Infanrix-IPV+Hib Pulver und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension

Infanrix-IPV+Hib Pulver und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension
Wirkstoff(e) Diphtherie-Haemophilus influenzae B-Pertussis-Poliomyelitis-Tetanus Impfstoff
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 04.06.2010
ATC Code J07CA06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Bakterielle und virale Impfstoffe, kombiniert

Zulassungsinhaber

GlaxoSmithKline Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Infanrix-IPV+Hib ist ein Impfstoff, der verwendet wird, um Ihr Kind vor folgenden f√ľnf Krankheiten zu sch√ľtzen:

  • Diphtherie - eine schwere bakterielle Infektion, die haupts√§chlich die Atemwege und gelegentlich die Haut betrifft. Es kommt zum Anschwellen der Atemwege, was starke Schwierigkeiten beim Atmen verursachen kann. Die Bakterien setzen au√üerdem ein Gift frei, das zu Nervensch√§den, Herzproblemen und sogar zum Tod f√ľhren kann.
  • Tetanus - Tetanusbakterien gelangen durch Schnittverletzungen, Kratzer oder Wunden in den K√∂rper. Wunden, die besonders gef√§hrdet f√ľr eine Tetanus-Infektion sind, sind Verbrennungen, Knochenbr√ľche, tiefe Wunden oder Wunden, die durch Erde, Staub, Pferdemist oder Holzsplitter verunreinigt sind. Die Bakterien setzen ein Gift frei, das Muskelsteifheit, schmerzhafte Muskelkr√§mpfe und Krampfanf√§lle bis hin zum Tod verursachen kann. Die Muskelkr√§mpfe k√∂nnen so stark sein, dass sie Knochenbr√ľche der Wirbels√§ule verursachen k√∂nnen.
  • Keuchhusten (Pertussis) - eine hochinfekti√∂se Erkrankung, die die Atemwege betrifft. Die Krankheit verursacht schwere Hustenanf√§lle, die zu Atemproblemen f√ľhren k√∂nnen. Der Husten wird oft von einem ‚Äěkeuchenden‚Äú Ger√§usch begleitet. Der Husten kann ein bis zwei Monate oder l√§nger anhalten. Keuchhusten kann auch zu Ohrinfektionen, lang andauernder Bronchitis, Lungenentz√ľndung, Krampfanf√§llen und Hirnsch√§den bis hin zum Tod f√ľhren.
  • Kinderl√§hmung - eine Virusinfektion, die zur Bewegungsunf√§higkeit der Muskeln f√ľhren kann (Muskell√§hmung). Sie betrifft auch die Muskeln, die zum Atmen und Gehen ben√∂tigt werden. Die Gliedma√üen, die von der Krankheit betroffen sind, k√∂nnen schmerzhaft verformt sein.
  • Haemophilus influenzae Typ b (Hib) ‚Äď kann eine Hirnhautentz√ľndung verursachen. Diese kann zu schweren Problemen wie geistiges Zur√ľckbleiben (Retardierung), L√§hmung, Taubheit, Epilepsie oder teilweiser Erblindung f√ľhren. Eine Hib-Infektion kann

auch eine Schwellung des Kehlkopfdeckels verursachen, die zum Erstickungstod f√ľhren kann. Seltener kann es auch zur Infektion des Blutes, des Herzens, der Lungen, der Knochen, der Gelenke und der Gewebe von Augen und Mund kommen.

Infanrix-IPV+Hib ist zur Anwendung bei Kindern ab dem vollendeten 2. Lebensmonat bestimmt. Der Impfstoff ist nicht f√ľr Kinder, die √§lter als 3 Jahre sind, geeignet.

Wie wirkt der Impfstoff

Infanrix-IPV+Hib hilft dem K√∂rper Ihres Kindes einen eigenen Schutz (Antik√∂rper) aufzubauen. Diese Antik√∂rper sch√ľtzen Ihr Kind vor diesen Krankheiten.

√úber den Schutz durch Infanrix-IPV+Hib

  • Infanrix-IPV+Hib sch√ľtzt nur vor Krankheiten, die durch diejenigen Erreger verursacht werden, gegen die der Impfstoff entwickelt wurde.
  • Wie bei allen Impfstoffen kann es sein, dass Infanrix-IPV+Hib m√∂glicherweise nicht jedes geimpfte Kind vollst√§ndig sch√ľtzt.
  • Bei Kindern mit einem geschw√§chten Immunsystem (wie z. B. bei einer HIV-Infektion) bewirkt Infanrix-IPV+Hib m√∂glicherweise keinen vollst√§ndigen Schutz.
  • Der Impfstoff kann keine der Krankheiten verursachen, vor denen er Ihr Kind sch√ľtzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Infanrix-IPV+Hib darf nicht verabreicht werden,

  • wenn Ihr Kind allergisch auf Infanrix-IPV+Hib der einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder Formaldehyd, Neomycin oder Polymyxin (Antibiotika) ist. Die Wirkstoffe und sonstigen Bestandteile von Infanrix- IPV+Hib sind am Ende der Packungsbeilage aufgez√§hlt. Zeichen einer allergischen Reaktion k√∂nnen juckender Hautausschlag, Atemprobleme und ein Anschwellen des Gesichts und der Zunge sein.
  • wenn bei Ihrem Kind innerhalb von 7 Tagen nach einer fr√ľheren Impfung mit einem Impfstoff gegen Pertussis (Keuchhusten) St√∂rungen des Nervensystems aufgetreten sind.
  • wenn Ihr Kind eine schwere Erkrankung mit Fieber (√ľber 38 ¬įC) hat. Eine leichte Erkrankung wie z. B. eine Erk√§ltung d√ľrfte im Allgemeinen unproblematisch sein, Sie sollten jedoch zuerst mit Ihrem Arzt dar√ľber sprechen.

Infanrix-IPV+Hib darf nicht verabreicht werden, wenn einer der aufgef√ľhrten Punkte auf Ihr Kind zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Ihr Kind mit Infanrix-IPV+Hib geimpft wird.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Ihrem Kind Infanrix-IPV+Hib verabreicht wird,

  • wenn Ihr Kind nach einer fr√ľheren Impfung mit Infanrix-IPV+Hib oder einem anderen Pertussis-Impfstoff irgendwelche Probleme hatte, insbesondere:
    • Fieber (√ľber 40 ¬ļC) innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung
    • Kollaps oder schock√§hnlicher Zustand innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung
    • anhaltendes Schreien √ľber drei Stunden und l√§nger innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung
    • Krampfanf√§lle mit oder ohne Fieber innerhalb von drei Tagen nach der Impfung.
  • wenn Ihr Kind an einer nicht-diagnostizierten oder fortschreitenden Erkrankung des Gehirns oder an einer unkontrollierten Epilepsie leidet. Der Impfstoff sollte erst verabreicht werden, wenn die Erkrankung unter Kontrolle ist.
  • wenn Ihr Kind zu Fieberkr√§mpfen neigt oder diese in der Familie aufgetreten sind.
  • wenn Ihr Kind an einer Blutgerinnungsst√∂rung leidet oder leicht Bluterg√ľsse bekommt.

Wenn einer der oben aufgef√ľhrten Punkte auf Ihr Kind zutrifft (oder Sie sich nicht ganz sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Ihr Kind mit Infanrix-IPV+Hib geimpft wird.

Ein Verlust des Bewusstseins (eine Ohnmacht) kann als Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel während oder bereits vor der Verabreichung auftreten. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Ihr Kind bereits eine ähnliche Erfahrung bei anderen Injektionen gemacht hat.

Anwendung von Infanrix-IPV+Hib zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt/anwendet, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet hat oder Sie beabsichtigen Ihrem Kind andere Arzneimittel zu verabreichen.

Sprechen Sie insbesondere mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind irgendeines der folgenden Arzneimittel einnimmt:

Arzneimittel zur Bekämpfung von Infektionen, die das Immunsystem beeinflussen. Infanrix-IPV+Hib wirkt möglicherweise nicht so gut, wenn Ihr Kind diese Arzneimittel einnimmt.

Infanrix-IPV+Hib kann gleichzeitig mit anderen im Kindesalter empfohlenen Impfstoffen verabreicht werden. Jeder Impfstoff wird an separaten Injektionsstellen verabreicht.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Infanrix-IPV+Hib wird nicht an Schwangere oder Stillende verabreicht, da der Impfstoff nur f√ľr die Anwendung bei Kindern bestimmt ist.

Infanrix-IPV+Hib beinhaltetPara-Aminobenzoesäure, Phenylalanin, Natrium und Kalium.

Infanrix-IPV+Hib enthält Para-Aminobenzoesäure, welche allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, sowie in seltenen Fällen eine Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus) hervorrufen kann.

Dieses Arzneimittel enthält 0,036 Mikrogramm Phenylalanin pro Dosis. Phenylalanin kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der Körper es nicht ausreichend abbauen kann.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu ‚Äúnatriumfrei‚ÄĚ.

Dieser Impfstoff enth√§lt Kalium, jedoch weniger als 1 mmol (39 mg) Kalium pro Dosis, d. h. es ist nahezu ‚Äěkaliumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wieviel wird verabreicht?

  • Der Arzt wird Ihrem Kind die empfohlene Dosis Infanrix-IPV+Hib verabreichen.
  • √úblicherweise wird Ihr Kind zwei oder drei Impfungen (gem√§√ü den offiziellen nationalen Empfehlungen) jeweils im Abstand von einem Monat erhalten. Die erste Impfung kann ab einem Alter von zwei Monaten gegeben werden.
  • Ihr Arzt informiert Sie dar√ľber, wann Ihr Kind zur n√§chsten Impfung kommen soll.

Wenn weitere Impfungen (Auffrischimpfungen) erforderlich sind, wird der Arzt es Ihnen sagen. Diese Auffrischimpfungen werden mindestens 6 Monate nach der letzten Impfung der Grundimmunisierung verabreicht.

Wie wird der Impfstoff verabreicht?

  • Infanrix-IPV+Hib wird immer in einen Muskel injiziert, √ľblicherweise in den Oberschenkel.
  • Der Impfstoff darf nie in ein Blutgef√§√ü verabreicht werden.

Wenn Ihr Kind eine Impfung verpasst hat

  • Wenn Ihr Kind einen vereinbarten Impftermin verpasst hat, ist es wichtig, dass Sie einen neuen Termin mit Ihrem Arzt vereinbaren.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind die gesamte Impfserie abschlie√üt. Andernfalls ist Ihr Kind m√∂glicherweise nicht vollst√§ndig gegen die Erkrankungen gesch√ľtzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Jede Verabreichung soll mittels beigef√ľgter Selbstklebeetikette im Impfpass dokumentiert werden.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieser Impfstoff Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die folgenden Nebenwirkungen k√∂nnen auftreten:

Allergische Reaktionen

Sollte bei Ihrem Kind eine allergische Reaktion auftreten, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt. Anzeichen können sein:

  • Anschwellen des Gesichts
  • Niedriger Blutdruck
  • Schwierigkeiten beim Atmen
  • Blauf√§rbung der Haut
  • Bewusstseinsverlust

Diese Reaktionen treten im Allgemeinen sehr bald nach Verabreichung der Impfung auf. Suchen Sie mit Ihrem Kind sofort einen Arzt auf, wenn dies nach Verlassen der Arztpraxis geschieht. Allergische Reaktionen sind sehr selten (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10.000 Impfstoffdosen auftreten können).

Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihrem Kind eine der folgenden schweren Nebenwirkungen auftritt:

  • Kollaps
  • Bewusstlosigkeit
  • Bewusstseinsst√∂rung
  • Krampfanf√§lle

Wenn Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen bemerken, kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Arzt. Diese Nebenwirkungen sind sehr selten (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10.000 Impfstoffdosen auftreten können).

Andere Nebenwirkungen sind:

Sehr häufig (Nebenwirkungen, die bei 1 von 10 Impfstoffdosen oder mehr auftreten können):

  • Appetitverlust
  • Fieber (38 ¬įC oder h√∂her)
  • Schwellung, Schmerzen und R√∂tung an der Injektionsstelle
  • Ungew√∂hnliches Schreien
  • Unruhe
  • Reizbarkeit
  • Schl√§frigkeit

Häufig (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können):

  • Durchfall oder √úbelkeit (Erbrechen)
  • Verh√§rtung an der Injektionsstelle
  • Ausgedehnte Schwellung an der Injektionsstelle

Gelegentlich (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 100 Impfstoffdosen auftreten können):

  • Lymphknotenschwellung am Hals, in der Achselh√∂hle oder in der Leistengegend (Lymphadenopathie)
  • Husten, Bronchitis oder Schnupfen
  • Infektionen der oberen Atemwege wie Erk√§ltung, Mandelentz√ľndung oder Kehlkopfentz√ľndung
  • Hautausschlag, Nesselsucht (Urtikaria)
  • Mattigkeit
  • Schwellung an der Extremit√§t, an der die Injektion vorgenommen wurde - mitunter unter Einbeziehung des angrenzenden Gelenkes
  • Fieber (39,5 ¬įC oder h√∂her)

Selten (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 1.000 Impfstoffdosen auftreten können):

  • Dermatitis
  • Juckreiz

Sehr selten (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10.000 Impfstoffdosen auftreten können):

  • Bei sehr unreifen Fr√ľhgeborenen (Geburt vor oder in der 28. Schwangerschaftswoche) k√∂nnen innerhalb von 2 - 3 Tagen nach der Impfung l√§ngere Atempausen auftreten
  • Vor√ľbergehende Atempausen (Apnoe)
  • Schwellung der gesamten Extremit√§t, an der die Injektion vorgenommen wurde
  • Bl√§schen an der Injektionsstelle

Auffrischimpfungen mit Infanrix-IPV+Hib können das Risiko von Reaktionen an der Injektionsstelle erhöhen. Zu denen zählen Schwellung an der Injektionsstelle und Schwellung des gesamten Beins oder Arms, an dem die Injektion vorgenommen wurde - mitunter unter Einbeziehung des angrenzenden Gelenkes. Diese Reaktionen beginnen normalerweise innerhalb von 2 Tagen nach der Impfung und klingen nach vier Tagen wieder ab.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.
  • Im K√ľhlschrank lagern (2 ¬įC - 8 ¬įC).
  • Nicht einfrieren.
  • In der Originalpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.
  • Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. dem Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar bis‚ÄĚ bzw. ‚ÄěVerw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn es nicht mehr verwendet wird. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Infanrix-IPV+Hib enthält      
Die Wirkstoffe sind:      
Diphtherie-Toxoid1 mind. 30 Internationale Einheiten (I.E.) (25 Lf)
Tetanus-Toxoid1 mind. 40 Internationale Einheiten (I.E.) (10 Lf)
Bordetella-pertussis-Antigene      
Pertussis-Toxoid1   Mikrogramm
Filamentöses Hämagglutinin1   Mikrogramm
Pertactin1   Mikrogramm
Poliomyelitisviren (inaktiviert)      
Typ 1 (Mahoney-Stamm)2   40 D-Antigeneinheiten
Typ 2 (MEF-1-Stamm)2   8 D-Antigeneinheiten
Typ 3 (Saukett-Stamm)2   32 D-Antigeneinheiten
Haemophilus-influenzae-Typ b-Polysaccharid    
(Polyribosylribitolphosphat)   Mikrogramm
konjugiert an Tetanustoxoid als Trägerprotein ca. 25 Mikrogramm
1 adsorbiert an Aluminiumhydroxid, hydriert 0,5 Milligramm Al3+
2 vermehrt in VERO-Zellen      

Aluminiumhydroxid ist diesem Impfstoff als Adjuvans zugesetzt. Adjuvanzien sind Substanzen, die bestimmten Impfstoffen zugesetzt werden, um die Schutzwirkung des Impfstoffes zu beschleunigen, zu verbessern und/oder zu verlängern.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose, Natriumchlorid (siehe Abschnitt 2 Infanrix-IPV+Hib beinhaltet Natrium), Medium 199 (bestehend aus Aminos√§uren (einschlie√ülich Phenylalanin), Mineralsalzen (einschlie√ülich Natrium und Kalium) Vitaminen (einschlie√ülich Para- Aminobenzoes√§ure) und weitere Substanzen), Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Infanrix-IPV+Hib aussieht und Inhalt der Packung

  • Die Infanrix-IPV-Komponente des Impfstoffes ist eine wei√üe, leicht milchige Suspension, die in einer Fertigspritze (0,5 ml) geliefert wird.
  • Die Hib-Komponente des Impfstoffes ist ein Pulver, das in einem separaten Glasfl√§schchen geliefert wird.
  • Unmittelbar vor der Injektion an Ihrem Kind werden beide Komponenten miteinander vermischt.
  • Infanrix-IPV+Hib ist in Packungsgr√∂√üen zu 1 und 10 Dosen erh√§ltlich.
  • Es werden m√∂glicherweise nicht alle Packungsgr√∂√üen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:

GlaxoSmithKline Pharma GmbH, Wien.

Hersteller:

GlaxoSmithKline Biologicals s.a., Rixensart, Belgien.

Z.Nr.: 2-00370

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes und in dem Vereinigten Königreich (Nordirland), unter folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Infanrix-IPV+Hib: Tschechische Republik, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, √Ėsterreich, Portugal, Slowakei, Vereinigtes K√∂nigreich (Nordirland).

INFANRIX-IPV+Hib: Kroatien

Infanrix Polio+Hib: Finnland

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2022.

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website des Bundesamtes f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen/Medizinmarktaufsicht verf√ľgbar.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Infanrix-IPV+Hib darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in der gleichen Spritze gemischt werden.

Bei Lagerung kann sich in der Fertigspritze/Durchstechflasche mit der DTPa-IPV-Suspension eine wei√üe Ablagerung mit klarem √úberstand bilden. Dies ist jedoch kein Anzeichen f√ľr eine Qualit√§tsminderung.

Die DTPa-IPV -Suspension in der Durchstechflasche / der Fertigspritze ist kr√§ftig zu sch√ľtteln, bis eine homogene Suspension entsteht. Die DTPa-IPV-Suspension in der Durchstechflasche / der Spritze, das Hib-Pulver der Durchstechflasche sowie auch der rekonstituierte Impfstoff sind per Augenschein auf etwaige Fremdpartikel und/oder physikalische Ver√§nderungen vor Verabreichung zu untersuchen. Wenn solche Abweichungen beobachtet werden, ist der Impfstoff zu verwerfen.

Der Impfstoff wird rekonstituiert, indem man dem Fl√§schchen mit dem darin enthaltenen Hib- Pulver den gesamten Inhalt der Durchstechflasche / der Fertigspritze mit der DTPa-IPV- Suspension zusetzt. Der rekonstituierte Impfstoff sollte umgehend verabreicht werden. Wenn der Impfstoff nicht sofort verwendet wird, sind Aufbewahrungsdauer und -Bedingung des rekonstituierten Impfstoffs unter Verantwortung des Verwenders und sollten normalerweise 8 Stunden bei +2¬įC bis +8¬įC (im K√ľhlschrank) nicht √ľberschreiten.

  1. Fertigspritze mit der DTPa-IPV-Suspension kr√§ftig sch√ľtteln.
  2. Kan√ľle auf die Fertigpritze mit der DTPa-IPV-Suspension aufsetzen und anschlie√üend den Inhalt der Spritze in die Durchstechflasche mit dem Hib-Pulver injizieren.
  3. Das Fl√§schchen mit belassener Kan√ľle kr√§ftig sch√ľtteln, bis das gesamte Hib-Pulver gel√∂st ist.
  4. Gel√∂sten Impfstoff vollst√§ndig zur√ľck in die Spritze aufziehen.
  5. Der Spritze eine neue, zur Injektion geeignete Kan√ľle aufsetzen und den Impfstoff verabreichen.
  6. Wird der Impfstoff nicht sofort verabreicht, so ist ein erneutes kr√§ftiges Sch√ľtteln unmittelbar vor der Injektion notwendig.

Die Fertigspritze kann entweder mit einer Keramik-behandelten Luer Spitze (s.g. ceramic coated treatment = CCT) oder mit einem steifen Luer Lock Adaptor-Kunststoff-Aufsatz (PRTC) in Verkehr gebracht werden.

Anleitung f√ľr die Verabreichung einer Fertigspritze mit einem PRTC Luer Lock Adaptor

Nadel Nadelschutz
  protector

Fertigspritze

Spritzenkolben

Spritzenzylinder

Spritzenkappe

  1. Halten Sie den Spritzenzylinder in einer Hand (vermeiden Sie, die Spritze am Kolben zu halten), drehen Sie die Spritzenkappe entgegen dem Uhrzeigersinn ab.
  2. Um die Nadel an der Spritze anzubringen, drehen Sie die Nadel im Uhrzeigersinn in die Spritze bis sie festsitzt (siehe Abbildung).
  3. Entfernen Sie den Nadelschutz, der gelegentlich ein wenig festsitzen kann.
  4. Verabreichen Sie den Impfstoff.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

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Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 04.06.2010
ATC Code J07CA06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Bakterielle und virale Impfstoffe, kombiniert

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden