Calcium-Sandoz® f/ff Brausetabletten

Calcium-Sandoz® f/ff Brausetabletten
Wirkstoff(e)Calciumlactogluconat
Zulassungslandch
ZulassungsinhaberSandoz
ATC CodeA12AA06
Pharmakologische GruppeCalcium

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Calcium-Sandoz sorgt für die genügende Calciumzufuhr bei erhöhtem Calciumbedarf während der Schwangerschaft und in der Stillzeit und bei Kindern im Wachstum.

Calcium-Sandoz kann auf Empfehlung des Arztes oder der Ärztin bzw. des Apothekers oder der Apothekerin auch zur Behandlung oder Prophylaxe der Osteoporose (Knochenschwund, zum Beispiel während und nach den Wechseljahren und im Alter), Krampfzuständen, unterstützend bei der Behandlung bestimmter Störungen der Knochenbildung (z.B. Rachitis) sowie unterstützend bei Allergien eingesetzt werden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Calcium-Sandoz f/ff 500/1000 mg Brausetabletten enthalten pro Tablette 0,07/0,137 g Natrium.

Die Brausetabletten sind mit Aspartam gesüsst.

Bei Überempfindlichkeit auf einen oder mehrere Inhaltsstoffe von Calcium-Sandoz, erhöhtem Calciumspiegel im Blut, erhöhter Calciumausscheidung im Harn, Vitamin D-Überdosierung, stark geschädigter Nierenfunktion oder wenn Sie von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin aus kein Calcium einnehmen dürfen.

Wenn Sie oder Ihr Kind an einer (seltenen) erblichen Krankheit des Zuckerstoffwechsels, der sogenannten Fructose-Intoleranz, leiden, sollten Sie Calcium-Sandoz Brausetabletten nicht einnehmen. In der Tat enthalten die Brausetabletten Sorbitol, einen Zucker, der bei der Verdauung Fructose bildet.

Weiterhin enthalten die Brausetabletten Aspartam, das von Phenylketonuriepatienten nicht eingenommen werden darf.


Bei chronischer Nierenfunktionsstörung, leicht erhöhter Calciumausscheidung im Harn, Steinbildung im Harntrakt, Sarkoidose, Herzleiden und bei der Einnahme gewisser Arzneimittel zur Behandlung von Herzkrankheiten (Herzglykoside).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eine kochsalzarme Diät befolgen müssen.

Die Einnahme von Calcium-Sandoz Brausetabletten kann die Wirkung von Phenytoin, Fluorpräparaten sowie gewisser Krebstherapeutika und Antibiotika beeinflussen.

Bei gleichzeitiger Anwendung solcher Präparate wird Sie Ihr Arzt oder Ihre Ärztin daher anweisen, zwischen den Einnahmen ein zeitliches Intervall von mindestens 3 Stunden einzuhalten.

Die Calcium-Aufnahme wird durch gleichzeitige Einnahme gewisser Nahrungsmittel wie beispielsweise Spinat, Rhabarber, Kleie, Zerealien, Milch oder Milchprodukte vermindert.

Die Einnahme von Calcium kann die Eisenaufnahme reduzieren.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!


Calcium-Sandoz darf in der Schwangerschaft und während der Stillzeit eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Calcium-Sandoz f/ff Brausetabletten sind in einem Glas Wasser aufzulösen.

Die empfohlene Tageszufuhr (RDA = recommended daily allowance) von Calcium beträgt insgesamt (Nahrung und Supplement) für:

Erwachsene: 1000?1300 mg/d.

Jugendliche (ab 10 Jahre): 800?1300 mg/d.

Kinder (7?9 Jahre): 700 mg/d.

Vorschulkinder (1?6 Jahre): 500?600 mg/d.

Erwachsene und Jugendliche (ab 10 Jahre)

Wird der tägliche Calciumbedarf nicht durch die Nahrung gedeckt, wird die zusätzliche Einnahme von 500?1000 mg Calcium in Form von Calcium-Sandoz f/ff empfohlen. In schweren Fällen kann die Dosis während der ersten Wochen der Therapie bis auf 2000 mg erhöht werden.

Die Einnahme kann mit oder nach den Mahlzeiten erfolgen.

Spezielle Dosierungsanweisungen bei Erwachsenen

Erwachsene

Osteoporose (Prophylaxe und Therapie): 1000 mg/d.

Adjuvans zur Osteoporoseprophylaxe mit Östrogenen oder Osteoporosetherapie mit Fluor-oder Vitamin-D-Präparaten: 1000 mg/d.

Erhöhter Calciumbedarf bei Schwangerschaft, Laktation und anderen Indikationen: 500?1000 mg/d, zusätzlich zur Nahrung.

Kinder (7?9 Jahre)

Erhöhter Calciumbedarf während des Wachstums: Je nach Calciumgehalt der Nahrung 500?1000 mg/d.

Bei schweren Calciummangelzuständen, z.B. bei Tetanie, können Dosen von bis zu 1000?1500 mg indiziert sein. Für akute Fälle wird die parenterale Form von Calcium-Sandoz empfohlen.

Vorschulkinder (1?6 Jahre): 500 mg/d.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Calcium-Sandoz auftreten:

In seltenen Fällen wurden leichte Störungen im Verdauungstrakt wie Völlegefühl oder Blähungen und allergische Reaktionen beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Bei 15?30 °C lagern. Röhrchen dicht verschliessen.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen

Calcium-Sandoz f 500 mg, Brausetabletten

1 Brausetablette enthält 875 mg Calciumcarbonat und 1,13 g Calciumlactatgluconat (= total 500 mg Calcium), die Süssstoffe Sorbitol und Aspartam, Aroma, das Antioxidans Butylhydroxyanisol (E320) und das Konservierungsmittel Schwefeldioxid (E220) sowie weitere Hilfsstoffe.

Calcium-Sandoz ff 1000 mg, Brausetabletten

1 Brausetablette enthält 1,75 g Calciumcarbonat und 2,26

Zuletzt aktualisiert am 08.08.2022

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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