Rimadyl 100 mg - Kautabletten f├╝r Hunde

Abbildung Rimadyl 100 mg - Kautabletten f├╝r Hunde
Zulassungsland ├ľsterreich
Hersteller Zoetis ├ľsterreich GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.04.2003
ATC Code QM01AE91
Abgabestatus Abgabe durch eine (├Âffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung

Zulassungsinhaber

Zoetis ├ľsterreich GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof├╝r wird es verwendet?

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

Rimadyl 20 mg-Kautabletten f├╝r Hunde

Rimadyl 50 mg-Kautabletten f├╝r Hunde

Rimadyl 100 mg-Kautabletten f├╝r Hunde

Wirkstoff: Carprofen

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Behandlung von Entz├╝ndungs- und Schmerzzust├Ąnden bei akuten und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. Osteoarthritis). Zur Weiterbehandlung postoperativer Schmerzen nach Weichteiloperationen nach vorangegangener parenteraler Analgesie.

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Was m├╝ssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

GEGENANZEIGEN

Nicht anwenden bei bekannter ├ťberempfindlichkeit gegen├╝ber Carprofen oder einem der sonstigen Bestandteile.

Nicht anwenden bei tr├Ąchtigen oder laktierenden H├╝ndinnen.

Nicht anwenden bei Hunden mit schweren Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen sowie bei Hunden mit Verdacht auf Magen-Darm-Geschw├╝re oder Blutungsneigung.

Nicht bei Katzen anwenden.

Besondere Vorsichtsma├čnahmen f├╝r die Anwendung bei Tieren

Die Anwendung bei Hunden unter 6 Wochen oder bei alten Tieren kann mit erh├Âhtem Risiko verbunden sein. Wenn die Anwendung in diesen F├Ąllen unvermeidbar ist, sollte ggf. die Dosis herabgesetzt und das Tier sorgf├Ąltig klinisch ├╝berwacht werden.

Bei dehydrierten, hypovol├Ąmischen oder hypotonen Tieren ist wegen des m├Âglichen Risikos einer gesteigerten renalen Toxizit├Ąt die Anwendung zu vermeiden.

NSAIDs k├Ânnen die Phagozytose hemmen, daher sollte bei der Behandlung entz├╝ndlicher Zust├Ąnde in Verbindung mit bakteriellen Infektionen gleichzeitig eine antimikrobielle Therapie erfolgen.

Wie auch bei anderen NSAIDs wurde bei Labortieren und Menschen eine Photodermatitis w├Ąhrend der Behandlung mit Carprofen beobachtet. Diese Hautreaktionen wurden bei Hunden bisher nicht festgestellt.

Keine anderen NSAIDs gleichzeitig oder innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden verabreichen. Einige NSAIDs k├Ânnen stark an Plasmaproteine binden und mit anderen stark gebundenen Arzneimitteln konkurrieren, so dass toxische Wirkungen entstehen.

Aufgrund der guten Schmackhaftigkeit der Tabletten sollten diese an einem sicheren Ort au├čerhalb der Reichweite der Tiere aufbewahrt werden. Die Einnahme einer Dosis, die die empfohlene Anzahl an Tabletten ├╝bersteigt, kann schwere unerw├╝nschte Wirkungen verursachen.

Besondere Vorsichtsma├čnahmen f├╝r den Anwender

Es wurde f├╝r Carprofen wie auch f├╝r andere NSAIDs photosensibilisierende Eigenschaften bei Labortieren und Menschen nachgewiesen. Nach der Anwendung sofort die H├Ąnde gr├╝ndlich waschen. Bei versehentlichem Verschlucken sofort ├Ąrztlichen Rat einholen und dem Arzt die Packungsbeilage zeigen.

Anwendung w├Ąhrend der Tr├Ąchtigkeit, Laktation oder der Legeperiode

Studien an Labortieren (Ratten und Kaninchen) ergaben Hinweise auf fetotoxische Wirkungen von Carprofen nahe der therapeutischen Dosis. Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels w├Ąhrend der Tr├Ąchtigkeit und Laktation ist nicht belegt.

Nicht bei tr├Ąchtigen und laktierenden Tieren anwenden.

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Was sind m├Âgliche Nebenwirkungen?

NEBENWIRKUNGEN

Typische mit NSAIDs assoziierte Nebenwirkungen wie Erbrechen, weicher Kot/Diarrhoe, okkulentes Blut im Kot, Nierenfunktionsst├Ârungen, Appetitlosigkeit und Lethargie wurden beobachtet. Diese Nebenwirkungen treten generell in der ersten Behandlungswoche auf. Sie sind meistens vor├╝bergehend und klingen nach Behandlungsende ab. In sehr seltenen F├Ąllen k├Ânnen sie jedoch sehr schwer oder gar t├Âdlich sein. Beim Auftreten von Nebenwirkungen ist die Behandlung sofort abzubrechen und umgehend der Tierarzt aufzusuchen. Vor├╝bergehender Anstieg der ALT-Werte. Wie auch bei anderen NSAIDs besteht die Gefahr seltener renaler oder idiosynkratischer hepatischer Nebenwirkungen.

Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgef├╝hrt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

7. ZIELTIERART(EN)

  • Hund

8. DOSIERUNG F├ťR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

4,0 mg Carprofen pro kg K├Ârpergewicht pro Tag (das entspricht 2 Kautabletten zu 20 mg pro 10 kg KGW ODER 2 Kautabletten zu 50 mg pro 25 kg KGW ODER 1Tablette zu 100 mg pro 25 kg KGW).

Die Behandlungsdauer ist abh├Ąngig vom klinischen Verlauf der Erkrankung. Eine Langzeitbehandlung sollte nur unter st├Ąndiger tier├Ąrztlicher Kontrolle erfolgen.

Um die analgetische und entz├╝ndungshemmende Wirkung einer parenteralen Verabreichung von Rimadyl zum postoperativen Schmerzmanagement zu verl├Ąngern, k├Ânnen Rimadyl-Kautabletten in einer Dosis von 4 mg Carprofen/kg KGW pro Tag bis zu 5 Tage nach einer Injektion von Rimadyl eingesetzt werden.

9. HINWEISE F├ťR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

  • Die angegebene Dosierung sollte nicht erh├Âht werden.

Die Tabletten sind aromatisiert und werden von Hunden spontan aufgenommen, sie k├Ânnen dem Hund jedoch auch direkt ins Maul verabreicht werden.

10. WARTEZEIT

Nicht zutreffend.

Hinweis: Nicht bei Tieren anwenden, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen

Andere nicht-steroidale Anitphlogistika oder Glukokortikoide nicht gleichzeitig oder innerhalb von 24 Stunden verabreichen.

Die gleichzeitige Anwendung von Antikoagulantien sollte wegen der erh├Âhten Blutungsneigung unterbleiben.

Die gleichzeitige Verabreichung von potentiell nephrotoxischen Arzneimitteln ist zu vermeiden. Carprofen hat eine hohe Affinit├Ąt zum Plasmaeiwei├č (> 99 % Bindung). Es sollte daher nicht gleichzeitig mit anderen Substanzen, die ebenfalls eine hohe Plasma-Eiwei├čbindung haben, verabreicht werden, da dies zu toxischen Effekten f├╝hren kann.

├ťberdosierung (Symptome, Notfallma├čnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich

Bei Auftreten der typischen Nebenwirkungen der nichtsteroidalen Antiphlogistika wie gastrointestinale St├Ârungen (Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, Ulzeration), gastrointestinale Blutungen (erkennbar an einer Schwarzf├Ąrbung des Kotes) oder Anzeichen von Nierenfunktionsst├Ârungen (gesteigerter Durst, erh├Âhtes oder erniedrigtes Harnvolumen) ist die Behandlung sofort abzubrechen umgehend der Tierarzt aufzusuchen.

Es gibt kein spezifisches Antidot. Bei versehentlicher ├ťberdosierung sollte deshalb eine symptomatische Behandlung eingeleitet werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzug├Ąnglich f├╝r Kinder aufbewahren.

Vor Licht sch├╝tzen. Trocken lagern

Sie d├╝rfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton/Beh├Ąltnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

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Weitere Informationen

Die empfohlene Dosis und Anwendungsdauer sollten nicht ├╝berschritten werden.

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Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
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Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k├Ânnen f├╝r die Korrektheit der Daten keine Haftung ├╝bernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F├╝r Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden