Zerit 40 mg Hartkapseln

Zerit 40 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Stavudin
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Bristol-Myers Squibb Pharma EEIG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.05.1996
ATC Code J05AF04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

Zulassungsinhaber

Bristol-Myers Squibb Pharma EEIG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Zerit 20 mg Hartkapseln Stavudin Bristol-Myers Squibb Pharma EEIG
Zerit 30 mg Hartkapseln Stavudin Bristol-Myers Squibb Pharma EEIG
Zerit 15 mg Hartkapseln + Zerit 20 mg Hartkapseln + Zerit 30 mg Hartkapseln + Zerit 40 mg Hartkapseln Stavudin Bristol-Myers Squibb
Zerit 200 mg Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen Stavudin Bristol-Myers Squibb Pharma EEIG
Zerit 15 mg Hartkapseln Stavudin Bristol-Myers Squibb Pharma EEIG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Zerit gehört zu einer bestimmten Gruppe von antiviralen bzw. antiretroviralen Arzneimitteln, den sogenannten Nukleosid-analogen Reverse-Transkriptase-Hemmern (NRTIs).

Diese werden f√ľr die Behandlung von Infektionen mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) angewendet.

Dieses Arzneimittel verringert in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln die HI-Viruslast und h√§lt sie auf niedrigem Niveau. Es erh√∂ht au√üerdem die Zahl der CD4-Zellen. Diese CD4-Zellen spielen eine wichtige Rolle f√ľr die Aufrechterhaltung eines intakten Immunsystems zur Bek√§mpfung von Infektionen. Die Patienten sprechen unterschiedlich auf die Behandlung mit Zerit an. Ihr Arzt wird daher die Wirksamkeit Ihrer Behandlung √ľberwachen.

Zerit kann Ihren Zustand verbessern, kann jedoch Ihre HIV-Infektion nicht heilen. Auch w√§hrend der Einnahme dieses Arzneimittels k√∂nnen Sie HIV auf andere √ľbertragen, obwohl das Risiko durch eine effektive antiretrovirale Therapie verringert ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber die Vorsichtsma√ünahmen, die notwendig sind, um die Infizierung anderer Menschen zu verhindern. W√§hrend der Behandlung k√∂nnen aufgrund eines geschw√§chten Immunsystems andere Infektionen (opportunistische Infektionen) auftreten. Diese erfordern eine spezifische und bisweilen auch vorbeugende Behandlung.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zerit darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Stavudin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • wenn Sie Didanosin zur Behandlung der HIV-Infektion einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie Zerit einnehmen.

Vor der Behandlung mit Zerit sollten Sie Ihren Arzt dar√ľber informieren:

ÔāßÔĆ wenn Sie an einer Nieren- oder Lebererkrankung (z.B. Hepatitis) leiden

ÔāßÔĆ wenn Sie eine periphere Neuropathie (andauernde Taubheit, Kribbeln oder Schmerzen in √ľ√üen und/oder H√§nden) hatten

ÔāßÔĆ wenn Sie eine Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse) hatten.

Zerit kann in Verbindung mit einer vergr√∂√üerten Leber zu einer in manchen √§llen t√∂dlich verlaufenden St√∂rung f√ľhren, die Laktatazidose genannt wird. Eine solche St√∂rung tritt normalerweise erst einige Monate nach Beginn der Behandlung auf. Diese seltene, jedoch sehr schwere Nebenwirkung tritt bei Frauen h√§ufiger auf, besonders bei solchen mit starkem √úbergewicht. Au√üerdem wurden in seltenen F√§llen Leberversagen/Nierenversagen oder t√∂dliche Hepatitis berichtet. Patienten mit chronischer Hepatitis B oder C, die mit antiretroviralen Wirkstoffen behandelt werden, besitzen ein erh√∂htes Risiko von schweren und m√∂glicherweise t√∂dlichen Nebenwirkungen an der Leber. Es k√∂nnen Blutuntersuchungen zur √úberpr√ľfung der Leberfunktion erforderlich werden.

Wenn folgende Symptome auftreten, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren:

ÔāßÔĆ andauerndes Taubheitsgef√ľhl, Kribbeln oder Schmerzen in √ľ√üen und/oder H√§nden (dies kann ein Zeichen f√ľr eine beginnende periphere Neuropathie sein, eine unerw√ľnschte Wirkung auf die Nerven), Muskelschw√§che

ÔāßÔĆ Bauchschmerzen, √úbelkeit oder Erbrechen

ÔāßÔĆ schnelles tiefes Atmen oder Benommenheit (welche auf eine Pankreatitis oder eine Leberfunktionsst√∂rung wie Hepatitis oder Laktatazidose hinweisen k√∂nnen).

Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIV-Infektion (AIDS) und bereits fr√ľher aufgetretenen Begleit-Infektionen k√∂nnen kurz nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entz√ľndung von zur√ľckliegenden Infektionen auftreten. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der k√∂rpereigenen Immunantwort zur√ľckzuf√ľhren sind, die es dem K√∂rper erm√∂glicht Infektionen zu bek√§mpfen, die m√∂glicherweise ohne erkennbare Symptome vorhanden waren. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bemerken, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt. Zus√§tzlich zu den Begleitinfektionen k√∂nnen nach Beginn der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer HIV-Infektion auch Autoimmunerkrankungen auftreten (ein Zustand, bei dem das Immunsystem gesundes K√∂rpergewebe angreift). Autoimmunerkrankungen k√∂nnen viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion oder andere Symptome, wie z. B. Muskelschw√§che, eine Schw√§che, die in den H√§nden und √ľ√üen beginnt und sich in Richtung Rumpf fortsetzt, Herzklopfen, Zittern oder Hyperaktivit√§t bemerken, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt, um die notwendige Behandlung zu erhalten.

Während der Behandlung mit Zerit kommt es oft zu einem allmählichen Abbau von subkutanem Fettgewebe (Fett, das sich unter der Haut befindet), den man insbesondere im Gesicht und an den Beinen und Armen erkennen kann. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie solche Veränderungen an sich feststellen.

Knochenerkrankungen

Bei einigen Patienten, die Zerit erhalten, kann sich eine als Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens) bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Zu den vielen Risikofaktoren f√ľr die Entwicklung dieser Erkrankung k√∂nnen unter anderem die Dauer der antiretroviralen Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine starke Unterdr√ľckung des Immunsystems oder ein h√∂herer Body-Mass-Index (Ma√üzahl zur Beurteilung des K√∂rpergewichts im Verh√§ltnis zur K√∂rpergr√∂√üe) geh√∂ren. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, -beschwerden und -schmerzen (insbesondere in H√ľfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Einnahme von Zerit zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen

Nehmen Sie Zerit nicht ein, wenn Sie Didanosin zu Behandlung der HIV-Infektion einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da unerw√ľnschte Wechselwirkungen auftreten k√∂nnen:

  • Zidovudin zur Behandlung der HIV-Infektion
  • Doxorubicin zur Behandlung von Krebs
  • Ribavirin zur Behandlung einer Hepatitis-C-Infektion.

Einnahme von Zerit zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

√ľr eine optimale Wirksamkeit sollte Zerit auf n√ľchternen Magen und vorzugsweise mindestens eine Stunde vor dem Essen eingenommen werden. Wenn dies nicht m√∂glich ist, k√∂nnen die Kapseln auch mit einer leichten Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

Sie m√ľssen sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um mit ihm die m√∂glichen Nebenwirkungen sowie den Nutzen und die Risiken Ihrer antiretroviralen Behandlung f√ľr Sie und Ihr Kind zu besprechen. Bei schwangeren Frauen, die Zerit in Kombination mit einer anderen antiretroviralen Behandlung erhielten, wurde √ľber Laktatazidose (in einigen √§llen mit t√∂dlichem Ausgang) berichtet. Wenn Sie Zerit w√§hrend der Schwangerschaft eingenommen haben, kann Ihr Arzt Sie zu regelm√§√üigen Blutuntersuchungen und anderen Diagnoseuntersuchungen einbestellen, um die Entwicklung Ihres Kindes zu √ľberwachen. Bei Kindern, deren M√ľtter w√§hrend der Schwangerschaft NRTIs eingenommen haben, √ľberwog der Nutzen aus dem Schutz vor HIV das Risiko der Nebenwirkungen.

Stillzeit

Berichten Sie Ihrem Arzt, wenn Sie stillen. Es wird empfohlen, dass HIV-infizierte Frauen auf keinen Fall stillen sollten, um die Übertragung von HIV auf den Säugling zu vermeiden.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Zerit kann Schwindel und Schläfrigkeit verursachen.

Wenn Sie davon betroffen sind, setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.

Zerit enthält Lactose

Diese Kapseln enthalten Lactose. Wenn Sie durch Ihren Arzt erfahren, dass Sie eine Intoleranz gegen√ľber einigen Zuckern haben, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt hat auf der Grundlage Ihres Gewichts und Ihrer individuellen Bed√ľrfnisse Ihre Tagesdosis bestimmt. Bitte halten Sie sich strikt an diese Anweisungen, da diese Ihnen die gr√∂√üte Chance bieten eine Resistenzentwicklung gegen das Arzneimittel zu verz√∂gern. √Ąndern Sie die Dosis nicht eigenm√§chtig. Nehmen Sie dieses Arzneimittel ein, solange Ihr Arzt es Ihnen empfiehlt.

√ľr Erwachsene mit einem K√∂rpergewicht von 30 kg oder mehr betr√§gt die √ľbliche Anfangsdosis 30 oder 40 mg zweimal t√§glich (mit einem Einnahmeabstand von ungef√§hr 12 Stunden).

√ľr eine optimale Resorption sollten die Kapseln mit einem Glas Wasser geschluckt werden, vorzugsweise eine Stunde vor dem Essen und auf n√ľchternen Magen. Wenn dies nicht m√∂glich ist, kann Zerit auch zusammen mit einer leichten Mahlzeit eingenommen werden.

Falls Sie Probleme beim Schlucken der Kapseln haben, sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob Sie auf die Pulverform dieses Arzneimittels umstellen können. Es ist auch möglich, dass Sie die Kapsel vorsichtig öffnen und den Inhalt mit etwas Essen vermischen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Bei Kindern mit einem K√∂rpergewicht von 30 kg oder mehr ist die √ľbliche Dosierung 30 oder 40 mg zweimal t√§glich (mit einem Einnahmeabstand von ungef√§hr 12 Stunden).

Kinder, die älter als 3 Monate sind und ein Körpergewicht von unter 30 kg haben, sollten 1 mg/kg zweimal täglich erhalten.

Wenn Sie eine größere Menge von Zerit eingenommen haben als Sie sollten

Es besteht keine unmittelbare Gefahr, wenn Sie zu viele Kapseln eingenommen haben oder wenn jemand (z.B. ein Kind) versehentlich einige schluckt. Sie sollten jedoch Ihren Arzt oder das nächste Krankenhaus um Rat fragen.

Wenn Sie die Einnahme von Zerit vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie die nächste Dosis wie vorgeschrieben weiter. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Zerit abbrechen

Die Entscheidung, die Anwendung von Zerit abzubrechen, sollte mit Ihrem Arzt diskutiert werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Behandlung einer HIV-Infektion ist es nicht immer m√∂glich, zwischen unerw√ľnschten Wirkungen von Zerit oder solchen, die von einem anderen gleichzeitig eingenommenen Arzneimittel hervorgerufen werden, oder den Komplikationen der Infektion zu unterscheiden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt √ľber jede √Ąnderung Ihres Gesundheitszustandes informieren.

Während einer HIV-Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutfett- und Blutzuckerwerte auftreten. Dies hängt teilweise mit dem verbesserten Gesundheitszustand und dem Lebensstil zusammen; bei den Blutfetten manchmal mit den HIV-Arzneimitteln selbst. Ihr Arzt wird Sie auf diese Veränderungen hin untersuchen.

Die Behandlung mit Stavudin (Zerit) verursacht oft einen Verlust von Fettgewebe an den Beinen, Armen und im Gesicht (Lipoatrophie). Es hat sich gezeigt, dass dieser Verlust an Körperfett nach dem Absetzen von Stavudin nicht vollständig reversibel ist. Ihr Arzt sollte Sie auf Anzeichen einer Lipoatrophie untersuchen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie einen Verlust von Fettgewebe an Ihren Beinen, Armen und im Gesicht bemerken. Wenn diese Anzeichen auftreten, sollte Zerit abgesetzt und Ihre HIV-Behandlung geändert werden.

Patienten, die mit Zerit behandelt wurden, haben √ľber folgende Nebenwirkungen berichtet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Patienten betreffen)

  • Anreicherung von Milchs√§ure im Blut ohne klinische Zeichen (asymptomatische Hyperlaktat√§mie)
  • Lipoatrophie
  • Depression
  • Taubheit, Schw√§che, Kribbeln oder Schmerzen in den Armen und Beinen (Periphere neurologische Symptome)
  • Schwindel, anormale Tr√§ume, Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit, Schl√§frigkeit, anormales Denken
  • Durchfall, Unterleibschmerzen (Bauchschmerzen mit Unwohlsein)
  • √úbelkeit, Verdauungsst√∂rungen
  • Ausschlag, Juckreiz
  • Ersch√∂pfung (ausgepr√§gte M√ľdigkeit)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Patienten betreffen)

  • Anreicherung von Milchs√§ure im Blut (Laktatazidose) in einigen F√§llen zusammen mit Schw√§che der Muskulatur in Armen, Beinen oder H√§nden
  • Vergr√∂√üerung der Brust bei M√§nnern (Gyn√§komastie)
  • Appetitlosigkeit, Angst, Stimmungsschwankungen
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, Erbrechen
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis), Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut und der Augen)
  • Nesselsucht, Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit und Schw√§che (Asthenie)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Patienten betreffen)

  • Blutarmut (An√§mie)
  • Hoher Blutzucker (Hyperglyk√§mie)
  • Fettleber (Hepatosteatose)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Patienten betreffen)

  • Verringerung der Blutpl√§ttchenzahl (Thrombozytopenie), Verringerung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Neutropenie)
  • Diabetes mellitus
  • Motorische Schw√§che (h√§ufig oft berichtet in Zusammenhang mit symptomatischer Hyperlaktat√§mie oder Laktatazidose-Syndrom
  • Leberversagen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden k√∂nnen.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel, auf dem Flaschenetikett und/oder auf den Blistern nach verwendbar bis oder EXP angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25¬įC lagern. (Aclar/Alu-Blisterpackungen)

Nicht √ľber 30¬įC lagern. (HDPE-Flaschen)

In der Originalverpackung aufbewahren.

Entsorgen Sie das Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Zerit enthält

  • Der Wirkstoff ist: Stavudin (40 mg).
  • Die sonstigen Bestandteile des Pulvers in der Hartkapsel sind: Lactose (240 mg), Magnesiumstearat, mikrokristalline Cellulose und Poly(O-carboxymethyl)st√§rke, Natriumsalz.
  • Die Kapselh√ľlle besteht aus Gelatine, Eisenoxid als Farbstoff (E172), Siliciumdioxid, Natriumdodecylsulfat und Titandioxid als Farbstoff (E171).
  • Die Kapselh√ľllen sind mit essbarer Tinte gekennzeichnet, bestehend aus Schellack, Propylenglycol, gereinigtem Wasser, Kaliumhydroxid und Eisenoxid (E172).

Wie Zerit aussieht und Inhalt der Packung

Zerit 40 mg Hartkapseln sind dunkelorange und mit der Prägung "BMS 1967" auf der einen Seite und "40" auf der anderen Seite gekennzeichnet.

Zerit 40 mg Hartkapseln stehen in Blisterpackungen mit 56 Hartkapseln oder Flaschen mit 60 Hartkapseln zur Verf√ľgung. Zum Schutz vor √ľberm√§√üiger Feuchtigkeit enth√§lt die Flasche eine Trocknerkapsel.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

BRISTOL-MYERS SQUIBB PHARMA EEIG

Uxbridge Business Park

Sanderson Road

Uxbridge UB8 1DH

Vereinigtes Königreich

Hersteller

Bristol-Myers Squibb S.r.l. Contrada Fontana del Ceraso 03012 Anagni ()

Italien

Aesica Queenborough Limited

North Road, Queenborough

Kent, ME11 5EL

Vereinigtes Königreich

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgique/Belgi√ę/Belgien Lietuva
N.V. Bristol-Myers Squibb Belgium S.A. Bristol-Myers Squibb Gyógyszerkereskedelmi Kft.
Tél/Tel: + 32 2 352 76 11 Tel: + 370 52 369140
–Ď—ä–Ľ–≥–į—Ä–ł—Ź Luxembourg/Luxemburg
Bristol-Myers Squibb Gyógyszerkereskedelmi Kft. N.V. Bristol-Myers Squibb Belgium S.A.
Te–Ľ.: + 359 800 12 400 T√©l/Tel: + 32 2 352 76 11
ńĆesk√° republika Magyarorsz√°g
Bristol-Myers Squibb spol. s r.o. Bristol-Myers Squibb Gyógyszerkereskedelmi Kft.
Tel: + 420 221 016 111 Tel.: + 36 1 301 9700
Danmark Malta
Bristol-Myers Squibb BRISTOL-MYERS SQUIBB S.R.L.
Tlf: + 45 45 93 05 06 Tel: + 39 06 50 39 61
 
Deutschland Nederland
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Tel: + 49 89 121 42-0 Tel: + 31 (0)30 300 2222
Eesti Norge
Bristol-Myers Squibb Gyógyszerkereskedelmi Kft. Bristol-Myers Squibb Norway Ltd
Tel: + 372 640 1030 Tlf: + 47 67 55 53 50
őēőĽőĽő¨őīőĪ √Ėsterreich
BRISTOL-MYERS SQUIBB A.E. Bristol-Myers Squibb GesmbH
ő§ő∑őĽ: + 30 210 6074300 Tel: + 43 1 60 14 30
Espa√Īa Polska
BRISTOL-MYERS SQUIBB, S.A. BRISTOL-MYERS SQUIBB OLSKA SP. Z O.O.
Tel: + 34 91 456 53 00 Tel.: + 48 22 5796666
France Portugal
Bristol-Myers Squibb SARL Bristol-Myers Squibb Farmacêutica Portuguesa,
Tél: + 33 (0)810 410 500 S.A.
  Tel: + 351 21 440 70 00
Hrvatska Rom√Ęnia
Bristol-Myers Squibb spol. s r.o. Bristol-Myers Squibb Gyógyszerkereskedelmi Kft.
TEL: +385 1 2078 508 Tel: + 40 (0)21 272 16 00
Ireland Slovenija
Bristol-Myers Squibb Pharmaceuticals Ltd Bristol-Myers Squibb spol. s r.o.
Tel: + 353 (1 800) 749 749 Tel: + 386 1 2355 100
√ćsland Slovensk√° republika
Vistor hf. Bristol-Myers Squibb spol. s r.o.
Sími: + 354 535 7000 Tel: + 421 2 59298411
Italia Suomi/Finland
BRISTOL-MYERS SQUIBB S.R.L. Oy Bristol-Myers Squibb (Finland) Ab
Tel: + 39 06 50 39 61 Puh/Tel: + 358 9 251 21 230
őöŌćŌÄŌĀőŅŌā Sverige
BRISTOL-MYERS SQUIBB A.E. Bristol-Myers Squibb AB
ő§ő∑őĽ: + 357 800 92666 Tel: + 46 8 704 71 00
Latvija United Kingdom
Bristol-Myers Squibb Gyógyszerkereskedelmi Kft. Bristol-Myers Squibb Pharmaceuticals Ltd
Tel: + 371 67708347 Tel: + 44 (0800) 731 1736

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im {Monat Jahr}.

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

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Wirkstoff(e) Stavudin
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Hersteller Bristol-Myers Squibb Pharma EEIG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.05.1996
ATC Code J05AF04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
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