Synalar®-N

ATC Code
D07CC02
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FARMACEUTICA TEOFARMA

Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide, Kombinationen mit Antibiotika

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Alle Informationen

Autor

FARMACEUTICA TEOFARMA

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Synalar-N enthält Fluocinolonacetonid, ein mittelstark wirksames Kortisonderivat mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Zusätzlich enthält Synalar-N das Lokalantibiotikum Neomycin gegen bakterielle Infektionen.

Synalar-N ist auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin zu verwenden bei entzündlichen, entzündlich-juckenden und allergischen Hauterkrankungen mit einer begleitenden Infektion durch neomycinempfindliche Keime.

Synalar-N Creme ist besonders im akuten und subakuten Stadium, bei nässenden Hautprozessen sowie bei fet­tigem Hautzustand angezeigt.

Die wasserfreie, fetthaltige Synalar-N Salbe eignet sich vorzugsweise bei chronischen und trockenen Hautprozessen.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Synalar-N darf bei Hauterkrankungen, die in erster Linie durch Bakterien, Pilze oder Viren verursacht sind, nicht eingesetzt werden. Verwenden Sie Synalar-N nicht bei offenen Wunden und eitrigen Entzündungen (wie z.B. Furunkel, Abszessen und Akne), bei einer Herpesinfektion (z.B. Fieberbläschen), Hauttuberkulose oder Impfreaktion. Es sollen keine sogenannten Okklusivverbände (luftdichtes Abdecken des behandelten Hautareals, z.B. mit einer Folie) angelegt werden. Synalar-N sollte nicht auf grössere Hautflächen (mehr als 1/5 der Körperoberfläche) aufgetragen werden. Beides würde zu einer unerwünschten, übermässigen Aufnahme von Wirkstoffen durch die Haut in den Organismus führen. Synalar-N darf nicht angewendet werden bei Schwangerschaft und während der Stillzeit.

Synalar-N sollte nicht im Gehörgang bei Patienten oder Patientinnen mit perforiertem (verletztem) Trommelfell angewendet werden.

Synalar-N darf nicht am Auge, im Augenbereich und nicht bei bestimmten Hauterkrankungen im Gesicht (periorale Dermatitis, Rosacea) angewendet werden.

Synalar-N darf wann immer möglich nicht im Gesicht und der Genitalregion angewendet werden. Bleibende störende Verdünnung der Haut kann die Folge sein.

Bei erwiesener Unverträglichkeit gegenüber den Wirkstoffen (Fluocinolonacetonid, Neomycinsulfat) oder einem Bestandteil der Synalar-N Creme (z.B. Methyl-/Propyl-parahydroxybenzoat, Cetyl-/Stearylalkohol, Propylenglycol) oder Salbe (z.B. Propylenglycol, Wollwachs) darf das entsprechende Arzneimittel nicht angewendet werden.

Nicht geeignet ist Synalar für Säuglinge und Kleinkinder sowie Kinder unter vier Jahren.


Wenn eine Hautkrankheit nicht innerhalb einiger Tage auf die Behandlung anspricht oder sich sogar verschlimmert, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ärztin; eine Allergie oder eine Infektion durch unempfindliche Keime können die Ursache sein. Teilen Sie ihm beziehungsweise ihr ebenfalls mit, wenn Juckreiz, Rötung, Bläschen oder eine Verdünnung der Haut und Verletzungen auftreten.

Synalar-N ist ein stark wirksames Mittel. Überschreiten Sie nicht die vom Arzt bzw. Ärztin vorgeschriebene Behandlungsdauer, die 4?8 Tage nicht überschreiten sollte, da sich sonst Hautschäden einstellen können. Kinder sind empfindlicher, was die unerwünschte Aufnahme der Wirkstoffe in den Organismus anbelangt. Die Behandlung bei Kindern sollte nur 1-mal täglich erfolgen, nicht länger als 4

Wie wird es angewendet?

Synalar-N wird, soweit nicht anders verordnet, nicht öfter als 1?2-mal täglich dünn auf die betroffenen Hautgebiete aufgetragen und leicht einmassiert. Über die Grösse des zu behandelnden Hautareals sowie über gegebenenfalls zu beachtende Vorsichtsmassnahmen, besonders bei grossflächiger Applikation (mehr als 1/5 der Körperoberfläche), entscheidet der Arzt bzw. die Ärztin.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Behandlungserfolg und sollte 4?8 Tage nicht überschreiten. Die maximale Tagesdosis beim Erwachsenen beträgt 10 g.

Kinder: Synalar-N darf nur bei Kindern über 4 Jahren verwendet werden. Da bei Kindern die Resorptionsfähigkeit der Haut erhöht sein kann, sollte Synalar-N nur kurzzeitig (nicht mehr als 4 Tage) und kleinflächig (unter 10% der Körperoberfläche) und nur einmal täglich angewendet werden. Säuglinge und Kleinkinder (siehe unter «Wann darf Synalar-N nicht angewendet werden?»).

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung oder Anwendungsfrequenz des Arzneimittels. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Synalar-N auftreten:

Häufig: Neomycin verursacht häufig eine Kontaktsensibilisierung.

Gelegentlich: Lokale unerwünschte Wirkungen, wie Reizungen der Haut, Brennen, Jucken und Trockenheit sowie Überempfindlichkeitsreaktionen können auftreten.

Bei äusserlicher Anwendung von Synalar-N auf grossen Flächen (mehr als 1/5 der Körperoberfläche) und/oder über längere Zeit sind folgende örtliche Nebenwirkungen beschrieben worden: Dünnerwerden (Atrophie) der Haut, namentlich bei der Anwendung im Gesicht, der Genitalregion oder in Hautfalten. Streifenbildung der Haut (Striae distensae), Erweiterung von Hautäderchen (Teleangiektasien), punktförmige Hautblutungen (Purpura), Abnahme der Hautpigmentierung. Akne. Reizerscheinungen, entzündliche Hautreaktionen in der Oberlippen- und Kinnregion (periorale Dermatitis), allergisch bedingte Hautentzündung (Kontaktdermatitis), Aufweichen (Mazeration) der Haut, Haarwurzelentzündung (Follikulitis). Vermehrter und verstärkter Haarwuchs (Hypertrichosis). Bläschenbildung auf der Haut (Miliaria).

Selten: Störungen im Hormonhaushalt durch Aufnahme des Wirkstoffs Fluocinolonacetonid durch die Haut wurden beobachtet.

Nach topischer Anwendung von Neomycin sind vor allem bei grossflächiger Anwendung auf oder Anwendung auf stark geschädigter Haut Störungen der Nierenfunktion und Gehörschäden beschrieben worden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie Synalar-N nicht in der Reichweite von Kindern auf.

Creme und Salbe nicht über 25 °C lagern und nicht einfrieren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über eine ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen

1 g Synalar-N Creme enthält:

Wirkstoffe: Fluocinolonacetonid 0,25 mg, Neomycin 3,5

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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