Equibactin 250 mg/g + 50 mg/g Pulver zum Eingeben fĂŒr Pferde

Abbildung Equibactin 250 mg/g + 50 mg/g Pulver zum Eingeben fĂŒr Pferde
Wirkstoff(e) Sulfadiazin Trimethoprim
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Dechra Regulatory B.V.
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 03.04.2019

Zulassungsinhaber

Dechra Regulatory B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Sulfadiazin-Heyl Sulfadiazin H e y l Chemisch-Pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG
Diatrim 200 mg/ml + 40 mg/ml Injektionslösung Sulfadiazin Trimethoprim Eurovet Animal Health BV
InfectoFlam Creme Sulfadiazin-Silber InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Equibactin vet.(333 mg/g + 67 mg/g) Paste zum Eingeben fĂŒr Pferde Trimethoprim Sulfadiazin Le Vet B.V.
Sulfadiazin + Trimethoprim 15% Sulfadiazin Trimethoprim Serumwerk Bernburg AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Equibactin 250 mg/g + 50 mg/g Pulver zum Eingeben fĂŒr Pferde

Sulfadiazin/Trimethoprim

Anwendungsgebiet(e)

Zur Behandlung von Infektionserkrankungen bei Pferden, die durch Mikroorganismen verursacht werden, die fĂŒr die Kombination aus Trimethoprim und Sulfadiazin empfindlich sind, wie z B. Infektionen der oberen Atemwege, Infektionen des Urogenitaltraktes und Wundinfektionen.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Pferden mit schwerer Leber- oder Nierenerkrankung.

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenĂŒber den Wirkstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile.

Nicht anwenden bei bekannter Resistenz gegenĂŒber Trimethoprim und Sulfonamiden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich

Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem HausmĂŒll ist sicherzustellen, dass kein missbrĂ€uchlicher Zugriff auf diese AbfĂ€lle erfolgen kann. Tierarzneimittel dĂŒrfen nicht mit dem Abwasser bzw. ĂŒber die Kanalisation entsorgt werden.

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Wie wird es angewendet?

Dosierung fĂŒr jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben ĂŒber das Futter.

Die empfohlene Dosis betrĂ€gt 30 mg der Wirkstoffe insgesamt (d. h. 25 mg Sulfadiazin und 5 mg Trimethoprim) pro kg Körpergewicht (entsprechend 10 g Pulver pro 100 kg) ein- oder zweimal tĂ€glich ĂŒber 5 Tage.

Die HĂ€ufigkeit der Dosisgabe richtet sich nach der Empfindlichkeit der beteiligten Erreger und dem Infektionsort.

Hinweise fĂŒr die richtige Anwendung

Zur Sicherstellung der korrekten Dosierung ist das Körpergewicht so genau wie möglich zu bestimmen, um eine Unterdosierung zu vermeiden. Bei Anwendung der WeithalsgefĂ€ĂŸe oder von Teilmengen der Beutel wird die Verwendung von sachgemĂ€ĂŸ kalibrierten Wiegevorrichtungen empfohlen, um die berechnete Menge des Tierarzneimittels zu verabreichen.

Das Pulver kann unmittelbar vor der Verabreichung mit einer Handvoll Futter gemischt werden. Die Wirkstoffe des Pulvers haben einen bitteren Geschmack. Die Zugabe von Melasse oder anderen SĂŒĂŸungsmitteln zum Futtermittel kann die Gabe des Tierarzneimittels erleichtern. Das restliche Futter sollte erst eine halbe Stunde, nachdem das Pferd das Futter mit dem beigemischten Tierarzneimittel eingenommen hat, gegeben werden.

Wenn ein Pferd die Aufnahme dennoch verweigert, das Futter mit dem beigemischten Tierarzneimittel einzunehmen, sollte die Behandlung mit einer anderen Darreichungsform derselben Wirkstoffe fortgesetzt werden.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Es können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Überempfindlichkeitsreaktionen wie z. B. Urtikaria
  • Inappetenz
  • Gastrointestinale Störungen wie weicher Kot, Diarrhö und Kolitis
  • Leber- oder Nierenerkrankungen
  • HĂ€matologische Effekte wie AnĂ€mie, Thrombozytopenie oder Leukopenie
  • HĂ€maturie, Kristallurie, tubulĂ€re Obstruktion

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgefĂŒhrt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzugĂ€nglich fĂŒr Kinder aufbewahren.

FĂŒr dieses Tierarzneimittel sind bezĂŒglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Die Beutel und WeithalsgefĂ€ĂŸe nach dem ersten Öffnen/Anbruch fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Sie dĂŒrfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton und dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Verwendbar bis“ nicht mehr anwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des BehĂ€ltnisses (WeithalsgefĂ€ĂŸe): 3 Monate

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des BehĂ€ltnisses (Beutel): 24 Stunden bei trockener Lagerung und Wiederverschluss mit dem Clip (nach Falten der Kante des geöffneten Beutels).

Haltbarkeit nach Einmischen ins Futter: Sofort verbrauchen

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Weitere Informationen

Besondere Warnhinweise fĂŒr jede Zieltierart:
Keine.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr die Anwendung bei Tieren:
Die Tiere sollten wÀhrend der Behandlung freien Zugang zu Trinkwasser haben, um eine mögliche Kristallurie zu verhindern.

Bei der Behandlung neugeborener Tiere und von Tieren mit LeberschÀden ist Vorsicht geboten.

Bei eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion ist eine Akkumulation möglich, wodurch das Risiko fĂŒr Nebenwirkungen bei der Langzeitbehandlung erhöht wird.

Bei der Anwendung des Tierarzneimittels bei Pferden mit Blutdyskrasie ist Vorsicht geboten.

Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf der Grundlage der Bestimmung und der EmpfindlichkeitsprĂŒfung des Zielerregers bzw. der Zielerreger erfolgen. Ist dies nicht möglich, sollte sich die Therapie an epidemiologischen Daten und Kenntnissen zur Empfindlichkeit der Zielbakterien im landwirtschaftlichen Betrieb oder auf örtlicher/regionaler Ebene orientieren.

Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte entsprechend den offiziellen nationalen und regionalen Regelungen zum Einsatz von Antibiotika erfolgen. Eine von den in dieser Packungsbeilage gegebenen Anweisungen abweichende Anwendung des Tierarzneimittels kann die PrĂ€valenz von Bakterien erhöhen, die gegenĂŒber diesem Tierarzneimittel resistent sind, und die Wirksamkeit der Behandlung mit anderen Antibiotika oder Antibiotikaklassen aufgrund potentieller Kreuzresistenzen verringern.

Bei eitrigen Infektionen werden Kombinationen aus Trimethoprim und Sulfonamiden nicht empfohlen, da die Wirksamkeit unter diesen Bedingungen vermindert ist.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr den Anwender:
Dieses Tierarzneimittel enthĂ€lt Sulfadiazin, ein Sulfonamid, das nach Hautkontakt, Inhalation oder versehentlicher Einnahme Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen kann. Allergische Reaktionen auf Sulfonamide sind gelegentlich schwerwiegend.

Der Kontakt mit dem Tierarzneimittel ist zu vermeiden. Dies ist besonders wichtig fĂŒr Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenĂŒber Sulfonamiden.

Einatmen von Staub vermeiden. Bei der Handhabung des Tierarzneimittels ist entweder eine Halbmaske gemĂ€ĂŸ der EuropĂ€ischen Norm EN149 oder ein AtemschutzgerĂ€t gemĂ€ĂŸ der EuropĂ€ischen Norm EN140 mit Filter EN143 zu tragen. Kontakt mit der Haut vermeiden. Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sind Gummihandschuhe zu tragen. Bei Hautkontakt mit Wasser und Seife abwaschen.

Kommt es nach einer Exposition zu Symptomen wie z. B. Hautausschlag oder Schwierigkeiten beim Atmen und anhaltender Reizung, ziehen Sie einen Arzt zu Rate.

Nach der Anwendung grĂŒndlich die HĂ€nde waschen.

Anwendung wĂ€hrend der TrĂ€chtigkeit, Laktation oder der Legeperiode: Laboruntersuchungen an Ratten und MĂ€usen ergaben Hinweise auf teratogene Wirkungen bei Dosen weit ĂŒber dem therapeutischen Bereich.

Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels wÀhrend der TrÀchtigkeit und Laktation wurde bei der Zieltierart nicht untersucht; die Anwendung bei trÀchtigen oder laktierenden Stuten sollte daher vermieden werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Die Anwendung von Kombinationen aus Sulfonamiden und Trimethoprim in Verbindung mit Alpha 2-Adrenozeptoragonisten wie Detomidin kann beim Pferd tödliche Arrhythmien hervorrufen.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Bei Überdosierung können weicher Kot oder Diarrhö auftreten. Dies ist im Allgemeinen selbstbegrenzend, bei Bedarf kann jedoch eine symptomatische Therapie wie z. B. FlĂŒssigkeitsersatz bei Dehydratation gegeben werden.

InkompatibilitÀten:
Da keine KompatibilitĂ€tsstudien durchgefĂŒhrt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

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Wirkstoff(e) Sulfadiazin Trimethoprim
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BetÀubungsmittel Nein
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden