Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma 36 mg Retardtabletten

Abbildung Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma 36 mg Retardtabletten
Wirkstoff(e) Methylphenidat
Zulassungsland Österreich
Hersteller Develco Pharma
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N06BA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Psychostimulanzien, Mittel zur Behandlung der ADHS und Nootropika

Zulassungsinhaber

Develco Pharma

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Equasym Retard 20 mg - Hartkapseln mit verÀnderter Wirkstofffreisetzung Methylphenidat Shire
Ritalin LA 30 mg - Kapseln Methylphenidat InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Ritalin LA 10 mg - Kapseln Methylphenidat InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Ritalin LA 60 mg – Kapseln Methylphenidat InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Medikinet retard 60 mg Hartkapseln mit verĂ€nderter Wirkstofffreisetzung Methylphenidat Medice Arzneimittel PĂŒtter GmbH & Co KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

WofĂŒr Methylphenidathydrochlorid angewendet wird

Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma wird zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/HyperaktivitÀtsstörung (ADHS) angewendet

  • bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren.
  • es wird nur nach versuchter Behandlung ohne Arzneimittel, wie etwa psychologischer Beratung

und Verhaltenstherapie, angewendet.

Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma ist nicht zur Behandlung von ADHS bei Kindern unter 6 Jahren oder zur Einleitung der Behandlung bei Erwachsenen vorgesehen. Wurde jedoch die Behandlung bereits in einem jĂŒngeren Alter begonnen, kann es angebracht sein, die Einnahme von Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma im Erwachsenenalter fortzusetzen. Ihr Arzt wird Sie darĂŒber informieren.

Wie Methylphenidathydrochlorid wirkt

Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma verbessert die AktivitÀt bestimmter Teile des Gehirns, welche eine verminderte AktivitÀt zeigen. Dieses Arzneimittel kann dabei helfen, die Aufmerksamkeit (Aufmerksamkeitsspanne) und die Konzentration zu verbessern und impulsives Verhalten zu vermindern.

Dieses Arzneimittel wird als Teil eines Behandlungsprogramms angewendet, das ĂŒblicherweise folgendes umfasst:

  • psychologische
  • erzieherische und
  • soziale Therapiemaßnahmen.

Eine Verschreibung dieses Arzneimittels erfolgt nur durch einen Facharzt, der Erfahrung mit Verhaltensstörungen im Kindes- oder Jugendalter hat. Es gibt zwar keine Heilung fĂŒr ADHS, aber die Krankheit kann mit entsprechenden Behandlungsprogrammen unter Kontrolle gehalten werden.

Über ADHS

Kinder und Jugendliche mit ADHS haben Schwierigkeiten:

  • ruhig zu sitzen und
  • sich zu konzentrieren.

Es ist aber nicht ihre Schuld, dass sie das nicht können.

Viele Kinder und Jugendliche bemĂŒhen sich, diese Dinge zu tun. Allerdings kann es bei ADHS zu Problemen im tĂ€glichen Leben kommen. Kinder und Jugendliche mit ADHS können Schwierigkeiten beim Lernen und beim Erledigen ihrer Hausaufgaben haben. Sie finden es schwierig, sich zu Hause, in der Schule oder anderswo angemessen zu verhalten.

ADHS hat keinen Einfluss auf die Intelligenz eines Kindes oder Jugendlichen.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Wie viel eingenommen werden muss

Nehmen Sie oder Ihr Kind dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes, Apothekers oder des medizinischen Fachpersonals ein Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Ihr Arzt wird ĂŒblicherweise die Behandlung mit einer niedrigen Dosis beginnen und diese all- mĂ€hlich je nach Bedarf erhöhen.
  • Die maximale empfohlene Tagesdosis betrĂ€gt 54 mg.
  • Sie bzw. Ihr Kind mĂŒssen Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma einmal tĂ€glich am Morgen mit einem Glas Wasser einnehmen. Die Retardtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden. Die Retardtablette darf nicht zerkaut oder zerkleinert werden. Die Retardtablette kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind sich nach einmonatiger Behandlung nicht besser fĂŒhlen

Wenn Sie oder Ihr Kind sich nicht besser fĂŒhlen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt könnte in diesem Fall entscheiden, dass eine andere Behandlung erforderlich ist.

Ihr Arzt wird einige Untersuchungen und Tests durchfĂŒhren

  • bevor Sie bzw. Ihr Kind mit der Behandlung beginnen - um sicherzustellen, dass Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma sicher ist und von Nutzen sein wird.
  • nachdem Sie bzw. Ihr Kind die Behandlung begonnen haben - diese Untersuchungen werden mindestens alle 6 Monate durchgefĂŒhrt, möglicherweise aber auch öfter. Sie werden auch bei einer Änderung der Dosis durchgefĂŒhrt.
  • Es werden dabei folgende Untersuchungen und Kontrollen durchgefĂŒhrt:
  • Kontrolle des Appetits
  • Messung von Körpergewicht und GrĂ¶ĂŸe
  • Messung von Blutdruck und Puls

- Kontrolle von Problemen mit Stimmung, Geisteszustand oder anderen ungewöhnlichen GefĂŒhlen oder ob sich solche unter der Behandlung mit Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma verstĂ€rkt haben.

Langzeitbehandlung

Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma muss nicht fĂŒr immer eingenommen werden. Wenn Sie oder Ihr Kind Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma lĂ€nger als ein Jahr eingenommen haben, wird Ihr Arzt die Behandlung fĂŒr kurze Zeit unterbrechen; das kann wĂ€hrend der Schulferien der Fall sein. Damit kann ĂŒberprĂŒft werden, ob das Arzneimittel noch weiter benötigt wird.

MissbrÀuchliche Anwendung von Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma

Falls Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma nicht richtig angewendet wird, kann dies zu anomalem Verhalten fĂŒhren. Es kann auch bedeuten, dass Sie bzw. Ihr Kind eine AbhĂ€ngigkeit von diesem Arzneimittel entwickeln können. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls Sie oder Ihr Kind jemals einen Missbrauch oder eine AbhĂ€ngigkeit von Alkohol, rezeptpflichtigen Arzneimitteln oder Drogen hatten.

Dieses Arzneimittel ist nur fĂŒr Sie bzw. Ihr Kind bestimmt. Geben Sie dieses Arzneimittel nicht an andere Personen weiter, auch wenn diese Ă€hnliche Symptome haben.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine grĂ¶ĂŸere Menge von Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie bzw. Ihr Kind zu viel von diesem Arzneimittel eingenommen haben, verstÀndigen Sie sofort einen Arzt oder rufen Sie sofort den Rettungsdienst oder Notarzt an. Geben Sie an, welche Menge eingenommen wurde.

Anzeichen einer Überdosierung sind: Erbrechen, Erregtheit, Zittern, verstĂ€rkte unkontrollierte Bewegungen, Muskelzuckungen, KrampfanfĂ€lle (möglicherweise mit anschließendem Koma), extre- mes HochgefĂŒhl, Verwirrtheit, Sehen, FĂŒhlen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich da sind (Hal- luzinationen), SchweißausbrĂŒche, Hitzewallungen, Kopfschmerzen, hohes Fieber, VerĂ€nderungen des Herzschlags (langsam, schnell oder unregelmĂ€ĂŸig), Bluthochdruck, erweiterte Pupillen sowie trockene Nase und trockener Mund.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind die Einnahme von Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie bzw. Ihr Kind die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie oder Ihr Kind eine Dosis vergessen haben, warten Sie bis zum Zeitpunkt der nÀchsten Einnahme.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind die Einnahme von Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma abbrechen

Wenn Sie oder Ihr Kind die Einnahme dieses Arzneimittels plötzlich abbrechen, dann können die Symptome von ADHS wieder auftreten oder es können unerwĂŒnschte Wirkungen wie etwa eine Depression auftreten. Ihr Arzt wird eventuell Ihre tĂ€gliche Dosis des Arzneimittels allmĂ€hlich verringern, bevor das Arzneimittel ganz abgesetzt wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung mit Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma abbrechen.

Untersuchungen und Kontrollen, die Ihr Arzt durchfĂŒhren wird, solange Sie bzw. Ihr Kind in Behandlung sind

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen. Obwohl bei einigen Personen Nebenwirkungen auftreten, sind die meisten Patienten der Ansicht, dass Methylphenidat ihnen hilft. Ihr Arzt wird mit Ihnen ĂŒber diese Nebenwirkungen sprechen.

Einige Nebenwirkungen könnten schwerwiegend sein. Wenn Sie eine der nachstehend genannten Nebenwirkungen bei sich oder bei Ihrem Kind feststellen, wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt:

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag (Palpitationen)
  • StimmungsverĂ€nderungen oder Stimmungsschwankungen oder VerĂ€nderungen der Persönlich- keit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Suizidgedanken oder Suizidabsichten
  • Sehen, FĂŒhlen oder Hören von Dingen, die nicht existieren (Halluzinationen) - als Zeichen einer Psychose
  • unkontrollierte Sprache und Körperbewegungen (Tourette-Syndrom)
  • Zeichen einer Allergie, wie Ausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder anderen Körperteilen, Kurzatmigkeit, pfeifendes Atmen oder Atembe- schwerden

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

‱ GefĂŒhl von besonderer Erregtheit, ÜberaktivitĂ€t und Hemmungslosigkeit (Manie)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Herzinfarkt
  • plötzlicher Herztod
  • Suizidversuch
  • KrampfanfĂ€lle (epileptische AnfĂ€lle, Konvulsionen, Epilepsie)
  • HautabschĂ€lung oder rötlich-violette Hautflecken
  • EntzĂŒndung oder Verschluss von Arterien im Gehirn
  • unkontrollierbare MuskelkrĂ€mpfe in den Augen, am Kopf, am Hals, Körper und im Nerven- system - aufgrund einer vorĂŒbergehenden Verminderung der Blutversorgung des Gehirns
  • Verminderung der Zahl der Blutzellen (rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen, BlutplĂ€tt- chen), wodurch sich die Möglichkeit einer Infektion und die Wahrscheinlichkeit von Blutungen oder BlutergĂŒssen erhöhen kann
  • plötzlicher Anstieg der Körpertemperatur, sehr hoher Blutdruck und schwere KrampfanfĂ€lle (malignes neuroleptisches Syndrom). Es ist nicht sicher, ob diese Nebenwirkung durch Methyl- phenidat oder durch andere Arzneimittel verursacht wird, die eventuell gemeinsam mit Methyl- phenidat eingenommen werden.

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

  • unerwĂŒnschte Gedanken, die immer wiederkehren
  • unerklĂ€rbare Ohnmacht, Brustschmerzen, Kurzatmigkeit (können Zeichen von Herzbeschwerden sein)
  • LĂ€hmung oder Störungen der Bewegung und des Sehvermögens, Probleme beim Sprechen (dies können Anzeichen von Problemen mit den BlutgefĂ€ĂŸen im Gehirn sein).

Folgende weitere Nebenwirkungen können auftreten; wenn diese Sie bzw. Ihr Kind erheblich beeintrÀchtigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker:

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

‱ Kopfschmerzen

  • NervositĂ€t
  • Schlaflosigkeit.

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Gelenkschmerzen
  • verschwommenes Sehen
  • Spannungskopfschmerzen
  • trockener Mund, Durst
  • Probleme beim Einschlafen
  • erhöhte Temperatur (Fieber)
  • vermindertes sexuelles Interesse
  • anomaler Haarausfall oder HaarausdĂŒnnung
  • Muskelanspannung, MuskelkrĂ€mpfe
  • Appetitverlust oder verminderter Appetit
  • Unvermögen, eine Erektion zu bekommen oder diese aufrecht zu erhalten
  • Juckreiz, Ausschlag oder juckender Hautausschlag mit Rötung (Nesselsucht)
  • ungewöhnliche SchlĂ€frigkeit oder Benommenheit, GefĂŒhl von MĂŒdigkeit
  • Zusammenbeißen oder Knirschen der ZĂ€hne, GefĂŒhl von Panik
  • prickelndes GefĂŒhl, Kribbeln oder Taubheit der Haut
  • erhöhter Alaninaminotransferase (Leberenzym)-Wert im Blut
  • Husten, Hals- oder NasenentzĂŒndung und Rachenreizung, Infektion der oberen Atemwege, Infektion der Nasennebenhöhlen
  • hoher Blutdruck, rascher Herzschlag (Tachykardie)
  • Schwindel (Vertigo), SchwĂ€chegefĂŒhl, unkontrollierbare Bewegungen, ÜberaktivitĂ€t
  • AggressivitĂ€t, Erregtheit, Ängstlichkeit, depressive Stimmung, Reizbarkeit, Angespanntheit, NervositĂ€t und anomales Verhalten
  • Magenverstimmung und Verdauungsstörung, Magenschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Magenbeschwerden und Erbrechen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • trockenes Auge
  • Verstopfung
  • Brustbeschwerden
  • Blut im Urin
  • Lustlosigkeit
  • SchĂŒtteln oder Zittern
  • hĂ€ufiges Wasserlassen
  • Muskelschmerzen, Muskelzucken
  • Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen
  • HitzegefĂŒhl
  • erhöhte Leberwerte (bei Bluttests)
  • Zorn, GefĂŒhl der Rastlosigkeit oder Traurigkeit, ĂŒbermĂ€ĂŸiger Rededrang, ĂŒbermĂ€ĂŸige Wahrnehmung der Umgebung, Schlafstörungen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Orientierungslosigkeit oder Verwirrtheit
  • Sehstörungen oder Doppeltsehen
  • Brustschwellung bei MĂ€nnern
  • ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen, Hautrötung, rötlich-erhabener Hautausschlag

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • MuskelkrĂ€mpfe
  • kleine gerötete Hautflecken
  • anomale Leberfunktion mit Leberversagen und Koma
  • VerĂ€nderungen bei Testergebnissen - einschließlich Leberwerte und Blutbild
  • anomale Gedanken, Mangel an GefĂŒhlen oder Emotionen, krankhafte Wiederholung von Verhaltensweisen, Besessenheit mit bestimmten Dingen
  • TaubheitsgefĂŒhl in Fingern und Zehen, Kribbeln oder VerĂ€nderung der Hautfarbe (von weiß zu blau und dann Rötung) bei KĂ€lte (Raynaud-Syndrom).

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

  • MigrĂ€ne
  • erweiterte Pupillen
  • sehr hohes Fieber
  • langsamer oder rascher Herzschlag oder zusĂ€tzliche HerzschlĂ€ge
  • starker Krampfanfall (Grand-Mal-Anfall)
  • Wahnvorstellungen
  • starke Magenschmerzen, hĂ€ufig mit Übelkeit und Erbrechen

Auswirkungen auf das Wachstum

Bei Einnahme ĂŒber mehr als ein Jahr kann Methylphenidat bei manchen Kindern zu einer Wachstumsverzögerung fĂŒhren. Das betrifft weniger als 1 von 10 behandelte Kindern.

  • Es kann dabei zu einer verminderten Gewichts- und GrĂ¶ĂŸenzunahme kommen.
  • Ihr Arzt wird deshalb Ihre GrĂ¶ĂŸe und Ihr Gewicht bzw. die GrĂ¶ĂŸe und das Gewicht Ihres Kindes genau ĂŒberwachen und auch wie gut Sie bzw. Ihr Kind essen.
  • Wenn Sie bzw. Ihr Kind nicht normal wachsen oder zunehmen, kann Ihre Behandlung bzw. die Behandlung Ihres Kindes mit Methylphenidat fĂŒr kurze Zeit unterbrochen werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie oder Ihr Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen: Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5 1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche nach “Verwendbar bis:” angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

FĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Nehmen Sie die Retardtablette nicht ein, wenn diese beschÀdigt ist.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma enthÀlt

Der Wirkstoff ist Methylphenidathydrochlorid. Jede Retardtablette enthÀlt 36 mg Methylphenidathydrochlorid (entsprechend 31,13 mg Methylphenidat).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Zucker-StÀrke-Pellets (Sucrose, MaisstÀrke), Hypromellose, Talkum, Ethylcellulose, Hyprolose, Triethylcitrat, Hypromelloseacetatsuccinat, Carmellose-Natrium , Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, Hochdisperses Siliciumdioxid, SalzsÀure (zur pH-Einstellung)

TablettenĂŒberzug:

Opadry¼ II Weiß, bestehend aus: Polyvinylalkohol, Talkum, Titandioxid, Macrogol 3350

Wie Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma 36 mg sind weiße bis cremefarbene, lĂ€ngliche, bikonvexe, 11,3 x 5,3 mm große Retardtabletten mit Bruchkerben auf beiden Seiten. Die Retardtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die Retardtabletten sind in Flaschen mit kindergesicherten Schraubdeckeln erhÀltlich.

PackungsgrĂ¶ĂŸen:

30, 60 oder 90 Retardtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Develco Pharma GmbH Grienmatt 27

79650 Schopfheim Deutschland

Z.Nr.:

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Österreich

Methylphenidathydrochlorid Develco Pharma 36 mg Retardtabletten

Polen

Methylphenidate hydrochloride Develco Pharma

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Februar 2016.

Anzeige

Wirkstoff(e) Methylphenidat
Zulassungsland Österreich
Hersteller Develco Pharma
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N06BA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Psychostimulanzien, Mittel zur Behandlung der ADHS und Nootropika

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-QualitĂ€tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo öffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen ĂŒber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten fĂŒr hĂ€ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden