Wirkstoff(e) Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Roche Registration GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 20.07.2007
ATC Code B03XA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Antianämika

Zulassungsinhaber

Roche Registration GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Dieses Arzneimittel wird Ihnen verordnet, weil Sie eine An√§mie haben, die durch Ihre chronische Nierenerkrankung verursacht wurde und mit typischen Symptomen wie M√ľdigkeit, Schw√§che und Kurzatmigkeit verbunden ist. Das bedeutet, dass Sie zu wenige rote Blutk√∂rperchen haben und der Gehalt Ihres roten Blutfarbstoffs (H√§moglobin) zu gering ist (wodurch die Gewebe Ihres K√∂rpers m√∂glicherweise nicht mit gen√ľgend Sauerstoff versorgt werden).

MIRCERA ist nur zur Behandlung der symptomatischen Anämie angezeigt, die durch chronische Nierenerkrankung entstanden ist. Die Anwendung beschränkt sich auf erwachsene Patienten (ab 18 Jahren).

MIRCERA ist ein gentechnisch hergestelltes Arzneimittel. Wie das nat√ľrliche Hormon Erythropoetin erh√∂ht MIRCERA die Anzahl der roten Blutk√∂rperchen und den H√§moglobingehalt in Ihrem Blut.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

MIRCERA darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie hohen Blutdruck haben, der sich nicht unter Kontrolle bringen l√§sst.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Die Sicherheit und Wirksamkeit einer MIRCERA Behandlung in anderen Anwendungsgebieten einschließlich Anämie bei Krebspatienten ist nicht nachgewiesen.

Vor der Behandlung mit MIRCERA

  • Bei einigen Patienten, die mit Erythropoese-stimulierenden Substanzen (EPOs), einschlie√ülich MIRCERA, behandelt wurden, kam es aufgrund von Antik√∂rpern gegen Erythropoetin zu einem als Erythroblastopenie (PRCA) bezeichneten Krankheitsbild, bei dem keine oder nur noch wenige rote Blutk√∂rperchen gebildet werden.
  • Wenn Ihr Arzt vermutet oder feststellt, dass Sie diese Antik√∂rper in Ihrem Blut haben, d√ľrfen Sie nicht mit MIRCERA behandelt werden.
  • Wenn Sie eine Hepatitis C Erkrankung haben und Interferon und Ribavirin erhalten, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen, da eine Kombination von EPOs mit Interferon und Ribavirin in seltenen F√§llen zu einem Verlust der Wirksamkeit und zur Entwicklung einer PRCA, einer schweren Form von An√§mie, gef√ľhrt hat. EPOs sind f√ľr die Behandlung einer An√§mie in Verbindung mit Hepatitis C nicht zugelassen.
  • Wenn Sie eine chronische Nierenerkrankung und eine An√§mie haben, die mit einem EPO behandelt wird, und Sie auch eine Krebserkrankung haben, sollten Sie sich dar√ľber im Klaren sein, dass EPOs Ihren Krankheitszustand negativ beeinflussen k√∂nnen. Sie sollten die M√∂glichkeiten zur Behandlung der An√§mie mit Ihrem Arzt besprechen.
  • Es ist nicht bekannt, ob MIRCERA bei Patienten mit H√§moglobinbildungsst√∂rungen (H√§moglobinopathien), gegenw√§rtigen Blutungen oder Blutungen in der Vorgeschichte, Anfallserkrankungen oder mit hoher Anzahl von Blutpl√§ttchen eine andersartige Wirkung entfaltet. Wenn Sie eines dieser Krankheitsbilder haben, wird Ihr Arzt mit Ihnen dar√ľber sprechen und muss Sie mit Vorsicht behandeln.
  • Gesunde Personen d√ľrfen MIRCERA nicht anwenden. Die Anwendung kann zu √ľberm√§√üig erh√∂hten H√§moglobinwerten f√ľhren und m√∂glicherweise lebensbedrohliche Herz- oder Gef√§√üprobleme verursachen.

Während der Behandlung mit MIRCERA

  • Wenn Sie ein Patient mit chronischem Nierenversagen sind und insbesondere, wenn Sie nicht ausreichend auf MIRCERA ansprechen, wird Ihr Arzt Ihre MIRCERA Dosis √ľberpr√ľfen, da eine wiederholte Erh√∂hung der MIRCERA-Dosis bei fehlendem Ansprechen auf die Behandlung das Risiko f√ľr Herz- oder Gef√§√üprobleme und das Risiko f√ľr Herzinfarkt, Schlaganfall und Tod erh√∂hen kann.
  • Ihr Arzt wird m√∂glicherweise eine Behandlung mit MIRCERA einleiten, wenn Ihr H√§moglobinwert 10 g/dl (6,21 mmol/l) oder weniger betr√§gt. Nach Beginn der Behandlung wird Ihr Arzt versuchen, den H√§moglobinspiegel zwischen 10 und 12 g/dl (7,45 mmol/l) zu halten.
  • Ihr Arzt wird vor und w√§hrend der Behandlung mit MIRCERA den Eisengehalt in Ihrem Blut kontrollieren. Ist der Eisengehalt zu niedrig, wird er Ihnen m√∂glicherweise ein zus√§tzliches Eisenpr√§parat verordnen.
  • Ihr Arzt wird vor und w√§hrend der Behandlung mit MIRCERA regelm√§√üig Ihren Blutdruck messen. Wenn Ihr Blutdruck zu hoch ist und durch geeignete Medikamente oder eine spezielle Di√§t nicht unter Kontrolle gebracht werden kann, wird Ihr Arzt Ihre Behandlung mit MIRCERA unterbrechen oder die Dosis verringern.
  • Ihr Arzt wird regelm√§√üig Ihr H√§moglobin kontrollieren, damit ein bestimmter Wert nicht √ľberschritten wird. Ein erh√∂htes H√§moglobin k√∂nnte zu Herz- oder Gef√§√üproblemen, zu einem erh√∂hten Thromboserisiko, einschlie√ülich Lungenembolie, zu einem erh√∂hten Myokardinfarkt-, Schlaganfall- und Sterberisiko f√ľhren.

Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie sich m√ľde und schwach f√ľhlen oder kurzatmig sind, da dies bedeuten k√∂nnte, dass die Behandlung mit MIRCERA bei Ihnen nicht wirkt. Ihr Arzt wird pr√ľfen, ob bei Ihnen eventuell andere Ursachen f√ľr die An√§mie bestehen, und er wird m√∂glicherweise Blutuntersuchungen durchf√ľhren oder Ihr Knochenmark untersuchen. Wenn er eine PRCA feststellt, wird Ihre Behandlung mit MIRCERA abgebrochen. Sie werden auch kein anderes EPO erhalten und Ihr Arzt wird Sie wegen dieser Erkrankung behandeln.

Kinder und Jugendliche

Die Behandlung mit MIRCERA wird bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, da es bei diesen Patienten nicht untersucht wurde.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung mit anderen Präparaten, die die Produktion der roten Blutkörperchen stimulieren, ist erforderlich: MIRCERA ist ein Arzneimittel aus einer Gruppe von

Präparaten, die wie das humane Protein Erythropoetin die Produktion roter Blutkörperchen stimulieren. Ihr Arzt wird immer genau das Präparat dokumentieren, das Sie anwenden.

Es wurde √ľber schwere Hautreaktionen, einschlie√ülich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxisch- epidermaler Nekrolyse (TEN), im Zusammenhang mit Epoetin-Behandlungen berichtet.

SJS/TEN k√∂nnen zu Beginn als r√∂tliche, zielscheibenartige Punkte oder als kreisrunde Flecken, oft mit mittiger Blasenbildung auf dem Rumpf, auftreten. Es k√∂nnen auch Geschw√ľre im Bereich des Mundes, des Rachens, der Nase, der Genitalien und der Augen (rote und geschwollene Augen) auftreten. Diesen schweren Hautreaktionen gehen oftmals Fieber und/oder grippe√§hnliche Symptome voraus. Die Hautausschl√§ge k√∂nnen zu einem gro√üfl√§chigen Abl√∂sen der Haut und lebensbedrohlichen Komplikationen f√ľhren.

Wenn Sie einen schweren Hautausschlag oder ein anderes dieser Hautsymptome entwickeln, beenden Sie die Einnahme von MIRCERA und setzen Sie sich unverz√ľglich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung.

Anwendung von MIRCERA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Es wurden keine Wechselwirkungsstudien durchgef√ľhrt. Es gibt keinen Hinweis auf Wechselwirkungen von MIRCERA mit anderen Arzneimitteln.

Anwendung von MIRCERA zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel und Getränke haben keinen Einfluss auf MIRCERA.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. MIRCERA wurde bei Schwangeren oder stillenden M√ľttern nicht untersucht.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Ihr Arzt wird sorgf√§ltig pr√ľfen, welche Behandlung f√ľr Sie w√§hrend der Schwangerschaft die beste ist.

Informieren Sie Ihren Arzt, ob Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen. Ihr Arzt wird Sie beraten, ob Sie entweder das Stillen beenden oder fortsetzen oder Ihre Behandlung beenden oder fortsetzen sollten.

Tierexperimentelle Studien ergaben keinen Hinweis auf eine Beeintr√§chtigung der Fertilit√§t durch MIRCERA. Das potentielle Risiko f√ľr den Menschen ist nicht bekannt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

MIRCERA beeintr√§chtigt Ihre Verkehrst√ľchtigkeit und Ihre F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen nicht.

MIRCERA enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird die niedrigste wirksame Dosis verwenden, um die Symptome Ihrer Anämie zu kontrollieren.

Wenn Sie nicht ausreichend auf MIRCERA ansprechen, wird Ihr Arzt Ihre Dosis √ľberpr√ľfen und Sie dar√ľber informieren, ob Sie Ihre MIRCERA Dosis √§ndern m√ľssen.

Die Behandlung mit MIRCERA muss unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal begonnen werden.

Weitere Injektionen können von medizinischem Fachpersonal gegeben werden, oder Sie können sich MIRCERA nach entsprechender Schulung selbst injizieren (siehe die Anleitungen am Ende dieser Gebrauchsinformation).

MIRCERA kann unter die Haut von Bauch, Arm oder Oberschenkel oder in eine Vene gespritzt werden. Ihr Arzt wird entscheiden, welche Art der Anwendung f√ľr Sie die beste ist.

Ihr Arzt wird regelm√§√üige Blutuntersuchungen durchf√ľhren und Ihren H√§moglobinwert bestimmen, um zu kontrollieren, wie Ihre An√§mie auf die Behandlung anspricht.

Wenn Sie zurzeit nicht mit einem EPO behandelt werden

Wenn Sie nicht dialysepflichtig sind, beträgt die empfohlene Anfangsdosis von MIRCERA

1,2 Mikrogramm/pro Kilogramm Ihres Körpergewichts, die einmal im Monat als einmalige Injektion unter die Haut verabreicht wird.

Alternativ kann Ihr Arzt entscheiden, eine Anfangsdosis von MIRCERA von 0,6 Mikrogramm/pro Kilogramm Ihres Körpergewichts anzuwenden. Die Dosis wird alle 2 Wochen als einmalige Injektion unter die Haut oder in eine Vene verabreicht. Sobald Ihre Anämie korrigiert ist, kann Ihr Arzt Ihre Dosierung auf eine einmal monatliche Anwendung umstellen.

Wenn Sie dialysepflichtig sind, beträgt die empfohlene Anfangsdosis von MIRCERA

0,6 Mikrogramm/pro Kilogramm Ihres Körpergewichts. Die Dosis wird einmal alle 2 Wochen als einmalige Injektion unter die Haut oder in eine Vene verabreicht. Sobald Ihre Anämie korrigiert ist, kann Ihr Arzt Ihre Dosierung auf eine einmal monatliche Anwendung umstellen.

Ihr Arzt wird m√∂glicherweise Ihre Dosis erh√∂hen oder verringern oder Ihre Behandlung vor√ľbergehend beenden, um Ihr H√§moglobin auf einen f√ľr Sie geeigneten Wert einzustellen. √Ąnderungen der Dosis werden nicht h√§ufiger als einmal im Monat vorgenommen.

  • Wenn Sie zurzeit mit einem anderen EPO behandelt werden

Ihr Arzt kann Ihr aktuelles Arzneimittel durch MIRCERA ersetzen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob er Sie mit MIRCERA als Einzelinjektion einmal im Monat behandelt. Ihr Arzt wird Ihre MIRCERA Anfangsdosis auf Basis der letzten Dosis Ihres bisherigen Arzneimittels berechnen. Die erste Dosis von MIRCERA wird Ihnen an dem geplanten Tag der Injektion Ihres bisherigen Arzneimittels gegeben.

Ihr Arzt wird m√∂glicherweise Ihre Dosis erh√∂hen oder verringern oder Ihre Behandlung unterbrechen, um Ihr H√§moglobin auf einen f√ľr Sie geeigneten Wert einzustellen. √Ąnderungen der Dosis werden nicht h√§ufiger als einmal im Monat vorgenommen.

Wenn Sie eine größere Menge von MIRCERA angewendet haben, als Sie sollten

Verständigen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine zu große Dosis von MIRCERA angewendet haben, da es in diesem Fall erforderlich sein kann, einige Blutuntersuchungen vorzunehmen und Ihre Behandlung zu unterbrechen.

Wenn Sie die Anwendung von MIRCERA vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis von MIRCERA vergessen haben, spritzen Sie sich die vergessene Dosis, sobald Sie daran denken, und fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie die folgenden Injektionen anwenden sollen.

Wenn Sie die Anwendung von MIRCERA abbrechen

Die Behandlung mit MIRCERA wird in der Regel langfristig durchgef√ľhrt. Sie kann jedoch auf Anraten Ihres Arztes jederzeit beendet werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die H√§ufigkeiten der m√∂glichen Nebenwirkungen sind unten aufgef√ľhrt:

Eine häufige Nebenwirkung (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) ist Hypertonie (hoher Blutdruck).

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) sind:

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) sind:

  • hypertensive Enzephalopathie (sehr hoher Blutdruck mit Kopfschmerzen, insbesondere pl√∂tzlichen stechenden migr√§neartigen Kopfschmerzen, Verwirrung, Sprachst√∂rungen, Anf√§llen oder Kr√§mpfen). Wenn bei Ihnen derartige Symptome auftreten, m√ľssen Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen, um behandelt zu werden.
  • Lungenembolie (Verschluss eines Blutgef√§√ües in der Lunge)
  • makulopapul√∂ses Exanthem (roter fleckiger Hautausschlag gelegentlich mit Kn√∂tchenbildung)
  • Hitzewallungen
  • √úberempfindlichkeit (allergische Reaktion, die ungew√∂hnliche keuchende Atmung oder Atembeschwerden, Schwellungen von Zunge, Gesicht oder Rachen/Kehle oder an der

Injektionsstelle, Benommenheit, Ohnmacht oder Kollaps hervorrufen kann).

Wenn bei Ihnen derartige Symptome auftreten, m√ľssen Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen, um behandelt zu werden.

In klinischen Studien trat bei Patienten ein leichter Abfall der Blutpl√§ttchenanzahl auf. Nach der Markteinf√ľhrung gab es Berichte √ľber Blutpl√§ttchenanzahlen, die unter dem Normalbereich lagen (Thrombozytopenie).

Es wurde √ľber √úberempfindlichkeitsreaktionen, einschlie√ülich F√§lle von anaphylaktischen Reaktionen und schwere Hautausschl√§ge, einschlie√ülich Stevens-Johnson-Syndrom und toxisch-epidermaler Nekrolyse, im Zusammenhang mit Epoetin-Behandlungen berichtet. Diese k√∂nnen als r√∂tliche, zielscheibenartige Punkte oder als kreisrunde Flecken, oft mit mittiger Blasenbildung auf dem Rumpf, Abl√∂sen der Haut, Geschw√ľren im Bereich des Mundes, des Rachens, der Nase, der Genitalien und der Augen auftreten. Ihnen gehen oftmals Fieber und grippe√§hnliche Symptome voraus. Beenden Sie

die Anwendung von MIRCERA, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und setzen Sie sich unverz√ľglich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung. Siehe auch Abschnitt 2.

Wie bei anderen EPOs wurden nach der Markteinf√ľhrung F√§lle von Thrombose, einschlie√ülich Lungenembolie, berichtet.

Bei einigen Patienten, die mit EPOs, einschlie√ülich MIRCERA, behandelt wurden, trat eine durch anti-Erythropoietin-Antik√∂rper verursachte, PRCA genannte Krankheit auf (Fure Red Cell Aplasie, Neutralisierende Anti-Erythropoetin Antik√∂rper-vermittelte Erythroblastopenie, mit unterdr√ľckter oder verminderter Produktion roter Blutk√∂rperchen).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie irgendwelche Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú und dem Etikett der Fertigspritze nach ‚ÄěExp‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im K√ľhlschrank aufbewahren (2 ¬įC ‚Äď 8 ¬įC). Nicht einfrieren.

Die Fertigspritze im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Sie k√∂nnen Ihre MIRCERA Fertigspritze f√ľr einen einmaligen Zeitraum von einem Monat aus dem K√ľhlschrank nehmen und bei Raumtemperatur nicht √ľber 30 ¬įC lagern. Wenn Sie MIRCERA bei Raumtemperatur nicht √ľber 30 ¬įC gelagert haben, d√ľrfen Sie w√§hrend dieses Zeitraums bis zur Anwendung MIRCERA nicht zur√ľck in den K√ľhlschrank legen. Wenn Sie das Arzneimittel aus dem K√ľhlschrank genommen haben, m√ľssen Sie es innerhalb dieses Zeitraums von einem Monat anwenden.

Es d√ľrfen nur klare, farblos bis leicht gelbliche L√∂sungen ohne sichtbare Partikel injiziert werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was MIRCERA enthält

  • Der Wirkstoff ist: Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta. Eine Fertigspritze enth√§lt:
    30, 40, 50, 60, 75, 100, 120, 150, 200 oder 250 Mikrogramm in 0,3 ml bzw. 360 Mikrogramm in 0,6 ml.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O, Natriumsulfat, Mannitol (E 421), Methionin, Poloxamer 188 und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie MIRCERA aussieht und Inhalt der Packung

MIRCERA ist eine Injektionslösung in einer Fertigspritze.

Die Lösung ist klar und farblos bis leicht gelblich und frei von sichtbaren Partikeln.

MIRCERA ist in Fertigspritzen mit laminiertem Kolbenstopfen und einer Schutzkappe mit einer Nadel 27G1/2 erh√§ltlich. Jede Fertigspritze enth√§lt 0,3 ml oder 0,6 ml L√∂sung. MIRCERA ist f√ľr alle St√§rken in Packungen mit 1 Fertigspritze erh√§ltlich und au√üerdem in Packungen mit 3 Fertigspritzen f√ľr die St√§rken 30, 50, 75 Mikrogramm/0,3 ml. Es werden m√∂glicherweise nicht alle Packungsgr√∂√üen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Roche Registration GmbH

Emil-Barell-Straße 1

79639 Grenzach-Wyhlen

Deutschland

Hersteller

Roche Pharma AG

Emil-Barell-Straße 1

D-79639 Grenzach-Wyhlen

Deutschland

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/BelgienLietuva
N.V. Roche S.A.UAB "Roche Lietuva"
Tél/Tel: +32 (0) 2 525 82 11Tel: +370 5 2546799
Poll EOOII TeJ: +359 2 818 44 44Luxembourg/Luxemburg (Voir/siehe Belgique/Belgien)
Cesk√° republika Roche S. r. o. Tel: +420 - 2 20382111Magyarorsz√°g Roche (Magyarorsz√°g) Kft. Tel: +36-12794500 -
Danmark Roche a/s Tlf: +45 - 36 39 99 99Malta (See Ireland)
Deutschland Roche Pharma AG Tel: +49 (0) 7624 140Nederland Roche Nederland B.V. Tel: +31 (0) 348 438050
EestiNorge
Roche Eesti O√ú Tel: + 372 - 6 177 380Roche Norge AS Tlf: +47 - 22 78 90 00
Roche (Hellas) A.E. Tnt: +30 210 61 66 100√Ėsterreich Roche Austria GmbH Tel: +43 (0) 1 27739
Espa√Īa Roche Farma S.A. Tel: +34 - 91 324 81 00Polska Roche Polska Sp.z o.o. Tel: +48 - 22 345 18 88
FrancePortugal
Roche Tél: +33 (0) 1 47 61 40 00Roche Farmacêutica Química, Lda Tel: +351 -214257000 -
HrvatskaRom√Ęnia
Roche d.o.o. Tel: + 335 1 4722 333Roche Rom√Ęnia S.R.L. Tel: +40 21 206 47 01
IrelandSlovenija
Roche Products (Ireland) Ltd. Tel: +353 (0) 1 469 0700Roche farmacevtska druzba d.o.o. Tel: +386 - 1 360 26 00
√ćslandSlovensk√° republika
Roche a/s c/o Icepharma hf Sími: : +354 540 8000Roche Slovensko, s.r.o. Tel: +421 - 2 52638201
ItaliaSuomi/Finland
Roche S.p. A. Tel: +39 - 039 2471Roche Oy Puh/Tel: +358 (0) 10 554 500
KózposSverige
& AtS. Tna: +357-22766276 -Roche AB Tel: +46 (0) 8 726 1200
LatvijaUnited Kingdom (Northern Ireland)
Roche Latvija SIARoche Products (Ireland) Ltd.
Tel: +371 - 6 7039831Tel: +44 (0) 1707 366000

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im {MM/JJJJ}.

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 16.07.2023

Quelle: MIRCERA - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta
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Hersteller Roche Registration GmbH
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Zulassungsdatum 20.07.2007
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden