ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung)

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Internationale Klassifikation (ICD) F90.0

Grundlagen

Vor allem in der Volksschule wird gerne mit dem Begriff ADHS herum geschmissen, wenn es um Kinder geht, die eine hohe Aufmerksamkeit verlangen. Den Kindern wird vorgeworfen, dass sie ständig den Unterricht stören, nicht still sitzen können und eine zu große Belastung sind. Und schnell wird die Diagnose ADHS gestellt, auch wenn man bei Weitem nicht dazu qualifiziert wird.

Dabei spielt diese Störung in unserer Gesellschaft noch gar nicht so lange eine Rolle. Erst mit der Einführung der Schulpflicht wurde die Möglichkeit geschaffen, dass sich die Störung in unseren Köpfen festsetzen kann. Denn davor waren die Kinder nicht dazu gezwungen, länger still und konzentriert dem Unterricht zu folgen.

Verbreitung von ADHS

Heute gehört ADHS zu den am häufigsten diagnostizierten psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Auch wenn die Störung schon vor dem sechsten Lebensjahr beginnt, erreicht sie ihr höchstes Ausmaß oft erst nach der Einschulung.

Insgesamt sind heute etwa drei Prozent der Schulkinder von ADHS betroffen. Dabei sind Jungen auf den ersten Blick sehr viel häufiger betroffen als Mädchen. Neue Studien und Erkenntnisse legen aber nahe, dass auch sehr viele Mädchen betroffen sind. Da diese aber ein etwas anderes symptomatisches Bild zeigen, werden diese nur selten korrekt diagnostiziert.

Klischees rund um ADHS

Rund um ADHS rankt sich heute ein ganzes Sammelsurium an Klischees und Vorurteilen. Viele dieser können aber vollkommen entkräftet werden, wenn man sich nur einmal eingehender mit der Störung beschäftigt.

ADHS ist keine moderne Zivilisationskrankheit und hat auch nichts mit falscher Erziehung, falscher Ernährung oder die Verwendung von Computerspielen zu tun.Und man muss sich auch immer bewusst sein, dass nicht jeder Zappelphilip an ADHS leidet.

Die positiven Seiten von ADHS

Nur weil ein Kind an ADHS leidet, heißt dies aber nicht ausschließlich, dass es speziell betreut und gefördert werden muss. Ein Kind mit ADHS zu haben, bedeutet nicht nur, dass dies sehr viel Aufmerksamkeit und Anstrengung kostet. Im Gegensatz dazu haben die Kinder auch alle Stärken und positive Seiten. So zeigen die Betroffenen oft auch eine hohe Kreativität und die Gabe einer ausgeprägten Fantasie. Auch eine hohe Fähigkeit zur Improvisation kann oft beobachtet werden. Nicht zuletzt ist bei vielen ADHS-Kindern auch ein ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit erkennbar.

Definition

ADHS steht als Abkürzung für die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Dabei handelt es sich um eine psychische Störung, die mit dem Symptomkomplex von Unaufmerksamkeit, Überreaktivität und Impulsivität einhergeht.

ADHS ist aber keine fest definierte und genau beschreibbare Erkrankung. Oft kommt es zu Mischformen und Kombinationen mit anderen Erkrankungen. So können auch Tics, Verstimmungen, Ängstlichkeit und Aggressivität zusätzlich auftreten. Bei Kindern ist zudem häufig eine Verhaltensstörung vorhanden. Erwachsene mit ADHS zeigen eine Tendenz zu dissozialem Verhalten und neigen zum Missbrauch von suchterzeugenden Substanzen.

Prinzipiell können bei ADHS drei Formen unterschieden werden

  • vorwiegend unaufmerksamer Typ: Es treten vor allem die Defizite der Aufmerksamkeit in den Vordergrund, wobei hyperaktives und impulsives Verhalten kaum beobachtet werden kann.
  • vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typ: Es tritt vor allem ein hyperaktives und impulsives Verhalten im Vordergrund, während sich die Defizite der Aufmerksamkeit nicht einstellen.
  • Mischtypus: Dabei handelt es sich um ein weites Feld, bei dem sowohl Aufmerksamkeitsdefizite, Hyperaktivität als auch Impulsivität gesichtet werden.

Meist beginnt die Symptomatik vor dem sechsten Lebensjahr. Auch wenn es sich um eine angeborene Störung handelt, gibt es durchwegs auch Kinder, bei denen die Diagnose erst nach der Einschulung gestellt werden kann, weil sie erst im Schulalltag auffällig werden. Bei kleineren Kindern ist es oft schwierig, ein Verhalten im Sinne der ADHS-Symptome von einer altersgerechten Entwicklung zu unterscheiden.

Ursachen

Wie die Vielfalt des Krankheitsbildes schon vermuten lässt, sind auch die Ursachen für ADHS sehr schwer zu fassen. Generell kann gesagt werden, dass für die Entstehung vor allem biologische und konstitutionelle Faktoren relevant sind, während psychosoziale Faktoren für die Aufrechterhaltung der Störung verantwortlich gemacht werden können.

Stress und ADHS

Ein Auslöser für ADHS kann das Leben unter ständigem Stress sein. Die dauerhafte Überforderung kann irgendwann nicht mehr kompensiert bilden und es bildet sich die beschriebene Störung.

Jedoch muss auch gesagt werden, dass ADHS selbst ebenso eine dauerhafte Stressbelastung verursacht. Die Störung verhindert die korrekte Filterung von Informationen im Gehirn. So werden alle Informationen aus der Umwelt bewusst aufgenommen, ohne dass die unwichtigen Daten zuerst unbewusst aussortiert werden. Für das Gehirn bedeutet dies, dass es eine Unmenge an Daten verarbeiten muss. Dies führt zu Vergesslichkeit, Aggressivität und Unruhe. Einige Kinder, vor allem Mädchen, reagieren auf diese Datenflut nicht mit Hyperaktivität, sondern sie sind ungewöhnlich ruhig und verträumt.

Genetische Einflussfaktoren

Eine andere vermutete Ursache ist die Veränderung des Erbgutes. So glaubt man, dass es durch eine genetische Störung zum Fehlen von Dopamin und Noradrenalin im Gehirn kommt, welche vor allem für die Aufmerksamkeit, den Antrieb und die Motivation eine große Rolle spielen. Sie werden bei den Verbindungen der Nervenzellen benötigt, um die Information von einer Zelle auf die nächste zu übertragen. Wenn ein Mangel dieser Botenstoffe besteht, können nur mehr wenige Informationen weitergegeben werden, es kommt zu Defiziten in den beschriebenen Bereichen.

Diese Theorie wird von der Tatsache unterstützt, dass ADHS oft gehäuft in den betroffenen Familien vorkommt. Trotzdem wurde noch kein Hinweis gefunden, der beweist, dass es sich um eine genetische Erkrankung handelt.

Hirnschädigungen und ADHS

Es gibt wahrscheinlich auch einen Zusammenhang zwischen frühkindlichen Hirnschädigungen und ADHS. Ein kurzer Sauerstoffmangel während der Geburt kann vielleicht zwar so diskret sein, dass vorerst keine negativen Auswirkungen erkannt werden können. Trotzdem kann es zu einer Schädigung gekommen sein, die früher oder später ADHS entstehen lässt.

Die Ernährung als Auslöser

Die Ernährung ist in den letzten Jahren bei nahezu jedem Krankheitsbild ein viel diskutierter Aspekt. Und auch bei ADHS vermutet man einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Farbstoffen und Konservierungsmitteln mit der Nahrung und dem Ausbruch von ADHS.

Auch wenn diese Stoffe nachweislich nicht giftig sind, gibt es einige Daten die darauf hinweisen, dass die Ernährung sehr wohl eine Rolle spielt. Genauere Fakten diesbezüglich konnten jedoch noch nicht nachgewiesen werden. Es bleibt also noch eine Spekulation, die es zu bestätigen gilt.

Mütterliches Verhalten in der Schwangerschaft

Wie bei vielen anderen Erkrankungen und Störungen in der Kindheit, ist auch die Schwangerschaft ein potenzieller Auslöser von ADHS. So könnte der Konsum von Nikotin, Alkohol und Drogen vielleicht dazu führen, die Störung zu begünstigen.

Umwelten, die ADHS aufrechterhalten

Die Lebensumwelt eines Kindes spielt bei der Entwicklung von ADHS offensichtlich keine Rolle. Aber diese ist trotzdem nicht zu vernachlässigen, weil sie darüber bestimmt, ob die Symptome anhalten oder wieder abgeschwächt werden.

Im normalen Verlauf der Erkrankung kommt es im Zuge der normalen Entwicklung oft zu einer spontanen Verbesserung der Symptomatik. Diese kann ausbleiben, wenn das Umfeld des Kindes nicht auf dessen Bedürfnisse angepasst wird. So können zum Beispiel beengte Wohnverhältnisse, fehlende emotionale Zuwendung, ein hektischer Alltag mit viel Lärm, das Fehlen von durchschaubaren Strukturen, Bewegungsmangel und Zeitdruck einen negativen Einfluss haben.

Dennoch muss gesagt werden, dass eine schlechte Erziehung oder negative Erfahrungen während der Kindheit als Ursache von ADHS ausgeschlossen werden können.

Die Ursache ist oft ein ungelöstes Rätsel

In den meisten Fällen kann die genauere Ursache nicht festgestellt werden. Auch wenn es diverse Hinweise auf die Ursache gibt, bleibt wohl noch ungeklärt, welche Faktoren nun wirklich ausschlaggeben sind.

Symptome

Definiert wird ADHS durch vier Kardinalsymptome: Hypermotorik, Aufmerksamkeitsstörung mit erhöhter Ablenkbarkeit, Impulsivität und Störungen in der psychosozialen Anpassung. Die Symptomatik hängt aber auch vom jeweiligen Alter des betroffenen Kindes ab. Es muss also immer der aktuelle Entwicklungsstand des Kindes berücksichtigt werden, wenn nach den Symptomen für ADHS gefahndet wird.

Generell ist ADHS eine Störung, die sich in den einzelnen Lebensabschnitten sehr unterschiedlich darstellt. Im Folgenden wird die Symptomatik von ADHS in den unterschiedlichsten Lebensabschnitten kurz beleuchtet.

ADHS im Säuglingsalter

Säuglinge mit ADHS fallen durch häufige und lang andauernde Schreiphasen sowie eine motorische Unruhe auf. Zudem stehen die Eltern oftmals vor massiven Ess- und Schlafproblemen der betroffenen Kinder. Manche lehnen schon in den ersten Lebensmonaten Körperkontakt ab und sind überproportional oft schlecht gelaunt.

ADHS im bei Kleinkindern (inklusive Kindergartenalter)

Bei Kleinkindern fällt vor allem eine hyperaktive Grobmotorik auf. Die Kinder rennen, klettern und toben den ganzen Tag, schaffen es aber kaum, ruhig zu sitzen. Wenn sie sitzen bleiben müssen, sind sie ständig bereit, wieder aufzuspringen und sich zu bewegen. Diese Aktivität hat aber nur selten ein gewisses Ziel, es geht den Kindern vor allem darum, den Bewegungsdrang zu befriedigen. Dabei werden oft auch Risiken und Gefahren falsch eingeschätzt, weswegen es nicht selten zu Unfällen kommt.

Kleinkinder mit ADHS sind im Spiel oft sehr sprunghaft und wechseln ständig ihre Handlungsweisen.Beim Spiel mit anderen fällt auf, dass sie nur wenig Ausdauer an den Tag legen.

Ausgeprägte Trotzreaktionen und andere negative Verhaltensweisen machen das Sozialverhalten sehr schwierig, weswegen die Kinder auch Probleme dabei haben, beständige Freundschaften aufzubauen.

Manche Kleinkinder mit ADHS legen auch Leistungsschwächen beim Hören, Sehen, der Fein- oder Grobmotorik auf. Manchmal sind auch Besonderheiten bei der Sprachentwicklung vorhanden, welche sowohl besonders schnell oder auch verzögert stattfinden kann.

ADHS bei Schulkindern

Bei Schulkindern ist der Bewegungsdrang meistens vermindert, jedoch sind auch diese ständig unruhig und zappelig. Zudem fällt auf, dass Regeln nur sehr schwer akzeptiert und eingehalten werden können. Dies betrifft nicht nur innerfamiliäre Regeln, sondern auch Grundsätze in Spielgruppen und Klassengemeinschaften. Die Kinder stören im Unterricht, zeigen wenig Ausdauer und sind leicht ablenkbar.

Sowohl in der Schule als auch im Alltag kommt es leicht zu Frustrationen, die vom Kind selbst auch verstärkt wahrgenommen werden, was oft zu Wutanfällen und aggressivem Verhalten führt.

Das Gesamtverhalten des Kindes kann als chaotisch angesehen werden. Dies betrifft nicht nur die Organisation der Aufgaben, sondern auch das eigene Zimmer. Die Kinder fallen auch häufig durch einen nahezu unbremsbaren Rededrang, unpassende Mimik, Gestik und Körpersprache und Ungeschicklichkeit auf, die dann häufig zu Unfällen führt.

In der Schule stellen sich oft eine Lese-Rechtschreib-Schwäche, eine Rechenschwäche oder andere Lernleistungsprobleme ein. Zudem sind ADHS-Kinder oft nicht fähig, soziale Bindungen dauerhaft aufrechtzuhalten, was sie schnell zum Außenseiter mit vermindertem Selbstbewusstsein macht.

ADHS im Jugendalter

Mit dem Voranschreiten der Entwicklung reduziert sich die motorische Hyperaktivität immer mehr. Im Vordergrund stehen nun Symptome wie Impulsivität, Eigensinn, labile Stimmungslagen, niedrige Frustrationstoleranz und dissoziale Tendenzen.

Die Jugendlichen vermeiden jegliche Aufgaben, die längere Konzentration und Anstrengung erfordern würden. In Belastungssituationen ist die Symptomatik meistens noch merkbar verstärkt.

Die Jugendlichen können insgesamt als unaufmerksam und mit einer Null-Bock-Mentalität beschrieben werden. Zudem haben die Jugendlichen oft ein stark vermindertes Selbstwertgefühl und kämpfen mit Ängsten und Depressionen. Als Außenseiter unterhalten sie öfters Kontakte zu sozialen Randgruppen und zeigen eine Tendenz zur Delinquenz, Alkohol und Drogen.

ADHS bei Erwachsenen

Auch bei Erwachsenen ist ADHS nicht sehr selten, auch wenn die Symptomatik bei vielen Betroffenen mit der Zeit verschwindet. Die betroffenen Erwachsenen fallen durch Schusseligkeit und Vergesslichkeit auf. Sie haben Mühe, Aufgaben von Anfang an zu planen und auch zu Ende zu bringen. Die berufliche Situation und soziale Bindungen erweisen sich meist als unbeständig. Die Betroffenen leiden oft unter Ängsten, Depressionen und Jähzorn. Zudem neigen auch sie zu Delinquenz, Alkohol und Drogen.

Störungen in Folge von ADHS

Neben den definierenden Symptomen treten bei oder in Folge von ADHS auch oft Lernstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, Störungen des Selbstwertgefühls, emotionale Labilität und psychosomatische Symptome auf. Bei der Lernstörung fällt vor allem auf, dass die Kinder sich leicht ablenken lassen, einen ineffektiven Lernstil anwenden und nicht abstrahieren können.

Starke Unterschiede in der individuellen Ausprägung

Bei der gesamten Beschreibung der Symptomatik muss noch einmal erwähnt werden, dass diese sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Die einen Kinder zeigen alle typischen Symptome in ausgeprägter Form, andere zeigen nur Anzeichen weniger Merkmale.

Die positiven Seiten von ADHS

Bei all diesen negativen Symptomen darf aber auch nicht vergessen werden, dass Menschen mit ADHS auch eine Reihe positiver Eigenschaften zeigen. Darunter fallen zum Beispiel der Ideenreichtum und die künstlerische Kreativität. Auch wenn es manchmal an Ausdauer mangelt, sind viele ADHS-Pateinten sehr begeisterungsfähig und vor allem auch hilfsbereit. Zudem verfügen sie über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

Diagnose

Bei der Stellung der Diagnose spielt vor allem die Beobachtung des klinischen Symptombildes eine große Rolle. Um die Diagnose ADHS stellen zu können, müssen mehrere Kriterien erfüllt sein, die im Folgenden aufgezeigt werden.

Kriterien für ADHS

Auch wenn die Vielfalt der möglichen Symptome bei ADHS sehr groß ist, gibt es Symptomlisten, von denen eine gewisse Mindestanzahl an Symptomen gegeben sein muss, um die Diagnose ADHS stellen zu können.

So müssen zum Beispiel mindestens sechs der folgenden Unaufmerksamkeits-Symptome über einen längeren Zeitraum dauerhaft gegeben sein:

  • häufige Flüchtigkeitsfehler oder fehlende Beachtung von Details
  • Unfähigkeit zur längerfristigen Konzentration
  • fehlendes Zuhören bei direkter Ansprache
  • unvollständige Ausführung von Anweisungen oder Aufgaben
  • mangelnde Organisation von Aufgaben und Tätigkeiten
  • Verweigerung von Aufgaben, die dauerhafte Konzentration erfordern
  • Verlieren von Gegenständen, die für bestimmte Aufgaben gebraucht werden
  • leichte Ablenkung durch unwesentliche Reize
  • hohe Vergesslichkeit bei Alltagstätigkeiten

Zudem müssen mindestens sechs der folgenden Symptome von Hyperaktivität und Impulsivität zutreffen, um eine ADHS-Diagnose stellen zu können:

  • unruhiges Sitzen und Zappeln
  • oftmaliges Verlassen des Sitzplatzes, auch wenn das Sitzen erwartet wird
  • oftmaliges Herumrennen und Klettern, auch wenn es unpassend ist
  • Ruhelosigkeit
  • hohe Lautstärke beim Spielen
  • Benehmen, als wären sie von einem Motor angetrieben
  • nahezu unkontrollierbarer Rededrang
  • Antworten, bevor die Frage zu Ende gestellt wird
  • Mühe, Reihenfolgen einzuhalten
  • Stören und Unterbrechen anderer Unterhaltungen und Spiele

Um die Diagnose ADHS stellen zu können, muss es auch eine eindeutige Beeinträchtigung im sozialen, schulischen oder beruflichen Bereich geben.

Ausschluss anderer möglicher Ursachen

Zudem müssen auch alle anderen möglichen Ursachen für eine hyperaktive Störung ausgeschlossen werden. Dazu zählt zum Beispiel eine Verminderung der Intelligenz, Epilepsie, Psychosen und affektive Störungen. Zudem müssen organische Ursachen, wie zum Beispiel die Hyperthyreose, ausgeschlossen werden.

Diagnosestellung nur vom Fachmann

Insgesamt kann gesagt werden, dass bei typischen Fällen die Diagnose relativ einfach zu stellen ist. Trotzdem muss diese immer von einem kompetenten Facharzt der Kinder- und Jugendmedizin oder der Kinder- und Jugendpsychiatrie erfolgen. Denn nur so kann eine gesicherte Diagnose erreicht werden, die dann zu einer angemessenen Behandlung führt.

Zudem erschwert sich die richtige Diagnose natürlich, wenn es sich um einen nicht ganz typischen Fall handelt. Und viele ADHS-Kinder und ADHS-Erwachsene zeigen nun einmal nicht die typischen Symptome, sondern treten mit alternativen Erscheinungsbildern von ADHS auf.

Häufige Fehldiagnostik bei Erwachsenen

Vor allem im Erwachsenenalter kann es zu einer Fehldiagnose kommen. Denn hier treten oft Depressionen und andere Störungen in den Vordergrund, deren Ursache meist in sozialen Problemen liegen. Diese wiederum sind versteckt oft durch die Hyperaktivität entstanden, die ADHS mit sich bringt.

Leidet mein Kind an ADHS?

Wenn man den Verdacht hat, das eigene Kind könnte an ADHS leiden, muss zuallererst das Verhalten genau beobachtet und beschrieben werden. Dabei sollte genau eruiert werden, welche Auffälligkeiten zu welchen Zeitpunkten auftreten.

Dabei können vor allem auch offene Gespräche mit anderen Kontaktpersonen des Kindes hilfreich sein. Dazu zählen vor allem die Betreuer in Kindergarten, Schule und Hort oder aber auch Großeltern und andere Babysitter, die regelmäßig mit dem Kind Zeit verbringen. Nach dem Sammeln der Fakten sollte man sich unbedingt an einen Kinder- und Jugendarzt wenden.

Schon bevor die Diagnose gestellt worden ist, kann man Kontakt zu Selbsthilfegruppen oder ADHS-Foren suchen, um sich mit anderen Betroffenen austauschen zu können.

Beim Facharzt oder Kinderpsychologen

Beim Besuch eines Facharztes für Kinder- und Jugendheilkunde oder eines Kinder- oder Jugendpsychologen muss man sich auf einige Fragen gefasst machen. Wenn man sich schon vorher darüber Gedanken macht, kann man konkretere Antworten geben. Die Vorbereitung des Termins kann somit die Diagnose um einiges einfacher machen.

Der Spezialist wird sich genau nach der Situation in der Familie und möglichen Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten und anderen Besonderheiten erkundigen. Zudem sind auch Fragen nach Suchtverhalten und psychiatrischen Erkrankungen wichtig und zielführend. Zudem wird nach Besonderheiten während der Schwangerschaft, bei der Geburt und in der bisherigen Entwicklung gefragt werden. Auch etwaige Vorerkrankungen und andere Beschwerden sollten offen dargelegt werden.

Nach einer ausführlichen Anamnese müssen nicht nur die Eltern, sondern auch andere Bezugspersonen befragt werden. Dabei werden vor allem die sozialen Fähigkeiten und das Leistungsverhalten des Kindes bewertet.

Danach wird eine ausführliche klinische Untersuchung gemacht, um mögliche andere Ursachen für die Auffälligkeiten auszuschließen. Während der Untersuchung und der Anamnese wird der Spezialist genau auf Verhaltensauffälligkeiten des Kindes Acht geben.

Weitere Aufschlüsse über das Verhalten kann der Spezialist in manchen Fällen mittels einer Videokamera erlangen. Dieses hat auch den Vorteil, dass den Eltern direkt gezeigt werden kann, welche Auffälligkeiten das Kind hat. Dabei werden auch Auffälligkeiten bei Mimik, Gestik und Körpersprache gezeigt, die man als Elternteil wohl übersehen würde.

Des Weiteren können ADHS-spezifische Fragebogen ausgefüllt werden. Je nach Methode wird dieser von Eltern, Betreuungspersonen oder in Zusammenarbeit mit dem Kind ausgefüllt. Typische Fragebogen sind der CBCL (Child Behaviour Checklist), der alle möglichen psychischen Erkrankungen im Kindesalter erfasst. Spezifischer ist die Conners-Skala, die vor allem für die Diagnose von ADHS entwickelt worden ist.

Therapie

Die Therapie von ADHS ist sehr vielschichtig und umfassend. Dabei muss vor allem darauf Wert gelegt werden, dass für jeden Patienten eine individuell passende Therapie gefunden wird, auch wenn dies sehr aufwendig ist.

Ziel ist es, dass die Betroffenen ein weitgehend normales Leben führen können. Bei Kindern wird sehr viel Wert darauf gelegt, ihnen eine normale Weiterentwicklung zu ermöglichen, um Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Um die individuelle Therapie gewährleisten zu können, braucht es ein ganzes Netzwerk von Helfern. Nicht nur Ärzte und Psychologen müssen unterstützend mitwirken, sondern auch Eltern, Geschwister, Lehrer und andere Betreuer müssen in die Therapie integriert werden.

Medikamentöse Therapie

Zur medikamentösen Behandlung kommen Psychostimulanzien und andere Medikamente zum Einsatz, die die Symptome von ADHS lindern sollten. Die Stimulanzien sind derzeit die wirksamsten Präparate, um die Aufmerksamkeit und das Sozialverhalten zu verbessern.

So gut die Medikamente jedoch wirken, so schwierig ist auch der Umgang mit ihnen. Da sie dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, ist die Behandlung etwas aufwendig und manche Eltern stehen ihr deswegen misstrauisch gegenüber.

Um die Risiken zu minimieren, sollte bei der medikamentösen Therapie eine engmaschige Kontrolle durchgeführt werden, um etwaige Nebenwirkungen frühzeitig erkennen zu können. Dazu zählen Appetit- und Schlafstörungen, eine Beeinträchtigung des Wachstums und Puls- oder Blutdruckerhöhungen. Meistens können diese Nebenwirkungen durch eine Anpassung der verwendeten Dosis wieder eliminiert werden.

Alternativ zu den Stimulanzien können auch Neuroleptika, Antidepressiva, Antikonvulsiva oder MAO-Hemmer eingesetzt werden. Diese stellen aber nicht das Mittel der Wahl dar und sollten nur bewusst eingesetzt werden. Tranquilizer und Barbiturate dürfen bei ADHS-Kindern nicht eingesetzt werden.

Insgesamt kann auf die medikamentöse Therapie meistens verzichtet werden, solange sich die Kinder noch nicht im schulpflichtigen Alter befinden. Während der Schule ist es für viele ADHS-Kinder aber nahezu unmöglich, den Leistungsanforderungen gerecht zu werden, wenn sie nicht medikamentös dabei unterstützt werden.

Die Arbeit mit den Eltern

Vor allem bei kleinen Kindern, aber auch bei Heranwachsenden muss viel mit den Eltern gearbeitet werden. Diese müssen sehr gut informiert, geführt und auch entlastet werden. Nur so werden sie in die Lage versetzt, ein geregeltes und erfülltes Leben mit dem ADHS-Kind zu führen. Wenn auch weitere Geschwister da sind, sollten auch diese in die Therapie miteinbezogen werden, da ADHS immer die gesamte Familie beeinflusst.

Bei kleinen Kindern sind die Eltern oft die einzige Möglichkeit, wie das Verhalten der Kinder positiv beeinflusst werden kann. Denn diese sind einer kognitiven Verhaltenstherapie aufgrund ihrer noch fehlenden Entwicklung noch nicht gewachsen.

Verhaltenstherapie bei ADHS

Für ADHS-Kinder ab dem Schulalter sollte immer eine kognitive Verhaltenstherapie ins Auge gefasst werden. Diese sollte auch ein Aufmerksamkeits- und Strategietraining beinhalten. Ergänzend kann auch ein Training der sozialen Kompetenzen sinnvoll und zielführend sein. Jegliche therapeutische Unterstützung der Kinder sollte immer einen strukturierenden Charakter haben.

Folgen der fehlenden Behandlung

Manche Eltern verweigern sich der medikamentösen Therapie, da sie gehört haben, dass sich ADHS mit der Zeit auswachsen kann. Und es ist auch wahr, dass sich die Symptome bei einigen Kindern mit der Zeit abschwächen, auch wenn keine Behandlung erfolgt.

In vielen Fällen bleibt die Störung aber in irgendeiner Form bestehen. Wenn die Kinder nicht behandelt und mit bestem Wissen und Gewissen unterstützt werden, kann dies ernsthafte Folgen für sie nach sich ziehen.

So ist zum Beispiel der Schulerfolg ohne eine entsprechende Therapie kaum möglich. Infolge dessen kann auch keine Berufsausbildung gemacht werden, die den eigentlichen kognitiven Fähigkeiten des Kindes entspricht. Denn auch wenn die Aufmerksamkeit beeinträchtigt ist und die Konzentration schwer fällt, heißt es nicht, dass die Kinder auch an einer Intelligenzminderung leiden.

Neben dem Berufsleben sind vor allem die Auswirkungen auf das Privatleben nicht zu unterschätzen. So kann die Beziehungsfähigkeit drastisch reduziert werden, weswegen kaum soziale Beziehung aufgebaut und erhalten werden können.

Zudem besteht ein erhöhtes Risiko, straffällig zu werden. Und auch wenn die jugendlichen ADHS-Patienten nicht auf eine schiefe Bahn geraten, ist das Unfallrisiko der ADHS-Kinder erheblich erhöht. Durch den ständigen Bewegungsdran werden Gefahren falsch eingeschätzt, was mitunter zu schwerwiegenden Verletzungen führen kann.

Im Erwachsenenalter führt ADHS oft zu Folgeerkrankungen. So ist das Risiko für psychische Erkrankungen, wie zum Beispiel Angststörungen und Depression, insgesamt erhöht, wenn man als Kind an ADHS gelitten hat. Auch das Fibromyalgiesyndrom, Herzinfarkt und Abhängigkeitserkrankungen treten gehäuft auf.

Prognose

Vor allem im jungen Erwachsenenalter kommt es häufig zu einer spontanen Abschwächung der Symptomatik. In 30 bis 50% der Fälle bleiben die Symptome aber weiterhin da. Oft verändern sich diese aber mit fortschreitender Entwicklung. So wird die überschießende Motorik immer weiter in den Hintergrund gedrängt, während eher Schusseligkeit, Vergesslichkeit oder fehlende Organisiertheit auffallen.

Wenn eine ausgeprägte ADHS nicht behandelt wird, kommt es oft zu weiteren Störungen wie Substanzmissbrauch, affektive Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Diese ziehen einen sehr ungünstigen Verlauf nach sich.

Tipps

Den besonderen Anforderungen eines Kindes mit ADHS gerecht zu werden, ist oft nicht einfach. Die Eltern stehen meist immer unter Strom, erwarten nur das Schlimmste, weil sie wissen, dass dem Kind die Energie nicht so schnell ausgehen wird.

Vor allem dauert es auch einiges an Zeit, bis der Umgang mit der Erkrankung von der Familie erlernt werden kann. Es gibt kein allgemein gültiges Wunderrezept für den Umgang mit einem Kind, das an ADHS leidet. Im Gegensatz dazu muss jede Familie selbst experimentieren und ausprobieren, welche Strategien funktionieren und welche nicht. Trotzdem gibt es einige allgemeine Tipps und Tricks, die den Alltag erleichtern können.

Struktur im täglichen Chaos

ADHS-Kinder haben ein großes Problem damit, selbst eine Struktur zu erstellen und diese beizubehalten. Deswegen kann es sehr hilfreich sein, wenn man dem Kind zeigt, wie Aktivitäten strukturiert und geplant werden können. So können große Aufgaben in kleine Teilschritte zerlegt werden. Auch klare Zeit- und Aufgabenpläne für die ganze Familie und transparente und einfache Regeln können den Alltag sehr erleichtern.

Die zeitliche Struktur sollte auch ausreichend Erholungszeiten und fixe Ess- und Trinkzeiten beinhalten. Auch wenn die Kinder hyperaktiv sind, brauchen sie ausreichend Schlaf und auch Ruhezeiten. Zudem sollte eine ausgewogene Ernährung im Alltag Platz finden und ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen werden. So gibt man dem Kind die Möglichkeit, mit voller Aufmerksamkeit die Welt um sich und die jeweiligen Situationen wahrzunehmen und einzuschätzen.

Veränderungen und Überraschungen sind für viele ADHS-Kinder ein großes Problem, weswegen diese vermieden oder zumindest behutsam angekündigt und besprochen werden sollten.

Belohnungen

Wie bei jedem anderen Kind wirkt die eine oder andere Belohnung so manche Wunder. Im Gegensatz zu Strafen und Zurechtweisungen, die oft einen Gegenangriff vonseiten des Kindes auslösen, animieren Lob und Belohnung ein gutes und angenehmes Verhalten.

Für ein Kind mit ADHS kann es hilfreich sein, ein fixes Belohnungssystem zu entwickeln. In diesem System kann sich das Kind zum Beispiel Vergünstigungen erarbeiten. Auch hier muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Grundzüge des Systems klar erklärt und durchschaubar sind.

Ermutigungen

Nicht nur Eltern von ADHS-Kindern, sondern auch die Kinder selbst sind oft frustriert, weil sie auch merken, dass sie anders sind. Zudem haben sie oft nicht die Motivation, eine Aufgabe zu beenden. Deswegen brauchen sie sehr viel Lob und Ermutigungen, um etwas zu Ende zu bringen.

So kann es auch sehr hilfreich sein, wenn man das Ziel immer wieder klar offenlegt, während das Kind eine Aufgabe bearbeitet. Auch die Erinnerung an bisherige Erfolgserlebnisse kann sehr hilfreich sein, denn diese werden oft allzu schnell vergessen.

Die Ermutigungen sollten auch im sozialen Bereich stattfinden. So kann es beim Aufbau von Freundschaften helfen, wenn man immer wieder daran erinnert, wie wichtig Freunde sind und welchen Nutzen man von ihnen hat.

Schnelle und klare Interaktionen

Damit ADHS-Kinder Lob oder Tadel auch mit der ursächlichen Situation in Verbindung bringen können, ist es wichtig, sofort zu reagieren, wenn ein äußerst positives oder negatives Verhalten auffällt. Wenn man zu lange wartet, weiß das Kind nicht mehr, wofür die lobenden oder mahnenden Worte stehen.

In der Interaktion mit dem Kind sollte man immer versuchen, dessen Eigenheiten zu akzeptieren, und nicht versuchen, das Kind so zu verändern, wie man es selbst gerne haben würde. Anstatt die negativen Aspekte der Erkrankung bekämpfen zu wollen, ist es oftmals hilfreich, wenn man die positiven Seiten des Kindes in den Mittelpunkt rückt.

Beim Umgang mit unerwünschtem Verhalten kann es auch hilfreich sein, wenn man sich immer vor Augen hält, dass es nicht der schlechte Charakter des Kindes ist, der Probleme macht, sondern die Erkrankung ADHS, dessen Symptome das Leben oftmals schwerer gestalten. Es liegt also nicht am Kind, sondern ist einfach ein Symptom einer neurobiologischen Grundstörung.

Freiräume gewähren

Um das Kind zu schützen, neigt man oft dazu, die Freiräume des Kindes zu beschneiden. Ein Kind mit ADHS braucht aber auch eigene Freiräume, in denen zum Beispiel soziale Kontakte mit Gleichaltrigen geübt werden können. So kann auch außerhalb der Schule mit Vereinen für Sport oder Musik zusammengearbeitet werden. Dabei sind natürlich auch die Wünsche, Interessen und Stärken des Kindes zu berücksichtigen, um einen positiven Effekt daraus zu ziehen.

Hilfreich kann auch der Sport, vielleicht sogar eine Kampfsportart sein. Hier wird nicht nur das Austoben ermöglicht, sondern vor allem auch die Konzentration und die soziale Interaktion gestärkt. Zudem lernen die Kinder auch, verantwortungsvoll mit der eigenen körperlichen Kraft umzugehen. Natürlich ist auch jegliche andere Sportart eine wunderbare Möglichkeit für ein Kind mit ADHS, wichtige Verhaltensweisen und Fähigkeiten zu erlernen.

Förderung von Begabungen

Wenn das Kind mit seinen Stärken und Begabungen gefördert wird, hat dies gleich einen zweifach positiven Effekt. Zum einen zeigt es den Eltern und dem Umfeld, dass das Kind auch sehr viele positive Eigenschaften hat, Dinge hat, die es gut kann. Andererseits wird auch dem Kind gezeigt, dass es gut ist, was dem Aufbau von Selbstbewusstsein zuträglich sein wird. Kleine und große Erfolgserlebnisse sind für den Aufbau von Selbstvertrauen überaus wertvoll!

Immer cool bleiben

Ganz egal, wie stressig die Situation sein mag, wenn man selbst die Nerven verliert, wird es nur schlimmer. Für Eltern gilt also, immer zu versuchen, selbst cool zu bleiben. Damit das möglich wird, sollte man sich auch bewusst Auszeiten nehmen und diese mit Erholung, Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten zu füllen. Die ADHS des Kindes wird den Alltag sowieso schon sehr bestimmen, deswegen sollte man sich bewusst Räume schaffen, in denen die Erkrankung keine Rolle spielt.

Zudem sollte man sich auch immer informiert halten. Dies nimmt vor allem die Zweifel, ob man irgendetwas besser machen könnte. Denn wenn man genau über die Symptome Bescheid weiß, weiß man auch, dass die Verhaltensweisen des Kindes nicht an einem selbst liegen. Für viele ist auch der Austausch mit anderen Familien sehr hilfreich gewesen. Dies ist über Selbsthilfegruppen und Foren im Internet möglich.

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