Tevabone 70 mg Tabletten und 1 Mikrogramm Weichkapseln

Abbildung Tevabone 70 mg Tabletten und 1 Mikrogramm Weichkapseln
Wirkstoff(e) Alfacalcidol AlendronsÀure
Zulassungsland Österreich
Hersteller Teva
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code M05BB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel mit Einfluss auf die Knochenstruktur und die Mineralisation

Zulassungsinhaber

Teva

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Etalpha 2 ”g - Ampullen Alfacalcidol Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Etalpha 1 ”g - Ampullen Alfacalcidol Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Etalpha 1,0 ”g - Kapseln Alfacalcidol Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Alfacalcidol - Teva 0,25 ”g - Kapseln Alfacalcidol ratiopharm
Alfacalcidol - Teva 1 ”g - Kapseln Alfacalcidol ratiopharm

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Tevabone ist ein Medikament aus zwei Bestandteilen: AlendronsÀure-Tabletten und

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?


  • Sie allergisch gegen Alfacalcidol, AlendronsĂ€ure, Erdnuss oder Soja oder andere Arzneimittel aus der Gruppe der Bisphosphonate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei Ihnen eine Verengung der Speiseröhre, Schluckbeschwerden oder andere Probleme vorliegen, die dazu fĂŒhren, dass die Nahrung nicht ungehindert aus der Speiseröhre in den Magen gelangen kann.
  • es Ihnen nicht möglich ist, mindestens 30 Minuten aufrecht zu stehen oder zu sitzen. Sie dĂŒrfen nicht liegen, weil es sonst bei der Einnahme von Tevabone zu Reizungen im Bereich der Speiseröhre kommen kann.
  • Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass die Magnesium-Konzentration in Ihrem Blut zu hoch ist.
  • Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass die Calcium-Konzentration in Ihrem Blut zu niedrig oder aber zu hoch ist.
  • Sie an einem so genannten Milch-Alkali-Syndrom oder Burnett-Syndrom leiden. Dabei sind bestimmte Blutwerte (Calcium-Konzentration und Calcium-Phosphat-Produkt) und der pH-Wert des Blutes erhöht (so genannte Alkalose).
  • Sie an einer bekannten Vitamin-D-Überempfindlichkeit leiden.
  • Sie an einer Vitamin-D-Vergiftung leiden.
  • Sie an einer Nierenerkrankung leiden und eine Dialysebehandlung benötigen.
  • Sie frĂŒher einmal an Nierensteinen gelitten haben oder an Sarkoidose (Morbus Boeck) erkrankt sind, besteht fĂŒr Sie ein höheres Risiko, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Tevabone darf nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verabreicht werden.

Wenn Sie der Meinung sind, dass einer oder mehrere dieser UmstĂ€nde auf Sie zutreffen, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, ohne RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt zu halten, und folgen Sie seinen RatschlĂ€gen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Tevabone einnehmen, wenn

  • Sie eine Nierenerkrankung haben.
  • Sie an Allergien leiden.
  • Sie eine niedrige Calcium-Konzentration im Blut haben. Diese muss zunĂ€chst ausgeglichen werden, bevor Sie Tevabone einnehmen. Auch andere Erkrankungen wie z. B. eine Unterfunktion der NebenschilddrĂŒsen, die mit einer Störung des Calcium- oder Phosphat- Haushaltes in Ihrem Körper einhergehen, bedĂŒrfen gegebenenfalls einer vorherigen Behandlung und mĂŒssen wĂ€hrend der Einnahme von Tevabone engmaschig ĂŒberwacht werden.
  • Sie an Sarkoidose (Morbus Boeck) oder LeukĂ€mie erkrankt sind oder ein Lymphom haben, besteht fĂŒr Sie ein höheres Risiko, wenn sie dieses Arzneimittel einnehmen.
  • wenn Sie sich calciumreich ernĂ€hren, da fĂŒr Sie das Risiko einer HypercalcĂ€mie erhöht sein kann.
  • Sie an Erkrankungen im Bereich des oberen Magen-Darm-Trakts leiden wie z. B. Schluckstörungen, Erkrankungen der Speiseröhre, EntzĂŒndungen der Magen- oder DĂŒnndarmschleimhaut oder GeschwĂŒren, oder wenn Sie vor kurzem (innerhalb des vergangenen Jahres) an einer schweren Magen-Darm-Erkrankung gelitten haben wie z. B. einem peptischen Ulkus oder aktiven Magen-Darm-Blutungen, oder wenn ein chirurgischer Eingriff im Bereich des oberen Magen-Darm-Trakts vorgenommen wurde (außer einem als Pyloroplastik bezeichneten operativen Eingriff am Magenausgang).
  • Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass bei Ihnen eine Erkrankung vorliegt, die mit VerĂ€nderungen der Zellen im unteren Speiseröhrenbereich einhergeht (Barrett-Syndrom).
  • Sie schlechte ZĂ€hne bzw. eine Zahnfleischerkrankung haben oder nicht regelmĂ€ĂŸig zum Zahnarzt gehen.
  • bei Ihnen ein Zahn gezogen werden soll.
  • Sie Krebs haben.
  • Sie eine Chemotherapie oder Strahlenbehandlung erhalten.
  • Sie Corticosteroide (wie z. B. Prednison oder Dexamethason) einnehmen.
  • Sie rauchen oder frĂŒher geraucht haben (dadurch wird das Risiko fĂŒr Zahnerkrankungen erhöht).

Vor der Behandlung mit Tevabone wird Ihnen möglicherweise eine zahnÀrztliche Kontrolluntersuchung empfohlen.

WĂ€hrend der Behandlung mit Tevabone sollten Sie Ihre ZĂ€hne sorgfĂ€ltig pflegen. Im Verlauf der Behandlung sollten Sie regelmĂ€ĂŸige Kontrolluntersuchungen vom Zahnarzt durchfĂŒhren lassen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihren Zahnarzt, wenn Sie Beschwerden im Mundbereich bemerken, wie lockere ZĂ€hne, Schmerzen oder Schwellungen.

WĂ€hrend der Einnahme von Tevabone kann es zu Reizungen, EntzĂŒndungen oder GeschwĂŒren der Speiseröhre (Ösophagus – die den Mund mit dem Magen verbindende Röhre) kommen, die in seltenen FĂ€llen von Verengungen der Speiseröhre gefolgt sein können. Diese sind oft mit Symptomen wie Brustschmerzen, Sodbrennen oder Schwierigkeiten bzw. Schmerzen beim

Schlucken verbunden und können so schwerwiegend sein, dass eine Einweisung in ein Krankenhaus erforderlich wird.

Diese Probleme treten seltener auf, wenn Sie zusammen mit der Einnahme von AlendronsĂ€ure- Tabletten ein volles Glas Wasser trinken (mindestens 200 ml, kein Mineralwasser) und/oder wenn Sie es nach Einnahme von AlendronsĂ€ure-Tabletten ĂŒber 30 Minuten vermeiden, sich hinzulegen. Bitte beachten Sie, dass sich diese Nebenwirkungen verschlechtern können, wenn Sie AlendronsĂ€ure-Tabletten nach Auftreten der Symptome weiter einnehmen. Außerdem ist das Risiko fĂŒr derartige Nebenwirkungen erhöht, wenn Sie das Arzneimittel nicht korrekt einnehmen. Beachten Sie daher bitte unbedingt die Angaben in Abschnitt 3 „Wie ist Tevabone einzunehmen?“.

Einnahme von Tevabone zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Arzneimittel, die die Wirkung von AlendronsÀure beeinflussen:

  • Andere Arzneimittel zum Einnehmen, insbesondere CalciumergĂ€nzungsmittel, sowie magensĂ€urebindende Arzneimittel (Antazida) können die Aufnahme von AlendronsĂ€ure- Tabletten bei gleichzeitiger Einnahme behindern. Daher sollten Sie sich unbedingt an die Anweisungen im Abschnitt 3 „Wie ist Tevabone einzunehmen?“ halten.
  • Bestimmte als nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) bezeichnete Arzneimittel gegen Rheuma oder chronische Schmerzen (z. B. AcetylsalicylsĂ€ure oder Ibuprofen) können Verdauungsstörungen verursachen. Deshalb ist bei gleichzeitiger Einnahme dieser Arzneimittel mit Tevabone Vorsicht geboten.

Arzneimittel, die die Wirkung von Alfacalcidol beeinflussen:

  • Vitamin D und seine Abkömmlinge dĂŒrfen nicht gleichzeitig mit Alfacalcidol eingenommen werden, da Alfacalcidol selbst ein sehr wirksamer Vitamin-D-Abkömmling ist. Die gleichzeitige Gabe mit anderen Vitamin-D-Abkömmlingen kann das Risiko fĂŒr eine erhöhte Calcium-Konzentration im Blut (HypercalcĂ€mie) stark erhöhen. Eine stark erhöhte Calcium-Konzentration im Blut kann lebensbedrohlich sein.
  • Ebenso können calciumhaltige PrĂ€parate, Thiazide (bestimmte EntwĂ€sserungsmittel – „Diuretika“) und andere Arzneimittel, die die Calcium-Konzentration im Blut erhöhen, das Risiko fĂŒr erhöhte Calcium-Konzentrationen steigern.
  • Bei Patienten, die ein DigitalisprĂ€parat einnehmen, kann bereits ein leichter Anstieg der Calcium-Konzentration im Blut Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Daher mĂŒssen Patienten, die Digitalis und Alfacalcidol-Weichkapseln einnehmen, streng ĂŒberwacht werden.
  • Wenn Sie gleichzeitig ein Barbiturat (starkes Schlafmittel bzw. Mittel gegen Krampfleiden) oder ein anderes Mittel gegen Krampfleiden (Antikonvulsivum) einnehmen, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit, damit er gegebenenfalls die von Ihnen eingenommene Menge Alfacalcidol anpassen kann.

Außerdem können die folgenden Arzneimittel-Gruppen die Wirkung von Alfacalcidol beeintrĂ€chtigen:

  • Glucocorticoide (Kortison und verwandte Substanzen)
  • gallensĂ€urebindende Mittel (Colestyramin, Colestipol)
  • Sucralfat (ein die Magenschleimhaut schĂŒtzendes Medikament)
  • magensĂ€urebindende Arzneimittel (Antazida) mit hohem Aluminiumgehalt. Alfacalcidol- Weichkapseln und aluminiumhaltige Antazida sollten daher nicht gleichzeitig, sondern in einem zeitlichen Abstand von 2 Stunden eingenommen werden.
  • Wenn Sie aufgrund Ihrer Wechseljahre östrogenhaltige HormonprĂ€parate einnehmen, können diese die Wirkung von Alfacalcidol verstĂ€rken.

Einnahme von Tevabone zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Speisen und GetrĂ€nke (auch Mineralwasser) fĂŒhren wahrscheinlich zu einer verminderten Wirksamkeit von AlendronsĂ€ure-Tabletten, wenn sie zusammen mit diesem Arzneimittel eingenommen werden. Daher sollten Sie sich unbedingt an die Anweisungen im Abschnitt 3 „Wie ist Tevabone einzunehmen?“ halten.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/GebÀrfÀhigkeit

Sie dĂŒrfen Tevabone nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein. Sie dĂŒrfen Tevabone auch nicht einnehmen, wenn Sie stillen.

Tevabone ist ausschließlich fĂŒr die Anwendung bei Frauen nach den Wechseljahren bestimmt.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

! Achtung: Dieses Arzneimittel kann die ReaktionsfĂ€higkeit und die VerkehrstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigen.

Es wurden Nebenwirkungen (z. B. Verschwommensehen, Schwindel und starke Knochen-, Muskel- oder Gelenkschmerzen) unter AlendronsĂ€ure berichtet, welche Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit oder die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintrĂ€chtigen können. Die individuellen Reaktionen sind unterschiedlich (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich“).

Wichtige Informationen ĂŒber bestimmte sonstige Bestandteile von Tevabone

Tevabone enthĂ€lt Erdnussöl. Tevabone darf nicht eingenommen werden, wenn Sie ĂŒberempfindlich (allergisch) gegenĂŒber Erdnuss oder Soja sind.

Tevabone enthĂ€lt Sorbitol. Bitte nehmen Sie Tevabone erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer UnvertrĂ€glichkeit gegenĂŒber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enthÀlt geringe Mengen an Ethanol (Alkohol), weniger als 100 mg pro Weichkapsel.


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Wie wird es angewendet?

Tevabone besteht aus AlendronsÀure-Tabletten und Alfacalcidol-Weichkapseln.

Die AlendronsÀure-Tablette wird morgens und die Alfacalcidol-Weichkapseln werden abends eingenommen.

Nehmen Sie Tevabone immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die ĂŒbliche Dosis betrĂ€gt:

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Tevabone darf nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verabreicht werden.

Es ist wichtig, dass Sie die Einnahme von Tevabone so lange fortsetzen, wie Ihr Arzt Ihnen das Medikament verschreibt. Tevabone kann Ihre Osteoporose nur dann verbessern, wenn Sie sowohl die Tabletten als auch die Kapseln einnehmen. Die Dauer der Behandlung ist von dem osteoporotischen Frakturrisiko abhĂ€ngig; Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie Tevabone einnehmen mĂŒssen.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Tevabone eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Tevabone eingenommen haben als verordnet, wenden Sie sich unverzĂŒglich an Ihren Arzt oder den fĂŒr Sie zustĂ€ndigen Giftnotruf.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge AlendronsĂ€ure-Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Trinken Sie ein volles Glas Milch oder nehmen Sie ein Antazidum ein. FĂŒhren Sie kein Erbrechen herbei und legen Sie sich nicht hin. Informieren Sie Ihren Arzt oder suchen Sie das nĂ€chstgelegene Krankenhaus auf. Es können die folgenden Symptome auftreten: Erniedrigung der Calcium- und Phosphat-Konzentration im Blut und Beschwerden im oberen Magen-Darm-Trakt wie z. B. Magenverstimmungen, Sodbrennen, Speiseröhren- und Magenschleimhaut-EntzĂŒndungen oder GeschwĂŒre.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Alfacalcidol-Weichkapseln eingenommen haben, als Sie sollten

Bei lĂ€ngerer Überdosierung von Alfacalcidol kann es unter UmstĂ€nden zu einer lebensbedrohlichen Erhöhung der Calcium-Konzentration in Ihrem Blut (HypercalcĂ€mie) kommen.

Die Symptome dieser Störung können schleichend sein und mit einem allgemeinen Unwohlsein verwechselt werden. Mögliche Anzeichen sind:

  • SchwĂ€che, MĂŒdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen
  • Beschwerden im Verdauungstrakt wie Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall
  • Sodbrennen, Mundtrockenheit
  • Muskel-, Knochen- und Gelenkschmerzen
  • Juckreiz oder Herzklopfen (Palpitationen).

Wenn Ihre Nieren nicht mehr in der Lage sind, den Urin zu konzentrieren, kann es außerdem zu folgenden Störungen kommen:

Wenn Sie zu viele Alfacalcidol-Weichkapseln eingenommen haben oder wenn Sie aufgrund der genannten Symptome der Meinung sind, dass Ihre Calcium-Konzentration im Blut zu hoch sein könnte, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von AlendronsÀure-Tabletten vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer AlendronsÀure-Tablette vergessen haben, nehmen Sie nur eine Tablette am nÀchsten Morgen ein, nachdem Sie Ihr VersÀumnis bemerkt haben.

Nehmen Sie nicht zwei Tabletten am selben Tag ein! Setzen Sie danach die Einnahme einer AlendronsĂ€ure-Tablette einmal pro Woche wie planmĂ€ĂŸig vorgesehen an dem von Ihnen gewĂ€hlten Tag fort.

Wenn Sie die Einnahme von Alfacalcidol-Weichkapseln vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Alfacalcidol-Weichkapseln vergessen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie Ihr VersĂ€umnis bemerkt haben. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. FĂŒhren Sie danach die Einnahme einfach wie planmĂ€ĂŸig vorgesehen fort.

Wenn Sie die Einnahme von Tevabone abbrechen

Sie dĂŒrfen die Behandlung mit Tevabone nicht ohne RĂŒcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt eigenstĂ€ndig unterbrechen oder vorzeitig beenden. Ist eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung aus medizinischer Sicht angezeigt, befolgen Sie bitte die von Ihrem Arzt gegebenen Anweisungen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie Tevabone nicht weiter ein und suchen Sie so bald wie möglich Ihren Arzt auf.

Mögliche Nebenwirkungen der AlendronsÀure-Tabletten

Sehr hÀufig (bei mehr als 1 Behandelten von 10): Knochen-, Muskel- und Gelenkschmerzen, manchmal auch stark.

HĂ€ufig (bei bis zu 1 Behandelten von 10): Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Schmerzen beim Schlucken, GeschwĂŒre der Speiseröhre (Ösophagus – die den Mund mit dem Magen verbindende Röhre), die Schmerzen im Brustkorb, Sodbrennen und Schmerzen oder Beschwerden beim Schlucken verursachen können, Gelenkschwellungen, Bauchschmerzen, unangenehmes GefĂŒhl im Magen oder Aufstoßen nach dem Essen, Verstopfung, VöllegefĂŒhl, bzw. BlĂ€hbauch, Durchfall, BlĂ€hungen, Haarausfall, Juckreiz, Kopfschmerzen, Schwindel, MĂŒdigkeit, Schwellungen an HĂ€nden oder Beinen.

Gelegentlich (bei bis zu 1 Behandelten von 100): Übelkeit, Erbrechen, Reizungen und EntzĂŒndungen der Speiseröhre (Ösophagus – die den Mund mit dem Magen verbindende Röhre) oder der Magenschleimhaut, schwarzer oder teerĂ€hnlicher Stuhl, Verschwommensehen, Augenschmerzen oder gerötete Augen, Hautausschlag, gerötete Haut, vorĂŒbergehende grippeartige Symptome wie Muskelschmerzen, allgemeines Unwohlsein und manchmal Fieber, ĂŒblicherweise bei Behandlungsbeginn, GeschmacksverĂ€nderungen.

Selten (bei bis zu 1 Behandelten von 1.000): allergische Reaktionen wie Nesselsucht, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, die zu Atem- oder Schluckbeschwerden fĂŒhren können, Symptome eines niedrigen Calciumspiegels im Blut einschließlich Muskelkrampf oder -zuckung und/oder ein kribbelndes GefĂŒhl in den Fingern oder um den Mund, Magen- oder DarmgeschwĂŒre (manchmal schwerwiegend oder mit Blutungen), Verengungen der Speiseröhre (Ösophagus – die den Mund mit dem Magen verbindende Röhre), GeschwĂŒre im Mund nach Kauen oder Lutschen der Tablette, durch Sonnenlicht verstĂ€rkter Ausschlag, schwere Hautreaktionen, Schmerzen im Mund und/oder Kiefer, Schwellungen oder wunde Mundschleimhaut, Taubheits- oder SchweregefĂŒhl des Kiefers, oder Lockerung eines Zahnes. Diese Beschwerden können Anzeichen einer SchĂ€digung des Knochens am Kiefer sein (Osteonekrose), im Allgemeinen in Verbindung mit verzögerter Wundheilung und Infektionen, oft nach dem Ziehen von ZĂ€hnen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn bei Ihnen solche Beschwerden auftreten.

Ungewöhnliche (atypische) BrĂŒche des Oberschenkelknochens, insbesondere bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose, können selten auftreten. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen, SchwĂ€che oder Beschwerden in Oberschenkel, HĂŒfte oder Leiste verspĂŒren, da es sich dabei um ein frĂŒhes Anzeichen eines möglichen Oberschenkelknochenbruchs handeln könnte.

Sehr selten: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Ohrenschmerzen, Ausfluss aus dem Ohr und/oder eine Ohreninfektion auftreten. Diese könnten Anzeichen fĂŒr eine SchĂ€digung der Knochen im Ohr sein.

Mögliche Nebenwirkungen der Alfacalcidol-Weichkapseln

Selten (bei bis zu 1 Behandelten von 1.000): allergische Reaktionen, anaphylaktischer Schock (hervorgerufen hauptsĂ€chlich durch Erdnussöl, das ein Bestandteil von Alfacalcidol-Weichkapseln ist), Anstieg der Phosphat-Konzentration im Blut, HypercalcĂ€mie (erhöhte Calcium-Konzentration im Blut). Die klinischen Symptome einer HypercalcĂ€mie sind uncharakteristisch (z. B. SchwĂ€che, MĂŒdigkeit, vermehrtes DurstgefĂŒhl, Magen-Darm-Beschwerden oder Juckreiz). Wenn bei Ihnen derartige Symptome auftreten, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, damit er die Calcium- Konzentration in Ihrem Blut kontrolliert. Eine derartige Erhöhung der Calcium-Konzentration ist besonders gefĂ€hrlich, wenn Sie gleichzeitig aufgrund einer HerzschwĂ€che Digitalis einnehmen (fĂŒr weitere Informationen siehe auch Abschnitt 2 „Einnahme von Tevabone zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.0000 Behandelten) wurde bei Patienten unter Alfacalcidol ĂŒber Kalkablagerungen in Geweben wie z. B. der Hornhaut des Auges oder den BlutgefĂ€ĂŸen berichtet, die sich jedoch wieder zurĂŒckbildeten.

FĂŒr Tevabone gilt

Die beiden Bestandteile von Tevabone, AlendronsĂ€ure und Alfacalcidol, können beide die Calcium-Konzentration in Ihrem Blut beeinflussen: AlendronsĂ€ure kann sie vermindern und Alfacalcidol kann sie erhöhen. Auf diese Weise wird das Risiko fĂŒr Störungen des Calcium- Haushaltes vermindert.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintrĂ€chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht ĂŒber 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schĂŒtzen.

