Was ist es und wofür wird es verwendet?

Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis, dazu gehören: Behandlung bösartiger und gutartiger Geschwulsterkrankungen; Behandlung bösartiger Erkrankungen der blutbildenden Organe; Behandlung definierter Präcancerosen; Vorbeugung gegen Rückfälle nach Geschwulstoperationen.
Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gegenanzeigen
Bei akut entzündlicher bzw. fieberhafter Erkrankung (Körpertemperatur über 38°C) sollte die Behandlung bis zum Abklingen des Fiebers bzw. der Entzündung unterbrochen werden. Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Mistelzubereitungen.
Bisher sind keine Wirkungen bekannt geworden, die gegen eine Anwendung von Mistel-Präparaten in der Schwangerschaft sprechen. Aus Gründen besonderer Vorsicht sollten Mistel-Präparate während der ersten drei Monate der Schwangerschaft nur nach strenger Indikationsstellung angewendet werden.
Zur Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Auf die vorsichtige Dosissteigerung, insbesondere nach längerer Misteltherapie, wird ausdrücklich hingewiesen. Durch eine zu starke Dosissteigerung (zwei Zehnerpotenzen) kann es zu allergoiden Reaktionen kommen, die Notfallmaßnahmen erfordern.
Warnhinweise: keine

Wie wird es angewendet?

Soweit nicht anders vermerkt, erfolgt die Dosierung stets mit 1 ml Injektionslösung der angegebenen Stärke. Die Behandlung sollte mit 0,02 mg dreimal wöchentlich beginnen. Die Dosis wird vorsichtig bis zum Erreichen der optimalen Dosierung gesteigert. Die Dosierung erfolgt grundsätzlich individuell und richtet sich nach der Reaktionslage des Patienten.
Ermittlung der individuellen Dosis:
Die individuelle Dosis ist diejenige, bei der der Patient mindestens eine der im folgenden genannten Reaktionen zeigt.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Keine bekannt
Nebenwirkungen
Leichte Steigerung der Körpertemperatur, örtlich begrenzte entzündliche Reaktionen um die Einstichstelle der subcutanen Injektion sowie vorübergehende leichte Schwellungen benachbarter Lymphknoten sind unbedenklich. Das durch abnobaVISCUM hervorgerufene Fieber soll nicht durch fiebersenkende Mittel unterdrückt werden. Bei länger als drei Tage anhaltendem Fieber ist auch an infektiöse Prozesse oder Tumorfieber zu denken. Wenn die Reaktionen ein erträgliches bzw. vom Arzt erwünschtes Maß überschreiten (Fieber über 38°C, Abgeschlagenheit, Frösteln, allgemeines Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen, kurzzeitige Schwindelgefühle, Durchfall, vermehrter Harndrang, Müdigkeit, größere örtliche Reaktionen über 5 cm Durchmesser), sollte die nächste Injektion erst nach Abklingen dieser Symptome und in reduzierter Konzentration bzw. Dosis gegeben werden. In seltenen Fällen kann es zu knotiger Verhärtung im Unterhautgewebe am Injektionsort, zu größerer Schwellung benachbarter Lymphknoten und Aktivierung von Entzündungen kommen.
Bei seltenen allergischen oder allergie-ähnlichen Reaktionen wie Juckreiz am ganzen Körper, örtliche oder ausgebreitete Nesselsucht (lokale oder generalisierte Urticaria), Blasenbildung, Hautausschlag (Exanthem), Erythema exsudativum multiforme (ein dokumentierter Fall), Haut- und Schleimhautschwellungen im Gesichtsbereich (Quincke-Oedem), Schüttelfrost, Atemnot, krampfartige Verengung der Bronchien (Bronchospasmus) und Schock ist ein sofortiges Absetzen des Präparates und ärztliche Behandlung erforderlich.
Bitte teilen Sie jede Nebenwirkung, die in dieser Gebrauchsinformation nicht aufgeführt ist, Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Angebrochene Ampullen müssen verworfen werden. Das Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden!
Arzneimittel sollen für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden!
Stand: August 2007
Abnoba GmbH
Hohenzollernstr. 16, 75177 Pforzheim, Tel.: 07231 - 31 64 78, Fax 0 72 31 - 35 87 14

Weitere Informationen

Zusammensetzung
1 Ampulle enthält:
Arzneilich wirksamer Bestandteil:
Viscum album Pini ex herba recente col. D 10: 1 ml
Sonstige Bestandteile:
Keine sonstigen Bestandteile
Darreichungsform, Inhalt und Packungsgrößen
Injektionslösung
Ampullen zu 1 ml:
Originalpackung mit 8 Ampullen
Originalpackung mit 48 Ampullen
Stoff-/Indikationsgruppe:
Anthroposophisches Arzneimittel
Name und Anschrift des pharmazeutischen Unternehmers:
ABNOBA GmbH
Hohenzollernstr. 16, 75177 Pforzheim

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