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Medikamente

Otipax

Otipax
Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Otipax ist eine Ohreninstillationslösung zur Linderung der Schmerzen und der Entzündung des Ohrs. Die enthaltenen Wirkstoffe sind Phenazon und Lidocainhydrochlorid .

Wirkstoff(e)
Lidocain, Phenazon
Zulassungsinhaber
Zambon Switzerland Ltd
ATC Code
S02DA01
Anwendungsgebiete
Vorzeitiger Samenerguss

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Otipax angewendet?

Kurzzusammenfassung

Otipax ist eine Ohreninstillationslösung zur Linderung der Schmerzen und der Entzündung des Ohrs. Die enthaltenen Wirkstoffe sind Phenazon und Lidocainhydrochlorid.

Otipax ist eine Ohreninstillationslösung zur Linderung der Schmerzen und der Entzündung des Ohrs.

Otipax ist indiziert bei Ohrenschmerzen verschiedenen Ursprungs, wie bei:

Entzündungen des äusseren Gehörgangs oder des Trommelfells (z.B. bei Erkältungen oder Grippe), als ergänzendes Arzneimittel bei Mittelohrenentzündungen mit geschlossenem Trommelfell, Barotraumen (Verletzungen aufgrund brüsker Luftdruckunterschiede beim Tauchen oder während Flugreisen).

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Was ist vor der Einnahme von Otipax zu beachten?

Kurzzusammenfassung

Otipax darf bei perforiertem Trommelfell und bei Allergie gegenüber einem der Inhaltsstoffe, vor allem Lidocain, nicht angewendet werden.

Wann darf Otipax nicht angewendet werden?

Otipax darf bei perforiertem Trommelfell und bei Allergie gegenüber einem der Inhaltsstoffe, vor allem Lidocain, nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Otipax Vorsicht geboten?

Otipax soll nicht länger als 2 Tage ohne ärztliche Verordnung angewendet werden.

Bei eitrigem oder blutigem Ausfluss aus dem Ohr und bei gleichzeitig auftretendem Schwindel ist ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.

Suchen Sie ebenfalls Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf, falls die Schmerzen bis spätestens drei Tage nach Beginn der Behandlung mit Otipax nicht bessern sollten.

Ohrenschmerzen bei Kindern sollten grundsätzlich von einem Arzt bzw. einer Ärztin abgeklärt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Otipax während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Während der Schwangerschaft sollte Otipax nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden.

Wie wird Otipax angewendet?

Kurzzusammenfassung

Erwachsene und Kinder ab 1 Jahr: 2–3mal täglich 4 Tropfen in das schmerzende Ohr träufeln.

Erwachsene und Kinder ab 1 Jahr: 2–3mal täglich 4 Tropfen in das schmerzende Ohr träufeln.

Kinder unter 2 Jahre nur auf ärztliche Verschreibung.

Ohrenschmerzen bei Kindern sollten grundsätzlich von einem Arzt bzw. einer Ärztin abgeklärt werden.

Verabreichung in das Ohr

Otipax vor Gebrauch auf Körpertemperatur vorwärmen (kurzes Erwärmen durch Umschliessen mit der Hand. Nicht erhitzen!).
Verschluss des Fläschchens abschrauben.
Tropfenzähler anschrauben.
Schutzkappe des Tropfenzählers abschrauben.
Einträufeln in Seitenlage, Fläschchen umdrehen und einen leichten Druck auf den Tropfenzähler ausüben, damit die Tropfen ausfliessen.
Nach Gebrauch Schutzkappe wieder zuschrauben.
ca. 15 Minuten in Seitenlage verweilen.
Danach Gehörgang mit Watte verschliessen.

Die Behandlungsdauer sollte 10 Tage, ohne ärztliche Verordnung 2 Tage, nicht überschreiten.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

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Welche Nebenwirkungen hat Otipax?

Kurzzusammenfassung

Nebenwirkungen, die auftreten können, sind leichte Schmerzen oder lokale allergische Reaktionen.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Otipax auftreten: leichte Schmerzen oder lokale allergische Reaktionen (Irritation oder Empfindlichkeit). Bei der Anwendung trotz Trommelfellperforation kann Schmerzverstärkung und eventuell Schaden an Mittelohrstrukturen auftreten (siehe Kapitel «Wann darf Otipax nicht angewendet werden?»).

Bei allergischen Reaktionen ist es angebracht, die Anwendung des Arzneimittels abzubrechen und den Arzt, den Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin zu verständigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie ist Otipax aufzubewahren?

Kurzzusammenfassung

Otipax bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Otipax bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Otipax

Was ist in Otipax enthalten?
Wirkstoffe

1 g Ohreninstillationslösung enthält: 40 mg Phenazon und 10 mg Lidocainhydrochlorid.

Hilfsstoffe

Ethanol, Glycerol, Antioxidans: Natriumthiosulfat.

Zulassungsnummer

34735 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Otipax? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Fläschchen mit Tropfenzähler zu 16 g.

Zulassungsinhaberin

Zambon Schweiz AG, 6814 Cadempino.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2019 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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