Easotic, Ohrentropfen, Suspension f├╝r Hunde

Abbildung Easotic, Ohrentropfen, Suspension f├╝r Hunde
Zulassungsland Europ├Ąische Union (Deutschland)
Hersteller Virbac SA
Bet├Ąubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 20.11.2008
ATC Code QS02CA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (├Âffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung

Zulassungsinhaber

Virbac SA

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof├╝r wird es verwendet?

Easotic Ohrentropfen, Suspension f├╝r Hunde

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur Behandlung einer akuten Otitis externa sowie bei akuter Verschlechterung einer rezidivierenden Otitis externa mit Beteiligung Gentamicin-empfindlicher Erregern oder Miconazol-empfindlicher Pilze, insbesondere Malassezia pachydermatis.

Anzeige

Was m├╝ssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Nicht anwenden bei bekannter ├ťberempfindlichkeit gegen├╝ber den Wirkstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile. Nicht anwenden bei bekannter ├ťberempfindlichkeit gegen├╝ber Corticosteroiden, anderen Azol-Antimykotika oder anderen Aminoglykosiden. Falls es zu einer ├ťberempfindlichkeitsreaktion kommt, sollte die Behandlung abgebrochen und eine angemessene Behandlung eingeleitet werden.

Nicht anwenden bei perforiertem Trommelfell.

Nicht gleichzeitig mit Tierarzneimitteln anwenden, die bekannterma├čen ototoxisch sind.

BESONDERE VORSICHTSMA├čNAHMEN F├ťR DIE ENTSORGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN ERFORDERLICH

Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr ben├Âtigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Ma├čnahmen dienen dem Umweltschutz.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

DOSIERUNG F├ťR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Zur Anwendung am Ohr. Ein ml enth├Ąlt 1,11 mg Hydrocortisonaceponat, 15,1 mg Miconazolnitrat und 1505 IU Gentamicinsulfat.

Der ├Ąu├čere Geh├Ârgang sollte vor der Anwendung gereinigt und getrocknet werden. ├ťberm├Ą├čig wachsende Haare sollten entfernt werden.

Die empfohlene Dosierung betr├Ągt 1 ml Tierarzneimittel pro infiziertem Ohr, einmal t├Ąglich an f├╝nf aufeinander folgenden Tagen.

[Mehrdosenbeh├Ąltnis]:
Flasche vor dem ersten Gebrauch gr├╝ndlich sch├╝tteln und die Pumpe durch Herunterdr├╝cken f├╝llen. Die atraumatische Kan├╝le in den Ohrkanal einf├╝hren. Eine Dosis (1 ml) des Tierarzneimittels in jedes zu behandelnde Ohr verabreichen. Durch einmaliges Bet├Ątigen der Pumpe wird genau diese Menge freigesetzt. Dank der Airless-Pumpe kann das Mittel unabh├Ąngig von der Flaschenposition verabreicht werden.

1 Dosis / Ohr / Tag - an 5 aufeinanderfolgendenTagen

F├╝r alle Gr├Â├čen

In allen Positionen

   

Die Packungsgr├Â├če eignet sich f├╝r eine Behandlung von Hunden mit beidseitiger Otitis.

[Einzeldosenbeh├Ąltnis:]
Um eine Dosis (1 ml) des Tierarzneimittels in das betroffene Ohr zu verabreichen:

  • Eine Pipette aus der Packung nehmen.
  • Die Pipette vor der Anwendung gr├╝ndlich sch├╝tteln.
  • ├ľffnen: Pipette senkrecht halten und die Kan├╝lenspitze abbrechen.
  • Die atraumatische Kan├╝le in den Geh├Ârgang einf├╝hren. In der Mitte des Pipettenk├Ârpers behutsam aber fest dr├╝cken.

Nach dem Verabreichen sollte der Ohransatz kurzzeitig sanft massiert werden, damit das Mittel in den unteren Bereich des Ohrkanals eindringen kann.

Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte bei Raumtemperatur erfolgen (z. B. kein kaltes Mittel anwenden).

Anzeige

Was sind m├Âgliche Nebenwirkungen?

Leichte bis mittlere R├Âtung des Ohres (bei 2,4 % der behandelten Hunde). Gelegentlich kam es zur Bildung von Papeln (bei weniger als 1 % der behandelten Hunde). Obwohl die Behandlung mit dem Tierarzneimittel in keinem Fall abgebrochen wurde, haben sich alle Hunde ohne weitere Behandlung erholt.

In sehr seltenen F├Ąllen wurde die Anwendung des Tierarzneimittels mit einer Beeintr├Ąchtigung des H├Ârverm├Âgens in Verbindung gebracht (partieller H├Ârverlust oder Taubheit) ; diese betraf haupts├Ąchlich ├Ąltere Hunde.

Basierend auf den Ergebnissen der Arzneimittel├╝berwachung nach der Markteinf├╝hrung wurde bei den meisten Hunden mit Taubheit/Geh├Ârverlust eine Verbesserung des H├Ârverm├Âgens festgestellt. In 70% der F├Ąlle, bei denen eine ad├Ąquate Nachverfolgung stattgefunden hatte, konnte eine vollst├Ąndige Genesung best├Ątigt werden.

Bei Hunden mit vollst├Ąndiger Genesung wurden die Verbesserungen schnell beobachtet. Die Genesung wurde teilweise bereits eine Woche nach Beginn der Symptome konstatiert, die Mehrheit der Hunde erlangte innerhalb eines Monats ihr H├Ârverm├Âgen zur├╝ck, bei einer Minderheit der Berichte dauerte dies bis zu zwei Monate.

Falls es zu Taubheit oder partiellem H├Ârverlust kommt sollte die Behandlung abgebrochen werden. Siehe Abschnitt ÔÇťBesondere Vorsichtsma├čnahmen f├╝r die Anwendung bei TierenÔÇŁ.

In sehr seltenen F├Ąllen wurden Typ-I-├ťberempfindlichkeitsreaktionen (Gesichtsschwellung, allergischer Pruritus) beobachtet. Falls diese auftreten, sollte die Behandlung abgebrochen werden.

Die Angaben zur H├Ąufigkeit von Nebenwirkungen sind folgenderma├čen definiert:

  • Sehr h├Ąufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • H├Ąufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschlie├člich Einzelfallberichte).>

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage

aufgef├╝hrt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit..

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzug├Ąnglich f├╝r Kinder aufbewahren. Nicht ├╝ber 25┬░C lagern.

Sie d├╝rfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Haltbarkeit nach Anbruch des Mehrdosenbeh├Ąltnisses: 10 Tage.

Anzeige

Weitere Informationen

Besondere Warnhinweise f├╝r jede Zieltierart:
Bakteriell- oder pilzbedingte Otitiden sind h├Ąufig Sekund├Ąrerkrankungen. Daher sollte eine angemessene Diagnostik zur Ermittlung der Prim├Ąrursachen durchgef├╝hrt werden.

Besondere Vorsichtsma├čnahmen f├╝r die Anwendung bei Tieren:
Beim Auftreten von ├ťberempfindlichkeitsreaktionen gegen├╝ber einem der Bestandteile sollte das Tierarzneimittel abgesetzt und eine angemessene Behandlung eingeleitet werden.

Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte sich auf die Identifizierung der Infektionserreger und ein Antibiogramm st├╝tzen und die amtlichen und ├Ârtlichen Regelungen zum Einsatz von Antibiotika ber├╝cksichtigen.

Wird das Tierarzneimittel anders als in der Zusammenfassung der Merkmale des Tierarzneimittels beschrieben angewendet, kann dies zur Ausbreitung von Gentamicin-resistenten Bakterien bzw. Miconazol-resistenten Pilzen f├╝hren oder auch die Wirksamkeit einer Behandlung mit Aminoglykosiden oder Azol-Antimykotika herabsetzen, da das potentielle Risiko einer Kreuzresistenz besteht.

Im Falle einer parasit├Ąren Otitis ist eine geeignete Behandlung mit Akariziden durchzuf├╝hren.

Bevor das Tierarzneimittel angewendet wird, muss der ├Ąu├čere Geh├Ârgang gr├╝ndlich untersucht werden, um sicherzustellen, dass das Trommelfell intakt ist. Hierdurch wird das Risiko einer ├ťbertragung der Infektion ins Mittelohr sowie eine Sch├Ądigung der Kochlea und des Gleichgewichtssinns vermieden.

Bei der systemischen Verabreichung in h├Âheren Dosen wirkt Gentamicin bekannterma├čen ototoxisch.

Besondere Vorsichtma├čnahmen f├╝r den Anwender:
Bei versehentlichem Hautkontakt sofort mit reichlich Wasser abwaschen.

Jeglichen Kontakt mit den Augen vermeiden. Bei versehentlichem Kontakt sofort mit viel frischem Wasser sp├╝len. Bei Augenirritation ├Ąrztlichen Rat einholen.

Bei versehentlichem Verschlucken ist sofort ├Ąrztlicher Rat einzuholen und dem Arzt die Packungsbeilage oder das Etikett zu zeigen.

Tr├Ąchtigkeit und Laktation:
Die Vertr├Ąglichkeit des Tierarzneimittels w├Ąhrend der Tr├Ąchtigkeit und Laktation wurde nicht untersucht. Da die systemische Aufnahme von Hydrocortisonaceponat, Gentamicinsulfat und Miconazolnitrat vernachl├Ąssigbar ist, ist bei empfohlener Dosierung das Auftreten von teratogenen, foetotoxischen oder maternotoxischen Wirkungen bei Hunden unwahrscheinlich.

Die Anwendung sollte nach Beurteilung des Nutzen-Risiko-Verh├Ąltnisses durch den behandelnden Tierarzt erfolgen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Die Vertr├Ąglichkeit mit Ohrreinigern (antiseptische L├Âsungen) wurde nicht nachgewiesen.

├ťberdosierung (Symptome, Notfallma├čnahmen, Gegenmittel):
Bei dem Drei- und F├╝nffachen der empfohlenen Dosierung wurden keine lokalen Reaktionen oder Allgemeinreaktionen festgestellt mit Ausnahme eines Erythems und Papeln im Geh├Ârgang einiger Hunde. Nach der Behandlung von Hunden mit der therapeutischen Dosierung ├╝ber zehn aufeinander folgende Tage kam es nach f├╝nf Tagen zu einer Senkung des Serumcortisolwerts. Dieser Wert normalisierte sich innerhalb von zehn Tagen nach Therapieende wieder. Durch einen ACTH- Stimulationstest konnte aber eine normale Nebennierenfunktion w├Ąhrend der verl├Ąngerten Therapiezeit gezeigt werden, da die Serumcortisolwerte im Normbereich blieben.

Inkompatibilit├Ąten:
Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

Anzeige

Zulassungsland Europ├Ąische Union (Deutschland)
Hersteller Virbac SA
Bet├Ąubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 20.11.2008
ATC Code QS02CA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (├Âffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung

Teilen

Anzeige

Ihr pers├Ânlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit├Ątslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo ├Âffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen ├╝ber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm├Âglichkeiten f├╝r h├Ąufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k├Ânnen f├╝r die Korrektheit der Daten keine Haftung ├╝bernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F├╝r Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden