Wirkstoff(e) Mistelkraut
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Iscador AG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 05.05.1997
ATC Code L01CH01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus nicht verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Pflanzliche Alkaloide und andere nat√ľrliche Mittel

Zulassungsinhaber

Iscador AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
abnobaVISCUM Amygdali 2 mg Mistelkraut ABNOBA Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Iscador M 20 mg Mistelkraut Iscador AG
HELIXOR P 100 mg Mistelkraut HELIXOR Heilmittel GmbH
abnobaVISCUM Fraxini 20 mg Mistelkraut ABNOBA Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Iscador P 0,0001 mg Mistelkraut Iscador AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Iscador ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur erweiterten Behandlung bei Geschwulstkrankheiten.

Anwendungsgebiete

Gem√§√ü der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis wird Iscador M c. Hg/F c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg angewendet, um bei Erwachsenen die Form- und Integrationskr√§fte zur Aufl√∂sung und Wiedereingliederung verselbst√§ndigter Wachstumsprozesse anzuregen, insbesondere im Bereich von D√ľnn- und Dickdarm sowie der Bronchien und des Brustfells (Pleura), der Haut und der weiblichen Brust um die Menopause, z. B.:

  • bei b√∂sartigen Geschwulstkrankheiten, auch mit begleitenden St√∂rungen der blutbildenden Organe;
  • bei gutartigen Geschwulstkrankheiten;
  • zur Vorbeugung gegen Geschwulstrezidive nach Operationen;
  • bei definierten Vorstufen von Krebs (Pr√§kanzerosen).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Iscador darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Mistelzubereitungen oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei akut entz√ľndlichen bzw. hoch fieberhaften Erkrankungen (K√∂rpertemperatur √ľber 38 ¬įC): die Behandlung sollte bis zum Abklingen der Entz√ľndungszeichen unterbrochen werden.
  • bei chronischen granulomat√∂sen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen mit stark ausgepr√§gten Krankheitszeichen oder unter einer die Immunreaktion unterdr√ľckenden (immunsuppressiven) Behandlung.
  • bei Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) mit Herzrasen (Tachykardie).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Iscador anwenden.

Bei prim√§ren Hirn- und R√ľckenmarkstumoren oder bei Hirnmetastasen mit Gefahr einer Hirndruckerh√∂hung sollte Iscador nur auf ausdr√ľckliche √§rztliche Verordnung angewendet werden.

Es empfiehlt sich, die Ampulle vor der Injektion kurz in der Hand zu erwärmen.

Anwendung von Iscador zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Zu Wechselwirkungen mit anderen das Immunsystem beeinflussenden (immunmodulierenden) Substanzen (z. B. Thymusextrakten) liegen keine Untersuchungen vor. Bei zeitnaher Anwendung entsprechender Präparate ist eine vorsichtige Dosierung und Kontrolle geeigneter Immunparameter empfehlenswert.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden nicht untersucht, sind jedoch auch nicht bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Auswirkungen von Iscador auf die Schwangerschaft, die Geburt und auf die Entwicklung des Kindes nach der Geburt, vor allem auf die Entwicklung der Blutbildung und des Immunsystems beim Ungeborenen / S√§ugling, wurden nicht untersucht. Das m√∂gliche Risiko f√ľr den Menschen ist somit nicht bekannt. Bei Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung

Die subkutane Injektion sollte nach M√∂glichkeit in Tumor- oder Metastasenn√§he, ansonsten an stets wechselnden K√∂rperstellen (z. B. Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel) erfolgen. Entz√ľndete Hautbezirke oder Bestrahlungsfelder sind jedoch in jedem Fall zu meiden. Es ist auf streng subkutane Injektionstechnik zu achten.

Vorsichtshalber wird empfohlen, Iscador nicht mit anderen Arzneimitteln zu mischen bzw. in einer Spritze aufzuziehen.

Nach S√§uberung der Einstichstelle (z. B. durch Abreiben mit 70%igem Alkohol) eine Hautfalte bilden und die Injektionsnadel schr√§g einstechen. Den Spritzenstempel leicht zur√ľckziehen. Sollte Blut erscheinen, wurde ein Blutgef√§√ü getroffen. Die Injektion in diesem Fall an einer anderen Stelle wiederholen. Wenn kein Blut erscheint, langsam injizieren, anschlie√üend die Nadel herausziehen und auf die Einstichstelle kurz mit einem Tupfer dr√ľcken.

Es wird in jedem Fall empfohlen, die Injektionstechnik durch eine darin erfahrene Person zu erlernen.

Iscador Ampullen sollten nach dem √Ėffnen sofort verwendet werden. Angebrochene Ampullen d√ľrfen nicht aufbewahrt und zu einem sp√§teren Zeitpunkt verwendet werden, da die Sterilit√§t der Injektionsfl√ľssigkeit nicht mehr gew√§hrleistet ist.

Dosierung

Die Dosierung erfolgt grunds√§tzlich individuell. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt die folgende √ľbliche Dosierung.

Einleitungsphase

Um Überreaktionen zu vermeiden, wird zu Beginn der Therapie mit Iscador M c. Hg/F c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg eine einschleichende Dosierung mit Iscador M/P/Qu/U c. Hg Serie 0 empfohlen, welche die niedrigsten Dosierungen in aufsteigender Stärke enthält. Auch wenn bereits mit einem anderen Mistelpräparat therapiert wurde, muss bei Therapiebeginn mit Iscador M c. Hg/P c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg wieder mit der entsprechenden Serie 0 begonnen werden.

Es wird 2 bis 3 mal wöchentlich 1 ml subkutan injiziert in ansteigender Stärke entsprechend der Zusammenstellung der Serie.

Wird die Serie 0 gut vertragen, kann bis zum Erreichen der individuellen Reaktionsdosis des Patienten auf Iscador M c. Hg/F c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg Serie I bis eventuell Serie II gesteigert werden.

Die optimale Stärke bzw. Dosis muss individuell ermittelt werden. Hierzu sind nach heutigem Wissensstand folgende Reaktionen zu beachten, die einzeln oder in Kombination auftreten können:

  1. √Ąnderung des subjektiven Befindens: am Injektionstag evtl. auftretende Abgeschlagenheit, Fr√∂steln, allgemeines Krankheitsgef√ľhl, Kopfschmerzen und kurzzeitige Schwindelgef√ľhle sind keine Zeichen von Unvertr√§glichkeit, sondern weisen auf eine wirksame, m√∂glicherweise schon zu hohe Dosierung hin. Wenn diese Erscheinungen am Folgetag noch nicht abgeklungen sind oder ein tolerables Ma√ü √ľbersteigen, sollte die St√§rke bzw. Dosis reduziert werden.
    Eine Besserung des Allgemeinbefindens (Zunahme von Appetit und Gewicht, Normalisierung von Schlaf, Wärmeempfinden und Leistungsfähigkeit) und der psychischen Befindlichkeit (Aufhellung der Stimmungslage, Zunahme von Lebensmut und Initiativfähigkeit) sowie eine Linderung von Schmerzzuständen zeigen an, dass im optimalen Bereich dosiert wurde.
  2. Temperaturreaktion: Temperaturreaktion in Form eines √ľberdurchschnittlichen Anstiegs der K√∂rpertemperatur wenige Stunden nach Injektion, einer Wiederherstellung der physiologischen Morgen-/Abend-Differenz von mindestens 0,5 ¬įC oder eines Anstiegs des mittleren Temperaturniveaus unter Behandlung.

Bei Tumorfieber wird dagegen mit niedrigen Stärken eine Normalisierung und Rhythmisierung der Kerntemperatur angestrebt.

  1. Immunologische Reaktion: z. B. Anstieg der weißen Blutzellen (Leukozyten).
  2. √Ėrtliche Entz√ľndungsreaktion: an der Einspritzstelle bis max. 5 cm Durchmesser.

Erhaltungsphase

Soweit nicht anders verordnet:

Mit der so ermittelten optimalen individuellen Stärke bzw. Dosis wird die Behandlung fortgesetzt. Es wird entweder mit derjenigen Serie weitertherapiert, bei der die Reaktionsdosis die höchste Stärke darstellt oder mit der entsprechenden Sortenpackung (Packung mit Ampullen einer Stärke). Zur Vermeidung von Gewöhnungseffekten empfiehlt sich eine rhythmische Anwendung:

  • Abwechslung mit geringeren St√§rken bzw. Dosen in Form auf- und evtl. auch absteigender Dosierungsreihen (nur bei rhythmisch wechselnder Dosierung mit Serien)
  • Rhythmisierung der Injektionsintervalle, z. B. Injektion am Tag 1, 2 und 5 jeder Woche
  • Einf√ľgung von Pausen, z. B. 1 bis 2 Wochen Pause nach 2 x 7 Ampullen; bei l√§ngerer Behandlungsdauer k√∂nnen die Pausen ab dem dritten Behandlungsjahr verl√§ngert werden.

Dauert die Therapiepause 4 Wochen oder länger, kann es bei Wiederaufnahme der Behandlung zu einer verstärkten Anfangsreaktion kommen. Es wird deshalb empfohlen, mit der nächst niedrigeren Stärke bzw. Serie wieder zu beginnen, z. B. Therapie vor der Pause mit Iscador Serie II, Beginn nach der Pause mit einer Packung Serie I, anschließend Weiterbehandlung mit Serie II.

Bei fortgeschrittener Krankheit oder wenn sich der Patient an den Iscador-freien Tagen schlechter f√ľhlt, kann es sinnvoll sein, ohne Pause t√§glich 1 ml zu injizieren.

In Abst√§nden von 3 bis 6 Monaten sollte die Dosierung anhand der Patientenreaktion (s. o.) sowie des Tumorverhaltens √ľberpr√ľft werden.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion

F√ľr konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion gibt es keine hinreichenden Daten. Allgemeine Erfahrungen haben bisher keine Notwendigkeit einer Dosisanpassung erkennen lassen.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt. Sie wird vom Arzt festgelegt und richtet sich nach dem jeweiligen Rezidivrisiko und dem individuellen Befinden bzw. Befund des Patienten. Sie sollte mehrere Jahre betragen, wobei in der Regel Pausen in zunehmender Länge eingelegt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Iscador angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Iscador angewendet haben, als Sie sollten, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Anwendung von Iscador vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Behandlung mit Ihrer normalen Dosis zum n√§chsten vorgesehenen Zeitpunkt fort.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Eine geringe Steigerung der K√∂rpertemperatur und √∂rtlich begrenzte entz√ľndliche Reaktionen um die Einstichstelle der subkutanen Injektion treten zu Beginn der Therapie fast regelm√§√üig auf und sind Zeichen der Reaktionslage des Patienten. Ebenso unbedenklich sind vor√ľbergehende leichte Schwellungen regionaler Lymphknoten.

Das durch Iscador-Injektion hervorgerufene Fieber soll nicht durch fiebersenkende Arzneimittel unterdr√ľckt werden. Bei l√§nger als 3 Tage anhaltendem Fieber ist an einen infekti√∂sen Prozess oder Tumorfieber zu denken.

Bei Fieber √ľber 38 ¬įC (evtl. mit Abgeschlagenheit, Fr√∂steln, allg. Krankheitsgef√ľhl, Kopfschmerzen und kurzzeitigen Schwindelgef√ľhlen) oder bei gr√∂√üeren √∂rtlichen Reaktionen √ľber 5 cm Durchmesser sollte die n√§chste Injektion erst nach Abklingen dieser Symptome und in reduzierter St√§rke bzw. Dosis gegeben werden.

Übermäßige örtliche Reaktionen lassen sich durch die Anwendung einer geringeren Stärke des Präparates oder auch einer geringeren Menge von Iscador vermeiden. In diesem Fall wird die Anwendung von 0,1-0,5 ml Iscador mit Hilfe einer skalierten 1 ml-Spritze empfohlen.

Es k√∂nnen √∂rtliche oder allgemeine allergische oder allergie√§hnliche (allergoide) Reaktionen (gew√∂hnlich in Form von generalisiertem Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschl√§gen, mitunter auch mit allergischer Schwellung in Mund und Hals [Quincke√∂dem], Sch√ľttelfrost, Atemnot und Verkrampfung der Atemwege, vereinzelt mit Schock oder als akut entz√ľndliche Erkrankung der Haut oder Schleimhaut [Erythema exsudativum multiforme]) auftreten, die das Absetzen des Pr√§parates und eine sofortige √§rztliche Behandlung erfordern.

Eine Aktivierung vorbestehender Entz√ľndungen sowie entz√ľndliche Reizerscheinungen oberfl√§chlicher Venen im Injektionsbereich sind m√∂glich. Auch hier ist eine vor√ľbergehende Therapiepause bis zum Abklingen der Entz√ľndungsreaktion erforderlich.

Es wurde √ľber das Auftreten chronisch granulomat√∂ser Entz√ľndungen (Sarkoidose, Erythema nodosum) und von Autoimmunerkrankungen (Dermatomyositis) w√§hrend einer Misteltherapie berichtet.

Auch √ľber Symptome einer Hirndruckerh√∂hung bei Hirntumoren/-metastasen w√§hrend einer Misteltherapie wurde berichtet.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Im K√ľhlschrank lagern (2 ¬įC - 8 ¬įC).

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf den Ampullen nach ‚ÄěEXP‚Äú und auf der Faltschachtel nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

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Weitere Informationen

Was Iscador M c. Hg/F c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg enthält

Der Wirkstoff ist: fermentierter wässriger Auszug aus Viscum album ssp. album/ssp. austriacum/ssp. album/ssp. album (Apfelbaummistel/Kiefernmistel/Eichenmistel/Ulmenmistel) mit Hydrargyrum sulfuricum Trit. D4

Arzneimittelbezeichnung1 Ampulle zu 1 ml enthält: Wirkstoff: fermentierter wässriger Auszug aus Viscum album ssp. album/ssp. austriacum/ssp. album/ssp. album Apfelbaummistel/Kiefernmistel/Eichenmistel/Ulmenmistel),Herba rec. (Pflanze zu Auszug = 1:5, mit 0,0002 Teilen Hydrargyrum sulfuricum Trit. D4)
Iscador M c. Hg/P c. Hg/Quc Hg/U c. Hg 20 mg100 mg
Iscador M c. Hg/P c. Hg/Quc. Hg/U c. Hg 10 mg50 mg
Iscador M c. Hg/P c. Hg/Quc. Hg/U c. Hg 1 mg5 mg
Iscador M c. Hg/P c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg 0,1 mg0,5 mg
Iscador U c. Hg 0,01 mg0,05 mg

Die St√§rke in mg in der Arzneimittelbezeichnung gibt die Menge an frischem Pflanzenmaterial an, welche zur Herstellung von einer Ampulle Iscador M c. Hg/F c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg eingesetzt wurde. Beispiel: ‚ÄěIscador M c. Hg 1 mg‚Äú enth√§lt den Auszug aus 1 mg frischem Apfelbaummistelkraut.

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Iscador aussieht und Inhalt der Packung

Iscador ist eine klare und, je nach Stärke, farblose bis gelb gefärbte Injektionslösung.

Iscador M c. Hg/F c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg Serienpackungen mit jeweils 7 Ampullen zu 1 ml Injektionslösung unterschiedlicher Stärke, setzen sich folgendermaßen zusammen:

Arzneimittelbezeichnung1 Ampulle zu 1 ml enthält: Wirkstoff: fermentierter wässriger Auszug aus Viscum album ssp. album/ssp. austriacum/ssp. album/ssp. album Apfelbaummistel/Kiefernmistel/Eichenmistel/Ulmenmistel),Herba rec. (Pflanze zu Auszug = 1:5, mit 0,0002 Teilen Hydrargyrum sulfuricum Trit. D4)
Iscador M c. Hg/P c. Hg/Quc Hg/U c. Hg 20 mg100 mg
Iscador M c. Hg/P c. Hg/Quc. Hg/U c. Hg 10 mg50 mg
Iscador M c. Hg/P c. Hg/Quc. Hg/U c. Hg 1 mg5 mg
Iscador M c. Hg/P c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg 0,1 mg0,5 mg
Iscador U c. Hg 0,01 mg0,05 mg

Die Serienpackungen sind als B√ľndelpackungen mit 14 (2 x 7) Ampullen, Iscador U c. Hg Serie 0 zus√§tzlich als Packung mit 7 Ampullen, erh√§ltlich.

Zusätzlich sind folgende Iscador M c. Hg/F c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg Sortenpackungen, die jeweils 7 Ampullen zu 1 ml Injektionslösung gleicher Stärke enthalten, lieferbar:

Iscador U c. Hg 0,01 mg,

Iscador U c. Hg 0,1 mg,

Iscador M c. Hg/F c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg 1 mg,

Iscador M c. Hg/F c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg 10 mg,

Iscador M c. Hg/F c. Hg/Qu c. Hg/U c. Hg 20 mg.

Die Serienpackungen enthalten jeweils Injektionsl√∂sungen in unterschiedlichen St√§rken. F√ľr eine Anwendung in aufsteigender St√§rke m√ľssen die Ampullen der Reihe nach von links nach rechts verwendet werden. Bitte beachten Sie daher die Nummerierung 1‚Äď7 in den Faltschachteln.

Bei den Sortenpackungen spielt die Reihenfolge der Anwendung keine Rolle, da alle Ampullen einer Packung die gleiche Stärke enthalten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Iscador AG, Spitalstraße 22, D-79539 Lörrach

Tel.: 07621 16 22 600 Fax: 07621 16 22 601 E-Mail: info@iscador.de

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2018.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Iscador U c. Hg 10 mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Mistelkraut
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Iscador AG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 05.05.1997
ATC Code L01CH01
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Verschreibungsstatus nicht verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Pflanzliche Alkaloide und andere nat√ľrliche Mittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden