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Medikamente

Homviotensin - Tabletten

Homviotensin - Tabletten
Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Homviotensin ist ein homöopathisches Arzneimittel. Die Homöopathie versteht sich als Regulationstherapie bei akuten und chronischen Krankheiten.

Zulassungsinhaber
Homviora Arzneimittel Dr. Hagedorn GmbH & Co KG
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
V03AX

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Homviotensin - Tabletten angewendet?

Kurzzusammenfassung

Homviotensin ist ein homöopathisches Arzneimittel. Die Homöopathie versteht sich als Regulationstherapie bei akuten und chronischen Krankheiten.

Homviotensin ist ein homöopathisches Arzneimittel.
Die Homöopathie versteht sich als Regulationstherapie bei akuten und chronischen Krankheiten.


Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören:
leichte Formen von Bluthochdruck

Die Anwendung dieses homöopathischen Arzneimittels in den genannten Anwendungsgebieten beruht ausschließlich auf homöopathischer Erfahrung.

Bei schweren Formen dieser Erkrankungen ist eine klinisch belegte Therapie angezeigt.

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Was ist vor der Einnahme von Homviotensin - Tabletten zu beachten?

Kurzzusammenfassung

Falls Sie allergisch gegen einen der Inhaltsstoffe sind dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Homviotensin darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Reserpinum, Rauwolfia serpentina, Viscum album, Crataegus oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei Depressionen (auch in der Vorgeschichte), Magen-Darm-Geschwüren (Ulcus) und bestimmten bösartigen Erkrankungen (Phäochromozytom).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Der Blutdruck soll regelmäßig überwacht werden.

Die vom Arzt verordnete Dosierung ist genau einzuhalten.

Die vom Arzt empfohlene Anwendungsdauer ist einzuhalten.

Bei Einnahme homöopathischer Arzneimittel können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstreaktion). Solche Reaktionen sind zumeist harmlos. Sollten sich die Beschwerden nicht bessern, dann ist das Arzneimittel abzusetzen. Nach Abklingen der Erstreaktion kann das Arzneimittel wieder eingenommen werden. Bei neuerlicher Verstärkung der Beschwerden ist das Mittel abzusetzen.

Jede längere Behandlung mit einem homöopathischen Arzneimittel sollte von einem homöopathisch erfahrenen Arzt kontrolliert werden, da bei nicht indizierter Einnahme unerwünschte Arzneimittelprüfsymptome (neue Symptome) auftreten können.

Kinder und Jugendliche

Da keine ausreichenden Daten vorliegen, kann die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen werden.

Einnahme von Homviotensin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Die gleichzeitige Anwendung mit entwässernden Medikamenten (Thiaziddiuretika) kann die Wirkung des Wirkstoffes Reserpinum verstärken (siehe Nebenwirkungen). Reserpin verstärkt die Wirkung anderer blutdrucksenkender Mittel, die Wirkung von Digitalis und Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin), sowie die dämpfende Wirkung von Alkohol, Schmerzmitteln, antiallergischen Mitteln (Antihistaminika) und Psychopharmaka. Reserpin vermindert die Wirkung von Mitteln gegen die Parkinsonsche Krankheit (Levodopa).

Aufgrund des Reserpingehalts dieses homöopathischen Arzneimittels sollten MAO-Hemmer (Wirkstoff in bestimmten Antidepressiva) mindestens 14 Tage vor der Behandlung mit Homviotensin abgesetzt werden.

Homviotensin kann die Wirkung von Sympathomimetika verstärken (Vorsicht z. B. bei Hustenmitteln, Nasen- und Augentropfen).

Einnahme von Homviotensin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Daten über die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen nicht vor. Die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

!Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Der Wirkstoff Reserpin kann insbesondere zu Beginn der Behandlung das Reaktionsvermögen durch Müdigkeit und Konzentrationsstörungen beeinflussen. Dies gilt insbesondere im Zusammenwirken mit Alkohol, Schmerzmitteln, antiallergischen Mitteln (Antihistaminika), Schlafmitteln (Barbiturate) und Psychopharmaka.

Homviotensin enthält Milchzucker (Lactose)

Bitte nehmen Sie Homviotensin erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird Homviotensin - Tabletten angewendet?

Kurzzusammenfassung

Die empfohlene Dosis beträgt Erwachsene:

1 - 2 x täglich 1 Tablette

Die vom Arzt verordnete Dosierung ist genau einzuhalten.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt Erwachsene:

1 - 2 x täglich 1 Tablette

Die vom Arzt verordnete Dosierung ist genau einzuhalten.

Anwendung bei Kinder und Jugendlichen

Da keine ausreichenden Daten vorliegen, kann die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen werden.

Die Einnahme homöopathischer Arzneimittel soll mindestens 1 Stunde vor oder frühestens 1 Stunde nach den Mahlzeiten erfolgen. Tabletten auf der Zunge zergehen lassen, damit die Wirkstoffe über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

Die vom Arzt empfohlene Anwendungsdauer ist einzuhalten.

Wenn Sie eine größere Menge von Homviotensin eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Einnahme größerer Mengen des Arzneimittels können übermäßige Beruhigung (Sedierung), depressive Verstimmung, verstärkte Blutdrucksenkung und langsamer Herzschlag auftreten. Siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“

In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn Sie die Einnahme von Homviotensin vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Homviotensin - Tabletten?

Kurzzusammenfassung

Für den Wirkstoff Reserpin sind insbesondere in höherer Dosierung übermäßige Beruhigung, depressive Verstimmung, langsamer Herzschlag, Kreislaufstörungen, Gefühl der verstopften Nase, Magen-Darm-Störungen, Magen-Darm-Geschwüre, Störungen des sexuellen Verlangens und der Potenz und Vergrößerung der männlichen Brustdrüse berichtet worden.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Für den Wirkstoff Reserpin sind insbesondere in höherer Dosierung übermäßige Beruhigung (Sedierung), depressive Verstimmung, langsamer Herzschlag, Kreislaufstörungen, Gefühl der verstopften Nase, Magen-Darm-Störungen, Magen-Darm-Geschwüre (Ulcus), Störungen des sexuellen Verlangens und der Potenz und Vergrößerung der männlichen Brustdrüse (Gynäkomastie) berichtet worden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Homviotensin - Tabletten aufzubewahren?

Kurzzusammenfassung

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Bewahren Sie das Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie das Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Weitere Informationen zu Homviotensin - Tabletten

Was Homviotensin enthält:

1 Tablette enthält:

Wirkstoffe: Reserpinum D3 32 mg, Rauwolfia serpentina D3 32 mg, Viscum album D2 32 mg, Crataegus D2 64 mg.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Maisstärke

Wie Homviotensin aussieht und Inhalt der Packung

Homviotensin sind weiße, runde, konvexe Tabletten in Blisterpackungen.

Packungsgrößen: 100, 200 Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:

Homviora Arzneimittel Dr. Hagedorn GmbH & Co. KG Arabellastraße 5

81925 München, Deutschland

Tel. +49 89 921 994 30 Fax: +49 89 917 985 info@homviora.de

Hersteller:

Mauermann-Arzneimittel KG

Heinrich-Knote-Straße 2

82343 Föcking

Deutschland

Tel.: +49 8157 1002

Z. Nr.: 3-00307

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2018.

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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