Boostrix Polio - Injektionssuspension in einer Fertigspritze

ATC Code
J07CA02
Medikamio Hero Image

GlaxoSmithKline Pharma GmbH

Biologika Human
Wirkstoff
Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Zulassungsdatum 05.11.2004
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Bakterielle und virale impfstoffe, kombiniert

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Alle Informationen

Kurzinformationen

Autor

GlaxoSmithKline Pharma GmbH

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Boostrix Polio ist ein Impfstoff, der bei Kindern ab dem vollendeten 4. Lebensjahr und bei Jugendlichen und Erwachsenen als Auffrischimpfung (Boosterimpfung) angewendet wird, um folgende vier Krankheiten zu vermeiden: Diphtherie, Tetanus, Pertussis und Poliomyelitis.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf den Patienten zutrifft, darf diesem diese Impfung nicht verabreicht werden.

Wie wird es angewendet?

Boostrix Polio wird ausschließlich durch einen Arzt verabreicht.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Sehr häufige Nebenwirkungen:

  • Schmerzen,
  • Rötung und/oder Schwellung an der Injektionsstelle
  • Schläfrigkeit

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel außer Sicht und Erreichbarkeit für Kinder auf. Im Kühlschrank lagern (2 ºC bis 8 ºC). Nicht einfrieren. Durch Gefrieren wird der Impfstoff zerstört. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Boostrix Polio ist ein Impfstoff, der bei Kindern ab dem vollendeten 4. Lebensjahr und bei Jugendlichen und Erwachsenen als Auffrischimpfung (Boosterimpfung) angewendet wird, um folgende vier Krankheiten zu vermeiden: Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuchhusten) und Poliomyelitis (Kinderlähmung). Der Impfstoff wirkt, indem er den Körper eine eigene Schutzfunktion (Antikörper) gegen diese Erkrankungen aufbauen lässt.

  • Diphtherie: Diphtherie betrifft hauptsächlich die Atemwege und gelegentlich die Haut. Im Allgemeinen kommt es zu einer Entzündung (Schwellung) der Atemwege, die starke Beschwerden beim Atmen und in manchen Fällen auch Ersticken verursachen kann. Die Bakterien setzen außerdem ein Toxin (Gift) frei, das zu Nervenschäden, Herzproblemen und sogar zum Tod führen kann.
  • Tetanus (Wundstarrkrampf): Tetanusbakterien gelangen durch Schnittverletzungen, Kratzer oder andere Wunden in den Körper. Besonders infektionsanfällige Wunden sind Verbrennungen, Knochenbrüche, tiefe Wunden oder durch Erde, Staub, Pferdemist/Dung oder Holzsplitter verunreinigte Wunden. Die Bakterien setzen ein Toxin (Gift) frei, das Muskelsteifigkeit, schmerzhafte Muskelkrämpfe und Krampfanfälle bis hin zum Tod verursachen kann. Die Muskelkrämpfe können so stark sein, dass sie Knochenbrüche der Wirbelsäule verursachen können.
  • Pertussis (Keuchhusten): Pertussis ist eine hochinfektiöse Erkrankung. Die Krankheit betrifft die Atemwege und verursacht dabei schwere Hustenanfälle, die das normale Atmen beeinträchtigen können. Das Husten wird oft von einem „keuchenden” Geräusch begleitet, daher auch die häufige Bezeichnung „Keuchhusten”. Der Husten kann 1 bis 2 Monate oder länger anhalten. Pertussis kann auch zu Ohrinfektionen, lang andauernder Bronchitis, Lungenentzündung, Krampfanfällen und Hirnschäden bis hin zum Tod führen.
  • Poliomyelitis (Kinderlähmung): Bei der Poliomyelitis, die auch einfach als „Polio” bezeichnet wird, handelt es sich um eine Virusinfektion mit unterschiedlichen Erkrankungserscheinungen. Oft kommt es nur zu einer leichten Erkrankung, in manchen Fällen führt sie aber zu bleibenden Schäden oder auch zum Tod. In ihrer schwersten Verlaufsform verursacht die Poliomyelitis eine Muskellähmung, welche auch die Muskeln betrifft, die zum Atmen oder Gehen benötigt werden. Es bleiben möglicherweise schmerzhafte Veränderungen der befallenen Gliedmaßen zurück.

Keiner der in dem Impfstoff enthaltenen Bestandteile kann Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten oder Kinderlähmung verursachen.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Boostrix Polio darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie/Ihr Kind schon einmal eine allergische Reaktion auf Boostrix Polio, auf einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder auf Neomycin oder Polymyxin gezeigt haben/hat. Eine allergische Reaktion kann sich durch juckende Hautausschläge, Atemnot oder Anschwellen des Gesichts oder der Zunge äußern.
  • wenn Sie/Ihr Kind früher bereits eine allergische Reaktion auf eine Impfung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis (Keuchhusten) oder Poliomyelitis gezeigt haben/hat.
  • wenn bei Ihnen/Ihrem Kind innerhalb von sieben Tagen nach einer früheren Impfung mit einem Impfstoff gegen Pertussis (Keuchhusten) Störungen des Nervensystems (Enzephalopathie) aufgetreten sind.
  • wenn Sie/Ihr Kind eine vorübergehende Verminderung der Blutplättchen (wodurch sich das Risiko für Blutungen oder Blutergüsse erhöht) oder Erkrankungen des Gehirns oder der Nerven nach einer früheren Impfung mit einem Impfstoff gegen Diphtherie und/oder Tetanus gezeigt haben/hat.
  • wenn Sie/Ihr Kind eine schwere Infektion mit Fieber (über 38 ºC) haben/hat. Eine leichte Infektion dürfte zwar unproblematisch sein, Sie sollten aber zuerst mit dem Arzt darüber sprechen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Ihnen Boostrix Polio verabreicht wird.

  • wenn Sie/Ihr Kind nach einer früheren Impfung mit Boostrix Polio oder einem anderen Impfstoff mit Pertussiskomponente irgendwelche Probleme hatten/hatte, insbesondere:
    • Temperaturerhöhung (≥ 40 ºC) innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung
    • Kollaps oder schockähnlicher Zustand innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung
    • anhaltendes Schreien über drei Stunden und länger innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung
    • Krämpfe oder Krampfanfälle mit oder ohne Temperaturerhöhung innerhalb von drei Tagen nach der Impfung
  • wenn Sie/Ihr Kind an einer nicht diagnostizierten oder fortschreitenden Erkrankung des Gehirns oder an nicht kontrollierter Epilepsie leiden/leidet. Sobald die Erkrankung unter Kontrolle gebracht wurde, sollte der Impfstoff verabreicht werden.
  • wenn Sie/Ihr Kind an einer Blutgerinnungsstörung leiden/leidet oder leicht Blutergüsse bekommen/bekommt.
  • wenn Sie/Ihr Kind zu Fieberkrämpfen neigen/neigt oder diese in der Familie aufgetreten sind.
  • wenn Sie/Ihr Kind aus irgendwelchen Gründen (einschließlich einer HIV-Infektion) lang andauernde Probleme mit dem Immunsystem haben/hat. Man kann Ihnen/Ihrem Kind

zwar Boostrix Polio verabreichen, jedoch kann der Schutz vor einer Infektion möglicherweise nicht so gut sein wie bei Kindern oder Erwachsenen mit einem unbeeinträchtigtem Immunsystem.

Nach oder sogar vor einer Nadelinjektion kann es (meist bei Jugendlichen) zu einer Ohnmacht kommen. Informieren Sie daher den Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie/Ihr Kind bei einer früheren Injektion schon einmal ohnmächtig geworden sind/ist

Wie bei jedem Impfstoff kann es sein, dass nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort aufgebaut wird.

Anwendung von Boostrix Polio zusammen mit anderen Arzneimitteln oder Impfstoffen

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder Ihr Kind andere Arzneimittel (oder andere Impfstoffe) einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben/hat.

Boostrix Polio wirkt möglicherweise nicht so gut, wenn Sie/Ihr Kind Arzneimittel einnehmen/einnimmt, die die Fähigkeit des Immunsystems verschlechtern, Infektionen zu bekämpfen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Es sind von prospektiven klinischen Studien keine humanen Daten für die Anwendung von Boostrix Polio während der Schwangerschaft verfügbar. Ihr Arzt wird mit Ihnen die möglichen Risiken und den Nutzen einer Verabreichung von Boostrix Polio während der Schwangerschaft besprechen.

Es ist nicht bekannt, ob Boostrix Polio in die Muttermilch übergeht. Ihr Arzt wird mit Ihnen über den möglichen Nutzen und das mögliche Risiko einer Verabreichung von Boostrix Polio während der Stillzeit sprechen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie, bevor Ihnen oder Ihrem Kind dieses Arzneimittel verabreicht wird, Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Verabreichung von Boostrix Polio auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, auswirkt.

Boostrix Polio beinhaltet Neomycin und Polymyxin

Dieser Impfstoff enthält Neomycin und Polymyxin (Antibiotika). Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie/Ihr Kind früher bereits eine allergische Reaktion gegenüber diesen Bestandteilen gezeigt haben/hat.

Wie wird es angewendet?

Boostrix Polio wird als Injektion in den Muskel verabreicht.

  • Der Impfstoff darf nie in ein Blutgefäß (intravasal) verabreicht werden.
  • Sie/Ihr Kind erhalten/erhält eine einzige Boostrix Polio-Impfung.
  • Ihr Arzt wird feststellen, ob Sie/Ihr Kind vorhergehende Impfungen gegen Diphterie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuchhusten) oder Polio erhalten haben/hat.
  • Boostrix Polio kann bei Ihnen/Ihrem Kind auch zur Vorbeugung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) bei einer Verletzung geimpft werden, obwohl zusätzliche Vorkehrungen, wie beispielsweise das sorgfältige Verbinden der Wunde und/oder die Verabreichung von Tetanus-Antitoxin zur Verringerung des Risikos eines Ausbruchs der Erkrankung getroffen werden.
  • Ihr Arzt wird Sie bezüglich einer Wiederholungsimpfung beraten.

Jede Verabreichung soll mittels beigefügter Selbstklebeetikette im Impfpass dokumentiert werden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann dieser Impfstoff Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wie bei allen Injektionsimpfstoffen können schwere allergische Reaktionen (anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktionen) sehr selten (weniger als 1 Fall pro 10.000 verimpften Dosen) auftreten. Anzeichen hierfür können sein:

  • Ausschlag, der jucken oder Blasen bilden kann
  • Schwellung der Augenpartie und des Gesichts
  • Erschwertes Atmen oder Schlucken
  • Plötzlicher Blutdruckabfall und Bewusstseinsverlust

Solche Reaktionen erscheinen gewöhnlich noch bevor Sie die Arztpraxis verlassen.

Kontaktieren Sie in jedem Fall unverzüglich einen Arzt, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.

Die Häufigkeit der möglichen Nebenwirkungen ist folgendermaßen definiert:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1000)

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

Nebenwirkungen, die in klinischen Studien bei Kindern von vier bis acht Jahren auftraten

Sehr häufig:

  • Schmerzen,
  • Rötung und/oder Schwellung an der Injektionsstelle
  • Schläfrigkeit

Häufig:

  • Fieber von oder höher als 37,5 °C (einschließlich Fieber gleich oder höher 39 °C)
  • Bluten, Juckreiz und Verhärtung an der Injektionsstelle
  • Große Schwellung der Gliedmaße, in die injiziert wurde
  • Appetitverlust
  • Reizbarkeit
  • Kopfschmerzen

Gelegentlich:

  • Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
  • Magenschmerzen
  • Geschwollene Lymphdrüsen in Nacken, Achselhöhlen oder Lenden (Lymphadenopathie)
  • Schlafstörungen
  • Teilnahmslosigkeit
  • Trockener Hals
  • Müdigkeit

Nebenwirkungen, die während klinischer Studien bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab einem Alter von zehn Jahren auftraten

Sehr häufig:

  • Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle

Häufig:

  • Fieber 37,5 °C oder höher
  • Blaue Flecken, Juckreiz, Verhärtung, Wärmegefühl oder Taubheit an der Injektionsstelle
  • Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000):

  • Fieber höher als 39 °C
  • Große Schwellung der Gliedmaße, in die injiziert wurde
  • Kältegefühl
  • Schmerzen
  • Schwindel
  • Gelenks- und Muskelschmerzen
  • Juckreiz
  • Herpes im Mund
  • Geschwollene Lymphknoten in Hals, Achselhöhlen oder Lenden (Lymphadenopathie)
  • Verminderter Appetit
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen oder Füßen (Parästhesie)
  • Schläfrigkeit
  • Asthma

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der routinemäßigen Anwendung von Boostrix Polio festgestellt und beziehen sich nicht auf eine spezielle Altersgruppe:

  • Kollaps oder vorübergehende Bewusstlosigkeit
  • Anschwellen von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Kehle, wodurch es zu Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen kommen kann (Angioödem).
  • Krampfanfälle (mit oder ohne Fieber)
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Unübliche Schwäche (Asthenia)

Zusätzlich traten folgende Nebenwirkungen während klinischer Studien mit Boostrix (GlaxoSmithKlines Impfstoff gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis) auf:

Nebenwirkungen bei Kindern von 4 bis 8 Jahren

  • Gelegentlich: Infektion der oberen Atemwege, Aufmerksamkeitsstörungen, tränende Augen mit juckenden und verkrusteten Augenlidern (Bindehautentzündung), Hautrötung, Schmerzen

Nebenwirkungen bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren

  • Sehr häufig: allgemeines Unwohlsein
  • Häufig: harter Knoten oder Abszess an der Einstichstelle
  • Gelegentlich: Infektion der oberen Atemwege, Halsweh und Schluckbeschwerden (Pharyngitis), Ohnmachtsanfälle (Synkope), Husten, Durchfall, starkes Schwitzen (Hyperhydrose), Hautrötung, Gelenks- und Muskelsteife, grippeähnliche Symptome wie entzündeter Hals, rinnende Nase, Husten und Kältegefühl

Nach einer Impfung gegen Tetanus wurde sehr selten (in bis zu 1 pro 10.000 Impfdosen) über eine vorübergehende Nervenentzündung berichtet. Diese verursacht Schmerzen, Schwäche und Lähmungen der Extremitäten und breitet sich häufig bis zur Brust und zum Gesicht aus (Guillain-Barré-Syndrom).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie oder Ihr Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen. Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Inst. Pharmakovigilanz Traisengasse 5 AT-1200 WIEN Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/ Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden . 5. Wie ist Boostrix Polio

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel außer Sicht und Erreichbarkeit für Kinder auf.

Das Arzneimittel darf nach dem auf dem Umkarton und der Fertigspritze nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr angewendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Im Kühlschrank lagern (2 ºC bis 8 ºC).


Nicht einfrieren. Durch Gefrieren wird der Impfstoff zerstört.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie oder Ihr Kind es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Boostrix Polio enthält
-
Die Wirkstoffe sind:
Diphtherietoxoid mindestens 2 Internationale Einheiten (I.E.) (2,5 Lf.)
Tetanustoxoid mindestens 20 Internationale Einheiten (I.E.) (5 Lf.)

Antigene von

Bordetella pertussis
Pertussistoxoid 8 Mikrogramm
Filamentöses Hämagglutinin 8 Mikrogramm
Pertactin 2,5 Mikrogramm
Inaktiviertes Poliomyelitisvirus
Typ 1 (Mahoney-Stamm) 2 40 D-Antigeneinheiten
Typ 2 (MEF-1 Stamm) 2 8 D-Antigeneinheiten
Typ 3 (Saukett- Stamm) 2 32 D-Antigeneinheiten

adsorbiert an wasserhaltiges Aluminiumhydroxid (Al(OH)3) 0,3 Milligramm Al3+
und Aluminiumphosphat (AlPO4) 0,2 Milligramm Al3+

vermehrt in VERO-Zellen
In diesem Impfstoff sind Aluminiumhydroxid und Aluminiumphosphat als Adjuvantien enthalten. Adjuvantien sind Substanzen, die bestimmten Impfstoffen zugesetzt werden, um die Schutzwirkung des Impfstoffes zu beschleunigen, zu verbessern und/oder zu verlängern.
-
Die sonstigen Bestandteile sind: Medium 199 (als Stabilisator bestehend aus Aminosäuren, Mineralsalzen und Vitaminen), Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke.

Wie Boostrix Polio aussieht und Inhalt der Packung
Injektionssuspension in einer Fertigspritze.
Boostrix Polio ist eine weiße, leicht milchige Flüssigkeit, die in einer Fertigspritze (0,5 ml) enthalten ist.
Boostrix Polio ist in der Packungsgröße 1 Stück (mit einer Nadel) erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:
GlaxoSmithKline Pharma GmbH, Wien.

Hersteller
GlaxoSmithKline Biologicals s. a., Rixensart, Belgien
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Boostrix Polio: België/Belgique/Belgien, България, Česká republika, Danmark, Deutschland, Eesti, Ελλάδα, España, Ísland, Latvija, Lietuva, Luxembourg/Luxemburg, Magyarország, Nederland, Norge, Österreich, Polska, Portugal, Slovenija, Slovenská republika, Suomi/Finland, Sverige
Boostrix Polio Lag: Slovenská republika
Boostrix Tetra: France
IPV-Boostrix: Ireland, Malta
Polio Boostrix: Italia
Boostrix-IPV: România, United Kingdom
Zulassungsnummer: 2-00302
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im November 2016.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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