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Weitere Informationen

Die Wirkstoffe sind: Natriumalendronat-Monohydrat und Alfacalcidol.

1 Tablette enthÀlt 70 mg AlendronsÀure (als Mononatriumalendronat-Monohydrat). 1 Weichkapsel enthÀlt 1 ”g Alfacalcidol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tabletten: mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat.

Weichkapseln: CitronensÀure, wasserfrei, Propylgallat (Ph.Eur.), all-rac-alpha-Tocopherol (Vitamin E), Ethanol, Erdnussöl, wasserfrei.

KapselhĂŒlle: Gelatine, Glycerol 85 %, Andrisorb 80 (bestehend aus: Sorbitol, Sorbitananhydride, Mannitol, höhere Polyole und Wasser) und Titandioxid (E 171).

Drucktinte: Schellack, Eisen(II,III)-oxid (E 172).

Wie Tevabone aussieht und Inhalt der Packung

Dieses Arzneimittel wird in Form einer Tablette (AlendronsÀure) und einer Weichkapsel (Alfacalcidol) dargereicht.

Die Tabletten sind weiße bis gebrochen weiße, auf beiden Seiten platte, runde Tabletten mit abgeschrĂ€gten Kanten. Auf der einen Seite der Tablette ist ein „T“ aufgeprĂ€gt, die andere Seite trĂ€gt keine AufprĂ€gung.

Die Weichkapseln sind matte, weiße bis gebrochen weiße, ovale Weichkapseln mit dem schwarzen Aufdruck „1.0“.

Jede Blisterpackung enthÀlt jeweils eine AlendronsÀure-Tablette und sieben Alfacalcidol- Weichkapseln.

Tevabone ist erhÀltlich in Packungen mit:

2 Blisterpackungen: 2 AlendronsÀure-Tabletten und 14 Alfacalcidol-Weichkapseln. 4 Blisterpackungen: 4 AlendronsÀure-Tabletten und 28 Alfacalcidol-Weichkapseln. 12 Blisterpackungen: 12 AlendronsÀure-Tabletten und 84 Alfacalcidol-Weichkapseln.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.Pharmazeutischer Unternehmer

Teva Pharma B.V. Computerweg 10 3542 DR Utrecht Niederlande

Hersteller

TEVA UK Ltd

Brampton Road, Hampden Park

Eastbourne, East Sussex BN22 9AG UK

Vereinigtes Königreich

Pharmachemie B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Z.Nr.: 135685

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Tevabone 70 mg + 1 microgram tabletten + capsules, zacht

Bulgarien:

Tevabone 70 mg таблДтĐșĐž Đž 1 microgram ĐŒĐ”ĐșĐž ĐșапсулО

DĂ€nemark:

Tevabone 70 mg tabletter og 1 mikrogram blĂžde kapsler

Deutschland:

Tevabone 70 mg Tabletten und 1 Mikrogramm Weichkapseln

Frankreich:

Tevabone 70 mg, comprimés et de doux capsules de 1 microgramme

Irland:

Teboneva 70 mg tablets and 1 microgram capsules, soft

 

ODER

 

Combalfa 70 mg tablets and 1 microgram capsules, soft

 

ODER

 

Combanate 70 mg tablets and 1 microgram capsules, soft

 

ODER

 

Alfanate 70 mg tablets and 1 microgram capsules, soft

 

ODER

 

Osteonate 70 mg tablets and 1 microgram capsules, soft

Niederlande:

Tevabone 70 mg tabletten en 1 microgram zachte capsules

Österreich:

Tevabone 70 mg Tabletten und 1 Mikrogramm Weichkapseln

Portugal:

Tevabone

Slowakei:

Tevabone 70 mg tablety a 1 mikrogram mÀkké kapsuly

Slowenien:

Tevabone 70 mg tablete in 1 mikrogram mehke kapsule v kombiniranem

 

pakiranju

Spanien:

Tevabone 70 mg comprimidos y 1 ÎŒg capsulas blandas

Ungarn:

Tevabone 70 mg tabletta Ă©s 1 mikrogramm lĂĄgy kapszula

Vereinigtes Königreich:

Tevabone 70 mg + 1 microgram Tablets + Capsules, soft

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im November 2015.

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Wirkstoff(e) Alfacalcidol AlendronsÀure
Zulassungsland Österreich
Hersteller Teva
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code M05BB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden