Eylea 40 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

Abbildung Eylea 40 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze
Wirkstoff(e) Aflibercept
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Bayer AG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 21.11.2012
ATC Code S01LA05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel gegen vaskuläre Augenerkrankungen

Zulassungsinhaber

Bayer AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
ZALTRAP 25 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung Aflibercept Sanofi Winthrop Industrie
Eylea 40 mg/ml Injektionslösung in einer Durchstechflasche Aflibercept Bayer AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Eylea ist eine Lösung, die in das Auge injiziert wird, um folgende Augenerkrankungen bei Erwachsenen zu behandeln

  • neovaskul√§re (feuchte) altersabh√§ngige Makuladegeneration (feuchte AMD),
  • beeintr√§chtigtes Sehverm√∂gen aufgrund eines Makula√∂dems infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) (Venenastverschluss [VAV] oder Zentralvenenverschluss [ZVV]),
  • beeintr√§chtigtes Sehverm√∂gen aufgrund eines diabetischen Makula√∂dems (DM√Ė),
  • beeintr√§chtigtes Sehverm√∂gen aufgrund einer myopen choroidalen Neovaskularisation (mCNV).

Aflibercept, der Wirkstoff in Eylea, unterdr√ľckt die Aktivit√§t einer Gruppe von Faktoren, die vaskul√§rer endothelialer Wachstumsfaktor A (VEGF-A) und Plazenta-Wachstumsfaktor (PlGF) genannt werden.

Bei Patienten mit feuchter AMD und mCNV sind diese Faktoren im √úberschuss vorhanden und an einer krankhaften Neubildung von Blutgef√§√üen im Auge beteiligt. Aus diesen neuen Blutgef√§√üen k√∂nnen Blutbestandteile in das Auge austreten und letztendlich das Gewebe sch√§digen, das im Auge f√ľr das Sehen zust√§ndig ist.

Bei Patienten mit ZVV tritt eine Blockade im Hauptblutgef√§√ü auf, welches das Blut von der Netzhaut wegtransportiert. Als Folge werden die VEGF-Spiegel erh√∂ht, was zu einem Fl√ľssigkeitsaustritt in die Netzhaut f√ľhrt und dadurch zu einem Anschwellen der Makula (Bereich der Netzhaut, verantwortlich f√ľr das scharfe Sehen). Dies wird Makula√∂dem genannt. Wenn die Makula durch Fl√ľssigkeit anschwillt, verschwimmt das zentrale Sehen.

Bei Patienten mit VAV sind ein oder mehrere √Ąste des Hauptgef√§√ües blockiert, welche das Blut von der Netzhaut wegtransportieren. Als Folge werden die VEGF-Spiegel erh√∂ht, was zu einem Fl√ľssigkeitsaustritt in die Netzhaut und dadurch zu einem Anschwellen der Makula f√ľhrt.

Beim diabetischen Makula√∂dem handelt es sich um eine Schwellung der Netzhaut, die bei Patienten mit Diabetes auftritt. Diese wird dadurch hervorgerufen, dass Fl√ľssigkeit aus den Blutgef√§√üen in die Makula austritt. Die Makula ist der Bereich der Netzhaut, der f√ľr das scharfe Sehen verantwortlich ist. Wenn die Makula durch die Fl√ľssigkeit anschwillt, verschwimmt das zentrale Sehen.

Es konnte gezeigt werden, dass Eylea das Wachstum von neuen, krankhaften Blutgef√§√üen im Auge, aus denen oft Fl√ľssigkeit oder Blut austritt, verhindern kann. Bei einer Sehverschlechterung infolge einer feuchten AMD, eines ZVV, eines VAV, eines DM√Ė und einer mCNV kann Eylea helfen, das Sehverm√∂gen zu stabilisieren und in vielen F√§llen auch zu verbessern.

Was sollten Sie wissen, bevor Eylea bei Ihnen angewendet wird?

Eylea wird bei Ihnen nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen Aflibercept oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine bestehende oder Verdacht auf eine Infektion im Auge oder in der Umgebung des Auges haben (okulare oder periokulare Infektion).
  • wenn Sie an einer schweren Augenentz√ľndung leiden (erkennbar an Schmerzen oder einer R√∂tung).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Eylea bei Ihnen angewendet wird

  • wenn Sie an einem Glaukom leiden.
  • wenn Sie in der Vergangenheit Lichtblitze oder Schlieren in Ihrem Gesichtsfeld gesehen haben und wenn es pl√∂tzlich zu einer Zunahme von Gr√∂√üe und Anzahl der Schlieren kommt.
  • wenn innerhalb der letzten oder n√§chsten 4 Wochen bei Ihnen eine Augenoperation stattfand oder geplant ist.
  • wenn Sie eine schwere Form eines ZVV oder eines VAV (isch√§mischer ZVV oder VAV) haben, da in diesem Fall die Behandlung mit Eylea nicht empfohlen wird.

Dar√ľber hinaus ist es wichtig, dass Sie folgendes wissen

  • die Sicherheit und Wirksamkeit einer gleichzeitigen Behandlung beider Augen mit Eylea wurde nicht untersucht. Falls Eylea auf diese Weise angewendet wird, kann das Risiko f√ľr Nebenwirkungen erh√∂ht sein.
  • die Injektion von Eylea kann bei einigen Patienten innerhalb von 60 Minuten nach der Injektion zu einem Anstieg des Augeninnendrucks f√ľhren. Ihr Arzt wird diesen nach jeder Injektion √ľberpr√ľfen.
  • wenn es bei Ihnen zu einer Infektion oder Entz√ľndung im Auge (Endophthalmitis) oder zu anderen Komplikationen kommt, k√∂nnen bei Ihnen Augenschmerzen oder zunehmende Beschwerden, eine zunehmende Augenr√∂tung, verschwommenes Sehen oder eine Verschlechterung des Sehverm√∂gens und eine erh√∂hte Lichtempfindlichkeit auftreten. Es ist wichtig, dass jedes Symptom m√∂glichst schnell untersucht und behandelt wird.
  • Ihr Arzt wird untersuchen, ob bei Ihnen andere Risikofaktoren vorliegen, die die Wahrscheinlichkeit f√ľr einen Einriss oder eine Abl√∂sung einer der Schichten des hinteren Augenbereichs erh√∂hen k√∂nnen (Abl√∂sung oder Einriss der Netzhaut oder des retinalen Pigmentepithels). In diesem Fall wird bei Ihnen Eylea mit Vorsicht angewendet.
  • Eylea sollte w√§hrend der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn der m√∂gliche Nutzen √ľberwiegt das potentielle Risiko f√ľr das ungeborene Kind.
  • Frauen im geb√§rf√§higen Alter m√ľssen w√§hrend der Behandlung und mindestens √ľber drei Monate nach der letzten Injektion von Eylea eine zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethode anwenden.

Die systemische Anwendung von VEGF-Hemmern, d. h. Substanzen √§hnlich denen in Eylea enthaltenen, ist m√∂glicherweise mit einem Risiko von durch Blutgerinnsel blockierten Blutgef√§√üen (arterielle thromboembolische Ereignisse) verbunden, was zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall f√ľhren kann. Es besteht ein theoretisches Risiko f√ľr solche Ereignisse nach Injektion von Eylea in das Auge. Es gibt begrenzte Daten zur Sicherheit bei der Behandlung von Patienten mit ZVV, VAV, DM√Ė und mCNV, die einen Schlaganfall oder eine vor√ľbergehende Durchblutungsst√∂rung im Gehirn (transitorische isch√§mische Attacke) oder einen Herzinfarkt innerhalb der vergangenen 6 Monate hatten. Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, wird Eylea bei Ihnen mit Vorsicht angewendet werden.

Es gibt nur begrenzte Erfahrung bei der Behandlung von

Es gibt keine Erfahrung bei der Behandlung von

  • Patienten mit akuten Infektionen.
  • Patienten mit anderen Augenerkrankungen, wie z. B. Abl√∂sung der Netzhaut oder bei Makulaloch.
  • Diabetikern mit nicht eingestelltem Bluthochdruck.
  • Nicht-asiatischen Patienten mit mCNV.
  • Patienten mit vorbehandelter mCNV.
  • Patienten mit einer Sch√§digung au√üerhalb des Zentrums der Makula (extrafoveale L√§sionen) mit mCNV.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt diese fehlenden Informationen bei Ihrer Behandlung mit Eylea ber√ľcksichtigen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde die Anwendung von Eylea f√ľr andere Anwendungsgebiete als die Fr√ľhgeborenen-Retinopathie (ROP) nicht untersucht.

Anwendung von Eylea zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Frauen im geb√§rf√§higen Alter m√ľssen w√§hrend der Behandlung und mindestens √ľber 3 Monate nach der letzten Injektion von Eylea eine zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethode anwenden.
  • Es liegen keine Berichte zur Anwendung von Eylea bei schwangeren Frauen vor. Eylea sollte w√§hrend der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn der m√∂gliche Nutzen √ľberwiegt das potenzielle Risiko f√ľr das ungeborene Kind. Wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden, sprechen Sie vor der Behandlung mit Eylea mit Ihrem Arzt dar√ľber.
  • Die Anwendung von Eylea wird w√§hrend der Stillzeit nicht empfohlen, da nicht bekannt ist, ob Eylea in die Muttermilch √ľbergeht. Fragen Sie vor der Behandlung mit Eylea Ihren Arzt um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach der Injektion von Eylea kann es zu vor√ľbergehenden Sehst√∂rungen kommen. Solange diese anhalten, fahren Sie kein Auto und bedienen Sie keine Maschinen.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Eylea

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Wie wird Eylea bei Ihnen angewendet?

Ein in der Anwendung von Injektionen in das Auge erfahrener Arzt wird Eylea unter aseptischen (sauberen und sterilen) Bedingungen in Ihr Auge injizieren.

Die empfohlene Dosis beträgt 2 mg Aflibercept (0,05 ml).

Eylea wird in das Auge injiziert (intravitreale Injektion).

Zum Schutz vor einer Infektion wird Ihr Arzt Ihr Auge vor der Injektion mit einem Desinfektionsmittel sorgfältig reinigen. Damit Sie möglichst keine Schmerzen haben bzw. um diesen vorzubeugen, wird Ihr Arzt die Einstichstelle vor der Injektion örtlich betäuben.

Feuchte AMD

Patienten mit feuchter AMD werden in den ersten drei aufeinanderfolgenden Monaten jeden Monat eine Injektion erhalten, gefolgt von einer weiteren Injektion alle zwei Monate.

Danach wird Ihr Arzt entscheiden, ob das 2-monatige Behandlungsintervall zwischen den Injektionen beibehalten oder bei stabilem Zustand schrittweise um 2 oder 4 Wochen verl√§ngert werden kann. Wenn sich Ihr Zustand verschlechtert, kann das Intervall zwischen den Injektionen verk√ľrzt werden.

Solange Sie keine Probleme bemerken oder Ihr Arzt Ihnen etwas anderes geraten hat, besteht keine Notwendigkeit, Ihren Arzt zwischen den Behandlungen aufzusuchen.

Makulaödem infolge eines RVV (VAV oder ZVV)

Ihr Arzt wird den f√ľr Sie am besten geeigneten Behandlungsplan festlegen. Die Behandlung wird mit einer Serie monatlicher Eylea Injektionen beginnen.

Der Abstand zwischen zwei Injektionen sollte nicht k√ľrzer als ein Monat sein.

Ihr Arzt kann entscheiden, die Behandlung mit Eylea zu beenden, wenn Sie von einer weiteren Behandlung nicht profitieren.

Die Behandlung wird mit monatlichen Injektionen weitergef√ľhrt, bis sich Ihr Befund stabilisiert hat. Drei oder mehr monatliche Injektionen k√∂nnen notwendig sein.

Ihr Arzt wird Ihr Ansprechen auf die Behandlung kontrollieren. Er kann die Behandlung mit einem schrittweise verl√§ngerten Intervall zwischen den Injektionen fortf√ľhren, um einen stabilen Zustand zu erhalten. Wenn sich Ihr Befund bei einem verl√§ngerten Behandlungsintervall verschlechtert, wird Ihr Arzt das Intervall entsprechend verk√ľrzen.

Auf Grundlage Ihres Ansprechens auf die Behandlung wird Ihr Arzt den weiteren Untersuchungs- und Behandlungsplan festlegen.

Diabetisches Makula√∂dem (DM√Ė)

Patienten mit DM√Ė werden in den ersten f√ľnf aufeinanderfolgenden Monaten jeden Monat eine Injektion erhalten, danach erfolgt eine Injektion alle zwei Monate.

Das 2-monatige Behandlungsintervall kann beibehalten oder an Ihren Zustand angepasst werden, wenn Ihr Arzt dies f√ľr angemessen h√§lt. Ihr Arzt wird den weiteren Therapieplan festlegen.

Ihr Arzt kann entscheiden, die Behandlung mit Eylea zu beenden, wenn festgestellt wurde, dass Sie von einer weiteren Behandlung nicht profitieren.

Myope CNV

Patienten mit mCNV werden mit einer einzelnen Injektion behandelt. Sie werden nur dann weitere Injektionen erhalten, wenn die Untersuchung durch Ihren Arzt ergeben hat, dass sich Ihre Erkrankung nicht verbessert hat.

Der Abstand zwischen zwei Injektionen sollte nicht k√ľrzer als ein Monat sein.

Wenn sich Ihre Erkrankung verbessert und dann wiederkehrt, kann Ihr Arzt die Behandlung wieder aufnehmen.

Ihr Arzt wird den weiteren Therapieplan festlegen.

Detaillierte Anweisungen zur Anwendung werden Ihnen am Ende der Packungsbeilage unter ‚ÄěWie ist Eylea vorzubereiten und Erwachsenen zu verabreichen?‚Äú gegeben.

Wenn eine Eylea-Dosis nicht gegeben wurde

Vereinbaren Sie einen neuen Termin f√ľr eine Untersuchung und die Injektion.

Wenn die Behandlung mit Eylea abgebrochen wird

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Möglicherweise können allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit) auftreten. Diese können schwerwiegend sein und erfordern, dass Sie sofort Ihren Arzt kontaktieren.

Bei der Verabreichung von Eylea k√∂nnen einige Nebenwirkungen mit Auswirkungen auf die Augen auftreten, die durch den Injektionsvorgang bedingt sind. Einige von diesen k√∂nnen schwerwiegend sein, darunter Erblindung, eine schwerwiegende Infektion oder Entz√ľndung im Auge (Endophthalmitis), Abl√∂sung, Einriss oder Blutung der lichtempfindlichen Schicht im hinteren Augenbereich (Abl√∂sung oder Einriss der Netzhaut), Tr√ľbung der Linse (Katarakt), Blutung im Auge (Glask√∂rperblutung), eine Abhebung der im Auge befindlichen gelartigen Substanz von der Netzhaut (Glask√∂rperabhebung) und ein Anstieg des Augeninnendrucks, siehe Abschnitt 2. Diese schwerwiegenden Nebenwirkungen mit Auswirkungen auf die Augen traten bei weniger als 1 von 1.900 Injektionen auf.

Wenn Sie nach Ihrer Injektion eine plötzliche Sehverschlechterung, einen Schmerzanstieg oder Rötung im Auge bemerken, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt.

Liste der berichteten Nebenwirkungen

Es folgt eine Liste der berichteten Nebenwirkungen, die m√∂glicherweise auf den Injektionsvorgang oder das Arzneimittel zur√ľckzuf√ľhren sind. Bitte lassen Sie sich nicht beunruhigen, es kann sein, dass Sie keine dieser Nebenwirkungen bekommen. Diskutieren Sie jede vermutete Nebenwirkung mit Ihrem Arzt.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen):

  • Verschlechterung der Sehkraft
  • Blutung im hinteren Augenabschnitt (retinale Blutung)
  • blutunterlaufene Augen, verursacht durch Blutungen kleiner Blutgef√§√üe in der Au√üenschicht des Auges
  • Augenschmerzen

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

  • Abl√∂sung oder Einriss einer der Schichten des hinteren Augenbereichs, was durch Lichtblitze mit "fliegenden M√ľcken" und manchmal auch durch Sehverlust bemerkbar ist (Einriss*/Abl√∂sung des retinalen Pigmentepithels, Einriss/Abl√∂sung der Netzhaut)
    * Zustände, von denen bekannt ist, dass sie mit einer feuchten AMD einhergehen. Nur bei Patienten mit feuchter AMD beobachtet.
  • Degeneration der Netzhaut (Ursache f√ľr gest√∂rtes Sehen)
  • Blutung im Auge (Glask√∂rperblutung)
  • bestimmte Formen von Linsentr√ľbung (Katarakt)
  • Besch√§digung der vorderen Schicht des Augapfels (der Hornhaut)
  • Anstieg des Augeninnendrucks
  • sich bewegende Punkte im Gesichtsfeld (Tr√ľbungen)
  • Abhebung der im Auge befindlichen gelartigen Substanz von der Netzhaut (Glask√∂rperabhebung, was durch Lichtblitze mit "fliegenden M√ľcken" bemerkbar ist)
  • Gef√ľhl, etwas im Auge zu haben
  • erh√∂hte Tr√§nenproduktion
  • Anschwellen des Augenlids
  • Blutung an der Injektionsstelle
  • Augenr√∂tung

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

  • allergische Reaktionen (√úberempfindlichkeit)**

    Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz (Pruritus), Nesselsucht (Urtikaria) und einzelne Fälle schwerer allergischer (anaphylaktischer/anaphylaktoider) Reaktionen wurden berichtet.

  • schwerwiegende Entz√ľndung oder Infektion im Auge (Endophthalmitis)
  • Entz√ľndung der Regenbogenhaut oder anderer Teile des Auges (Iritis, Uveitis, Iridocyclitis, Schwebeteilchen in der Vorderkammer)
  • fremdartiges Gef√ľhl im Auge
  • Reizung des Augenlids
  • Anschwellen der vorderen Schicht des Augapfels (der Hornhaut)

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

  • Erblindung
  • Tr√ľbung der Linse aufgrund einer Verletzung (traumatische Katarakt)
  • Entz√ľndung der im Auge befindlichen gelartigen Substanz
  • Eiter im Auge

Die klinischen Studien zeigten ein vermehrtes Neuauftreten von Blutungen aus kleinen Blutgef√§√üen in den √§u√üeren Schichten des Auges (Bindehautblutung) bei Patienten mit feuchter AMD, die Blutverd√ľnnungsmittel einnahmen. Dieses vermehrte Auftreten war zwischen den Patientengruppen, die mit Ranibizumab und Eylea behandelt wurden, vergleichbar.

Die systemische Anwendung von VEGF-Hemmern, d. h. Substanzen √§hnlich denen in Eylea enthaltenen, ist m√∂glicherweise mit einem Risiko von durch Blutgerinnsel blockierten Blutgef√§√üen (arterielle thromboembolische Ereignisse) verbunden, was zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall f√ľhren kann. Es besteht ein theoretisches Risiko f√ľr solche Ereignisse nach Injektion von Eylea in das Auge.

Wie bei allen therapeutischen Proteinen, besteht die Möglichkeit einer Immunreaktion (Bildung von Antikörpern) gegen Eylea.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.
  • Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett nach "Verwendbar bis/Verw. bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • Im K√ľhlschrank lagern (2 ¬įC - 8 ¬įC). Nicht einfrieren.
  • Die unge√∂ffnete Blisterpackung darf au√üerhalb des K√ľhlschranks bis zu 24 Stunden unter 25 ¬įC aufbewahrt werden.
  • In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Eylea enthält

  • Der Wirkstoff ist: Aflibercept. Eine Fertigspritze enth√§lt ein entnehmbares Volumen von mindestens 0,09 ml, entsprechend mindestens 3,6 mg Aflibercept. Eine Fertigspritze reicht aus, um eine Dosis von 2 mg Aflibercept in 0,05 ml anzuwenden.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Polysorbat 20 (E 432), Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O (zur pH-Wert-Einstellung), Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O (zur pH-Wert-Einstellung), Natriumchlorid, Sucrose, Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Eylea aussieht und Inhalt der Packung

Eylea ist eine Injektionslösung (Injektionszubereitung) in einer Fertigspritze. Die Lösung ist farblos bis blassgelb.

Packungsgröße: 1 Fertigspritze.

Pharmazeutischer Unternehmer

Bayer AG

51368 Leverkusen

Deutschland

Hersteller

Bayer AG

M√ľllerstra√üe 178

13353 Berlin

Deutschland

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgique/Belgi√ę/BelgienLietuva
Bayer SA-NVUAB Bayer
Tél/Tel: +32-(0)2-535 63 11Tel: +370-5-233 68 68
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Banep EOOIIBayer SA-NV
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LatvijaUnited Kingdom
SIA BayerBayer plc
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Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verf√ľgbar.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden