Druckgeschw√ľre (Dekubitus)

Druckgeschw√ľre (Dekubitus)
Internationale Klassifikation (ICD) L89.-
Symptome andauernde Hautr√∂tung, Hautverh√§rtung, Blasenbildung, Absch√ľrfung, Druckgeschw√ľr
M√∂gliche Ursachen zu starke Druckaus√ľbung auf das Gewebe
Mögliche Risikofaktoren Auflagedruck, Druckdauer, Immobilität, Untergewicht, Adipositas

Grundlagen

Das h√§ufig vorkommende Krankheitsbild des Druckgeschw√ľrs (Dekubitus, Dekubitalulkus) kann als Sch√§digung der Haut und des darunter befindlichen Gewebes (d.h. Subkutangewebe) infolge einer Minderdurchblutung dieser bezeichnet werden. Zu den am h√§ufigsten von Dekubitus betroffenen Stellen z√§hlen das Ges√§√ü und die Ferse. Es wird gesch√§tzt, dass jeder 10. bis 30. Krankenhauspatient unter einem Dekubitus leidet.

Noch höher ist jedoch die Rate an Dekubitusbetroffenen im Pflegeheim. Hier sind vermutlich im Durchschnitt 45 von 100 Patienten betroffen.

Eine Dekubitusbehandlung kann sehr kostspielig sein (50 000 Euro im Durchschnitt bzw. 1 bis 2 Milliarden Euro im Jahr laut dem deutschen Institut f√ľr Innovation im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung) und die Erkrankung kann f√ľr den Patienten durch das entstandene Ulkus (d.h. Geschw√ľr) einen √§u√üerst schmerzhaften und unangenehmen Zustand darstellen.

Ursachen

Herrscht eine zu starke Druckaus√ľbung auf das subkutane Gewebe, kann es zum Erscheinungsbild des Dekubitus kommen. Ausschlaggebende Entstehungsfaktoren f√ľr das Auftreten von Druckgeschw√ľren sind auch spezielle Risikofaktoren des Patienten, Auflagedruck sowie die Dauer, in der ein hoher Druck auf das Gewebe besteht.

Kommt es zu Druck√ľberschreitung eines bestimmten Wertes, kann es zum Zusammendr√ľcken von Kapillarzellen der Leder- und Unterhaut kommen, die als Folge von Sauerstoff- und N√§hrstoffunterversorgung, absterben k√∂nnen.

Gef√§hrdete Druckstellen im menschlichen K√∂rper sind jene, bei denen Knochenvorspr√ľnge ersichtlich sind, da sich an diesen die Muskulatur und Fettgewebe zwischen Haut und Knochen minimal ausbildet. Dazu geh√∂ren:

  • Seitliche Lage:¬†√Ąu√üerer Bereich des Ohrs (Auricula auris), H√ľftknochen, Schulterblatt, Fu√ükn√∂chel und Rollh√ľgel (Trochanteren) an der Oberschenkelau√üenseite
  • R√ľckenposition:¬†Hinterkopf, Wirbels√§ure, Stei√übein, Ellenbogen, Ferse

Dabei sind Dekubitus-Auspr√§gungen im Ges√§√übereich/Stei√übein mit 40% und Dekubitus an der Ferse mit 18% der gesamten Druckgeschw√ľre am h√§ufigsten.¬†

Liegen und Sitzen:

Die Gefahr an Dekubitus zu erkranken, ist besonders hoch, wenn eine sehr eingeschr√§nkte Beweglichkeit besteht, also die Patienten √ľber einen l√§ngeren Zeitraum nur sitzen oder liegen k√∂nnen. Zu dieser Risikogruppe z√§hlen vor allem √§ltere Menschen, die aufgrund von akuten oder chronischen Krankheiten an das Bett gebunden sind, oder Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind. Es k√∂nnen auch h√§ufig Diabetiker betroffen sein, die weniger empfindlich auf Druck von au√üen reagieren und diesen nicht in dem angemessenen Ausma√ü wahrnehmen.

In seltenen F√§llen kann es zu Druckgeschw√ľren kommen, wenn sich der Patient in Bauchlage befindet, w√§hrend einer Operation zum Beispiel. Hierbei sind Knie, Gesicht, Schambeinbereich und Fu√üspitzen die prim√§r gef√§hrdeten Stellen, an denen sich ein Druckgeschw√ľr bilden kann.

Ist ein Patient an den Rollstuhl gefesselt, etwa nach einer Querschnittsl√§hmung, kommt es vermehrt zu Druckgeschw√ľren im Bereich der Ferse, Ges√§√ü, Fu√üspitzen oder Kniekehlen.

Blutzufuhr und Abfluss beeinträchtigt:

Ein weiteres Problem stellt die, durch den erh√∂hten Druck, unterbrochene Blutzufuhr und der verminderte Abfluss √ľber ven√∂se Blutgef√§√üe dar. Durch diesen Zustand bedingt, kommt es zu einem Anstieg von sauren Stoffwechselprodukten im Gewebe, was beim gesunden Menschen einen nat√ľrlichen Reflex ausl√∂st: Durch Bewegung wird die betroffene K√∂rperstelle entlastet, in Folge l√§sst der Druck nach und es kommt zu einer normalen Durchblutung des Gewebes.

Bewegt sich ein Mensch jedoch nur unzureichend, wie es bei bettl√§gerigen Patienten der Fall ist, kommt es zu einer Anreicherung von sauren Stoffwechselprodukten und einer damit verbundenen Erweiterung der kleinen arteriellen Blutgef√§√üe. In Folge kommt es zu einer Hautr√∂tung, da diese, bedingt durch die Weitstellung, nun st√§rker durchblutet wird. Als weiteres Ph√§nomen, tritt Fl√ľssigkeit aus den Blutgef√§√üen in das umliegende Gewebe aus. Somit entsteht eine Schwellung des Gewebes, bei der sich Wasser zwischen den Zellen ansammelt. Weiters ist zu beobachten, dass sich Blasen bilden, und das Gewebe somit weitreichender zerst√∂rt wird.

D√ľnne, unelastische Haut:

Da von Druckgeschw√ľren meistens √§ltere Menschen betroffen sind, deren Haut mit der Zeit an Elastizit√§t und Straffheit verliert, kann es durch ‚ÄěHerumrutschen im Bett‚Äú zu Abreibung der meist d√ľnnen Haut kommen. Dadurch kann es zur Abtrennung von ganzen Hautschichten kommen.

Weitere ausschlaggebende Faktoren f√ľr die Entstehung eines Dekubitus, sind der Ern√§hrungszustand und das Alter des Patienten, sowie die Ursache der Bettl√§gerigkeit. Ist die Haut schon durch Vorerkrankungen gesch√§digt, wie es beispielsweise bei Diabetikern oft der Fall ist, kann ein Dekubitus in weniger als 2 Stunden entstehen. Besitzen Patienten weniger sch√ľtzendes Fett, ist der Knochen ebenfalls einem h√∂heren Druck ausgesetzt.

Eine weitere Entstehungsursache ist eine verminderte Kontrolle √ľber Harn oder Stuhl und die damit verbundene st√§ndige Feuchte im Bereich des Afters oder der Scheide. Da feuchte Haut schneller aufweicht, wird ein Druckgeschw√ľr leichter gebildet. Schmerzmittel und andere Medikamente k√∂nnen ebenfalls das Risiko f√ľr ein Druckgeschw√ľr erh√∂hen.

Symptome

Den Schweregrad von Dekubitus kann man in 4 Grade unterteilen und wird anhand von Veränderungen der Haut beurteilt.

  • Dekubitus Grad 1:

Zu Beginn (Stadium I) kommt es zu einer nicht mehr verschwindenden Rötung des betroffenen Hautareals. Die Rötung, die ein genau begrenztes Gebiet darstellt, verschwindet auch nicht, wenn der Druck auf das Gewebe nachlässt. In manchen Fällen ist eine Verhärtung der Haut feststellbar, jedoch befindet sich die Haut noch in einem intakten Zustand. 

  • Dekubitus Grad 2:

Dauert der Druck jedoch an, tritt Stadium II ein. Dieses ist charakterisiert durch Blasenbildung der Lederhaut, sowie Absch√ľrfung der obersten Hautschicht. Die daraus resultierende Wunde ist, wenn auch offen, noch oberfl√§chlich. In diesem Stadium herrscht schon ein erh√∂htes Infektionsrisiko, besonders bei der Abtrennung der obersten Hautschicht.

  • Dekubitus Grad 3:

Im Stadium III reicht das Druckgeschw√ľr schon bis in die Muskulatur, Sehnen und B√§nder und bildet ein tiefes, offenes Geschw√ľr. In diesem Stadium sind die Betroffenen hoch Infektionsanf√§llig und empfinden besonders starke Schmerzen.

  • Dekubitus Grad 4:

Erreicht das Geschw√ľr das Stadium IV, sind freiliegende Knochen zu erkennen. Es kommt zu einem Absterben von Haut, Muskeln, Knochen, Gelenken und Sehnen (d.h. Nekrosenbildung). In diesem Stadium ist das Risiko einer Sepsis (d.h. Blutvergiftung) ist signifikant.¬†

Diagnose

Um ein Druckgeschw√ľr zu verhindern, ist es essentiell, bei gef√§hrdeten Menschen regelm√§√üig die in Frage kommenden Stellen zu kontrollieren, da ein Druckgeschw√ľr gut mit freiem Auge erkennbar ist. Da eine regelm√§√üige Beobachtung leider nicht immer erfolgt, werden Druckgeschw√ľre oft erst im Stadium III erkannt.

Um das Risiko von einem Druckgeschw√ľr zu verringern, k√∂nnen manche Patienten, etwa Rollstuhlfahrer, einen Spiegel benutzen, um schwer einsehbare Bereich zu begutachten. Eine andere M√∂glichkeit ist, Familie und Freunde um Hilfe zu bitten.

Besteht die Gefahr, einen Dekubitus zu erleiden, ist es ratsam, den gef√§hrdeten Bereich im Auge zu behalten und regelm√§√üig zu kontrollieren. In einer Klinik oder in einem Pflegeheim ist dies Aufgabe des Pflegepersonals, einen eventuellen Dekubitus fr√ľhzeitig zu entdecken.

Um einen Dekubitus zu erkennen, hilft schon eine einfache Methode: der Fingertest. Dabei wird die, an einem bestimmten Hautareal ger√∂tete Haut des Patienten gedr√ľckt. Falls direkt nach dem Loslassen des Fingers keine kurzzeitige Bl√§sse des betroffenen Areals ersichtlich ist bzw. die R√∂tung nicht deutlich nachl√§sst, kann man bereits davon ausgehen, dass ein Dekubitus im Stadium I vorliegt.

Im Jahr 1962 entwickelte die Krankenschwester Doreen Norton eine Skala zur Risiko-Erfassung f√ľr einen Dekubitus. Die sogenannte Norton-Skala besteht aus 9 Unterpunkten und orientiert sich am Allgemeinwohl des Patienten.¬†

Norton Skala:

Insgesamt sind 36 Punkte erreichbar, wobei das Risiko eines Dekubitus umso höher ist, je geringer das Punkteergebnis der Skala ist. Ab einer maximalen Punkteanzahl von 25 Punkten (oder weniger), spricht man von einem Dekubitus-Risiko.

Geringes Risiko: 24-25 Punkte

Mittleres Risiko: 19-23 Punkte

Hohes Risiko: 14-18 Punkte

Sehr hohes Risiko: 9-13 Punkte

Punkte

1

2

3

4

Kooperation/Motivation keine   teilweise     wenig     voll
Alter  >60     <60     <30     <10
Zustand der Haut rissig     feucht     trocken     intakt
Zusätzliche Erkrankung Arterielle Verschlusskrankheit MS, Adipositas, Karzinom, erhöhter Hämatokrit Fieber, Diabetes, Abwehrschwäche, Anämie keine
Körperlicher Status sehr schlecht     schlecht     leidlich     gut
Psychischer Status Stuporös (stumpfsinnig)   verwirrt     Apathie   klar
Aktivität   Bettlägerig Rollstuhl     Gehhilfe     ohne Gehhilfe
Bewegung     voll eingeschränkt     sehr eingeschränkt   kaum eingeschränkt     voll
Inkontinenz     Urin und Stuhl     Meistens Urin manchmal keine


Therapie

Allgemein gilt: Je fr√ľher ein Dekubitus von √Ąrzten oder Pflegepersonal erkannt wird, desto wirksamer l√§sst es sich behandeln. Zum Tragen kommt dann meist eine zweiteilige Therapie. Zum einen wendet der Arzt eine Lokaltherapie an, zum anderen kommt eine Kausaltherapie zum Einsatz, mit der Entstehungsfaktoren therapiert werden.

Lokaltherapie:

Der Sinn dieser Therapie ist, abgestorbenes Gewebe zu entfernen (Débridement). Dies kann entweder chirurgische mithilfe des Skalpells erfolgen (chirurgisches Dépridement), oder indem Enzyme (enzymatisches Dépridement) bzw. Fliegenlarven (biochirurgisches Dépridement, Madentherapie) eingesetzt werden. Falls es nötig ist, wird die Wunde desinfiziert und feucht behandelt, wozu es verschiedene Wundauflagen gibt.

In manchen Fällen sind technische Behandlungsmethoden von Nöten, wie etwa die Vakuumversiegelungstechnik (VAC-System).

Kausaltherapie:

Um ein Druckgeschw√ľr dauerhaft zu verhindern, m√ľssen die gef√§hrdeten Druckstellen entlastet werden. Daf√ľr muss der Patient mithilfe von speziellen Dekubitusmatratzen oder Spezialbetten entsprechend gelagert und regelm√§√üig umgelagert werden.

Um einen Abbau der sch√ľtzenden Fettpolster zu verhindern, ist eine entsprechende Ern√§hrung wichtig, bei der dem Patienten gen√ľgend Kalorien zugef√ľhrt werden, sowie Eiwei√ü, Vitamine und Mineralstoffe. Hierbei kann auch eine Spezialnahrung helfen. Ebenfalls k√∂nnen Schmerzmedikamente, wenn n√∂tig, zum Einsatz kommen. Regelm√§√üige Bewegung im Rahmen der Physiotherapie oder durch das Pflegepersonal verhindert einseitige Belastung einer bestimmten Hautstelle und verbessert die Durchblutung. Um ein allseitiges Wohlbefinden f√ľr den Patienten zu schaffen, ist es wichtig, dass Begleiterkrankungen behandelt werden und es dem Patienten psychisch gut geht und Depressionen verhindert werden.

Ist das Druckgeschw√ľr noch den Stadien I-III zuzuordnen, gen√ľgt meist eine konservative Therapie, bei der keine Operation n√∂tig ist. Tritt jedoch Stadium IV ein, ist ein chirurgischer Eingriff oft nicht vermeidbar, bei dem das Geschw√ľr und gelegentlich auch ein Teil des Knochens entfernt wird.

Prognose

Um eine Prognose f√ľr ein Druckgeschw√ľr abzugeben, muss ber√ľcksichtigt werden, wie gut die Behandlung verl√§uft und unter welchen Begleiterkrankungen der Patient au√üerdem leidet.

Wie schon erw√§hnt, h√§ngt die Heilungswahrscheinlichkeit auch von dem Stadium, in welchem das Druckgeschw√ľr erkannt wird, ab. Je fr√ľher ein Dekubitus diagnostiziert wird, desto h√∂her ist die Heilungschance und desto schneller geht die Heilung vonstatten. Werden zus√§tzlich Risiken f√ľr eine schlechte Wundheilung wie Diabetes reduziert, heilen Druckgeschw√ľre sehr schnell.

Vorbeugen

Da Druckgeschw√ľre oft gro√üe Schmerzen und Einschr√§nkungen im Alltag sowie in der Freizeit mit sich bringen, ziehen sich viele Patienten zur√ľck und k√∂nnen mitunter Depressionen entwickeln. Diese stellen eine gro√üe Belastung f√ľr jeden Betroffenen dar, nicht auch zuletzt, da es sehr lang dauert, bis sie behandelt oder erfolgreich therapiert werden.

Um ein Druckgeschw√ľr gleich von Vornherein zu verhindern, ist es wichtig, die Risiken zu kennen, und f√ľr jeden Patienten individuell einzusch√§tzen. Hierzu z√§hlen die Beweglichkeit und Aktivit√§t des Patienten sowie die F√§higkeit auf Druckbeschwerden zu reagieren. Hinzu kommt noch, dass der Ern√§hrungszustand des Betroffenen, die Feuchtigkeit der Haut und die Scherkr√§fte auf der Haut eingesch√§tzt werden m√ľssen. Um alle genannten Faktoren zu ber√ľcksichtigen wird in Pflegeeinrichtungen nach bestimmten Dokumentationsb√∂gen vorgegangen, wie etwa der Braden-Skala. Dabei werden f√ľr bestimmte Risikofaktoren Punkte von 1 bis 4 vergeben und am Ende zusammengerechnet. Kommt bei dem Ergebnis die Zahl 18 heraus oder weniger, besteht kein Dekubitus-Risiko, betr√§gt der Wert jedoch weniger als 9, hat der Patient ein sehr hohes Dekubitus- Risiko.

Vorbeugemaßnahmen:

Um Dekubitus zu vermeiden, m√ľssen verschiedene Punkte ber√ľcksichtigt werden:

  • Eine korrekte Lagerung auf bestimmten Matratzen und regelm√§√üige Umlagerung sind wichtig, um Dekubitus zu vermeiden
    Dabei unterscheidet man unterschiedliche Lagerungstechniken:
    30-Grad-Lagerung: Diese Lagerung kommt am h√§ufigsten zum Einsatz und soll als besonders angenehm empfunden werden. Der Betroffene liegt zum gr√∂√üten Teil auf seinem R√ľcken, wobei in dieser Lageposition eventuell entstehende Drucksch√§den am besten verhindert werden k√∂nnen.
    135-Grad-Lagerung: Der Betroffene liegt beinahe auf der gesamten Bauchregion. Obwohl diese Lagerung den ganzen Druck der betroffenen Stellen am R√ľcken erleichtert, empfinden einige Patienten diese Technick als unangenehm. Daher kommt diese Lagerungs-Technik nur auf Patientenwunsch zum Einsatz.
  • Oftmalige Bewegungs√ľbungen und Mobilisierung mit Unterst√ľtzung von Pflegepersonal und/ oder Physiotherapeuten
  • F√∂rderung der ‚Äěgeistigen Mobilit√§t‚Äú des Patienten durch Lesen, Radio h√∂ren, Fernsehen, Gespr√§che
  • Bei Risikopatienten ist es ratsam, eine spezielle Matratze zu verwenden, die daf√ľr sorgt, dass der Druck auf eine bestimmte K√∂rperfl√§che auf eine gr√∂√üere Auflagefl√§che verteilt wird. Moderne Matratzen haben einen Motor integriert, der den Druck in der Matratze st√§ndig ver√§ndert und steuert (d.h. Wechseldrucksysteme).
  • Mithilfe der MiS Micro-Stimulation, wird versucht, dem Patienten durch eine Art elektrisch gesteuerte Matratze mehr K√∂rpergef√ľhl zu vermitteln. Dies wird durch Ber√ľhrungen und kleinere Bewegungen erreicht, die den Patienten zu selbst√§ndiger Bewegung anregen.
  • Anti Dekubitus Sitzkissen: Diese spezielle Kissen sollen den Druck auf das Ges√§√ü minimieren und dadurch einen Dekubitus an dieser Stelle vorbeugen.
  • Dem Hauttyp des Patienten entsprechende Hautpflege
  • Risikofaktoren, wie etwa der Hautzustand, k√∂nnen durch ausgewogene Ern√§hrung verbessert werden. Wichtig sind hierbei vor allem ausreichend Kalorien, Eiwei√ü, Vitamine und Spurenelemente.
  • Grund- und Begleiterkrankungen m√ľssen prim√§r behandelt werden

Redaktionelle Grundsätze

Alle f√ľr den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von gepr√ľften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universit√§ten). Dabei legen wir gro√üen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.
Danilo Glisic

Danilo Glisic
Autor

Als Biologie- und Mathematikstudent verfasst er leidenschaftlich Magazinartikel zu aktuellen medizinischen Themen. Aufgrund seiner Affinität zu Zahlen, Daten und Fakten, liegt sein Fokus dabei auf der Beschreibung von relevanten klinischen Studienergebnissen.

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