichlich Fl√ľssigkeit und k√∂rperliche Bewegung bereits eine Verstopfung bessern oder vermeiden k√∂nnen.

Abf√ľhrmittel sind prinzipiell nicht zur ununterbrochenen Daueranwendung vorgesehen.

Bei älteren oder geschwächten Patienten sollen regelmäßige Blutkontrollen erfolgen, um Abweichungen im Salzhaushalt des Blutes rechtzeitig erkennen zu können.

Bestehende Abweichungen des Salzhaushaltes im Blut sollten vor Einnahme von Abf√ľhrmitteln durch den Arzt behandelt werden.

Wenn Sie √ľber √úbelkeit klagen, nehmen Sie Importal zu den Mahlzeiten ein.

Im Fall von Blähungen sollten Sie die Behandlung mit der geringsten indizierten Dosis starten und gemäß dem erzielten Effekt stufenweise erhöhen.

Wenn bei Ihnen eine spezielle Darmuntersuchung geplant ist, konsultieren Sie bitte vor der Anwendung einen Arzt.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten oder an Allergien leiden,
  • schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder gerade stillen.

Der Missbrauch von Laxanzien (h√§ufige, beziehungsweise anhaltende Anwendung oder √ľberh√∂hte Dosierung) kann zu anhaltender Diarrhoe f√ľhren. Dies f√ľhrt zu Fl√ľssigkeitsverlust, Verlust von Mineralsalzen (vor allem Kalium) und anderen wichtigen N√§hrstoffen.

In schwerwiegenderen F√§llen k√∂nnen starker Fl√ľssigkeitsverlust und ein stark verminderter Kaliumgehalt im Blut auftreten, was zu Fehlfunktionen des Herzens oder der Nerven und Muskeln f√ľhren kann, im Speziellen bei gleichzeitiger Behandlung mit Herzglykosiden, Diuretika oder Kortikosterodien.

Der Missbrauch von Laxanzien kann zu Gew√∂hnungseffekten (und daher m√∂glicherweise zur stufenweisen Erh√∂hung der Dosis), chronischer Verstopfung und Verlust der normalen Darmfunktion (Darmatonie) f√ľhren.

Die Behandlung chronischer oder periodisch auftretender Verstopfung erfordert stets besondere Aufmerksamkeit des Arztes in Hinblick auf die Diagnosestellung, die Verschreibung von Arzneimitteln und die Kontrolle w√§hrend der Therapie. Deshalb m√ľssen sie einen Arzt aufsuchen, wenn der Bedarf an Laxanzien von einer pl√∂tzlichen √Ąnderung der Darmt√§tigkeit (H√§ufigkeit und Charakteristik des Stuhlgangs) herr√ľhrt, welche l√§nger als 2 Wochen andauert, oder die Anwendung von Laxanzien keinen Effekt mehr hat.

Es ist immer ratsam, dass ältere Patienten und Patienten, welche sich nicht bei bester Gesundheit befinden, vor der Einnahme des Medikaments einen Arzt konsultieren.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Vorsichtsmaßnahmen vor einer Elektrokauter-Anwendung: siehe am Ende dieser Gebrauchsinformation!

Säuglinge und Kleinkinder:

Importal sollte nur verwendet werden, wenn von einem Arzt empfohlen.

Importal-Pulver hat einen vernachlässigbaren Kalorienwert (2,1 kcal/g oder 8,5 kJ/g Lactitol-Monohydrat) und enthält keine anzurechnenden Broteinheiten; Diabetiker sollten jedoch beachten, dass Importal nicht als Zuckerersatzstoff verwendet werden soll; selbstverständlich sollen Diabetiker die regelmäßigen Blutzuckerkontrollen sowie eine Einhaltung der verordneten Diät und Medikamente weiterhin beachten.

Bitte nehmen Sie Importal-Pulver erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Einnahme von Importal-Pulver zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Wenn Importal-Pulver wegen Lebererkrankungen verschrieben wurde, soll es nicht gleichzeitig mit Antazida (Mittel gegen Sodbrennen) und Neomycin eingenommen werden. Die abf√ľhrende Wirkung ist davon nicht betroffen.

Wie alle Abf√ľhrmittel kann Importal-Pulver einen durch andere Arzneimittel (z.B. Thiaziddiuretika gegen Wasseransammlungen, Kortikosteroide, Carbenoxolone, Amphotericin B), verursachten Kaliumverlust verst√§rken.

Bei gleichzeitiger Gabe von Herzglykosiden kann die Glykosidwirkung durch Kaliummangel verstärkt werden.

Teilen Sie daher Ihrem Arzt mit, welche Arzneimittel Sie noch einnehmen.

Vor allem am Beginn der Behandlung d√ľrfen keine anderen Abf√ľhrmittel gleichzeitig mit Importal-Pulver eingenommen werden.

Einnahme von Importal-Pulver zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Beliebig in kalten oder warmen Getr√§nken (oder auch in Joghurt, M√ľsli, Obstsalat,...) aufl√∂sen und einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

√úber die Anwendung von Importal w√§hrend der Schwangerschaft liegen bisher nur geringe Erfahrungen vor. Unerw√ľnschte Arzneimittelwirkungen sind bisher nicht bekannt geworden. Obwohl sich in pr√§klinischen Untersuchungen keine Hinweise auf fruchtsch√§digende Wirkungen ergaben, sollte Importal-Pulver vorsichtshalber im ersten Drittel der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn andere Ma√ünahmen (Ern√§hrung, ausreichende Fl√ľssigkeitsaufnahme, Bewegung) nicht gen√ľgend wirksam sind und eine √§rztliche Empfehlung vorliegt.

Importal-Pulver kann während der Stillperiode angewendet werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Importal hat keine Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Importal-Pulver immer genau nach Absprache mit Ihrem Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Es sollte sobald wie möglich die beste Dosierung ermittelt werden; d.h. es sollte 1 täglicher Stuhlgang bei

Verstopfung erreicht werden, bzw. 2 tägliche Stuhlgänge bei hepatischer Enzephalopathie.

Insbesondere wenn Importal-Pulver festen Speisen zugegeben wird, soll √ľber den Tag verteilt gen√ľgend Fl√ľssigkeit getrunken werden. Beachten Sie bitte, dass nach der ersten Einnahme die abf√ľhrende Wirkung von Importal manchmal erst am 2. oder 3. Tag eintritt (ansonsten innerhalb weniger Stunden).

Art der Anwendung:

Zum Einnehmen nach Auflösen.

Beliebig in kalten oder warmen Getr√§nken (oder auch in Joghurt, M√ľsli, Obstsalat,...) aufl√∂sen und einnehmen.

Verstopfung

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beginnt die Behandlung bei Erwachsenen mit 2 Beuteln (20 g) Importal‚ÄďPulver einmal t√§glich, morgens oder abends, zu den Mahlzeiten.

Erfolgt ein t√§glicher Stuhlgang, kann individuell durch Dosisverringerung auf 10 g Pulver (1 Beutel) t√§glich eine ausreichende abf√ľhrende Wirkung erreicht werden.

Da jeder Organismus verschieden auf Importal‚ÄďPulver reagiert, ist es notwendig, dass jeder Patient sich seine eigene Dosis im Laufe der Zeit ermittelt.

Nach der Einnahme sollten noch 1 bis 2 Gl√§ser Fl√ľssigkeit (jedes zu 200 ml) nachgetrunken werden

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (bis 18 Jahre):

Die durchschnittliche tägliche Anfangsdosis beträgt 0,25 g pro kg Körpergewicht, zum Beispiel:

  • 10 bis 20 kg: ¬ľ bis ¬Ĺ Beutel t√§glich (2,5 bis 5 g Lactitol-Monohydrat)
  • 20 bis 40 kg: ¬Ĺ bis 1 Beutel t√§glich (5 bis 10 g Lactitol-Monohydrat)
  • 40 bis 60 kg: 1 bis 2 Beutel t√§glich (10 bis 20 g Lactitol-Monohydrat) 1 Teel√∂ffel = ca. 4 bis 5 g

Hepatische Enzephalopathie

Anfangs werden nach Anweisung durch den Arzt im Allgemeinen täglich 0,5 - 0,7 g/kg Körpergewicht eingenommen, aufgeteilt auf 3 Einzelgaben.

Die weitere Dosierung ist individuell entsprechend dem Schweregrad der Erkrankung einzustellen.

Hinweis f√ľr den Arzt bzw. medizinisches Pflegepersonal:

Zur Verabreichung als 40%ige Lösung oral mittels Nasensonde siehe Angaben am Ende dieser Gebrauchsinformation!

Wenn Sie eine größere Menge von Importal-Pulver eingenommen haben, als Sie sollten

Bei √úberdosierung oder wenn Importal-Pulver √ľber l√§ngere Zeit in zu hoher Dosierung eingenommen wird, kann es zu Bauchschmerzen und Durchf√§llen kommen und damit zu behandlungsbed√ľrftigen St√∂rungen des Salzhaushaltes im Blut.

Um das Auftreten von Durchfällen zu vermeiden, sollte die Dosis von Anfang an optimal angepasst werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen Durchfall auftritt.

Wenn Sie die Einnahme von Importal-Pulver vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Importal-Pulver Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Zu Beginn der Behandlung kann Importal Bauchbeschwerden hervorrufen, vor allem Bl√§hungen, und seltener auch Bauchschmerzen oder Spannungsgef√ľhl im Bauch; bei manchen Patienten Durchfall. Diese Nebenwirkungen neigen dazu, nach ein paar Tagen der regelm√§√üigen Einnahme von Importal zu verschwinden, sodass im Allgemeinen nur mehr folgende H√§ufigkeiten beobachtet werden:

Einige Nebenwirkungen treten selten auf:

(können bei bis zu 1 von 1.000 Personen auftreten)

Erbrechen, Bauchschmerzen, Unbehagen oder Spannungsgef√ľhl im Bauch, Bl√§hungen, Durchfall

Einige Nebenwirkungen treten sehr selten auf:

(können bei bis zu 1 von 10.000 Personen auftreten)

Übelkeit, anormale Magen-Darm-Geräusche, Afterjucken

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen melden. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen. Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERRICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/Beutel nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Importal-Pulver enthält

- Der Wirkstoff ist: Lactitol-Monohydrat. 1 Beutel enthält 10 g Lactitol-Monohydrat (E-966).

Es sind keine sonstigen Bestandteile enthalten.

Wie Importal-Pulver aussieht und Inhalt der Packung

Feines, wei√ües, geruchloses Pulver mit s√ľ√üem Geschmack zum Einnehmen.

10, 20, 10x20 (B√ľndelpackung) Aluminiumbeutel, innen mit Polyethylen beschichtet, √† 10 g Pulver.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Angelini Pharma √Ėsterreich GmbH, 1200 Wien

Hersteller

FAMAR Orléans

5, Avenue de Concyr

45071 Orléans CEDEX 2 - France

LAMP SAN PROSPERO S.p.A. Via della Pace 25/A,

41030 San Prospero (MO) ‚Äď Italy

ACRAF SpA

Via Vecchia del Pinocchio 22 60131 Ancona - Italy)

Z.Nr.: 1-18983

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2017.

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Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Vor einer Elektrokauter-Anwendung bei Darmoperation sollte eine gr√ľndliche Darmreinigung mit einer nicht fermentierbaren L√∂sung (z.B. physiologische NaCl-L√∂sung) erfolgen, da bei der Behandlung Wasserstoffgas im Darmlumen entstehen kann.

Hepatische Enzephalopathie:

Zur Verabreichung als 40%ige Lösung oral mittels Nasensonde: 1 - 2 ml/kg Körpergewicht und Tag, entsprechend 0,4 - 0,8 g/kg Körpergewicht und Tag.

Herstellung einer 40 %igen L√∂sung: Zu 200 ml hei√üem Aqua dest. 200 g Lactitol zugeben und kontinuierlich r√ľhren; nach vollst√§ndiger Aufl√∂sung mit kaltem Aqua dest. auf 500 ml auff√ľllen.

L√∂sungen, die unter sterilen Bedingungen hergestellt werden, k√∂nnen 2 - 3 Tage im K√ľhlschrank aufbewahrt werden, unsterile L√∂sungen m√ľssen sofort verwendet werden.

√úberdosierung:

Diarrhoe ist Zeichen einer Überdosierung. Es kann auch zu Störungen des Elektrolythaushaltes kommen, welche entsprechend zu behandeln sind.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Importal - Pulver - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Lactitol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Angelini Pharma √Ėsterreich GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.05.1990
ATC Code A06AD12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel gegen Obstipation

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden