Stellisan® | Schweiz

Stellisan®

Hersteller: IVF HARTMANN

Suchtgift
Nein
Zulassungsland Schweiz
Pharmakologische Gruppe Antiseptika und Desinfektionsmittel

Alle Informationen

Zulassungsinhaber

IVF HARTMANN

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Stellisan ist ein wässriges Desinfektionsmittel zur Anwendung auf der Genitalschleimhaut vor diagnostischen und operativen Massnahmen und Wunden. Es wirkt gegen Bakterien und Hefepilze und gegen Herpes simplex Viren Typ 1 und 2.

Auf der Genitalschleimhaut weist Stellisan bei einer Einwirkung von mindestens 60 Sekunden eine Wirkung gegen Bakterien und eine ausreichend gute Verträglichkeit auf.

Eine Behandlung von Wunden kann bei verschiedenen Wundarten angezeigt sein: Operationswunden, akute Weichteilwunden, Bisswunden, Verbrennungswunden sowie chronische nicht infizierte Wunden. Stellisan ist auch für die Behandlung von Schnitt-, Schürf- und Risswunden geeignet.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Stellisan darf nicht angewendet werden, wenn Sie gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe allergisch sind.

Das Präparat darf nicht zu intraperitonealen oder intraartikulären Spülungen angewendet werden.

Stellisan sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe die Anwendung und Sicherheit von Stellisan bisher nicht geprüft wurden.


Es ist darauf zu achten, dass das Präparat nicht unter Druck ins Gewebe eingebracht wird. Bei Spülungen von Wundhöhlen ist darauf zu achten, dass ein Abfluss jederzeit gewährleistet ist (z.B. Drainage, Lasche).

Stellisan und Desinfektionsmittel auf Iod-Basis nicht in unmittelbarer Folge anwenden, da es auf dem behandelten Areal zu braunen bis violetten Verfärbungen kommen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!


Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Stellisan verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Stellisan soll bei Stillenden nicht im Bereich der Brust verwendet werden.

Wie wird es angewendet?

Stellisan wird unverdünnt angewendet.

Die zu behandelnde Genitalschleimhaut und angrenzende Haut mit mindestens zwei präparatgetränkten Tupfern vollständig benetzen und für mindestens 60 Sekunden feucht halten.

Auf leicht zugängliche Areale kann das Präparat unter Berücksichtigung dieser Einwirkzeit auch aufgesprüht werden.

Die zu behandelnde Wunde und angrenzende Haut ein Mal täglich vollständig benetzen und für mindestens 60

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Lokale Nebenwirkungen:

Sehr häufig wurde nach der Anwendung auf der Genitalschleimhaut über ein Gefühl des Brennens berichtet.

In seltenen Fällen kann es zu Rötungen, Juckreiz und Wärmegefühl kommen.

In sehr seltenen Fällen zu kontaktallergischen Reaktionen.

An chronischen Wunden kann eine Verfärbung auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15?25 °C) lagern.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen

1 ml Lösung enthält 1 mg Octenidindihydrochlorid, den Konservierungsstoff Propan-1-ol, sowie weitere Hilfsstoffe.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden