Deanxit - Filmtabletten

Abbildung Deanxit - Filmtabletten
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Laboratorios Liconsa
Betäubungsmittel Nein

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Laboratorios Liconsa

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Deanxit - Filmtabletten enthalten die Wirkstoffe Flupentixol und Melitracen, die gemeinsam ein Präparat mit antidepressiven, Angst lösenden und belebenden Eigenschaften bilden.

Deanxit ist in Form von Filmtabletten erhältlich und wird zur Linderung der Symptome einer depressiven Stimmungslage eingesetzt.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Deanxit sollte während Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden. Vor der Einnahme von Deanxit in der Schwangerschaft oder Stillzeit sollte eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung mit dem Arzt vorgenommen werden.

Bevor Sie Deanxit - Filmtabletten zu sich nehmen sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Die Standarddosierung von Deanxit beträgt 1 Tablette täglich. Wenn Sie Fragen zur Einnahme haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

  • Schlafst√∂rungen
  • Agitation
  • Krankhafte Unruhe
  • Schl√§frigkeit
  • Zittern
  • Schwindel
  • Schwierigkeiten beim Scharfsehen (Akkomodationsst√∂rungen)
  • Trockener Mund
  • Verstopfung
  • M√ľdigkeit
  • St√∂rungen der Herzt√§tigkeit, -funktion (EKG QT-Intervall verl√§ngert)
  • √úbelkeit
  • Verdauungsst√∂rung
  • Starke Verminderung der Blutpl√§ttchen

Weiter unten finden Sie eine Liste mit allen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Deanxit sollte nicht √ľber 25¬įC gelagert werden und in der Originalverpackung aufbewahrt werden, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren und nach dem Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?


Wie wirkt Deanxit:

Deanxit gehört zur Gruppe von Arzneimittel, welche die Symptome einer depressiven Stimmungslage lindern.


In Kombination ergeben beide Bestandteile ein Präparat mit antidepressiven, Angst lösenden und belebenden Eigenschaften.


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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Deanxit wird zur Behandlung von Angstzuständen und Depressionen angewendet.

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zur Verschreibung von Deanxit haben.

2 WAS M√úSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON DEANXIT BEACHTEN?
Deanxit darf nicht eingenommen werden


  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Flupentixol und/oder Melitracen oder einen der anderen Bestandteile der Deanxit sind (siehe ?Was Deanxit enth√§lt?, Abschnitt 6.Weitere Informationen)
  • bei Bewusstlosigkeit
  • Bei Bewusstseinsd√§mpfung aus unterschiedlichen Gr√ľnden (z.B. Alkohol-, Schlafmittel-, Schmerzmittelvergiftung)
  • Bluterkrankungen
  • Begleitmedikation mit MAO-Hemmern
  • Ph√§ochromozytom (eine Tumorerkrankung im Bereich der Nebennieren)
  • im ersten Trimester der Schwangerschaft

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn eine und mehrere dieser Angaben f√ľr Sie zutreffen oder zugetroffen haben.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Deanxit ist erforderlich

Deanxit kann die Herztätigkeit verändern.


Daher sollten bestimmte Arzneimittel (siehe ?Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln?) nicht gleichzeitig mit Deanxit eingenommen/angewendet werden.

Deanxit darf bei Patienten, die Selektive Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) einnehmen, nur mit Vorsicht angewendet werden (siehe ?Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln?).

Bei Anwendung von Deanxit kann es - wie bei Anwendung anderer Neuroleptika - zur Entwicklung eines sogenannten malignen neuroleptischen Syndroms kommen (mit Beschwerden wie Muskelsteifigkeit, starkem Schwitzen, Blutdruckänderungen). Nach Absetzen von Deanxit können diese Beschwerden noch anhalten. Ihr Arzt wird die nötigen Maßnahmen zur Linderung dieser Beschwerden anwenden.

Störungen der Erregungsleitung, Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen können besonders bei älteren Patienten und bei Patienten mit Vorschädigung des Herzens auftreten. Eine regelmäßige Überwachung der Herzfunktion wird in speziellen Fällen empfohlen.

Die Anwendung von Antipsychotika kann mit der Bildung von Blutgerinnseln in den Venen, speziell in den Beinen in Zusammenhang gebracht werden (die Beschwerden umfassen Schwellung, Schmerzen und R√∂tung der Beine). In weiterer Folge k√∂nnen Blutgerinnsel √ľber

die Blutbahn zur Lunge wandern und auf diese Weise Brustschmerzen und Atembeschwerden verursachen. Ihr Arzt wird bei Anwendung von Deanxit vorhandene Risikofaktoren bestimmen und geeignete Vorsorgemaßnahmen treffen.

Das Risiko f√ľr Bewegungsst√∂rungen (bedingt u. a. durch orthostatische Hypotonie) und Herzkreislaufnebenwirkungen ist f√ľr √§ltere Patienten erh√∂ht.

Bei Langzeitbehandlung, vor allem mit hoher Dosierung, wird Ihr Arzt Sie regelmäßig untersuchen, eine Kontrolle der Herzfunktion, Blutbild, Leber- und Nierenfunktion ist möglicherweise angezeigt.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt etwaige gesundheitliche Beschwerden mit, im Besonderen:

  • Lebererkrankungen
  • Schwierigkeiten beim Harnlassen
  • Kr√§mpfe und Anf√§lle in der Vorgeschichte
  • Diabetes Mellitus (eine Anpassung Ihrer Diabetes-Behandlung kann erforderlich sein)
  • Organisches Hirnsyndrom (m√∂glicherweise verursacht durch Alkoholvergiftung oder Vergiftung mit organischen L√∂sungsmitteln)
  • Risikofaktoren f√ľr einen Schlaganfall (z.B Rauchen, Bluthochdruck)
  • bei Hypokali√§mie oder Hypomagnesi√§mie (zu wenig Kalium oder Magnesium im Blut) oder genetischen Veranlagung f√ľr diese
  • bei zu niedrigem Kalzium- oder Eisen Werten im Blut
  • wenn Sie an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden
  • wenn Sie andere Neuroleptika oder antidepressive Arzneimittel verwenden
  • wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie an Blutgerinnselbildung leiden
  • wenn Sie k√ľrzlich einen Herzinfarkt hatten (Myokardinfarkt)
  • wenn Sie an einem Prostata-Adenom leiden
  • wenn Sie an einem Engwinkelglaukom leiden
  • wenn Sie eine √úberfunktion der Schilddr√ľse haben
  • wenn Sie hyperaktiv sind, da Deanxit Ihren Zustand verschlechtern k√∂nnte.

Bei √§lteren Patienten mit Demenz mit Antipsychotikum, besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Schlaganfall. Deanxit ist daher nicht f√ľr die Anwendung bei √§lteren Patienten mit Demenz geeignet.

Das Risiko von Sp√§tdyskinesien (St√∂rungen/Bewegungsst√∂rungen im Gesichtsbereich wie Zuckungen, Schmatz- und Kaubewegungen oder unwillk√ľrliche Bewegungen der Extremit√§ten) scheint bei √§lteren Patienten erh√∂ht zu sein.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder Angststörung

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva-Therapie beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln.

Wenn Sie schon einmal daran gedacht haben sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.

Wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die j√ľnger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie das n√§chste Krankenhaus auf.

Es k√∂nnte f√ľr Sie hilfreich sein einem Angeh√∂rigen oder engen Freund zu erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder eine Angstst√∂rung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie k√∂nnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich ihre Depression oder Angstst√∂rung verschlechtert hat, oder ob sie √ľber √Ąnderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Manche Arzneimittel k√∂nnen die Wirkung eines anderen Arzneimittels beeinflussen und das kann in bestimmten F√§llen zu schweren Nebenwirkungen f√ľhren.


Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Deanxit darf nicht mit sogenannten MAO-Hemmern gemeinsam angewendet werden.

Deanxit sollte mit folgenden Arzneimitteln nur mit Vorsicht angewendet werden:

  • trizyklische Antidepressiva
  • sog. Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRIs)
  • Lithium (wird als Prophylaxe und zur Behandlung manisch-depressiver St√∂rungen verwendet)
  • Ephredin, Isoprenalin, Noradrenalin, Phenylephrin und Phenylpropanolamin (z.B. in einigen Arzneimitteln zur Behandlung von Erk√§ltungen enthalten)
  • Anticholinergika (z.B. Atropin, Hyoscyamin)
  • Blutdruck senkende Arzneimittel
  • Arzneimittel wie Levopoda (zur Behandlung der Parkinsonschen Krankheit)
  • Metoclopramid (zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen)
  • Piperazin (zur Behandlung von Spul- und Fadenw√ľrmerinfektionen)
  • Cumarin √§hnliche Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln
  • Disulfiram (zur Anwendung bei Alkohol-Abh√§ngigkeit) oder Ethchlorvynol (zur Behandlung bei Schlafst√∂rungen)
  • Gonadorelin oder √§hnliche Arzneimittel (eingesetzt in der Reproduktionsmedizin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (z.B. Chinidin, Amiodaron, Sotalol, Dofetilid)
  • Neuroleptika (z.B Thioridazin)
  • Markolid-Antibiotika (z.B Erythormycin, Clarithromycin)
  • Chinolon-Antibiotika (z.B Gatifloxacin, Moxifloxacin)
  • Antihistaminika (Arzneimittel zur Behandlung von Heuschnupfen oder anderen Allergien (z.B Terfenadin, Astemizol)
  • Azol-Antimykotika (z.B Fluconazol, Ketoconazol, Itraconazol) und Terbinafin
  • Andere zentrald√§mpfende Arzneimitteln (z.B. Neuroleptika, Analgetika vom Opiattyp, Antikonvulsiva)
  • Anxyolytisch-sedierende Beruhigungsmittel
  • Antidepressiva
  • Anticholinerge Antiparkinsonmittel
  • Adrenalin
  • Arzneimittel zur Dauerbehandlung von Epilepsie (z.B. Phenytoin)
  • Arzneimittel zur Behanldung von Hypokalimie (z.B. Thiazid-Diuretika)
  • Methylphenitat und Kalziumblocker
  • QT-Intervall verl√§ngernde Arzneimittel
  • Cytochrom CYP2D6 hemmende Arzneimittel (z.B. Neuroleptika, Serotonin- Wiederaufnahmehemmer, Betablocker und Antiarrhythmika)
  • Arzneimittel wie Lithium, Cisaprid (zur Behandlung von Magenbeschwerden), Cimetidin (zur Behandlung von Magengeschw√ľren)

Bitte teilen Sie mit, dass Sie Deanxit einnehmen, wenn Sie sich einer Operation unterziehen m√ľssen und eine Voll- bzw. Lokalan√§sthesie erhalten.

Sie sollten ebenfalls Ihren Zahnarzt √ľber die Einnahme von Deanxit informieren, wenn Sie eine lokale Bet√§ubung erhalten.

Bei Einnahme von Deanxit zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Wenn Alkohol w√§hrend einer Behandlung mit Deanxit eingenommen wird, kann die M√ľdigkeit und Benommenheit verst√§rkt werden. Vom gleichzeitigen Alkoholkonsum w√§hrend der Therapie mit Deanxit wird abgeraten.


Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.


Vor einer Behandlung mit Deanxit sollte eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung mit Ihrem Arzt vorgenommen werden.

Schwangerschaft:

Im ersten Trimenon der Schwangerschaft darf Deanxit nicht eingenommen werden. Im 2 und 3 Trimester sollte Deanxit nur verwendet werden, wenn der Vorteil f√ľr die Mutter das m√∂gliche Risiko f√ľr das Kind √ľberwiegt.

Die folgenden Symptome k√∂nnen bei Neugeborenen auftreten, deren M√ľtter Deanxit im letzten Trimester (die letzten drei Monate vor der Schwangerschaft) eingenommen haben: Zittern, Steifheit und/oder Schw√§che der Muskeln, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atemprobleme und Schwierigkeiten beim F√ľttern. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, k√∂nnte es n√∂tig sein, einen Arzt zu kontaktieren.

Stillzeit:

In der Stillzeit sollte Deanxit nicht eingenommen werden. Vor einer möglichen Anwendung von Deanxit sollte eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung mit Ihrem Arzt vorgenommen werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen


Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Wenn Schwindel oder M√ľdigkeit auftreten, sollten T√§tigkeiten, die erh√∂hte Aufmerksamkeit erfordern (z.B. Teilnahme am Stra√üenverkehr, das Bedienen von Maschinen), solange unterlassen werden, bis diese Beschwerden wieder abklingen.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Deanxit

Dieses Arzneimittel beinhaltet Laktose-Monohydrat. Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie eine Zucker-Unverträglichkeit haben, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.


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Wie wird es angewendet?

Wenn Sie Fragen zur Einnahme von Deanxit haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Deanxit Nebenwirkungen haben.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Sehr häufig: Bei mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: Bei mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: Bei mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: Bei mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten: Bei 1 oder weniger von 10.000 Behandelten

Nicht bekannt:Die H√§ufigkeit ist auf Grund der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Die folgenden Nebenwirkungen sind selten und schwach und nehmen im Laufe der Behandlung ab.

Kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Nebenwirkungen beschwerlich sind oder länger als einige Tage andauern sollten.


Gelegentlich:


  • Albtr√§ume
  • Angst
  • Verwirrtheit
  • schnelle Herzt√§tigkeit
  • unregelm√§√üige Herzt√§tigkeit
  • Abnormaler Leberfunktionstest
  • Ausschlag
  • Haarausfall
  • Muskelschmerzen
  • Schw√§chegef√ľhl
Häufig:
  • Schlafst√∂rungen
  • Agitation
  • krankhafte Unruhe
  • Schl√§frigkeit
  • Zittern
  • Schwindel
  • Schwierigkeiten beim Scharfsehen (Akkomodationsst√∂rungen)
  • Trockener Mund
  • Verstopfung
  • M√ľdigkeit
  • St√∂rungen der Herzt√§tigkeit, -funktion (EKG QT-Intervall verl√§ngert)
Selten:
  • √úbelkeit
  • Verdauungsst√∂rung
Sehr selten:
  • Starke Verminderung der Blutpl√§ttchen, wodurch ein erh√∂htes Risiko einer Blutung und Neigung zu Bluterg√ľssen besteht
  • Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen
  • Unkontrollierbare Bewegungen vor allem im Gesichtsbereich, sowie an H√§nden und

F√ľ√üen, verursacht durch Sch√§den im Nervensystem

  • Parkinson-Erkrankung
  • malignes Neuroleptisches Syndrom (eine m√∂gliche Nebenwirkung bei Einnahme von Arzneimitteln wie Deanxit mit Beschwerden wie Muskelsteifigkeit, starkem Schwitzen, Blutdruck√§nderungen)
  • Gelbsucht (Cholestase/Ikterus)
  • Leber-St√∂rung
Nicht bekannt:


  • Suizidgedanken, suizidales Verhalten (Gedanken und/oder Verhalten, sich das Leben zu nehmen)
  • Entzugssyndrom bei Neugeborenen

Mundtrockenheit ist eine häufige Nebenwirkung bei Einnahme von Deanxit und kann das Karies-Risiko erhöhen. Putzen Sie daher Ihre Zähne öfter als gewohnt.

Bei √§lteren Menschen mit Demenz wurde bei Patienten, die Antipsychotika einnahmen, eine geringf√ľgig erh√∂ht Zahl von Todesf√§llen gemeldet im Vergleich zu jenen, die keine Antipsychotika einnahmen.

Blutgerinnsel in den Venen, speziell in den Beinen (die Beschwerden umfassen Schwellung, Schmerzen und Rötung der Beine), die durch die Blutbahn zur Lunge wandern und auf diese Weise Brustschmerzen und Atembeschwerden verursachen können.

Ein erh√∂htes Risiko von Knochenbr√ľchen bei Patienten mit dieser Art von Arzneimitteln ist beobachtet worden.

Einzelfälle von cholestatischer Hepatitis wurden berichtet.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren!

Sie d√ľrfen Deanxit nach dem Verfalldatum, das auf dem Umkarton und der Durchdr√ľckpackung angegeben ist, nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft, die Umwelt zu sch√ľtzen.

  • WEITERE INFORMATIONEN
Was Deanxit enthält

Flupentixol-Dihydrochlorid entspricht Flupentixol 0,5mg und Melitracen-Hydrochlorid entspricht Melitracen 10mg


Die sonstigen Bestandteile sind:


Kern:

Betadex, Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Hydroxypropylcellulose, Cellulose, Croscarmellose Natrium, Talk, Pflanzenöle, Magnesiumstearat


H√ľlle:

Polyvinylalkohol, Macrogol 3350, Talk, Titandioxid E 171, Erythrosin E 127, Indigotin E 132, Macrogol 6000.


Wie Deanxit aussieht und Inhalt der Packung

Deanxit ist als Filmtablette erhältlich.


Deanxit - Filmtabletten sind runde, bikonvexe, zyklam-färbige Filmtabletten.

Deanxit - Filmtabletten sind in Blister-Packungen und Tablttenbeh√§ltnissen zu 50, 100 und 10 mal 100 St√ľck erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber:


Lundbeck Austria GmbH

Dresdner Straße 82

1200 Wien

Tel: 03107-0

Fax: 03107-9

Hersteller:

H. Lundbeck A/S

Ottiliavej 9

DK-2500 Kopenhagen

Dänemark

Zulassungsnummer:

Z.Nr.: 14.693


Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im

0012


Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie einer √úberdosierung

Es gibt kein spezifisches Antidot. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mittels unterst√ľtzender Ma√ünahmen.


Die Behandlung erfolgt bei Kindern und Erwachsenen nach denselben Empfehlungen. Bei Kindern ist eine versehentliche Einnahme in jedem Fall als potentiell lebensbedrohlich einzustufen, da sie auf akute Intoxikationen deutlich empfindlicher reagieren.

Bei allen Patienten, bei denen eine √úberdosierung vermutet wird, ist umgehend eine station√§re Behandlung erforderlich. Es muss sofort eine kardiale √úberwachung mittels EKG eingeleitet und eine umfangreiche Magensp√ľlung durchgef√ľhrt werden.

Danach werden w√§hrend der ersten 24 bis 48 Stunden nach der Einnahme 20-30 g Aktivkohle alle 4-6 Stunden verabreicht. Patienten mit eingeschr√§nktem Bewusstsein sind vor der Magensp√ľlung zu intubieren, um die Atemwege freizuhalten. In diesen F√§llen darf kein Erbrechen induziert werden.

Diese Maßnahmen werden mindestens 12 Stunden fortgesetzt, da durch die anticholinerge Wirkung des Wirkstoffs die Entleerung des Magens verzögert werden kann.

Eine genaue klinische Beobachtung ist auch in scheinbar unkomplizierten F√§llen notwendig, eine kontinuierliche EKG-√úberwachung √ľber 3-5 Tage ist angezeigt. Es ist besonders auf Anzeichen von ZNS- und/oder Atemdepression, Herzrhythmusst√∂rungen, √úberleitungsst√∂rungen, Krampfanf√§llen bzw. Blutdruckabfall zu achten.

Analeptika sind kontraindiziert, da infolge einer möglichen Senkung der Krampfschwelle durch Flupentixol eine Neigung zu zerebralen Krampfanfällen besteht. Bei schweren extrapyramidalen Symptomen können Antiparkinsonmittel z.B. Biperiden i.v. verabreicht werden.

Sollte der Patient Beatmung benötigen kann eine Verkrampfung der Larynx- und Pharynxmuskulatur eine Intubation erschweren, in diesem Fall kann ein Muskelrelaxans z. B. Suxamethonium angewendet werden.

Bei Hypotonie wegen der paradoxen Verst√§rkung keine adrenalinartig wirkenden Kreislaufmittel, sondern noradrenalinartig wirkende Mittel oder Angiotensinamid geben. Beta-Agonisten sollten vermieden werden, weil sie die Vasodilatation erh√∂hen. Bei wiederholten epileptischen Anf√§llen sind Antikonvulsiva indiziert unter der Voraussetzung, dass k√ľnstliche Beatmungsm√∂glichkeit besteht auf Grund der Gefahr einer Atemdepression.

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Betäubungsmittel Nein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden