Fentrinol - Nasentropfen

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Wirkstoff(e) Amidephrin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Fresenius Kabi Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.02.1969
ATC Code R01AA
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Dekongestiva und andere Rhinologika zur topischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Fresenius Kabi Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Fentrinol Nasentropfen bewirken eine Abschwellung der Nasenschleimhaut. Dadurch kommt es zu einer Verminderung der Sekretion.

Fentrinol Nasentropfen werden bei akutem, chronischem und allergisch bedingtem Schnupfen eingesetzt.

Wenn Sie sich nach 7 - 10 Tagen nicht besser oder gar schlechter f√ľhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Fentrinol Nasentropfen d√ľrfen nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Amidephrin-Mesylat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer R√ľckbildung der Schleimhaut im Bereich der vorderen Nasenscheidewand leiden.
  • bei Entz√ľndung und Schwund der Nasenschleimhaut, die mit Trockenheit, Krustenbildung und Geschw√ľrbildung einhergehen (Rhinitis sicca).
  • nach Operationen an der Hirnanhangsdr√ľse oder nach chirurgischen Eingriffen, die durch die Nase oder den Mund vorgenommen werden.
  • wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) einnehmen oder innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Fentrinol Nasentropfen anwenden.

Bei akutem Auftreten von Herzrhythmusstörungen und Schmerzen im Brustraum, die in die Umgebung ausstrahlen können, sollten Fentrinol Nasentropfen nicht angewendet werden.

Besondere Vorsicht ist erforderlich,

  • wenn Sie an Erkrankungen der Herzkranzgef√§√üe leiden (Arterienverkalkung)
  • bei Bluthochdruck
  • bei Ausweitung von Gef√§√üw√§nden (Aneurysmen)
  • bei Diabetes mellitus
  • bei einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion
  • wenn Sie an einem Tumor des Nebennierenmarkes (Ph√§ochromozytom) leiden
  • bei vergr√∂√üerter Prostata

Fentrinol Nasentropfen d√ľrfen nicht l√§nger als 7 - 10 Tage ununterbrochen angewendet werden, da bei l√§ngerem Gebrauch eine Schwellung der Nasenschleimhaut nach Absetzen auftreten kann.

Dar√ľber hinaus kann es bei lang dauerndem Gebrauch zu Verminderung der Wirkung und Sch√§digung der Nasenschleimhaut (R√ľckbildung der Schleimhaut im Bereich der vorderen Nasenscheidewand) kommen.

Kinder

Bei Kindern unter 3 Jahren sollten Fentrinol Nasentropfen nicht verabreicht werden (Gefahr einer Wirkung auf den gesamten Organismus).

Die Anwendung des Arzneimittels Fentrinol Nasentropfen kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Anwendung von Fentrinol Nasentropfen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Folgende Kombinationen sollten vermieden werden:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (MAO-Hemmer, trizyklische Antidepressiva, siehe ‚ÄěFentrinol Nasentropfen d√ľrfen nicht angewendet werden‚Äú)
  • Lokal angewendete Antibiotika, Medikamente zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika, cortisonh√§ltige Medikamente)
  • Insulin (Medikament gegen Zuckerkrankheit)
  • Guanethidin, Reserpin, Propranolol und Methyldopa (Arzneistoffe, die in der Blutdrucktherapie eingesetzt werden)
  • Bet√§ubungsmittel (An√§sthetika)

Die gleichzeitige Anwendung von anderen Medikamenten, die √ľber die Nase verabreicht werden, mit Fentrinol Nasentropfen sollte vermieden werden.

Anwendung von Fentrinol Nasentropfen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es sind keine Wechselwirkungen bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Über die Anwendung von Fentrinol Nasentropfen während der Schwangerschaft und während der Stillzeit wird Ihr Arzt entscheiden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Fentrinol Nasentropfen haben keinen oder einen vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Die m√∂glichen Nebenwirkungen Zittern, Herzrhythmusst√∂rungen, Schmerzen im Brustraum und Kreislaufst√∂rungen k√∂nnen zu Beeintr√§chtigungen f√ľhren.

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Wie wird es angewendet?

Wie sind Fentrinol Nasentropfen anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:

Bei Kindern √ľber 3 Jahre und Jugendlichen bis 18 Jahre: 2 - 6-mal t√§glich 2 - 3 Tropfen in jedes Nasenloch.

Eine Anwendung bei Kindern unter 3 Jahren wird nicht empfohlen.

Bei Erwachsenen:

4 - 6-mal täglich 3 - 5 Tropfen in jedes Nasenloch.

Fentrinol Nasentropfen sind zur direkten Anwendung auf der Nasenschleimhaut bestimmt. Bei zur√ľck geneigtem Kopf wird die notwendige Menge in die (durch Schn√§uzen) gereinigten Nasen√∂ffnungen eingetr√§ufelt.

Aus hygienischen Gr√ľnden und zur Vermeidung von Infektionen wird darauf hingewiesen, dass jedes Fl√§schchen immer nur von einem Patienten verwendet werden sollte.

Die Anwendungsdauer ist in Abh√§ngigkeit vom Beschwerdebild m√∂glichst kurz zu halten; sie darf bei ununterbrochener Anwendung einen Zeitraum von 7 ‚Äď 10 Tagen nicht √ľberschreiten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Fentrinol Nasentropfen zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Fentrinol Nasentropfen angewendet haben, als Sie sollten

Bei missbr√§uchlicher Langzeitanwendung sowie nach √úberdosierung kann es zu Trockenheit der Schleimhaut, gefolgt von einem erneuten Auftreten einer Schleimhautschwellung nach Absetzen sowie ferner zu chronischem Schnupfen und R√ľckbildung der Schleimhaut kommen.

Eine Langzeitanwendung kann ferner zu Verminderung der Wirkung f√ľhren.

Bei unbeabsichtigtem Verschlucken der Tropfen, informieren Sie bitte umgehend einen Arzt. Es kann zum Auftreten der f√ľr den Wirkstoff charakteristischen Nebenwirkungen kommen. Vor allem bei S√§uglingen und Kleinkindern k√∂nnen folgende Symptome auftreten: zentrale D√§mpfung, M√ľdigkeit, Schwindel, Absinken der K√∂rpertemperatur, Koma, Schwitzen, schnelle Herzt√§tigkeit oder verlangsamter Herzschlag. Nach vor√ľbergehender Erh√∂hung des Blutdrucks kann es bei hoher √úberdosierung zu Blutdrucksenkung und Schock kommen.

Wenn Sie die Anwendung von Fentrinol Nasentropfen vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Nicht bekannt: H√§ufigkeiten auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Psychiatrische Erkrankungen:

Nicht bekannt: Angstzustände, Unruhe

Erkrankungen des Nervensystems:

Nicht bekannt: Zittern

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:

Nicht bekannt: Schweißausbruch, Blässe, Erhöhung des Blutzuckers, Senkung des Blutkaliums

Herzerkrankungen:

Nicht bekannt: Herzrhythmusstörungen bis zum Kammerflimmern, Bluthochdruck, Auslösung von Angina Pectoris (Schmerzen im Brustraum, die in die Umgebung ausstrahlen können), Herzklopfen

Säuglinge und Kinder unter 3 Jahren:

Nicht bekannt: Kreislaufstörungen und langsame Atmung

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

√Ėsterreich

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬ļC lagern.

Die Flasche in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Fentrinol Nasentropfen m√ľssen nach dem ersten √Ėffnen des Beh√§ltnisses innerhalb von 3 Monaten verwendet werden. Restmengen sind zu verwerfen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie das Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Fentrinol Nasentropfen enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Amidephrin-Mesylat.
    1 ml (= 25 Tropfen) enthält: 1,0 mg Amidephrin-Mesylat.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: N-Cetylpyridiniumchlorid (als Konservierungsmittel) Natriumdihydrogenphosphat (zur pH-Einstellung) Natriummonohydrogenphosphat (zur pH-Einstellung) Sorbit
    Gereinigtes Wasser

Wie Fentrinol Nasentropfen aussehen und Inhalt der Packung

Fentrinol Nasentropfen sind klar und farblos und sind in Braunglasflaschen zu 12 ml mit Pipettengarnitur abgepackt.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Fresenius Kabi Austria GmbH

Hafnerstraße 36

A-8055 Graz

Hersteller

Fresenius Kabi Austria GmbH

Estermannstraße 17

A-4020 Linz

Z.Nr.: 14022

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2013.

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Zuletzt aktualisiert: 04.02.2023

Quelle: Fentrinol - Nasentropfen - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Amidephrin
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Hersteller Fresenius Kabi Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.02.1969
ATC Code R01AA
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden