Levebon 750 mg - Filmtabletten

Abbildung Levebon 750 mg - Filmtabletten
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Richard Bittner
Betäubungsmittel Nein

Zulassungsinhaber

Richard Bittner

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Levebon ist ein Antiepileptikum (ein Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen bei Epilepsie).

Levebon wird angewendet:

  • alleine, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie (Monotherapie), zur Behandlung partieller Anf√§lle mit oder ohne sekund√§rer Generalisierung bei Patienten ab einem Alter von 16 Jahren, bei denen erstmals Epilepsie festgestellt wurde.
  • als Zusatzbehandlung zu anderen Arzneimitteln gegen Epilepsie von:
    • partiellen Anf√§llen mit oder ohne sekund√§rer Generalisierung bei Patienten ab einem Alter von 1 Monat.
    • myoklonischen Anf√§llen bei Patienten ab einem Alter von 12 Jahren mit juveniler myokloni- scher Epilepsie.
    • prim√§r generalisierten tonisch-klonischen Anf√§llen bei Patienten ab einem Alter von 12 Jah- ren mit idiopathischer generalisierter Epilepsie.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Levebon darf nicht eingenommen werden
  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Levetiracetam oder einen der sonstigen Bestand- teile von Levebon sind.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levebon ist erforderlich
  • falls Sie an Nierenbeschwerden leiden: Beachten Sie in diesem Fall die Anweisungen Ihres Arztes. Er/Sie wird dann entscheiden, ob Ihre Dosis angepasst werden muss.
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  • falls Sie bei Ihrem Kind eine Verlangsamung des Wachstums beobachten oder die Pubert√§t ungew√∂hnlich verl√§uft, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
  • Wenn Sie eine Zunahme des Schweregrads der Anf√§lle feststellen (z. B. vermehrte Anf√§lle), benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
  • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Levebon behandelt wurden, dachte daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie irgendwel- che Anzeichen von Depression und/oder Suizidgedanken haben, benachrichtigen Sie bitte Ih- ren Arzt.
Bei Einnahme von Levebon mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einneh- men/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Levebon zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können Levebon mit oder ohne Nahrung einnehmen. Nehmen Sie Levebon vorsichtshalber nicht zusammen mit Alkohol ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein.

Sofern nicht unbedingt erforderlich, darf Levebon w√§hrend der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Das potenzielle Risiko f√ľr Ihr ungeborenes Kind ist nicht bekannt. In Tierversuchen hat Levetiracetam bei Dosierungen, die h√∂her waren als die, die Sie zur Kontrolle Ihrer Anf√§lle ben√∂ti- gen, unerw√ľnschte Wirkungen auf die Reproduktion gezeigt.

Das Stillen wird während der Behandlung nicht empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit be- eintr√§chtigen.

Levebon kann Ihre F√§higkeit zum Steuern eines Fahrzeugs oder zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen beeintr√§chtigen, denn Sie k√∂nnen sich w√§hrend der Behandlung mit Levebon m√ľ- de f√ľhlen. Dies gilt besonders zu Behandlungsbeginn oder nach einer Dosissteigerung. Sie sollten kein Fahrzeug steuern oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis sich herausgestellt hat, dass Ihre F√§higkeit zur Durchf√ľhrung solcher Aktivit√§ten nicht beeintr√§chtigt ist.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Levebon

Die Filmtabletten enthalten den Farbstoff Gelborange S (E 110), welcher allergische Reaktionen hervorrufen kann.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Levebon immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind.

Levebon muss zweimal täglich eingenommen werden, einmal morgens und einmal abends, jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit. Nehmen Sie bitte die Anzahl der Filmtabletten gemäß der An- ordnung Ihres Arztes ein.

Monotherapie
Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen (ab 16 Jahren):

Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 1000 mg und 3000 mg täglich.

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Zu Beginn der Behandlung mit Levebon wird Ihr Arzt Ihnen zun√§chst f√ľr zwei Wochen eine niedri- gere Dosisverschreiben, bevor Sie die niedrigste f√ľr Sie geeignete Dosis erhalten.

Beispiel: Bei einer Tagesdosis von 3000 mg nehmen Sie 2 Filmtabletten morgens und 2 Filmtablet- ten abends ein.
Zusatzbehandlung
Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) ab 50 kg Körpergewicht:

Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 1000 mg und 3000 mg täglich.

Beispiel: Bei einer Tagesdosis von 1500 mg nehmen Sie 1 Filmtablette morgens und 1 Filmtablette abends ein.
Dosierung bei Säuglingen (6 bis 23 Monate), Kindern (2 bis 11 Jahre) und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) unter 50 kg Körpergewicht:

Ihr Arzt wird Ihnen die am Besten geeignete Darreichungsform von Levebon bezogen auf Ihr Alter, Ihr Gewicht und Ihre benötigte Dosis verordnen.

Levebon 100 mg/ml-L√∂sung zum Einnehmen ist eine f√ľr S√§uglinge und Kinder unter 6 Jahren be- sonders geeignete Darreichungsform.

Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 20 mg pro kg Körpergewicht und 60 mg pro kg Körperge- wicht täglich.

Dosierung bei Säuglingen (1 Monat bis unter 6 Monate):

Levebon 100 mg/ml-L√∂sung zum Einnehmen ist die f√ľr S√§uglinge am Besten geeignete Darrei- chungsform.

Art der Einnahme:

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut zusammen mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung:
  • Levebon ist zur Langzeitbehandlung vorgesehen. Sie sollten Levebon so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat.
  • Beenden Sie Ihre Behandlung nicht selbst ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt, denn dadurch k√∂nnten Ihre Anf√§lle h√§ufiger auftreten.Falls Ihr Arzt entscheiden sollte, die Behandlung mit Levebon zu beenden, wird er/sie Ihnen mitteilen, wie Sie Levebon langsam (schrittweise) ab- setzen.
Wenn Sie eine größere Menge von Levebon eingenommen haben, als Sie sollten

M√∂gliche Nebenwirkungen bei einer zu hohen Dosis Levebon sind Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Aggression, Verringerung der Aufmerksamkeit, Hemmung der Atmung und Koma. Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie mehr Filmtabletten als vorgeschrieben eingenommen haben bzw. nehmen Sie sofort Kontakt mit der Notfallabteilung des n√§chsten Krankenhauses auf. Nehmen Sie die restlichen Filmtabletten oder die Verpackung mit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Information f√ľr den Arzt:
Zu Symptomen und Therapie bei √úberdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Gebrauchs- information.
Wenn Sie die Einnahme von Levebon vergessen haben

Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie eine oder mehrere Einnahmen vergessen haben. Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein, um eine vergessene Filmtablette nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Levebon abbrechen
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Bei Beendigung der Behandlung sollte Levebon genauso wie andere antiepileptische Arzneimittel schrittweise abgesetzt werden, um eine Erhöhung der Anfallshäufigkeit zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Levebon Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber, wenn bei Ihnen eine der nachfolgenden Nebenwirkungen auf- tritt und Sie deswegen beunruhigt sind.

Einige der Nebenwirkungen wie z.B. Schl√§frigkeit, M√ľdigkeit und Schwindel k√∂nnen zu Behand- lungsbeginn oder bei einer Dosissteigerung h√§ufiger auftreten. Im Laufe der Zeit sollten diese Ne- benwirkungen jedoch schw√§cher werden.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

  • sehr h√§ufig:mehr als 1 Behandelter von 10
  • h√§ufig:1 bis 10 Behandelte von 100
  • gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • nicht bekannt:H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
Sehr häufig:
  • Somnolenz (Schl√§frigkeit)
  • Asthenie (Schw√§chegef√ľhl)/M√ľdigkeit
Häufig:
  • Infektion, Nasopharyngitis (Entz√ľndungen des Nasen-Rachen-Raumes)
  • Verminderte Anzahl an Blutpl√§ttchen
  • Anorexie (Appetitlosigkeit), Gewichtszunahme
  • Ruhelosigkeit, Depression, emotionale Instabilit√§t/Stimmungsschwankungen, Feindseligkeit oder Aggression, Schlaflosigkeit, Nervosit√§t oder Reizbarkeit, Pers√∂nlichkeitsst√∂rungen (Ver- haltensst√∂rungen), abnormes Denken (langsames Denken, Unf√§higkeit sich zu konzentrieren)
  • Schwindel, Konvulsionen (Kr√§mpfe), Kopfschmerzen, Hyperkinesie (√úberaktivit√§t), Ataxie (mangelnde Koordination der Bewegungen), Tremor (unwillk√ľrliches Zittern), Amnesie (Ge- d√§chtnisverlust), Gleichgewichtsst√∂rungen, Aufmerksamkeitsst√∂rungen (Konzentrationsst√∂- rungen), Beeintr√§chtigung des Ged√§chtnis (Vergesslichkeit)
  • Diplopie (Doppeltsehen), verschwommenes Sehen
  • Drehschwindel
  • Husten (Verst√§rkung eines vorbestehenden Hustens)
  • Bauchschmerzen, √úbelkeit, Dyspepsie (Verdauungsst√∂rungen), Diarrhoe (Durchfall), Erbre- chen
  • Exanthem (Hautausschlag), Ekzem, Juckreiz
  • Myalgie (Muskelschmerzen)
  • Zuf√§llige Verletzungen
Nicht bekannt:
  • Verminderte Anzahl an roten und/oder wei√üen Blutk√∂rperchen
  • Gewichtsverlust
  • Abnormes Verhalten, Wut, Angst, Verwirrtheit, Halluzination, mentale St√∂rungen, Suizid, Sui- zidversuch, Suizidgedanken
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  • Par√§sthesie (Kribbeln), Schwierigkeiten, Bewegungen zu kontrollieren, unwillk√ľrliche und nicht unterdr√ľckbare, krampfartige Anspannungen von Muskeln, die Kopf, Rumpf und Gliedma√üen betreffen
  • Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse), Leberversagen, Hepatitis (Leberentz√ľn- dung), abnormer Leberfunktionstest
  • Haarausfall, Blasenbildung der Haut, im Mund, an den Augen und im Genitalbereich, Haut- ausschlag

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der angef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinfor- mation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf Etikett, Blisterpackung und Faltkarton nach ?verw. bis:? bzw. ?verwendbar bis:? bzw. angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ü- nahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Levebon enthält

Der Wirkstoff ist Levetiracetam. 1 Filmtablette enthält 750 mg Levetiracetam. Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Maisst√§rke, Povidon, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid. Film√ľberzug: Poly(vinylalkohol) ? teilweise hydrolysiert, Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Tal- kum (E 553b), Gelborange S-Aluminiumlack (E 110), Eisenoxid rot (E 172).

Wie Levebon aussieht und Inhalt der Packung

Die Filmtabletten sind orange und kapselförmig, mit Bruchkerbe auf einer Seite. Die Filmtablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Levebon ist in Blisterpackungen in Faltkartons und in Tablettenbehältnissen verpackt. Die Blisterpackungen enthalten 10, 20, 30, 50, 60, 90, 100, 120 und 200 Filmtabletten. Die Tablettenbehältnisse enthalten 10, 20, 30, 50, 60, 90, 100, 120 und 200 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Lannacher Heilmittel Ges.m.b.H., AT-8502 Lannach

Hersteller

Lannacher Heilmittel Ges.m.b.H., AT-8502 Lannach und

Klocke Pharma-Service GmbH, DE-77767 Appenweier

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geändert:  
Z.Nr.:
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im November 2011.

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Betäubungsmittel Nein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden