Theophyllin-EDA-ratiopharm 0,12g

Abbildung Theophyllin-EDA-ratiopharm 0,12g
Wirkstoff(e) Aminophyllin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Ratiopharm GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code R03DA05
Pharmakologische Gruppe Andere Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Ratiopharm GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Theophyllin-EDA-ratiopharm 0,24g Aminophyllin Ratiopharm GmbH
Aminophyllin 125mg Aminophyllin Takeda GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Anwendungsgebiete
Akutbehandlung von Atemnotzuständen aufgrund von Einengung der Atemwege (Bronchokonstriktion) bei Asthma bronchiale und chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen.
Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12 g darf nicht angewendet werden bei
- bekannter √úberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- frischem Herzinfarkt
- Herzrhythmusstörungen mit gesteigerter Herzschlagfolge (akute tachykarde Arrhythmien)
- √úberempfindlichkeit gegen Ethylendiamin

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann darf Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12 g erst nach R√ľcksprache mit dem Arzt angewendet werden?
Im Folgenden wird beschrieben, wann Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12 g nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden darf. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen fr√ľher einmal zutrafen.
Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12 g darf nur mit besonderer Vorsicht und unter √§rztlicher Kontrolle angewendet werden bei
- Erkrankung der Herzkranzgefäße (instabile Angina pectoris)
- Neigung zu Herzrhythmusstörungen (tachykarde Arrhythmien)
- schwerem Bluthochdruck
- chronischer Herzmuskelerkrankung (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie)
- Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose)
- epileptischem Anfallsleiden
- Magen- und/oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr
- Porphyrie (bestimmte Stoffwechselstörung)
- Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
Was m√ľssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Während der Schwangerschaft und während der Stillperiode sollte Theophyllin-Ethylendiamin nur bei zwingender Indikationsstellung verwendet werden, da mit der Kombination keine Erfahrungen am Menschen existieren.
Theophyllin passiert die Plazenta und kann im Feten sympathomimetisch wirken.
Mit zunehmender Dauer der Schwangerschaft kann die Plasmaproteinbindung sowie die Clearance von Theophyllin abnehmen, so dass eine Dosisreduzierung zur Vermeidung unerw√ľnschter Wirkungen notwendig werden kann.
Wird eine Patientin am Ende der Schwangerschaft mit Theophyllin behandelt, kann es zur Wehenhemmung kommen; pr√§natal exponierte Neugeborene m√ľssen sorgf√§ltig auf Theophyllin-Wirkung √ľberwacht werden.
Theophyllin geht in die Muttermilch √ľber, es k√∂nnen dadurch beim Kind wirksame Serumkonzentrationen erreicht werden. Aus diesem Grund ist die therapeutische Theophyllin-Dosis bei einer stillenden Patientin so niedrig wie m√∂glich zu halten und das Stillen sollte m√∂glichst unmittelbar vor der jeweils n√§chsten Gabe des Arzneimittels erfolgen.
Das gestillte Kind muss sorgf√§ltig auf ein m√∂gliches Auftreten von Theophyllin-Wirkungen hin √ľberwacht werden. Sollten h√∂here therapeutische Dosen notwendig sein, muss abgestillt werden.
Welche Vorsichtsma√ünahmen m√ľssen beachtet werden?
Die Anwendung von Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12 g bei alten und/oder schwer kranken Patienten ist mit einer erh√∂hten Gefahr der √úberdosierung verbunden und soll daher durch Blutspiegelkontrollen √ľberwacht werden (siehe auch ‚ÄúDosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung‚ÄĚ).
Bei bestehender Sensibilisierung gegen Ethylendiamin darf Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12 g nicht angewandt werden.

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Wie wird es angewendet?

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, so weit Ihnen Ihr Arzt Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g sonst nicht richtig wirken kann.
Wie viel von Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g und wie oft sollten Sie Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g anwenden?
Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g ist individuell nach Wirkung zu dosieren. Die Dosierung sollte m√∂glichst nach Bestimmung der Theophyllin-Plasmakonzentration ermittelt werden (anzustrebender Bereich: 8-20 ¬Ķg/ml). Kontrollen des Theophyllin-Serumspiegels sind insbesondere auch bei mangelhafter Wirksamkeit oder dem Auftreten unerw√ľnschter Wirkungen angezeigt.
Zur Bestimmung der Initialdosis (siehe unten) ist eine eventuelle Vormedikation mit Theophyllin oder seinen Verbindungen hinsichtlich einer Dosisminderung zu ber√ľcksichtigen. Um das Risiko unerw√ľnschter Wirkungen bei der intraven√∂sen Gabe von Ethylendiamin-Hydrat zu vermindern, sollte eine Dosis von 20 mg pro Minute nicht √ľberschritten werden.
F√ľr die Ermittlung der Dosis ist als K√∂rpergewicht das Idealgewicht einzusetzen, da Theophyllin nicht vom Fettgewebe aufgenommen wird.
Kinder ab 6 Monate sowie Raucher benötigen im Vergleich zu nichtrauchenden Erwachsenen eine höhere körpergewichtsbezogene Theophyllin-Dosis infolge einer erhöhten Eliminationsrate. Im Gegensatz hierzu ist bei Säuglingen unter 6 Monaten und bei älteren Patienten (ab 60. Lebensjahr) die Theophyllin-Ausscheidung verlangsamt.
Bei Rauchern, die das Rauchen einstellen, sollte wegen des Anstiegs des Theophyllin-Spiegels vorsichtig dosiert werden.
Bei Patienten mit Herzinsuffizienz, schwerem Sauerstoffmangel, eingeschr√§nkter Leberfunktion, Lungenentz√ľndung, Virusinfektion (insbesondere Influenza) im h√∂heren Lebensalter sowie bei der Behandlung mit bestimmten anderen Medikamenten (siehe Abschnitt ‚ÄúWechselwirkungen mit anderen Mitteln‚ÄĚ) ist die Theophyllin-Ausscheidung sehr h√§ufig verlangsamt. Bei h√∂hergradigen Nierenfunktionsst√∂rungen kann es zu einer Anh√§ufung (Kumulation) von Theophyllin-Stoffwechselprodukten kommen. Solche Patienten ben√∂tigen daher geringere Dosen und Steigerungen m√ľssen mit besonderer Vorsicht erfolgen. Weiterhin ist √ľber eine reduzierte Theophyllin-Ausscheidung nach Tuberkulose- und Grippeschutzimpfung berichtet worden, so dass bei gleichzeitiger Behandlung ebenfalls eine Dosisminderung erforderlich sein k√∂nnte.
Empfohlenes Dosierungsschema
In Abh√§ngigkeit von Lebensalter und Begleiterkrankungen ist folgendes Dosierungsschema f√ľr Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g i.v. zu empfehlen:

InitialdosisDosis/kg KG i.v.
ohne Vorbehandlung mit Theophyllin5-6 mg innerhalb von 20-30 Minuten i.v.
wenn eine Vorbehandlung mit Theophyllin bekannt bzw. nicht sicher auszuschließen ist3,0-3,6 mg innerhalb von 20-30 Minuten i.v.

St√ľndliche Dosis in mg/kg KG
Alter √ľber 60 Jahre
bei obstruktiver CMP

ErhaltungsdosisTheophyllin-Ethylendiamin-Hydrat i.v.tägliche Erhaltungsdosis in mg/kg KG Theophyllin-Ethylendiamin-Hydrat i.v.
1.-12. Std.ab 13. Std.
Kinder
6 Monate bis 9 Jahre1,21,024
9 bis 16 Jahre1,00,819
Erwachsene
Raucher1,00,819
Nichtraucher0,70,512
o./u. Cor pulmonale0,60,37
oder schwerer Leberfunktionsstörung0,50,1-0,22,5-5,0

Orale Anwendung
Im Notfall und auf unmittelbare Anweisung des Arztes kann der Patient den Inhalt von Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g auch verd√ľnnt in Fl√ľssigkeit einnehmen (Dosierung wie bei i.v.-Applikation).
Ein Mindestabstand von 8 Stunden zwischen 2 Einzeldosen ist einzuhalten.
Wie und wann sollte Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g angewendet werden?
Zur i.v.-Injektion
Langsam √ľber mindestens 6 Minuten in eine ausreichend gro√üe Vene injizieren.
Zur i.v.-Kurzinfusion
Innerhalb von 20-30 Minuten in 50-100 ml kompatibler Infusionslösung i.v. infundieren.
Zur i.v.-Dauertropfinfusion
In 250 ml kompatibler Infusionslösung applizieren.
Die Infusionsdauer kann nach o. g. Dosierschema ermittelt werden. Sie ist jedoch nach den individuellen Erfordernissen zu modifizieren. Bei der Therapie von S√§uglingen und Kleinkindern ist eine Begrenzung der zu infundierenden Fl√ľssigkeitsmenge zu beachten.
Der Patient sollte nach erfolgter Injektion bzw. Infusion kurze Zeit ruhen und √ľberwacht werden. Bei bekannter oder zu vermutender vorheriger Gabe von Methylxanthin-haltigen Arzneimitteln muss die Injektion bzw. Infusion besonders √ľberwacht und bei Anzeichen von Unvertr√§glichkeit abgebrochen werden.
Hinweise zur Mischbarkeit mit anderen Arzneistoffen:
Um mögliche Inkompatibilitäten zu vermeiden, sollten Theophyllin-Injektionen und -Infusionen vorzugsweise mit isotonischer Natriumchloridlösung (physiologische Kochsalzlösung) und ohne Zusatz weiterer Substanzen vorgenommen werden.
Wie lange sollte Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g angewendet werden?
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung und wird vom behandelnden Arzt bestimmt.
√úberdosierung und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g in zu gro√üen Mengen angewendet wurde (beabsichtigte oder versehentliche √úberdosierung)?
Bei √úberdosierung mit Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g k√∂nnen bei therapeutischen Theophyllin-Plasmaspiegeln bis 20 ¬Ķg/ml Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden (√úbelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen, Diarrhoe), zentralnerv√∂se Erregbarkeit (Unruhegef√ľhl, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwindel) und kardiale St√∂rungen (Herzrhythmusst√∂rungen) - je nach individueller Empfindlichkeit - meist nur leicht- bis mittelgradig auftreten.
Bei Theophyllin-Plasmaspiegeln √ľber 20 ¬Ķg/ml finden sich in der Regel die gleichen Symptome mit gesteigerter Intensit√§t. √úbersteigt der Theophyllin-Spiegel 25 ¬Ķg/ml, k√∂nnen zentralnerv√∂se und kardiale Reaktionen bis hin zu Krampfanf√§llen bzw. schweren Herzrhythmusst√∂rungen und Herz-Kreislauf-Versagen verst√§rkt sein. Solche Reaktionen k√∂nnen auch ohne die Vorboten leichterer Nebenwirkungen auftreten.
Bei erhöhter individueller Theophyllin-Empfindlichkeit sind schwerere Überdosierungserscheinungen auch schon unterhalb der genannten Plasmakonzentrationen möglich.
Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser sollte, je nachdem wie lange die Einnahme zur√ľckliegt, folgende Ma√ünahmen ergreifen:
Bei leichten √úberdosierungserscheinungen
Das Präparat sollte abgesetzt und der Theophyllin-Plasmaspiegel bestimmt werden. Bei Wiederaufnahme der Behandlung sollte die Dosis entsprechend vermindert werden.
Bei zentralnervösen Reaktionen (z. B. Unruhe und Krämpfen)
Diazepam i.v., 0,1-0,3 mg/kg KG, bis zu 15 mg.
Bei vitaler Bedrohung
- √úberwachung lebenswichtiger Funktionen
- Freihalten der Atemwege (Intubation)
- Zufuhr von Sauerstoff
- bei Bedarf i.v.-Volumensubstitution mit Plasmaexpandern
- Kontrolle und evtl. Korrektur des Wasser- und Elektrolythaushalts
- Hämoperfusion (s. u.)
Bei bedrohlichen Herzrhythmusstörungen
- i.v.-Gabe von Propranolol bei Nicht-Asthmatikern (1 mg bei Erwachsenen, 0,02 mg/kg KG bei Kindern), diese Dosis kann alle 5-10 Minuten bis zur Rhythmus-Normalisierung oder bis zur Höchstdosis von 0,1 mg/kg KG wiederholt werden.
Vorsicht
Propranolol kann bei Asthmatikern schwere Bronchospasmen auslösen. Bei Asthma-Patienten: Gabe von Verapamil.
Bei besonders schweren Intoxikationen, die auf die genannten Maßnahmen nicht ausreichend ansprechen sowie bei sehr hohem Theophyllin-Plasmaspiegel kann durch Hämoperfusion oder Hämodialyse eine schnelle und vollständige Entgiftung erreicht werden. Im Allgemeinen kann hiervon jedoch abgesehen werden, da Theophyllin ausreichend rasch metabolisiert wird.
Die weiteren M√∂glichkeiten zur Behandlung einer Vergiftung mit Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g richten sich nach dem Ausma√ü und Verlauf sowie den Krankheitszeichen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g oder werden selbst durch Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g in ihrer Wirkung beeinflusst? Was m√ľssen Sie gegebenenfalls beachten, wenn Sie zus√§tzlich andere Arzneimittel einnehmen?
Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g wirkt synergistisch mit anderen Xanthin-haltigen Medikamenten, Sympathikomimetika, Coffein und √§hnlichen Stoffen.
Beschleunigter Theophyllin-Abbau und/oder verminderte Bioverf√ľgbarkeit und verminderte Wirksamkeit k√∂nnen sich finden bei Rauchern und gleichzeitiger Medikation mit:
Barbituraten, besonders Pheno- oder Pentobarbital, Carbamazepin, Phenytoin, Rifampicin, Primidon und Sulfinpyrazon. Eine Anhebung der Dosis von Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g ist evtl. angezeigt.
Verzögerter Abbau und/oder Erhöhung des Theophyllin-Plasmaspiegels mit einer erhöhten Überdosierungsgefahr und vermehrtem Nebenwirkungsrisiko können bei gleichzeitiger Medikation mit folgenden Arzneimitteln auftreten:
oralen Kontrazeptiva, Makrolid-Antibiotika (z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Josamycin und Spiramycin), Chinolone (Gyrase-Hemmstoffe) (s. u.), Imipenem, Isonikotinsäurehydrazid, Tiabendazol, Calcium-Antagonisten (z. B. Verapamil, Diltiazem), Propranolol, Mexiletin, Propafenon, Ticlopidin, Cimetidin, Allopurinol, Alpha-Interferon und Influenza-Vakzinen.
Hierbei kann eine Dosisreduzierung von Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g angezeigt sein.
Einzelnen Berichten zufolge sind auch bei gleichzeitiger Behandlung mit Ranitidin √úberdosierungserscheinungen von Theophyllin beobachtet worden. Da eine Interaktion nicht hinreichend sicher ausgeschlossen werden kann, sollte bei gleichzeitiger Behandlung die individuell erforderliche Dosis von Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g besonders sorgf√§ltig ermittelt werden.
Bei paralleler Behandlung mit Ciprofloxacin ist die Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ-0,12¬†g-Dosis auf maximal 60 %, bei Anwendung von Enoxacin auf maximal 30 % der empfohlenen Dosis zu reduzieren. Auch andere Chinolone (z. B. Pefloxacin, Pipemids√§ure) k√∂nnen die Wirkung von Theophyllin-haltigen Arzneimitteln verst√§rken. Es wird daher dringend empfohlen, bei gleichzeitiger Behandlung mit Chinolonen, therapiebegleitende engmaschige Theophyllin-Konzentrationsbestimmungen durchzuf√ľhren.
Die Wirkung von Lithiumcarbonat und -Rezeptorenblockern kann durch gleichzeitige Gabe von Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g abgeschw√§cht werden.
Theophyllin verstärkt die harntreibende Wirkung von Diuretika.
Die Anwendung von Halothan kann bei Patienten, die Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g erhalten, zu schweren Herzrhythmusst√∂rungen f√ľhren.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.
Welche Nebenwirkungen k√∂nnen bei der Anwendung von Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g auftreten?
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

sehr häufigmehr als 1 von 10 Behandelten
häufigweniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
gelegentlichweniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
seltenweniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
sehr seltenweniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Bei einer Behandlung mit Theophyllin-haltigen Arzneimitteln werden sehr häufig folgende Nebenwirkungen beobachtet:
- Kopfschmerzen, Erregungszustände, Gliederzittern, Unruhe, Schlaflosigkeit
- beschleunigter bzw. unregelmäßiger Herzschlag, Herzklopfen (Palpitationen), Blutdruckabfall
- Magen-Darm-Beschwerden, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall
- verstärkte Harnausscheidung (Diurese)
- Veränderungen der Blutserumbestandteile (Serumelektrolyte), insbesondere Kaliummangel im Blut (Hypokaliämie), Anstieg von Serum-Calcium und - Kreatinin sowie erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) und erhöhter Harnsäurespiegel (Hyperurikämie) im Blut
√úberempfindlichkeitsreaktionen gegen√ľber Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g treten gelegentlich auf.
Infolge der verringerten Spannung des unteren Speiser√∂hrenschlie√ümuskels (Tonusverminderung im unteren √Ėsophagussphinkter) kann ein bestehender R√ľckfluss von Magens√§ure in die Speiser√∂hre (gastro-√∂sophagealer Reflux) in der Nacht verst√§rkt werden.
Verst√§rkte Nebenwirkungen k√∂nnen bei individueller √úberempfindlichkeit oder einer √úberdosierung (Theophyllin-Konzentration im Plasma √ľber 20 ¬Ķg/ml) auftreten.
Vor allem bei erh√∂hten Theophyllin-Plasmaspiegeln von mehr als 25 ¬Ķg/ml k√∂nnen toxische Nebenwirkungen wie Krampfanf√§lle, pl√∂tzlicher Blutdruckabfall, Herzrhythmusst√∂rungen (ventrikul√§re Arrhythmien) und schwere Magen-Darm-Erscheinungen (u. a. gastrointestinale Blutungen) auftreten.
Bei bestehender Sensibilisierung gegen Ethylendiamin sind allergische Hautreaktionen, generalisierter Juckreiz (Pruritus), Hautausschlag (Urtikaria), Atemnotanfälle (Bronchospasmen), generalisierte Reaktionen mit hohem Fieber und Thrombozytenabfall (Thrombozytopenie) möglich.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind oder die Ihnen schwerwiegend erscheinen, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion darf Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g nicht nochmals angewendet werden. Informieren Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Ma√ünahmen entscheiden kann.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Verfallsdatum dieses Arzneimittels ist auf der Faltschachtel und den Ampullenetiketten aufgedruckt. Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum!
Stand der Information
März 2004
Achten Sie stets darauf, Theophyllin-EDA-ratiopharm¬ģ 0,12¬†g so aufzubewahren, dass dieses Arzneimittel f√ľr Kinder nicht zu erreichen ist!
Z02

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Weitere Informationen

Zusammensetzung
Arzneilich wirksamer Bestandteil:
1 Ampulle mit 1 ml Injektionslösung enthält 120 mg Theophyllin-Ethylendiamin-Hydrat, berechnet als Dihydrat, entsprechend 95 mg Theophyllin.
Sonstige Bestandteile:
Ethylendiamin, Wasser f√ľr Injektionszwecke.
Darreichungsform und Inhalt
Packung mit 5 Ampullen mit je 1 ml Injektionslösung (N1)
Stoff- oder Indikationsgruppe
Arzneimittel zur Asthmabehandlung (Bronchospasmolytikum).
Pharmazeutischer Unternehmer
ratiopharm GmbH, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm
Telefon: (07 31) 4 02 02, Telefax: (07 31) 4 02 73 30
www.ratiopharm.de
Hersteller
Merckle GmbH, Ludwig-Merckle-Str. 3, 89143 Blaubeuren
Telefon: (0 73 44) 1 40, Telefax: (0 73 44) 14 16 20
www.merckle.de
Was m√ľssen Sie im Stra√üenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Medikamenten, die ihrerseits das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können.

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Wirkstoff(e) Aminophyllin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Ratiopharm GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code R03DA05
Pharmakologische Gruppe Andere Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen zur systemischen Anwendung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden