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Wirkstoffe

Butamirat

Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Grundlagen
  2. Pharmakologie
  3. Toxizität

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Grundlagen

Butamirat ist ein hustenunterdrückendes Arzneimittel, welches oral zur Behandlung von Reizhusten eingesetzt wird. Im Gegensatz zu Codein ist es nicht mit den Opioiden verwandt.
Es wird in Sirup-, Tropfen- oder Tablettenform verabreicht.
Wegen der zentral dämpfenden Wirkungen wird es häufig als Rauschmittel missbraucht.

Pharmakologie

Pharmakodynamik

Durch die Bindung an Rezeptoren im Hustenzentrum im verlängerten Rückenmark im Gehirn wird der Hustenreiz gehemmt und die Muskulatur der Bronchien entspannt.

Pharmakokinetik

Butamirat hat eine Halbwertszeit von 1-2 Stunden.

Wechselwirkungen

Interaktionen mit Butamirat können bei gleichzeitiger Anwendung mit schleimlösenden Mitteln, zentral dämpfenden Arzneimitteln und Alkohol auftreten.

Toxizität

Nebenwirkungen

Unerwünschte Nebenwirkungen sind:

  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Mundtrockenheit
  • Allergische Hautreaktionen
Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.