Autor: Innovata plc


Langinformationen

Was ist es und wofür wird es verwendet?

1.1 Icodial ist eine sterile Peritonealdialyse-Lösung. Sie entfernt Abbauprodukte aus dem Blut und gleicht den Salzgehalt des Blutes aus. Sie enthält als osmotisch wirksamen Bestandteil 7,5% Icodextrin (ein aus Stärke gebildetes Glucosepolymer) in einer Elektrolytlösung.

Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Wie soll es aufbewahrt werden?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Icodial bei Schwangeren und Stillenden vor.
Icodial sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn, der behandelnde Arzt hält eine Anwendung für eindeutig erforderlich.
Frauen im gebärfähigen Alter dürfen nur dann mit Icodial behandelt werden, wenn sie eine angemessene Empfängnisverhütung anwenden.
PV5 e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
PN 2.3 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung mancher Arzneimittel kann durch die Dialyse beeinflusst werden. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie andere Arzneimittel einnehmen; so erfahren Sie, ob die Dosierung geändert werden muss.
Während der Anwendung von Icodial kann die Wirkung einer Herzglykosid-Behandlung beeinträchtigt sein. Deshalb müssen die Kalium- und Calcium-Konzentrationen im Plasma sorgfältig kontrolliert werden. Entsprechen die Konzentrationen nicht den normalen Werten, müssen in Absprache mit dem Arzt geeignete Gegenmaßnahmen getroffen werden.
Zur Messung des Blutzuckerspiegels mit bestimmte Testsets, siehe "Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Icodial ist erforderlich".
PC3 3. WIE IST ICODIAL ANZUWENDEN?
PMX Wenden Sie Icodial immer genau nach der Anweisung des Arztes an.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
3.1 Zur intraperitonealen Anwendung (Einleitung in die Bauchhöhle).
Icodial dient nicht zur intravenösen Anwendung.
PT 3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Die Behandlung muss unter ärztlicher Aufsicht eingeleitet werden.
Über das zu verwendende Volumen von Icodial entscheidet der behandelnde Arzt.
Es wird empfohlen, Icodial für die jeweils längste Verweildauer zu verwenden. Bei der CAPD-Therapie ist diese normalerweise über Nacht, bei der APD ist die längere Verweilperiode tagsüber.
Erwachsene:
Intraperitoneale Anwendung, beschränkt auf einen einzigen Austausch innerhalb von 24 Stunden, im Rahmen eines CAPD- oder APD-Therapieschemas
Ältere Menschen:
Wie für Erwachsene
Kinder:
Nicht für die Anwendung bei Kindern (unter 18 Jahren) empfohlen.
Das zu instillierende Volumen sollten Sie über einen Zeitraum von etwa 10 bis 20 Minuten einlaufen lassen, mit einer für Sie angenehmen Fließgeschwindigkeit. Bei Erwachsenen mit normalem Körpergewicht sollte das instillierte Volumen maximal 2,0 l betragen. Bei Patienten mit einem Gewicht von mehr als 70 – 75 kg kann ein Füllvolumen von 2,5 l verwendet werden. Sollten bei dieser Flüssigkeitsmenge Spannungen im Bauchraum auftreten, sollte das Volumen reduziert werden. Die empfohlene Verweilzeit beträgt
6-12 Stunden bei der CAPD und 14-16 Stunden bei der APD. Der Ablauf der Flüssigkeit erfolgt durch Schwerkraft, mit einer für Sie angenehmen Fließgeschwindigkeit. Die abgeleitete Flüssigkeit ist auf Fibrin und auf Trübung zu untersuchen, da dies auf eine Infektion oder eine aseptische Bauchfellentzündung hindeuten kann.
Damit das Einlaufen der Lösung nicht unangenehm ist, erwärmen Sie diese vor Gebrauch im doppelt versiegelten Beutel auf Körpertemperatur (37°C). Zum Erwärmen verwenden Sie trockene Hitze, am besten eine speziell für diesen Zweck vorgesehene Wärmeplatte. Um eine Verunreinigung der Anschlussstücke zu vermeiden, den Beutel zum Aufwärmen nicht in Wasser tauchen.
Führen Sie beim Austauschen des Dialysebeutels unbedingt die Schritte durch, die Sie während Ihres Trainings gelernt haben. Stellen Sie auch sicher, dass alle Anschlussteile völlig sauber bleiben, um das Infektionsrisiko zu vermindern. Achten Sie also beim Beutelaustausch auf eine aseptische Arbeitsweise.
Sie dürfen die Lösung nur verwenden, wenn sie klar und der Beutel nicht beschädigt ist.
Wenn auf Anweisung des Arztes andere Arzneimittel zugesetzt werden, muss zuvor die wechselseitige Verträglichkeit geprüft werden. Dabei sind auch der pH-Wert und die in der Lösung enthaltenen Salze zu berücksichtigen.
Nach Zusetzen eines Arzneimittels die Lösung sofort verwenden.
Nur zur einmaligen Anwendung.
Restmengen verwerfen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Icodial zu stark oder zu schwach ist.
PW 3.3 Wenn Sie eine größere Menge Icodial angewendet haben, als Sie sollten:
Icodial wird einmal täglich angewendet. Die wiederholte Anwendung von mehr als einem Beutel Icodial innerhalb von 24 Stunden führt zum Anstieg der Stoffwechselprodukte von Icodextrin im Blut. Nach zu häufiger Anwendung von Icodial ist deshalb der Arzt aufzusuchen, der über die weiteren Therapiemaßnahmen entscheidet.
PC4 4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Icodial Nebenwirkungen haben.
Bei der Peritonealdialyse unterscheidet man zwischen Nebenwirkungen, die durch das Behandlungsverfahren und solchen, die durch die verwendete Lösung verursacht werden.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
1 von 100 Behandelten
1 von 1000 Behandelten
1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
PM 4.1 Nebenwirkungen
Die folgenden Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von Icodial sind im Rahmen von klinischen Studien häufig aufgetreten:
Allgemein: Bauchschmerzen, Schwächegefühl, Kopfschmerzen, anormale Laborwerte (erhöhte alkalische Phosphatasen, SGOT/SGPT (<1%), erniedrigte Serumamylase-, erniedrigte Natrium- und Chloridspiegel)
Herz-Kreislauf-System: erhöhter (Hypertonie) oder erniedrigter (Hypotonie) Blutdruck
Stoffwechsel und Ernährung: Flüssigkeitsverlust (Hypovolämie) und Entwässerung (Dehydratation), Ödem (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe)
Nervensystem: Schwindelgefühl
Haut: Ausschlag, Juckreiz, Abschuppung
Nachfolgend sind einige Nebenwirkungen angeführt, die wahrscheinlich mit Icodial in Zusammenhang stehen:
Hautreaktionen im Zusammenhang mit der Anwendung von Icodial, einschließlich Ausschlag und Juckreiz, sind normalerweise leicht oder mäßig. Gelegentlich wurden diese Hautausschläge von einer Abschuppung begleitet. In diesem Fall muss Icodial, je nach Schwere dieser Ausschläge, zumindest zeitweise abgesetzt werden.
Sonstige Nebenwirkungen der Peritonealdialyse, die mit dem Verfahren und/oder der Lösung in Zusammenhang stehen (die folgenden Nebenwirkungen entstammen Spontanmeldungen und der Literatur):
Zu den Nebenwirkungen, die durch das Verfahren ausgelöst werden können, gehören Bauchfellentzündung (septisch oder aseptisch) mit oder ohne Bauchschmerzen, trübem Dialysat und manchmal Fieber; Blutungen, Katheterblockade, Infektionen an der Kathetereintrittstelle (Entzündungszeichen: Rötung und Sekretion), Störungen des Flüssigkeitshaushaltes (Hypervolämie, Hypovolämie), erhöhter (Hypertonie) oder erniedrigter (Hypotonie) Blutdruck, Entwässerung, Ödem, Verstopfung, Bruch der Bauchwand (Bauchhöhlenhernie), Darmverschluss, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Schwindelgefühl, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Juckreiz und anormale Laborwerte.
In klinischen Studien wurde ein Anstieg der alkalischen Serumphosphatase (bestimmtes Enzym) von etwa 20 IE/l gesehen.
In Einzelfällen war die erhöhte alkalische Phosphatase mit erhöhten SGOT-Werten (anderes Enzym) assoziiert.
Nebenwirkungen, die auf Peritonealdialyselösungen im Allgemeinen zurückzuführen sind, sind seltener als verfahrensspezifische. Zu ihnen gehören trübes Dialysat/aseptische Bauchfellentzündung, Störungen des Elektrolythaushalts (z.B. erniedrigter Kaliumspiegel, erhöhter und erniedrigter Calciumspiegel), Ohnmacht, Muskelkrämpfe und Atemwegsbeschwerden verbunden mit Kurzatmigkeit und Schwächegefühl.
Die abgeleitete Flüssigkeit ist auf Fibrin und auf Trübung zu untersuchen, da dies auf eine Infektion oder eine aseptische Bauchfellentzündung hindeuten kann. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn dieses auftritt.
4.2 Tritt eine der hier genannten Nebenwirkungen auf, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
4.3 Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.
PC5 5. WIE IST ICODIAL AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
PZ Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
P2 Nicht über 30°C lagern.
Nur verwenden, wenn die Lösung klar und der Beutel unversehrt ist.
Nur zur einmaligen Anwendung.
Im Beutel verbliebene Restmenge der Dialyselösung verwerfen.
P6 Stand der Information:
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Wie wird es angewendet?

WIE IST ICODIAL ANZUWENDEN?
PMX Wenden Sie Icodial immer genau nach der Anweisung des Arztes an.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
3.1 Zur intraperitonealen Anwendung (Einleitung in die Bauchhöhle).
Icodial dient nicht zur intravenösen Anwendung.
3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Die Behandlung muss unter ärztlicher Aufsicht eingeleitet werden.
Über das zu verwendende Volumen von Icodial entscheidet der behandelnde Arzt.
Es wird empfohlen, Icodial für die jeweils längste Verweildauer zu verwenden. Bei der CAPD-Therapie ist diese normalerweise über Nacht, bei der APD ist die längere Verweilperiode tagsüber.
Erwachsene:
Intraperitoneale Anwendung, beschränkt auf einen einzigen Austausch innerhalb von 24 Stunden, im Rahmen eines CAPD- oder APD-Therapieschemas
Ältere Menschen:
Wie für Erwachsene
Kinder:
Nicht für die Anwendung bei Kindern (unter 18 Jahren) empfohlen.
Das zu instillierende Volumen sollten Sie über einen Zeitraum von etwa 10 bis 20 Minuten einlaufen lassen, mit einer für Sie angenehmen Fließgeschwindigkeit. Bei Erwachsenen mit normalem Körpergewicht sollte das instillierte Volumen maximal 2,0 l betragen. Bei Patienten mit einem Gewicht von mehr als 70 – 75 kg kann ein üllvolumen von 2,5 l verwendet werden. Sollten bei dieser Flüssigkeitsmenge Spannungen im Bauchraum auftreten, sollte das Volumen reduziert werden. Die empfohlene Verweilzeit beträgt
Stunden bei der CAPD und Stunden bei der APD. Der Ablauf der Flüssigkeit erfolgt durch Schwerkraft, mit einer für Sie angenehmen Fließgeschwindigkeit. Die abgeleitete Flüssigkeit ist auf Fibrin und auf Trübung zu untersuchen, da dies auf eine Infektion oder eine aseptische Bauchfellentzündung hindeuten kann.
Damit das Einlaufen der Lösung nicht unangenehm ist, erwärmen Sie diese vor Gebrauch im doppelt versiegelten Beutel auf Körpertemperatur (37°C). Zum Erwärmen verwenden Sie trockene Hitze, am besten eine speziell für diesen Zweck vorgesehene Wärmeplatte. Um eine Verunreinigung der Anschlussstücke zu vermeiden, den Beutel zum Aufwärmen nicht in Wasser tauchen.
ühren Sie beim Austauschen des Dialysebeutels unbedingt die Schritte durch, die Sie während Ihres Trainings gelernt haben. Stellen Sie auch sicher, dass alle Anschlussteile völlig sauber bleiben, um das Infektionsrisiko zu vermindern. Achten Sie also beim Beutelaustausch auf eine aseptische Arbeitsweise.
Sie dürfen die Lösung nur verwenden, wenn sie klar und der Beutel nicht beschädigt ist.
Wenn auf Anweisung des Arztes andere Arzneimittel zugesetzt werden, muss zuvor die wechselseitige Verträglichkeit geprüft werden. Dabei sind auch der pH-Wert und die in der Lösung enthaltenen Salze zu berücksichtigen.
Nach Zusetzen eines Arzneimittels die Lösung sofort verwenden.
Nur zur einmaligen Anwendung.
Restmengen verwerfen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Icodial zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Icodial angewendet haben, als Sie sollten
Icodial wird einmal täglich angewendet. Die wiederholte Anwendung von mehr als einem Beutel Icodial innerhalb von 24 Stunden führt zum Anstieg der Stoffwechselprodukte von Icodextrin im Blut. Nach zu häufiger Anwendung von Icodial ist deshalb der Arzt aufzusuchen, der über die weiteren Therapiemaßnahmen entscheidet.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung mancher Arzneimittel kann durch die Dialyse beeinflusst werden. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie andere Arzneimittel einnehmen; so erfahren Sie, ob die Dosierung geändert werden muss.
Während der Anwendung von Icodial kann die Wirkung einer Herzglykosid-Behandlung beeinträchtigt sein. Deshalb müssen die Kalium- und Calcium-Konzentrationen im Plasma sorgfältig kontrolliert werden. Entsprechen die Konzentrationen nicht den normalen Werten, müssen in Absprache mit dem Arzt geeignete Gegenmaßnahmen getroffen werden.
Zur Messung des Blutzuckerspiegels mit bestimmte Testsets, siehe "Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Icodial ist erforderlich".
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Icodial Nebenwirkungen haben.
Bei der Peritonealdialyse unterscheidet man zwischen Nebenwirkungen, die durch das Behandlungsverfahren und solchen, die durch die verwendete Lösung verursacht werden.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
1 von 100 Behandelten
1 von 1000 Behandelten
1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Nebenwirkungen
Die folgenden Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von Icodial sind im Rahmen von klinischen Studien häufig aufgetreten:
Allgemein: Bauchschmerzen, Schwächegefühl, Kopfschmerzen, anormale Laborwerte (erhöhte alkalische Phosphatasen, SGOT/SGPT (<1%), erniedrigte Serumamylase-, erniedrigte Natrium- und Chloridspiegel)
Herz-Kreislauf-System: erhöhter (Hypertonie) oder erniedrigter (Hypotonie) Blutdruck
Stoffwechsel und Ernährung: Flüssigkeitsverlust (Hypovolämie) und Entwässerung (Dehydratation), Ödem (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe)
Nervensystem: Schwindelgefühl
Haut: Ausschlag, Juckreiz, Abschuppung
Nachfolgend sind einige Nebenwirkungen angeführt, die wahrscheinlich mit Icodial in Zusammenhang stehen:
Hautreaktionen im Zusammenhang mit der Anwendung von Icodial, einschließlich Ausschlag und Juckreiz, sind normalerweise leicht oder mäßig. Gelegentlich wurden diese Hautausschläge von einer Abschuppung begleitet. In diesem Fall muss Icodial, je nach Schwere dieser Ausschläge, zumindest zeitweise abgesetzt werden.
Sonstige Nebenwirkungen der Peritonealdialyse, die mit dem Verfahren und/oder der Lösung in Zusammenhang stehen (die folgenden Nebenwirkungen entstammen Spontanmeldungen und der Literatur):
Zu den Nebenwirkungen, die durch das Verfahren ausgelöst werden können, gehören Bauchfellentzündung (septisch oder aseptisch) mit oder ohne Bauchschmerzen, trübem Dialysat und manchmal Fieber; Blutungen, Katheterblockade, Infektionen an der Kathetereintrittstelle (Entzündungszeichen: Rötung und Sekretion), Störungen des Flüssigkeitshaushaltes (Hypervolämie, Hypovolämie), erhöhter (Hypertonie) oder erniedrigter (Hypotonie) Blutdruck, Entwässerung, Ödem, Verstopfung, Bruch der Bauchwand (Bauchhöhlenhernie), Darmverschluss, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Schwindelgefühl, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Juckreiz und anormale Laborwerte.
In klinischen Studien wurde ein Anstieg der alkalischen Serumphosphatase (bestimmtes Enzym) von etwa 20 IE/l gesehen.
In Einzelfällen war die erhöhte alkalische Phosphatase mit erhöhten SGOT-Werten (anderes Enzym) assoziiert.
Nebenwirkungen, die auf Peritonealdialyselösungen im Allgemeinen zurückzuführen sind, sind seltener als verfahrensspezifische. Zu ihnen gehören trübes Dialysat/aseptische Bauchfellentzündung, Störungen des Elektrolythaushalts (z.B. erniedrigter Kaliumspiegel, erhöhter und erniedrigter Calciumspiegel), Ohnmacht, Muskelkrämpfe und Atemwegsbeschwerden verbunden mit Kurzatmigkeit und Schwächegefühl.
Die abgeleitete Flüssigkeit ist auf Fibrin und auf Trübung zu untersuchen, da dies auf eine Infektion oder eine aseptische Bauchfellentzündung hindeuten kann. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn dieses auftritt.
4.2 Tritt eine der hier genannten Nebenwirkungen auf, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
4.3 Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Nicht über 30°C lagern.
Nur verwenden, wenn die Lösung klar und der Beutel unversehrt ist.
Nur zur einmaligen Anwendung.
Im Beutel verbliebene Restmenge der Dialyselösung verwerfen.
Stand der Information:
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Weitere Informationen

Ivex Pharmaceuticals Ltd.
Old Belfast Road
Millbrook
Larne
Co. Antrim BT40 2SH
Vereinigtes Königreich
PK 1.3 Icodial wird im Rahmen einer kontinuierlichen ambulanten Peritonealdialyse (CAPD) oder einer automatischen Peritonealdialyse (APD) bei chronischer Niereninsuffizienz einmal täglich als Alternative zu einer glucosehaltigen Lösung angewendet. Icodial wird vor allem für Patienten empfohlen, bei denen unter glucosehaltigen Lösungen ein Verlust der Ultrafiltration eingetreten ist, da es deren Verbleiben in der CAPD-Therapie verlängern kann.
PC2 2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON ICODIAL BEACHTEN?
PL 2.1 Icodial darf nicht angewendet werden
- wenn Sie eine Allergie gegen Polymere auf Stärkebasis haben, wenn bei Ihnen eine Maltose- oder Isomaltose-Unverträglichkeit besteht oder Sie an einer Glykogenspeicherkrankheit leiden.
- wenn Sie im Monat vor dem Therapiebeginn einer Bauchoperation unterzogen wurden, oder unter Fisteln, Tumoren, offenen Wunden, Hernien oder anderen Erkrankungen im Bauchraum leiden, die die Unversehrtheit der Bauchwand, der Bauchoberfläche oder der Bauchhöhle beeinträchtigen.
PV 2.2 Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Icodial ist erforderlich

  • wenn Sie unter Ernährungs- oder Atemfunktionsstörungen leiden oder bei Ihnen ein Kaliummangel vorliegt, darf die Anwendung von Icodial nur nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgen. Icodial wird nicht empfohlen bei Patienten mit akutem Nierenversagen.
  • Protokollieren Sie Ihre Flüssigkeitsein- und -ausfuhr und überwachen Sie Ihr Körpergewicht. Ihr Arzt benötigt diese Aufzeichnungen, damit einer zu starken Entwässerung (Dehydratation) oder Überwässerung (Hyperhydratation) vorgebeugt werden kann. Vor allem bei älteren Patienten kann eine zu starke Entwässerung einen erniedrigten Blutdruck und möglicherweise neurologische Symptome auslösen.
  • Durch die Peritonealdialyse kann es zu Verlusten an Eiweißen, Aminosäuren und wasserlöslichen Vitaminen kommen, die möglicherweise in geeigneter Weise ersetzt werden müssen.
  • Ihr Arzt sollte regelmäßig Ihr Blut untersuchen, um Ihren Mineralhaushalt (insbesondere Hydrogencarbonat, Natrium und Chlorid) sowie Ihre Blutbestandteile zu kontrollieren.
  • Falls Sie Diabetiker sind, muß Ihr Blutzuckerspiegel regelmäßig gemessen und durch entsprechende Anpassung der Dosierung der blutzuckersenkenden Arzneimittel (z.B. Insulin) reguliert werden. Es ist zu beachten, daß Icodial die Blutzuckerbestimmung bei bestimmten Testsets stören kann, so daß möglicherweise ein falsch erhöhter Glucosewert gemessen wird. Falls Sie Ihren Blutzuckerwert bestimmen müssen, besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt, welches Testset für Sie geeignet ist.
  • Wenn bei Ihnen die Peritonealdialyse als Langzeitbehandlung durchgeführt wird, kann es zu einem erniedrigten Serumamylasespiegel (bestimmtes Enzym) kommen. Obwohl keine Berichte über Nebenwirkungen vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch zu niedrige Ausgangswerte der, bei einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung normalerweise zu beobachtende Anstieg der Serum-Amylase, unentdeckt bleibt.
  • Icodial ist für Ihren persönlichen Gebrauch bestimmt und darf nicht an andere Personen weitergegeben werden.
  • Falls Sie Fragen zu diesen Vorsichtsmaßnahmen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

PV1 a) Kinder
Icodial wird nicht für Kinder (unter 18 Jahren) empfohlen.

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