Dexashot, 2 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Pferde, Schweine, Hunde und Katzen

ATC Code
QH02AB02
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Allgemein

Zulassungsland
Hersteller Vet-Agro Multi-Trade Company Sp. z.o.o.
Kategorie Standardarzneimittel
Zulassungsdatum 2016-05-31
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung

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Alle Informationen

Autor

Vet-Agro Multi-Trade Company Sp. z.o.o.

Was ist es und wofür wird es verwendet?

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

Dexashot, 2 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Pferde, Schweine, Hunde und Katzen Dexamethason

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Pferd:

Behandlung von entzündlichen oder allergisch bedingten Erkrankungen.

Behandlung von Arthritis, Bursitis oder Tendosynovitis.

Rind:

Behandlung von entzündlichen oder allergisch bedingten Erkrankungen.

Geburtseinleitung.

Behandlung von primärer Ketose (Azetonämie).

Schwein:

Behandlung von entzündlichen oder allergisch bedingten Erkrankungen.

Hunde und Katzen:

Behandlung von entzündlichen oder allergisch bedingten Erkrankungen.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Außer im Notfall nicht anwenden bei Tieren mit Diabetes mellitus, Niereninsuffizienz, renalen Erkrankungen, kongestiver Herzinsuffizienz und Osteoporose.

Im Falle einer Infektionskrankheit ist bei der Verabreichung von Kortikosteroiden eine gleichzeitige Behandlung mit einem wirksamen Antibiotikum bzw. Chemotherapeutikum erforderlich.

Nicht bei Tieren mit gastrointestinalen oder cornealen Ulzerationen oder Demodikose anwenden. Nicht anwenden bei Vorliegen eines Cushing-Syndroms.

Wie wird es angewendet?

Pferde: Zur intravenösen, intramuskulären oder intraartikulären Anwendung. Rinder, Schweinen, Hunden und Katzen: Zur intramuskulären Anwendung.

Zur Behandlung von entzündlichen und allergisch bedingten Erkrankungen

 

Tierart

Dosis (i.m.)

 

Pferd, Rind, Schwein

0,06 mg Dexamethason/kg KGW (1,5 ml des Tierarzneimittels/50 kg

KGW)

Hund, Katze

0,10 mg Dexamethason/ kg KGW (0,5 ml des Tierarzneimittels

/10 kg

KGW)

 

 

Zur Behandlung einer primären Ketose beim Rind: Je nach Größe der Kuh und Dauer der Symptome wird eine einmalige intramuskuläre Injektion von 0,02 bis 0,04 mg Dexamethason/kg Körpergewicht empfohlen (entspricht 5-10 ml des Tierarzneimittels je Kuh). Bei Kanalinselrassen ist im Hinblick auf eine Überdosierung besondere Vorsicht geboten. Höhere Dosen (d.h. 0,04 mg/kg) sind erforderlich, wenn die Symptome bereits länger bestehen oder zur Behandlung eines Rezidivs.

Zur Geburtseinleitung – zur Vermeidung von zu großen Feten und Euterödemen bei Kühen

10 ml des Tierarzneimittels pro Kuh, als einzelne intramuskuläre Injektion nach dem 260. Trächtigkeitstag.

Die Geburt erfolgt normalerweise innerhalb von 48-72 Stunden.

Zur Behandlung von Arthritis, Bursitis oder Tendosynovitis mittels einer intraartikulären Injektion beim Pferd.

Dosis: 1-5 ml des Tierarzneimittels pro Tier.

Diese Mengenangaben gelten lediglich als Richtwert. Vor der Injektion in ein Gelenk bzw. in eine Bursa muss eine äquivalente Menge Synovia entfernt werden. Strikte Asepsis ist dabei unerlässlich.

Strikte aseptische Technik sollte beachtet werden. Zur Dosisbemessung eines kleinen Volumens von unter 1 ml ist eine Spritze mit entsprechender Skalierung zu verwenden, um die Verabreichung einer korrekten Dosis zu gewährleisten.

Der Gummistopfen sollte nicht mehr als 100mal durchstochen werden. Im Falle einer gleichzeitigen Behandlung von mehreren Tieren wird empfohlen eine Entnahmekanüle zu benutzen, um eine übermäßiges Durchstechen des Gummistopfens zu vermeiden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Kortikosteroide mit entzündungshemmender Wirkung wie Dexamethason besitzen ein breites Nebenwirkungsspektrum. Obwohl hohe Einzeldosen generell gut vertragen werden, können eine Langzeittherapie und die Anwendung von Estern mit langer Wirkungsdauer zu schweren Nebenwirkungen führen. Deshalb ist die Dosierung bei mittel- und langfristigem Gebrauch generell auf die zur Beseitigung der klinischen Symptome erforderliche Mindestdosis zu beschränken.

Während der Behandlung können die Steroide ein Cushing-Syndrom verursachen, wobei eine signifikante Veränderung des Fett-, Kohlenhydrat-, Protein- und Mineralstoffwechsels stattfindet. Mögliche Folgen sind z.B. Umverteilung des Körperfetts, Muskelschwäche bzw. -schwund und Osteoporose.

Systemisch verabreichte Kortikosteroide können - insbesondere zu Beginn der Behandlung - Polyurie, Polydipsie und Polyphagie verursachen. Einige Kortikosteroide können bei Langzeitanwendung zu Natrium- und Wasserretention sowie zu Hypokaliämie führen. Bei systemischer Gabe von Kortikosteroiden kann es zu Kalziumablagerungen in der Haut (Calcinosis cutis) kommen.

Kortikosteroide können die Wundheilung verzögern, die immunsuppressive Wirkung kann die Abwehr gegenüber bestehende Infektionen schwächen bzw. bestehende Infektionen verschlimmern. Bei Tieren, die mit Kortikosteroiden behandelt wurden, wurden Magen-Darm-Geschwüre festgestellt. Bei Tieren, die nicht-steroidale Entzündungshemmer bekommen, sowie bei Tieren mit einem Rückenmarktrauma werden die Magen-Darm-Geschwüre möglicherweise durch Steroide noch verschlimmert.

Die Anwendung von Kortikosteroiden kann eine Lebervergrößerung (Hepatomegalie) mit erhöhten Leberenzym-Werten im Blutserum verursachen.

Überempfindlichkeitsreaktionen sind selten, aber möglich.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Alternativ können Berichte über Verdachtsfälle von Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem erfolgen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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