Diatrim 200 mg/ml + 40 mg/ml Injektionslösung

Diatrim 200 mg/ml + 40 mg/ml Injektionslösung

Eurovet Animal Health BV

Injektionslösung Human
Wirkstoff(e)
Sulfadiazin, Trimethoprim
Betäubungsmittel
Nein
Zulassungsdatum 20.12.2017

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Alle Informationen

Zulassungsinhaber

Eurovet Animal Health BV

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Diatrim 200 mg/ml + 40 mg/ml Injektionslösung

Sulfadiazin / Trimethoprim

Anwendungsgebiet(e)

Zur Behandlung von Infektionen, die durch Sulfadiazin- und Trimethoprim- empfindliche Erreger hervorgerufen oder mit diesen vergesellschaftet sind.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile.

Nicht anwenden bei Tieren mit schwerer Leber- oder Nierenschädigung oder Blutdyskrasien.

Nicht anwenden bei reduzierter Trinkwasseraufnahme oder bei Körperflüssigkeits- verlusten.

Wie wird es angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zur intramuskulären, intravenösen oder subkutanen Anwendung.

Das Körpergewicht der zu behandelnden Tiere ist so präzise wie möglich zu ermitteln, um eine exakte Dosierung sicherzustellen.

Rinder und Schweine:

Die empfohlene Dosis beträgt 2,5 mg Trimethoprim / 12,5 mg Sulfadiazin pro kg Körpergewicht (1 ml des Tierarzneimittels pro 16 kg Körpergewicht) intramuskulär oder langsam intravenös, 1 x täglich bis 2 Tage nach Abklingen der Symptome, mit einer maximalen Behandlungsdauer von 5 Tagen.

Bei intramuskulärer Injektion sollten Volumina von 5 ml pro Injektionsstelle bei Schweinen und 15 ml bei Rindern nicht überschritten werden.

In Fällen, in denen Trimethoprim- und Sulfadiazin-Blutspiegel schnell erreicht werden sollen, kann das Tierarzneimittel intravenös verabreicht werden.

Hunde und Katzen:

Die empfohlene Dosis beträgt 5 mg Trimethoprim / 25 mg Sulfadiazin pro kg Körpergewicht (1 ml des Tierarzneimittels pro 8 kg Körpergewicht) ausschließlich subkutan, 1 x täglich bis 2 Tage nach Abklingen der Symptome, mit einer maximalen Behandlungsdauer von 5 Tagen.

Bei Hunden wird die lockere Haut oben am Genick als Injektionsstelle empfohlen. Der Stopfen soll nicht häufiger als 40 Mal durchstochen werden.

Hinweise für die richtige Anwendung

Vor der intravenösen Anwendung sollte das Tierarzneimittel auf Körpertemperatur erwärmt und langsam über einen so langen Zeitraum injiziert werden, wie es unter Praxisbedingungen durchführbar ist. Bei den ersten Anzeichen einer Unverträglichkeit ist die Injektion sofort abzubrechen und eine Schockbehandlung einzuleiten. Die intravenöse Injektion sollte mit äußerster Vorsicht erfolgen und nur wenn diese therapeutisch indiziert ist.

10. Wartezeit   RIND:   Essbare Gewebe: 12 Tage Milch: 48 Stunden SCHWEIN:   Essbare Gewebe: 20 Tage

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Ein anaphylaktischer Schock, der potentiell tödlich sein kann, wurde in seltenen Fällen (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren) nach Verabreichung von potenzierten Sulfonamiden beobachtet, meist jedoch nach intravenöser Injektion.

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie diese bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Nach Anbruch nicht im Kühlschrank lagern.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis und der äußeren

Umhüllung nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 28 Tage.

Weitere Informationen

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:

Keine.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf der Basis eines Empfindlichkeitstests der vom Tier isolierten Erreger erfolgen. Falls dies nicht möglich ist, sollte die Therapie auf lokalen (regionalen, bestandsspezifischen), epidemiologischen Informationen zur Empfindlichkeit der Zielbakterien basieren.

Eine von den Vorgaben in der Fachinformation abweichende Anwendung des Tierarzneimittels kann die Prävalenz von Bakterien, die gegen das Tierarzneimittel resistent sind, erhöhen und die Wirksamkeit von Behandlungen mit anderen Antiinfektiva oder Klassen von Antiinfektiva infolge möglicher Kreuzresistenzen vermindern.

Bei der Anwendung des Tierarzneimittels sind die offiziellen und örtlichen Richtlinien für Antibiotika zu beachten.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Das Tierarzneimittel kann bei gegenüber Sulfonamiden überempfindlichen Personen eine allergische Reaktion auslösen.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Sulfonamiden sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel meiden.

Der Hilfsstoff N-Methylpyrrolidon (NMP) steht im Verdacht, beim Menschen teratogen zu sein; deshalb sollten Frauen im gebärfähigen Alter sehr vorsichtig sein, um versehentlichen Hautkontakt mit dem Tierarzneimittel oder eine versehentliche Selbstinjektion zu vermeiden. Falls Sie schwanger sind oder schwanger sein könnten, oder es werden wollen, sollten Sie das Tierarzneimittel nicht handhaben.

Falls bei Ihnen nach Kontakt mit dem Tierarzneimittel Veränderungen wie z.B. ein Hautausschlag auftreten sollten, holen Sie ärztlichen Rat ein und zeigen Sie dem Arzt diesen Warnhinweis. Schwellungen im Gesichtsbereich, der Augen oder der Lippen oder Atembeschwerden sind schwerwiegendere Symptome, die eine sofortige ärztliche Hilfe erfordern.

Dieses Tierarzneimittel kann zu Haut- und Augenreizungen führen. Vermeiden Sie Kontakt mit der Haut oder den Augen.

Im Falle eines Haut- oder Augenkontakts, die betroffenen Bereiche mit reichlich sauberem Wasser spülen. Falls die Symptome andauern, holen Sie ärztlichen Rat ein.

Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Nach der Anwendung Hände waschen.

Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode:
Das Tierarzneimittel kann sicher bei laktierenden Tieren angewendet werden. Das enthaltene N-Methylpyrrolidon wird als teratogen betrachtet. Da keine entsprechenden Studien durchgeführt wurden, ist die Anwendung bei trächtigen Rindern, Schweinen, Hunden und Katzen zu vermeiden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen: Lokalanästhetika aus der Gruppe der para-Aminobenzoesäureester (Procain, Tetracain) können lokal die Wirkung von Sulfonamiden hemmen. Nicht zusammen mit anderen Tierarzneimitteln anwenden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich: Keine bekannt.

Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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