Magnetolux 500 mikromol/ml Injektionslösung

Abbildung Magnetolux 500 mikromol/ml Injektionslösung
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Richard Bittner
Betäubungsmittel Nein

Zulassungsinhaber

Richard Bittner

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Magnetolux enthält Gadopentetat-Dimeglumin, ein Kontrastmittel.

Dieses Arzneimittel ist ein Diagnostikum (nur f√ľr Untersuchungszwecke vorgesehen).

Magnetolux wird f√ľr Untersuchungen mit Magnetresonanztomografie (MRT) angewendet.

Magnetolux wird bei Kranial- (Sch√§del), Wirbels√§ulen- und Ganzk√∂rper- MRTs angewendet; einschlie√ülich Kopf- und Nackenregion, des Brustkorbs einschlie√ülich des Herzens und der weiblichen Brust, des Bauches einschlie√ülich der Bauchspeicheldr√ľse und der Leber, der Nieren, des Beckens einschlie√ülich der Vorsteherdr√ľse, der Blase und der Geb√§rmutter, der Muskeln und der Knochen.

Magnetolux kann angewendet werden, um verschiedene Tumorarten (Geschwulste) oder Verletzungen im Kopf, an der Wirbelsäule und diversen Körperbereichen besser sichtbar zu machen, leichter zu erkennen und besser zu charakterisieren.

Au√üerdem ist die Darstellung aller Blutgef√§√üe (Angiographie) m√∂glich (mit Ausnahme der Herzarterien), insbesondere f√ľr die Diagnose von Gef√§√üverengungen oder Gef√§√üverschl√ľssen.

Die Blutversorgung des Herzmuskels kann unter Stressbedingungen, zum Beispiel unter Arzneimitteleinwirkung, gemessen und die Vitalität des Herzmuskels diagnostiziert werden (?späte Anreicherung von Kontrastmitteln, sog. "delayed enhancement").

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Magnetolux darf nicht angewendet werden,
  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Gadopentetat-Dimeglumin oder einen der sonstigen Bestandteile von Magnetolux sind.
Magnetolux darf Ihnen nicht verabreicht werden,
  • wenn Sie an schweren Nierenproblemen leiden, oder wenn Sie ein Patient sind, der im Begriff ist, sich einer Lebertransplantation zu unterziehen oder sich vor kurzem einer Lebertransplantation unterzogen hat, da die Anwendung von Magnetolux bei Patienten mit diesen Voraussetzungen mit einer Erkrankung, genannt nephrogene systemische Fibrose (NSF), in Verbindung gebracht wurde. NSF ist eine Erkrankung die eine Verdickung der Haut und des Bindegewebes zur Folge hat. NSF kann zu einer schweren eingeschr√§nkten Beweglichkeit der Gelenke, Muskelschw√§che f√ľhren oder kann die normale Funktion innerer Organe beeintr√§chtigen, was m√∂glicherweise lebensbedrohlich sein kann.
  • Magnetolux darf auch Neugeborenen bis zu 4 Wochen nicht verabreicht werden.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Magnetolux ist erforderlich,
  • wenn Sie einen Herzschrittmacher, eine eisenhaltige (ferromagnetische) Klammer, ein Implantate oder eine Insulinpumpe haben, informieren Sie bitte Ihren Radiologen/Arzt dar√ľber. Unter diesen Umst√§nden ist MRT keine geeignete Untersuchungsmethode.
  • weil Magnetolux allergische oder andere spezifische individuelle Reaktionen ausl√∂sen kann, die Auswirkungen auf Ihr Herz, Ihre Atemwege oder Ihre Haut haben k√∂nnen. Wenn bei Ihnen eine allergische Reaktion auftritt, wird ihr Radiologe/Arzt die Anwendung des Kontrastmittels sofort abbrechen und, falls n√∂tig, mit einer entsprechenden Behandlung der allergischen Reaktion beginnen. Es wird empfohlen, dass Sie w√§hrend der Untersuchung einen flexiblen Dauerkatheter haben, damit im Notfall unverz√ľglich Ma√ünahmen ergriffen werden k√∂nnen. In sehr seltenen F√§llen k√∂nnen schwere Reaktionen wie z.B. Schock auftreten. Aus diesem Grund sollten Sie folgende Hinweise sorgf√§ltig lesen:
    • wenn Sie an Bronchialasthma oder anderen Allergien leiden oder fr√ľher einmal eine allergische Reaktion auf ein Kontrastmittel hatten, ist die Wahrscheinlichkeit h√∂her, dass bei Ihnen w√§hrend der Untersuchung eine allergische Reaktion auftritt. Informieren Sie Ihren Radiologen/Arzt, wenn Sie eine der genannten Erkrankungen haben oder hatten. Sie erhalten evtl. vor der Untersuchung ein anderes Arzneimittel, um solchen Reaktionen vorzubeugen.
    • wenn Sie Betablocker (Arzneimittel gegen hohen Blutdruck, Herzprobleme und andere Erkrankungen) einnehmen, Informieren Sie Ihren Radiologen/Arzt. Patienten, die mit Betablockern behandelt werden, reagieren nicht unbedingt auf solche Arzneimittel, die √ľblicherweise f√ľr die Behandlung von allergischen Reaktionen verwendet werden.
    • wenn Sie an irgendwelchen Herzproblemen leiden (z. B. schwerwiegende Herzfunktionsst√∂rungen, Herzkranzgef√§√üerkrankungen), sind Sie anf√§lliger f√ľr schwere oder sogar t√∂dliche Auswirkungen einer schweren allergischen Reaktion.
  • wenn Sie an Kr√§mpfen oder Anf√§llen leiden, besteht ein erh√∂htes Risiko, dass diese w√§hrend der Untersuchung auftreten.
  • wenn Sie an einer mittelgradig eingeschr√§nkten Nierenfunktion (GFR 30 - 59 ml/min/1,73 m2) leiden, informieren Sie Ihren Radiologen/Arzt. Der Arzt wird dann Ihre Nierenfunktion untersuchen, bevor er Magnetolux anwendet.
Bei Anwendung von Magnetolux zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es ist sehr wichtig, dass Sie 2 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen.

Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn:
  • Ihre Nieren nicht richtig funktionieren
  • Sie sich vor kurzem einer Lebertransplantation unterzogen haben, oder bald eine erwarten

Bevor Sie Magnetolux erhalten, ben√∂tigen Sie eine Blutuntersuchung, um zu pr√ľfen, wie gut Ihre Nieren arbeiten.

Magnetolux darf bei Neugeborenen bis zu 4 Wochen nicht angewendet werden. Da die Nierenfunktion bei Säuglingen bis zu 1 Jahr noch unreif ist, wird Magnetolux bei Säuglingen nur nach sorgfältiger Abwägung des Arztes angewendet werden.

Bei Anwendung von Magnetolux mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Besonders: Betablocker (Arzneimittel gegen hohen Blutdruck, Herzprobleme und andere Beschwerden)

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie denken, dass Sie schwanger sind oder schwanger werden könnten, da Magnetolux während der Schwangerschaft nicht angewendet werden darf, außer wenn dies unbedingt notwendig ist.

Stillzeit

Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie stillen oder kurz davor sind, mit dem Stillen zu beginnen. Das Stillen sollte f√ľr mindestens 24 Stunden unterbrochen werden, nachdem Sie Magnetolux erhalten haben.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass durch Magnetolux Ihre Verkehrst√ľchtigkeit oder Ihre F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt wird.

Beachten Sie beim F√ľhren von Fahrzeugen oder dem Bedienen von Maschinen bitte dennoch, dass fallweise √úbelkeit oder niedriger Blutdruck auftreten k√∂nnen.

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Wie wird es angewendet?

Magnetolux wird Ihnen durch medizinisches Fachpersonal direkt in eine Vene (intravenös) verabreicht.

Idealerweise sollten Sie w√§hrend der Verabreichung liegen und nach der Injektion werden Sie noch f√ľr mindestens 30 Minuten von Ihrem Radiologen/Arzt √ľberwacht. Dies ist der Zeitraum, in dem die meisten Nebenwirkungen (z.B. allergische Reaktionen) auftreten k√∂nnen. Dennoch k√∂nnen in seltenen F√§llen Reaktionen erst nach Stunden oder Tagen auftreten.

Soll das Arzneimittel mit einem automatischen Applikationssystem gegeben werden, muss die Eignung f√ľr die beabsichtigte Anwendung vom Medizinproduktehersteller belegt sein. Die Anwendungshinweise der Medizinprodukte sind unbedingt zu beachten.

Dieses Arzneimittel ist nur zur Einzelanwendung vorgesehen.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder (√ľber zwei Jahre):

Die angewendete Dosis f√ľr Sch√§del-, Wirbels√§ulen- und Ganzk√∂rper-MRTs h√§ngt von der Art der Sch√§digung (L√§sion), die untersucht wird, ab, liegt aber normalerweise zwischen 0,2 und 0,6 ml/kg K√∂rpergewicht f√ľr Erwachsene und zwischen 0,2 und 0,4 ml/kg K√∂rpergewicht f√ľr Kinder √ľber 2 Jahren.

Dosierung bei besonderen Patientengruppen

Patienten mit Nierenfunktionsstörung

Magnetolux darf Ihnen nicht verabreicht werden, wenn Sie an schweren Nierenproblemen leiden, oder wenn Sie ein Patient sind, der im Begriff ist, sich einer

Lebertransplantation zu unterziehen oder sich vor kurzem einer Lebertransplantation unterzogen hat.

Magnetolux darf auch bei Neugeborenen bis zu 4 Wochen nicht angewendet

werden. Wenn Sie eine mittelgradig eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben, d√ľrfen Sie nur eine Dosis von Magnetolux w√§hrend einer Aufnahme erhalten und Sie d√ľrfen f√ľr mindestens 7 Tage keine zweite Injektion erhalten.

Neugeborene und Kleinkinder

Da die Nierenfunktion bei S√§uglingen bis zu 1 Jahr unreif ist, d√ľrfen S√§uglinge nur eine Dosis von Magnetolux w√§hrend einer Aufnahme erhalten und sie d√ľrfen keine zweite

Injektion f√ľr mindestens 7 Tage erhalten.

√Ąltere Patienten

Es gibt keine Notwendigkeit, Ihre Dosis anzupassen, wenn Sie 65 Jahre oder √§lter sind, aber Sie werden eine Blutuntersuchung haben, um zu pr√ľfen, wie gut Ihre Nieren arbeiten.

Wenn Sie eine größere Menge Magnetolux erhalten haben, als Sie sollten

Dieses Arzneimittel wird Ihnen durch medizinisches Fachpersonal verabreicht. Wenn Sie glauben, dass Ihnen zuviel Magnetolux verabreicht wurde, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder die Krankenschwester.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Radiologen oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Magnetolux Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die am h√§ufigsten berichteten Nebenwirkungen von Magnetolux sind √úbelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindelgef√ľhle, Schmerzen und ein Gef√ľhl von Hitze oder K√§lte an der Injektionsstelle oder ein allgemeines Hitzegef√ľhl.

Es wurden Fälle von nephrogener systemischer Fibrose (die eine Verhärtung der Haut zur Folge hat und außerdem das Bindegewebe und die inneren Organe betreffen kann) berichtet.

Weitere Nebenwirkungen, die auftreten können, finden Sie nach Organklassen und Häufigkeit geordnet in nachfolgender Tabelle. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert:

Sehr häufig mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
    4

Nebenwirkungen, f√ľr die aufgrund unzureichender klinischer Daten keine H√§ufigkeitsangabe gemacht werden kann, werden als ?Nicht bekannt? aufgef√ľhrt.

Häufigkeit Organsystem Nebenwirkung
Gelegentlich Erkrankungen des Schwindelgef√ľhl, Taubheitsgef√ľhl
  Nervensystems (Parästhesie), Kopfschmerzen
  Erkrankungen des Übelkeit, Erbrechen
  Magen-Darm-Trakts  
¬† Allgemeine Hitzegef√ľhl
  Erkrankungen und  
  Beschwerden am  
  Verabreichungsort  
Selten Erkrankungen des Kurzfristige Erhöhung der Bluteisenwerte
  Blutes und des  
  Lymphsystems  
  Störungen des Überempfindlichkeit - anaphylaktische
  Immunsystems Reaktion:
¬† ¬† Angio√∂dem, Augenentz√ľndung
¬† ¬† (Bindehautentz√ľndung), Husten, Juckreiz,
    Schnupfen, Niesen, Hautausschläge
    (Nesselfieber), pfeifendes Atemgeräusch,
    Verengung des Kehlkopfs (Larynx),
    Schwellung des Kehlkopfes (Larynx) und des
    Rachens (Pharynx), niedriger Blutdruck,
    Schock
  Erkrankungen des Unruhe, Verwirrtheit, Sprech- oder
  Nervensystems Geruchsstörungen, Anfälle, Muskelzittern,
    Koma, Schläfrigkeit
  Augenerkrankungen Augenschmerzen, Sehstörungen, tränende
    Augen
  Erkrankungen des Ohrenschmerzen, Hörstörungen
  Ohrs und des  
  Labyrinths  
  Herzerkrankungen Veränderungen von Herzfrequenz oder
¬† ¬† -rhythmus, √Ąnderungen des Blutdrucks,
    Herzstillstand
¬† Gef√§√üerkrankungen Erweiterung der Blutgef√§√üe und √Ąnderungen
    im Blutfluss, dadurch niedriger Blutdruck und
    Ohnmacht, schneller Herzschlag
    (Tachykardie), Atemprobleme und
    Blauverfärbung der Haut mit der möglichen
    Folge von Bewusstlosigkeit und Schock
  Erkrankungen der kurzzeitige Veränderungen der
  Atemwege, des Atemfrequenz, Kurzatmigkeit,
  Brustraums und Atemschwierigkeiten, Atemstillstand,
¬† Mediastinums Fl√ľssigkeit in der Lunge
  Erkrankungen des Bauchschmerzen, Durchfall,
  Magen-Darm-Trakts Geschmacksveränderungen,
¬† ¬† Mundtrockenheit, √ľberm√§√üiger Speichelfluss
  Leber- und Kurzfristige Erhöhung der Leberenzymwerte
  Gallenerkrankungen und der Bilirubinwerte
  Erkrankungen der Schwellung der Augenlider, des Gesichts
  Haut und des oder der Lippen, Hautrötung, Juckreiz
    5
  Unterhautzellgewebes  
¬† Erkrankungen der R√ľcken- oder Gelenkschmerzen
  Skelettmuskulatur  
  Erkrankungen der Harninkontinenz (Blasenschwäche) oder
  Nieren und Harnwege Harndrang, kurzzeitige Veränderungen der
    Nierenfunktionswerte oder akutes
    Nierenversagen bei Patienten mit
    Nierenfunktionsstörungen
¬† Allgemeine Brustschmerzen, Sch√ľttelfrost, Schwitzen,
¬† Erkrankungen und √Ąnderungen der K√∂rpertemperatur, Fieber;
¬† Beschwerden am Schmerzen an der Injektionsstelle, Gef√ľhl
  Verabreichungsort von Kälte oder Hitze, Schwellungen,
¬† ¬† Entz√ľndungen, Gewebezerfall (Nekrose),
¬† ¬† Venenentz√ľndungen an der Injektionsstelle
Nicht bekannt Allgemeine Fälle von nephrogener systemischer Fibrose/
  Erkrankungen und nephrogener Fibrosedermophathie (Störung
  Beschwerden am bei Patienten mit Nierenkrankheiten mit
  Verabreichungsort Verhärtungen der Haut und anderer Organe)

Manche Patienten stellen unter Umständen fest, dass sie allergische Reaktionen auf Magnetolux entwickeln. Bitte informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn eines der folgenden seltenen schwerwiegenden allergischen Symptome auftritt:

  • pl√∂tzliches Keuchen und Engegef√ľhl im Brustkorb
  • Schwellung der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen
  • Hautausschl√§ge (Urtikaria), Juckreiz, Fieber
  • Zusammenbruch/Kollaps
  • Blauverf√§rbung der Haut (Zyanose)

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Bewahren Sie die Durchstechflasche/Injektionsflasche im Umkarton auf, um sie vor Licht zu sch√ľtzen.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Die chemische und physikalische Stabilit√§t w√§hrend der Anwendung wurde bei 25¬į C mit 24 Stunden nachgewiesen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort verwendet

werden. Falls es nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender verantwortlich f√ľr die Lagerzeiten w√§hrend der Anwendung und die Lagerbedingungen vor der Anwendung. Diese sollten normalerweise nicht mehr als 24 Stunden bei 2 bis 8 ¬įC betragen.

Verwenden Sie Magnetolux nicht, wenn Sie irgendwelche sichtbaren Anzeichen einer Beschädigung bemerken (wie z. B. Partikel in der Lösung oder Risse in der Durchstechflasche).

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Magnetolux enthält
Der Wirkstoff ist:

Gadopentetat-Dimeglumin

1 ml der Injektionslösung enthält 469 mg Gadopentetat-Dimeglumin entsprechend 500 mikromol/ml, entsprechend 78,63 mg Gadolinium.

5 ml der Injektionslösung enthalten 2345 mg Gadopentetat-Dimeglumin entsprechend 500 mikromol/ml, entsprechend 393,15 mg Gadolinium.

10 ml der Injektionslösung enthalten 4690 mg Gadopentetat-Dimeglumin entsprechend 500 mikromol/ml, entsprechend 786,30 mg Gadolinium.

15 ml der Injektionslösung enthalten 7035 mg Gadopentetat-Dimeglumin entsprechend 500 mikromol/ml, entsprechend 1179,45 mg Gadolinium.

20 ml der Injektionslösung enthalten 9380 mg Gadopentetat-Dimeglumin entsprechend 500 mikromol/ml, entsprechend 1572,60 mg Gadolinium.

30 ml der Injektionslösung enthalten 14070 mg Gadopentetat-Dimeglumin entsprechend 500 mikromol/ml, entsprechend 2358,90 mg Gadolinium.

100 ml der Injektionslösung enthalten 46900 mg Gadopentetat-Dimeglumin entsprechend 500 mikromol/ml, entsprechend 7.863,00 mg Gadolinium.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Meglumin, Pentets√§ure, Wasser f√ľr Injektionszwecke

Wie Magnetolux aussieht und Inhalt der Packung

Injektionslösung.

Klare Lösung.

Klare Durchstechflasche (Typ I Glas) oder Infusionsflasche (Typ II Glas) mit Gummistopfen und Aluminiumkappe, verpackt in einem Umkarton.

Magnetolux ist in den folgenden Packungen erhältlich:

Packungen mit 1 Durchstechflasche √° 5, 10, 15, 20 oder 30 ml

Packungen mit 1 Infusionsflasche √° 100 ml

Packungen mit 5 Durchstechflaschen √° 5, 10, 15, 20 oder 30 ml

Packungen mit 5 Infusionsflaschen √° 100 ml

Packungen mit 10 Durchstechflaschen √° 5, 10, 15, 20 oder 30 ml

Packungen mit 10 Infusionsflaschen √° 100 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sanochemia Pharmazeutika AG

Boltzmanngasse 9-11 A-1090 Wien √Ėsterreich

Hersteller

Sanochemia Pharmazeutika AG

Landegger Str. 7

A-2491 Neufeld √Ėsterreich

Zul.Nr.:1-29363

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union unter folgenden Namen zugelassen:
√Ėsterreich Magnetolux 500 mikromol/ml Injektionsl√∂sung
Bulgarien Magnetolux 500 ¬Ķmol/ml ??????????? ???????
Tschechien Magnetolux 500 mikromol/ml Injekcní roztok
Deutschland Magnetolux 500 Mikromol/ml Injektionslösung
Griechenland Magnetolux 500 micromol/ml ???s?¬Ķ? d????¬Ķa
Spanien Magnetolux 500 micromol/ml solución inyectable
Ungarn Magnetolux 500 ¬Ķmol/ml Oldatos injekci√≥
Irland Magnetolux 500 micromol/ml solution for injection
Italien Magnetolux 500 micromol/ml soluzione iniettabile
Portugal Magnetolux 500 micromol/ml solução injectável
Rumänien Magnetolux 500 micromol/ml solutie injectabila
Slowakei Magnetolux 500 mikromol/ml Injekcn√Ĺ roztok
Vereinigtes Königreich Magnetolux 500 micromol/ml solution for injection

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt imAugust 2010.

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Vor der Verabreichung von Magnetolux, ist bei allen Patienten durch Laboruntersuchungen das Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung abzuklären.

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Magnetolux und einigen anderen gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln sind bei Patienten mit akuter oder chronischer schwerer Nierenfunktionsstörung (GFR < 30 ml/min/1,73 m2) Fälle von nephrogener systemischer Fibrose (NSF) berichtet worden. Patienten, die sich einer Lebertransplantation unterziehen, sind besonders gefährdet, da das Auftreten eines akuten Nierenversagens in dieser Gruppe hoch ist. Daher darf Magnetolux bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung, bei Patienten in der perioperativen Lebertransplantationsphase nicht angewendet werden. Magnetolux darf auch Neugeborenen bis zu 4 Wochen nicht verabreicht werden.

Bei Patienten mit mittelgradig eingeschr√§nkter Nierenfunktion (GFR 30?59 ml/min/1,73 m2) ist das Risiko f√ľr die Entstehung von NSF unbekannt, daher sollte Magnetolux bei Patienten mit mittelgradig eingeschr√§nkter Nierenfunktion nur nach sorgf√§ltiger Risiko/Nutzen-

Abw√§gung, in einer Dosierung, die 0,2 mmol/kg K√∂rpergewicht nicht √ľbersteigt, angewendet werden. W√§hrend einer Aufnahme darf nicht mehr als eine Dosis verwendet werden. Aufgrund des Fehlens von Informationen zur wiederholten Verabreichung, d√ľrfen Magnetolux-Injektionen nicht wiederholt werden, au√üer das Intervall zwischen den Injektionen betr√§gt mindestens 7 Tage.

Aufgrund der unreifen Nierenfunktion bei S√§uglingen bis zu 1 Jahr, darf Magnetolux bei diesen Patienten nur nach sorgf√§ltiger Abw√§gung, in einer Dosierung, die 0,2 mmol/kg K√∂rpergewicht nicht √ľbersteigt, angewendet werden. W√§hrend einer Aufnahme darf nicht mehr als eine Dosis verwendet werden. Aufgrund des Fehlens von Informationen zur wiederholten Verabreichung d√ľrfen Magnetolux-Injektionen nicht wiederholt werden, au√üer das Intervall zwischen den Injektionen betr√§gt mindestens 7 Tage. Magnetolux darf bei Neugeborenen bis zum Alter von 4 Wochen nicht angewendet werden.

Da die renale Clearance von Gadopentetat-Dimeglumin bei älteren Patienten herabgesetzt sein kann, ist es besonders wichtig, bei Patienten ab 65 Jahren das Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung abzuklären.

Eine H√§modialyse kurz nach der Anwendung von Magnetolux kann n√ľtzlich sein, um Magnetolux aus dem K√∂rper zu entfernen. Es gibt keine Belege, die daf√ľr sprechen, bei bisher nicht dialysepflichtigen Patienten mit der H√§modialyse zu beginnen, um einer NSF vorzubeugen oder sie zu behandeln.

Magnetolux darf nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, der klinische Zustand der Frau macht die Verwendung von Gadopentetat-Dimeglumin erforderlich.

Nach der Verabreichung von Magnetolux sollte das Stillen f√ľr mindestens 24 Stunden unterbrochen werden.

Das abziehbare Etikett f√ľr die R√ľckverfolgung auf den Durchstech-/Infusionsflaschen ist in die Patientenakte einzukleben, um eine genaue Dokumentation des verwendeten gadoliniumhaltigen Kontrastmittels zu erm√∂glichen. Die verwendete Dosis ist ebenfalls zu dokumentieren.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden