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Sidroga Erkältungstee

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Wirkstoff(e) Weidenrinde
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sidroga Gesellschaft für Gesundheitsprodukte mbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.05.2013
Abgabestatus Freiverkäuflich
Verschreibungsstatus nicht verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Andere Zubereitungen gegen Erkältungskrankheiten

Zulassungsinhaber

Sidroga Gesellschaft für Gesundheitsprodukte mbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Sidroga Erkältungstee ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Besserung der Beschwerden bei fieberhaften Erkältungskrankheiten.

Sidroga Erkältungstee ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.

Wenn Sie sich schlechter oder nach 3 Tagen nicht besser fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sidroga Erkältungstee darf nicht angewendet werden,

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  • wenn Sie allergisch gegen Holunderblüten, Weidenrinde, Lindenblüten, Süßholzwurzel, Korianderfrüchte oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie überempfindlich gegen Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAR) sind.
  • wenn Sie an einer der nachfolgenden Erkrankungen leiden:
    Asthma bronchiale, Magen- und / oder Darmgeschwüre, Gerinnungsstörungen, Nieren- und Leberfunktionsstörungen, Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (ererbte Enzymerkrankung).
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft.
  • Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren mit fieberhaften Erkrankungen ist die Anwendung von Salicylaten (in Weidenrinde enthalten) im Rahmen der Selbstmedikation nicht zulässig. Salicylate sollen generell bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen aufgrund der Gefahr eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Warnhinweise und Vorsichtmaßnahmen

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Sidroga Erkältungstee ist erforderlich,

  • bei Fieber über 39 °C, länger anhaltendem Fieber oder Fieber begleitet mit Kopfschmerzen, Atemnot, eitrigem oder blutigem Auswurf, sowie bei Beschwerden die länger als 3 Tage andauern oder unklaren Beschwerden, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
  • wenn Sie Süßholzwurzel-haltige Arzneimittel einnehmen, sollten Sie auf den gleichzeitigen Genuss Süßholzwurzel-haltiger Nahrungsmittel (z.B. Lakritz) verzichten, da Nebenwirkungen wie z. B. Erniedrigung der Serum-Kaliumwerte im Blut, Bluthochdruck, Herzrhytmusstörungen auftreten können.
  • bei gleichzeitiger Anwendung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie z. B. Cumarinabkömmlinge (Phenprocoumon, Warfarin) sollten engmaschig Kontrollen der Gerinnungsparameter erfolgen.

Kinder und Jugendliche

Sidroga Erkältungstee darf nicht von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Salicylate (in Weidenrinde enthalten) sollen generell bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren mit fieberhaften Erkrankungen aufgrund der Gefahr eines Reye-Syndroms in der Selbstmedikation nicht angewendet werden.

Anwendung von Sidroga Erkältungstee zusammen mit anderen Arzneimitteln

Es liegen keine systematischen Untersuchungen mit Sidroga Erkältungstee zu Wechselwirkungen vor. Sidroga Erkältungstee kann die Wirkung von gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Heparin oder Cumarinabkömmlinge) erhöhen. Die gleichzeitige

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Anwendung von Sidroga Erkältungstee mit Acetylsalicylsäure oder anderen so genannten nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) ohne ärztlichen Rat wird nicht empfohlen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Anwendung von Sidroga Erkältungstee zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Bislang sind bei der Anwendung von Sidroga Erkältungstee keine Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln und / oder Getränken bekannt geworden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Salicylate (in Weidenrinde enthalten) dürfen in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da sie die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes ungünstig beeinflussen können.

In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft wird die Anwendung nicht empfohlen, da zur Anwendung von Holunderblüten, Lindenblüten und Weidenrinde in Schwangerschaft und Stillzeit keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.

Stillzeit
Die Anwendung in der Stillzeit wird nicht empfohlen, da keine Untersuchungen vorliegen. Der Wirkstoff Salicylsäure aus Weidenrinde geht in geringen Mengen in die Muttermilch über.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Untersuchungen zu Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen wurden nicht durchgeführt.

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene trinken 3- bis 4-mal täglich 1 Tasse Tee.

Zum Trinken nach Bereitung eines Teeaufgusses.

Zubereitung

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1 bis 2 Filterbeutel werden mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen. Den bzw. die Beutel danach schwach ausdrücken und herausnehmen.

Dauer der Anwendung

Der Anwender sollte bei fortdauernden Krankheitssymptomen oder beim Auftreten anderer als der in der Packungsbeilage erwähnten Nebenwirkungen einen Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultieren. Süßholzwurzel-haltige Arzneimittel sollen generell insgesamt nicht länger als 4 Wochen eingenommen werden. Beachten Sie bitte auch die Angaben im Abschnitt „2. Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen".

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Sidroga Erkältungstee zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Sidroga Erkältungstee angewendet haben, als Sie sollten

Falls Sie Nebenwirkungen beobachten, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden. Vergiftungen mit Sidroga Erkältungstee sind bisher nicht bekannt.

Wenn Sie die Anwendung von Sidroga Erkältungstee vergessen haben

Setzen Sie die Anwendung entsprechend der Dosierungsanleitung fort. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Sidroga Erkältungstee abbrechen

In diesem Fall sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Verdauungstrakt

Es können Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall auftreten.

Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Überempfindlichkeitsreaktionen

Es können allergische Reaktionen der Haut wie z. B. Rötungen, Hautauschlag, Juckreiz, und auch Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anfälle von Atemnot auftreten.

Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll Sidroga Erkältungstee nicht nochmals eingenommen werden.

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Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25 °C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Kuvert / der Faltschachtel nach <Verwendbar bis> angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Weitere Informationen

Was Sidroga Erkältungstee enthält

Die Wirkstoffe sind: Holunderblüten, geschnitten; Weidenrinde, geschnitten; Lindenblüten, geschnitten

1 Filterbeutel (à 2,0 g) enthält: 0,7 g Holunderblüten, geschnitten; 0,6 g Weidenrinde, geschnitten; 0,5 g Lindenblüten, geschnitten

Die sonstigen Bestandteile sind: Koriander, geschnitten; Süßholzwurzel, geschnitten

Wie Sidroga Erkältungstee aussieht und Inhalt der Packung

Arzneitee in Faltschachtel mit 20 Papierfilterbeuteln à 2,0 g in Aromaschutzverpackung.

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Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Sidroga Gesellschaft für Gesundheitsprodukte mbH Postfach 1262

56119 Bad Ems Deutschland

Tel.: 0 26 03 - 96 04 710 www.sidroga.com info@sidroga.com

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 19.08.2022

Quelle: Sidroga Erkältungstee - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Weidenrinde
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sidroga Gesellschaft für Gesundheitsprodukte mbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.05.2013
Abgabestatus Freiverkäuflich
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden