Depression

Depression
Internationale Klassifikation (ICD) F32.-
Symptome Suizidgedanken, Appetitlosigkeit, Konzentrationsst√∂rung, Unentschlossenheit, Schlafst√∂rung, Niedergeschlagenheit, Schuldgef√ľhle, Antriebslosigkeit, Verlust der Libido
Mögliche Ursachen nicht eindeutig, innere und äußere Faktoren, möglicherweise gestörte Gehirntätigkeit, möglicherweise fehlerhafte Regulation von Stresshormonen

Grundlagen

Bei einer Depression handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die sich durch Symptome wie Niedergeschlagenheit, gedr√ľckte Stimmung, Antriebs- und Interesselosigkeit √§u√üert. Auch k√∂rperliche Beschwerden wie Schlaf- oder Appetitst√∂rungen sind m√∂glich. Die Krankheit kann einen starken Leidensdruck verursachen und die betroffenen Personen sind oft betr√§chtlich in ihrem t√§glichen Leben eingeschr√§nkt.

Aktuell sind etwa 5 % der Bev√∂lkerung von Depressionen betroffen. 16 ‚Äď 20 % der Menschen ¬†erkranken einmal im Laufe des Lebens an einer Depression, wobei Frauen zweimal so h√§ufig betroffen sind wie M√§nner.

Formen einer Depression

Unipolare Depression

Unipolar bedeutet einpolig. Damit ist gemeint, dass Betroffene nur depressive und keine manischen Phasen durchleben. Unter dem allgemeinen Begriff Depression wird meist eine unipolare Depression verstanden. Charakteristisch sind Niedergeschlagenheit mit Tief am Morgen, Schlafstörungen und Antriebslosigkeit.

Der Verlauf depressiver St√∂rungen ist in der Regel episodisch. Die Symptome bestehen im Rahmen einer akuten depressiven Episode meist f√ľr mehrere Wochen bis Monate und anschlie√üend kommt es h√§ufig zu einer Phase der Besserung. Die Verl√§ufe sind von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Nach einer erstmaligen depressiven Episode k√∂nnen sich die Beschwerden g√§nzlich zur√ľckbilden und keine weiteren Episoden auftreten. H√§ufig kommt es jedoch zu wiederkehrenden (rezidivierenden) depressiven Episoden. Manchmal bleibt nach einer Episode eine gedr√ľckte Stimmung zur√ľck (Residualsymptomatik), in die auch weitere Episoden fallen k√∂nnen. Bestehen die Symptome √ľber einen Zeitraum l√§nger als 2 Jahre, spricht man von einer chronischen depressiven Episode.¬†

Dysthymie

Die Dysthymie weist leichtere Symptome als die unipolare Depression auf. ¬†Sie tritt meist in der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter auf und besteht f√ľr mindestens zwei Jahre. Betroffene sind in der Regel nicht in ihrem t√§glichen Leben eingeschr√§nkt.¬†

Winterblues - Saisonal bedingte Depression

Eine gedr√ľckte Stimmung in den k√ľhlen Herbst- und Wintermonaten ist h√§ufig und meist nur ein vor√ľbergehendes Ph√§nomen, das den Alltag der Betroffenen nur wenig einschr√§nkt. Hierf√ľr hat sich das Wort Winterblues eingeb√ľrgert.¬†

Wer im Herbst oder Winter klassische depressive Symptome aufweist und diese bis Fr√ľhling oder Sommer andauern, leidet vermutlich an SAD ‚Äď einer saisonal abh√§ngigen Depression. Betroffen sind meist j√ľngere Frauen, die √§quatorfern leben.¬†

Abzugrenzende Erkrankungen

Bipolare affektive Störung

Hier treten sowohl depressive als auch manische Phasen auf. Typisch f√ľr die manischen Episoden sind ein erh√∂hter Antrieb, Ruhelosigkeit, Rededrang und √ľberzeichnetes Selbstbewusstsein. Eigene F√§higkeiten werden √ľbersch√§tzt und das Schlafbed√ľrfnis ist reduziert, wodurch manche Betroffene N√§chte √ľber Wochen durcharbeiten, ohne M√ľdigkeit zu versp√ľren.

Zyklothymie

Im Rahmen einer Zyklothymie zeigen betroffene Personen  leichtere Symptome als es bei der Vollform der  bipolaren affektiven Störung der Fall ist.

Trauerreaktion und Anpassungsstörung

Auch nach einschneidenden Erlebnissen, wie beispielsweise dem Verlust einer nahestehenden Person kann es zu Symptomen kommen, die einer depressiven Episoden √§hneln. Dies wird Trauerreaktion genannt und ist ein normaler Mechanismus der Verarbeitung. Auch andere Ereignisse wie beispielsweise Scheidung, Trennung oder eine K√ľndigung ¬†k√∂nnen zu einer √ľberschie√üenden psychischen Reaktion und depressiven Symptomen f√ľhren. Fachleute nennen dies Anpassungsst√∂rung.

Ursachen

Weshalb es zu einer Depression kommt, ist bis heute ungeklärt. Meist treffen akute äußere Faktoren auf innere Risikofaktoren, woraufhin es zur Krankheitsentstehung kommt (Vulnerabilitäts-Stress-Modell). Wichtige Faktoren sind eine erbliche Veranlagung und psychosoziale Aspekte.

Erklärungsansätze

Obwohl derzeit noch intensiv geforscht wird, gibt es Hinweise darauf, dass sich sowohl die Gehirnt√§tigkeit als auch die Struktur des Gehirns im Rahmen einer Depression ver√§ndert. Nervenzellen im Gehirn sind bei jedem Sinneseindruck, Gef√ľhl oder Gedanken aktiv und nutzen elektrische Impulse und chemische Botenstoffe (Neurotransmitter) f√ľr den ¬†Informationsaustausch.

Eine Reihe von Hypothesen vermuten eine Störung dieses Informationsaustausches aufgrund eines Neurotransmitterungleichgewichts. Andere Erklärungsversuche setzen an einer fehlerhaften Regulation von Stresshormonen wie Cortisol an und auch eine gestörte Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus wird als Einflussfaktor diskutiert.

Risikofaktoren

Es bestehen eine Reihe von bekannten Risikofaktoren f√ľr die Entwicklung einer unipolaren Depression.

Biologische Risikofaktoren

  • Genetische Pr√§disposition - depressive St√∂rungen in der Familie
  • Vorerkrankungen
  • Pubert√§t, Schwangerschaft, Menopause

Soziodemographische Risikofaktoren

  • weibliches Geschlecht
  • h√∂heres Alter
  • ethnische Herkunft
  • geringeres Einkommen und Armut

Psychische Risikofaktoren

  • Psychische Erkrankungen
  • Traumata in der Vergangenheit
  • Vereinsamung und Verwitwung
  • akute Lebensereignisse

Lebensstil

  • Ern√§hrung
  • Rauchen
  • Bewegungsmangel

Symptome

Die häufigsten Symptome einer depressiven Erkrankung sind:

  • gedr√ľckte Stimmung und generelle Niedergeschlagenheit
  • Interessenverlust, Freudlosigkeit bei Alltagsaktivit√§ten
  • Energie- und Antriebslosigkeit, M√ľdigkeit

Weitere mögliche Symptome sind:  

  • Appetit- und Gewichtsverlust, in Ausnahmef√§llen das Gegenteil
  • Schlafst√∂rungen
  • innere Unruhe
  • Neigung zum R√ľckzug
  • Konzentrationsst√∂rung, verlangsamtes Denken
  • Verlust der Libido
  • gemindertes Selbstbewusstsein, √ľberzogene Schuldgef√ľhle, Verarmungs√§ngste
  • H√§ufige Gedanken an Tod und Suizid

Diagnose

Eine gedr√ľckte Stimmung in gewissen Lebenssituationen ist normal. Viele w√ľrden einzelne der oben beschriebenen Symptome in sich wiederfinden, ohne dass eine Depression vorliegt. Die Schwere und die Kombination der Symptome f√ľhren zur Diagnose, die durch geschultes psychologisches, psychotherapeutisches oder psychiatrisches Personal ¬†anhand einer ausf√ľhrlichen Anamnese gestellt wird. Man kann eine leichte, mittelgradige oder schwere Depression unterscheiden. Diese werden beispielsweise nach den Kriterien der ICD-10 oder ICD-11 eingeteilt.¬†

Ein wichtiger Bestandteil eines Anamnesegesprächs ist das Erfragen von möglichen  Selbstmordgedanken und -plänen. Eine akute Selbstgefährdung der betroffenen Person sollte stets ausgeschlossen werden. Ist dies nicht möglich, muss sofort eine stationäre Behandlung veranlasst werden. 

Es existieren eine Vielzahl an psychologischen Tests, die bei der Diagnosestellung oder Verlaufskontrolle der Depression helfen k√∂nnen. Wichtige Beispiele f√ľr Tests zur Diagnose sind der Gesundheitsfragebogen f√ľr Patienten (PHQ-9) oder der Fragebogen zum Wohlbefinden (WHO-5). Manche Tests wie die Hamilton-Depressions-Skala (HDRS) oder die Montgomery-Asberg Depression Rating Scale (MADRS) eignen sich zur Verlaufskontrolle unter einer laufenden Therapie.¬†

Da eine Reihe von organischen Erkrankungen die Ursache von depressiven Symptomen sein können, sollten diese speziell bei einer Ersterkrankung ausgeschlossen werden. Dazu sollten eine körperliche Untersuchung und eine Blutuntersuchung erfolgen. Eine Bildgebung des Schädels (Computertomographie) ist bei einer erstmaligen depressiven Episode empfohlen, um Erkrankungen des Gehirns auszuschließen. Ein EKG wird meist ebenfalls routinemäßig gemacht und sollte vor dem Therapiebeginn mit vielen der möglichen Medikamenten unauffällig sein. 

Therapie

Ziele der Therapie einer depressiven Episode sind Linderung und Abklingen der Symptome sowie Vermeidung eines erneuten R√ľckfalls. Die betroffenen Personen sollen ihren Alltag wieder bew√§ltigen und sich wieder um sich selbst sorgen k√∂nnen.

Therapiemöglichkeiten sind  Medikamente, Psychotherapie und psychosoziale Therapie. Diese werden alleine oder in Kombination eingesetzt.

Medikamente

Es stehen eine Vielzahl von Medikamenten zur Therapie einer Depression zur Verf√ľgung. Die Wirkung beruht in den meisten F√§llen auf einer Konzentrationserh√∂hung von Botenstoffen im Gehirn (Neurotransmitter) wie Serotonin, Noradrenalin oder Dopamin. Abh√§ngig von der genutzten Substanz werden auch noch andere Neurotransmitter beeinflusst.¬†

  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer(SSRI) verst√§rken die Wirkung von Serotonin. Beispiele sind u.A. Sertralin, Citalopram, Fluoxetin.

  • Selektive Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (NARI) wie Reboxetin verst√§rken die Wirkung von Noradrenalin.

  • SSNRI (Selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) verst√§rken die Wirkung von Noradrenalin und Serotonin. Beispiele sind Duloxetin, Milnacipran und Venlafaxin.¬†

  • Trizyklische Antidepressiva (Nichtselektive Monoamin-Wiederaufnahme-Hemmer) verst√§rken die Wirkung von Serotonin sowie Noradrenalin und k√∂nnen abh√§ngig von der Substanz weitere Neurotransmitter wie Histamin und Acetylcholin beeinflussen. Beispiele sind u.A. Amitriptylin, Clomipramin und Opipramol.

  • MAO (Monoamino-Oxidase)-Hemmer verlangsamen den Abbau von Serotonin und Noradrenalin im Gehirn und verst√§rken so deren Wirkung. Beispiele sind Moclobemid und Tranylcypromin.¬†

  • Alpha-2-Rezeptor Antagonisten f√ľhren ebenfalls zu einer Wirksteigerung von Serotonin und Noradrenalin. Beispiele sind Mianserin und Mirtazapin.¬†

  • Selektive Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNDRI) wie Bupropion werden ebenfalls zur Therapie eingesetzt.

  • Agomelatin ist ein Melatonin-Rezeptor Agonist und Serotonin-Antagonist.

  • Ketamin ist ein Antagonist am NMDA-Rezeptor und ist ein Reservemedikament.

  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) kann ebenfalls zur Therapie einer Depression eingesetzt werden. Die genaue wirksame Substanz und der Wirkmechanismus sind nicht bekannt.¬†

Weitere Medikamente, die keine antidepressive Wirkung besitzen, jedoch im Rahmen einer depressiven Episode zur Symptomkontrolle eingesetzt werden, sind beispielsweise Benzodiazepine und Antipsychotika.  

Begleitende Therapiem√∂glichkeiten sind Lichttherapie, welche speziell bei saisonal bedingten Depressionen empfohlen wird, und Wachtherapie. Bei Letzterer f√ľhrt ein aktiv herbeigef√ľhrter Schlafentzug zur Linderung der depressiven Symptome.

Psychotherapie

Psychotherapie ist eine wichtige Therapiem√∂glichkeit der Depression. Sie kann im Einzelgespr√§ch oder auch in Gruppentherapien erfolgen. Klassische psychotherapeutische Verfahren, die im Rahmen der Depressionsbehandlung eingesetzt werden, sind beispielsweise die Verhaltenstherapie, Systemische Therapie oder psychoanalytisch-begr√ľndete Psychotherapie. Die Anerkennung, Verf√ľgbarkeit und Kostenerstattung durch die Krankenkassen sind von Land zu Land sehr unterschiedlich.¬†

Psychosoziale Therapien 

Begleitend zu einer medikament√∂sen Therapie und Psychotherapie ist es wichtig, die betroffene Person im Alltag und im sozialen Umfeld zu unterst√ľtzen. Hier k√∂nnen Ergotherapie, Physiotherapie sowie Selbsthilfegruppen helfen.

Schweregrad

Je nach Schweregrade einer Depression oder depressiven Episode wird eine unterschiedliche Therapie empfohlen.

Leichte Depression

Als erste Therapieoption bei leichten depressiven Episoden werden niederschwellige Angebote wie Anleitung zur Selbsthilfe, gespr√§chsbasierte Interventionen zur St√§rkung des Selbstmanagements und Verarbeitungsstrategien (Coping) empfohlen. ¬†Diese Verfahren vermindern die Beschwerden meist ausreichend und f√ľhren oft zu guten Erfolgen. Sollten diese Ma√ünahmen mit geringer Intensit√§t nicht ausreichen, wird eine Psychotherapie empfohlen. ¬†Medikamente werden meist nicht als erster Schritt zur Behandlung einer leichten Depression eingesetzt, diese sind jedoch im Verlauf als weiterer Schritt m√∂glich und individuell zu erw√§gen.

Mittelgradige Depression

Zur Therapie einer mittelgradigen depressiven Episode werden Psychotherapie oder eine medikamentöse Therapie eingesetzt. Diese zwei Optionen können jeweils alleine oder auch kombiniert eingesetzt werden. 

Schwere Depression

Bei schweren depressiven Episoden werden Medikamente mit Psychotherapie kombiniert. Oft ist ein umgehender Therapiebeginn im stationären Bereich notwendig, insbesondere, wenn Suizidgefahr besteht.

Bei Nichtansprechen auf die Therapie kann die medikamentöse Therapie gesteigert und um weitere Substanzen ergänzt werden. Auch apparative Therapiemöglichkeiten wie die repetitive transkranielle Magnetstimulation oder die Elektrokonvulsionstherapie können bei schwer zu therapierenden Verläufen bedacht werden.

Prognose

In vielen F√§llen kann eine Depression mit einer entsprechenden Therapie gut behandelt werden. Depressive Episoden werden meist durchbrochen und zum Abklingen gebracht. Auch wenn es bei einer einmaligen depressiven Episode bleiben kann, ¬†besteht das Risiko eines R√ľckfalls oder eines chronischen Verlaufs. In diesen F√§llen ist eine Langzeitbehandlung sinnvoll, um R√ľckf√§lle vorzubeugen.¬†

Vorbeugen

Wer an wiederkehrenden depressiven Episoden leidet, kann das R√ľckfallrisiko durch Medikamente deutlich reduzieren. Eine medikament√∂se Therapie sollte zumindest f√ľr 6-12 Monate nach Besserung einer depressiven Episode eingenommen werden. ¬†Bei rezidivierenden Episoden wird eine Langzeitprophylaxe von 2 Jahren empfohlen. Die initiale wirksame Dosierung wird daf√ľr meist beibehalten. Auch eine begonnene Psychotherapie sollte f√ľr eine Stabilisierung zun√§chst weitergef√ľhrt werden.¬†

Eine Anbindung an eine psychiatrische Praxis und regelm√§√üige psychotherapeutische Einheiten sind sinnvoll, um die Krankheit sowie den Behandlungserfolg beobachten zu k√∂nnen. Ein drohender R√ľckfall kann so schneller erkannt und auf eventuelle Nebenwirkungen von Medikamenten reagiert werden.

Tipps

Tipps f√ľr Betroffene und Angeh√∂rige

Informieren Sie Sich

Informationen √ľber die Krankheit k√∂nnen helfen, die Beschwerden und die Situation besser zu verstehen.¬†

Suchen Sie √§rztliche Unterst√ľtzung

Wie bei jeder Erkrankung sollte medizinische Hilfe hinzugezogen werden, wenn eine Depression vermutet wird. Helfen Sie einer betroffenen Person dabei, die Erkrankung zu erkennen und sich Hilfe zu suchen. Viele Betroffene sehen selbst keinen Grund daf√ľr oder sind nicht dazu in der Lage.¬†

Akzeptieren Sie Depressionen als Krankheit

Depression ist eine schwerwiegende Erkrankung und weder eine Charakterschw√§che noch eine emotionale Phase der betroffenen Person. Die Krankheit ¬†sollte ¬†akzeptiert und stets ernst genommen werden. Zeigen Sie Verst√§ndnis f√ľr die Krankheit und die Lage der betroffenen Person.

Haben Sie Geduld

Depressive Menschen beklagen sich h√§ufig, verzweifeln, ziehen sich daraufhin zur√ľck und sind abweisend. Unterst√ľtzen Sie nach M√∂glichkeit im Alltag und seien Sie eine St√ľtze in der schweren Zeit. Zeigen Sie in diesen Momenten Geduld, versichern Sie Ihrem Gegen√ľber, dass eine Depression eine Krankheit und gut behandelbar ist.

Sparsam mit Ratschlägen

Sie sind gut gemeint, bei Depressionen aber ein heikles Thema. Mit Ratschlägen sollte sorgsam und mit Bedacht umgegangen werden. 

√úberfordern Sie sich nicht

Geben Sie auf sich selbst Acht. Das Leben mit einer depressiven Person kostet viel Kraft und kann zu √úberlastung und Ersch√∂pfung der Angeh√∂rigen f√ľhren. Vergessen Sie deshalb nicht auf sich selbst und Ihre Bed√ľrfnisse. Pflegen Sie Ihren Freundes- und Bekanntenkreis, g√∂nnen Sie sich √∂fter mal etwas Gutes. Holen Sie sich zus√§tzliche Unterst√ľtzung, wenn diese gebraucht wird. Oft hilft es, ein Helfernetzwerk aufzubauen. Versuchen Sie nicht, sich g√§nzlich verantwortlich zu f√ľhlen und aufzuopfern.

Quellenangaben

Redaktionelle Grundsätze

Alle f√ľr den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von gepr√ľften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universit√§ten). Dabei legen wir gro√üen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.
Danilo Glisic

Danilo Glisic
Autor

Als Biologie- und Mathematikstudent verfasst er leidenschaftlich Magazinartikel zu aktuellen medizinischen Themen. Aufgrund seiner Affinität zu Zahlen, Daten und Fakten, liegt sein Fokus dabei auf der Beschreibung von relevanten klinischen Studienergebnissen.

Dr. med. univ. Bernhard Peuker, MSc

Dr. med. univ. Bernhard Peuker, MSc
Lektor

Bernhard Peuker ist Lektor sowie Medical Advisor bei Medikamio und arbeitet als Arzt in Wien. Bei der Arbeit lässt er sein klinisches Wissen, praktischen Erfahrungen und wissenschaftliche Leidenschaft einfließen.

Anzeige

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden