Wirkstoff(e) Reproterol Cromoglicinsäure
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 18.08.2006
ATC Code R0305AK05

Zulassungsinhaber

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Bronchospasmin Injektionslösung Reproterol MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Bronchospasmin 10 ml Injektionslösung Reproterol MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Bronchospasmin 1 ml Injektionslösung Reproterol MEDA Pharma GmbH & Co. KG
AARANE N Reproterol Cromoglicinsäure Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Allergospasmin N Reproterol Cromoglicinsäure MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Allergospasmin HFA ist ein entz√ľndungshemmendes und atemwegserweiterndes Mittel.

Anwendungsgebiete

Verh√ľtung und Behandlung von Atemnot bei Patienten mit leichtem Asthma (leichtem persistierendem Asthma) oder Belastungsasthma, die f√ľr kurze Zeit regelm√§√üig neben einer antientz√ľndlichen Basistherapie zus√§tzlich eine bronchialerweiternde Therapie ben√∂tigen und bereits eine Dauertherapie mit Natriumcromoglicat durchf√ľhren oder darauf eingestellt werden sollen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Allergospasmin HFA darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Natriumcromoglicat, Reproterolhydrochlorid und Menthol/Pfefferminz√∂l oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn w√§hrend der Behandlung eine spezielle Form einer Lungenentz√ľndung (eosinophile Pneumonie) auftritt. In diesem Fall sollte die Behandlung mit Allergospasmin HFA abgebrochen werden.
  • bei S√§uglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit der Anwendung beginnen, wenn bei Ihnen eine der folgenden Erkrankungen bekannt ist:

  • Herzerkrankungen in Ihrer Vorgeschichte, insbesondere ein frischer Herzinfarkt,
  • krankhafter Ver√§nderung der Herzkranzgef√§√üe mit Angina pectoris,

Wenn Sie unter Herzjagen (tachykarden Herzrhythmusstörungen) leiden, darf die Anwendung von Allergospasmin HFA nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen, z. B. Überwachung (EKG- Kontrolle) erfolgen. Da nach Anwendung hoher Dosen der Blutzuckerspiegel sowie die freien Fettsäu- ren ansteigen können, ist bei Diabetikern eine regelmäßige Blutzuckerkontrolle erforderlich. Bei einer höher dosierten Anwendung ist ebenfalls eine Kontrolle des Kaliumspiegels im Blutserum notwendig, besonders bei gleichzeitiger Behandlung mit wasserausschwemmenden Arzneimitteln (Diuretika) und solchen zur Behandlung von Herzleistungsstörungen (z. B. Herzglykosiden).

Ein ansteigender Bedarf von Allergospasmin HFA ist ein Anzeichen f√ľr eine Verschlechterung der Erkrankung. In dieser Situation muss der Behandlungsplan durch den Arzt √ľberdacht und gegebenen- falls durch die Gabe zus√§tzlicher entz√ľndungshemmender oder weiterer Arzneimittel neu festgelegt werden.

Kommt es trotz der verordneten Behandlung zu keiner befriedigenden Besserung oder gar zu einer Verschlechterung des Leidens, ist √§rztliche Beratung erforderlich, um die Behandlung gegebenenfalls durch eine Kombination mit anderen Arzneimitteln (zus√§tzlichen entz√ľndungshemmenden wie Kor- tikoiden, die Bronchien erweiternden Stoffen wie Theophyllin) zu erg√§nzen oder eine √Ąnderung der Dosierung festzulegen.

Eine pl√∂tzliche und zunehmende Verschlechterung der Asthmabeschwerden kann lebensbedrohlich sein. In diesen F√§llen muss unverz√ľglich √§rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Eine erhebli- che √úberschreitung der vorgegebenen Dosis kann gef√§hrlich sein.

Es ist wiederholt √ľber ein erhebliches Risiko f√ľr das Auftreten schwerer Komplikationen der Grunder- krankung bis hin zu Todesf√§llen berichtet worden, wenn das Asthma mit ő≤-Sympathomimetika- haltigen Monopr√§paraten zur Inhalation √ľber l√§ngere Zeit mit hohen oder √ľberh√∂hten Dosen behandelt wurde und die entz√ľndungshemmende Behandlung unzureichend war. Die urs√§chlichen Zusammen- h√§nge konnten bisher nicht hinreichend gekl√§rt werden. Eine entscheidende Rolle scheint aber die un- zureichende entz√ľndungshemmende Behandlung zu spielen.

Kinder

S√§uglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren d√ľrfen Allergospasmin HFA nicht anwenden (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes).

Kinder sollten ihrem Alter entsprechend vom Arzt √ľber die einzuhaltende Dosierung sowie m√∂gliche Nebenwirkungen unterrichtet werden.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Allergospasmin HFA kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Anwendung von Allergospasmin HFA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von

  • anderen Bronchien erweiternden Stoffen (Bronchodilatatoren) wie Adrenergika oder Methylxant- hinen (z. B. Theophyllin) ist auf eine m√∂gliche Verst√§rkung der f√ľr Reproterolhydrochlorid be- schriebenen Nebenwirkungen zu achten.
  • blutdrucksenkenden Mitteln (in erster Linie ő≤-Rezeptorenblocker) wird die Wirkung von Repro- terolhydrochlorid aufgehoben. Dies kann zu einem Asthmaanfall f√ľhren.

Monoaminoxidasehemmern (MAO-A-Hemmern) und trizyklischen Antidepressiva kann eine ver- stärkte Wirkung von Reproterolhydrochlorid auf das Herz-Kreislaufsystem ausgelöst werden.

Anwendung von Allergospasmin HFA zusammen mit Alkohol

Generell sollte bei einer medikamentösen Behandlung auf die Einnahme alkoholischer Getränke verzichtet werden. Ansonsten sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

In der Schwangerschaft darf Allergospasmin HFA nur in schweren Krankheitsfällen unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen mit Allergospasmin HFA in der Schwangerschaft bestehen.

Natriumcromoglicat geht in √§u√üerst geringen Mengen in die Muttermilch √ľber.

Nach inhalativer Anwendung von Reproterolhydrochlorid ist die in den Blutkreislauf der Mutter gelangte Dosis nicht messbar. Ein Risiko f√ľr den gestillten S√§ugling besteht daher wahrscheinlich nicht.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen:

Allergospasmin HFA hat geringen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann in Einzelf√§llen, insbesondere zu Behandlungsbeginn sowie bei h√∂herer oder √ľberh√∂hter Dosierung, die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt sein. Dies gilt besonders bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, Beruhigungs- und Schlafmitteln.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes an. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosierung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.

F√ľr Erwachsene und Kinder, sofern diese vom Alter her in der Lage sind, ein Dosieraerosol korrekt zu handhaben, gelten folgende Empfehlungen:

Die Dosierung richtet sich nach dem Ausma√ü der Atemwegsbeschwerden (wie z. B. Husten, Auswurf, Atemnot). Die Anfangsdosierung betr√§gt 4-mal t√§gl. 2 Spr√ľhst√∂√üe Allergospasmin HFA, das hei√üt je 2 Inhalationen nach dem Aufstehen, zur Mittagszeit, am fr√ľhen Abend und vor dem Schlafengehen, wo- bei ein Abstand von mindestens 3 Stunden einzuhalten ist. Nach Erreichen der therapeutischen Wir- kung kann die Tagesdosis unter √§rztlicher Anleitung schrittweise verringert werden, solange die Symptome unter Kontrolle sind.

Zur gezielten Vorbeugung bei Anstrengungsasthma oder vorhersehbarem Allergenkontakt k√∂nnen etwa 10-15 Min. vorher 2 Spr√ľhst√∂√üe Allergospasmin HFA inhaliert werden. Dies ist in der Regel je- doch nur erforderlich, wenn die vorhergehende Inhalation mehr als 3 Stunden zur√ľckliegt.

Zur Akutbehandlung pl√∂tzlich auftretender Bronchialkr√§mpfe und anfallsweise auftretender Atemnot kann zus√§tzlich 1 weiterer Spr√ľhsto√ü Allergospasmin HFA inhaliert werden. Dies f√ľhrt in den meisten F√§llen bereits zu einer raschen Erleichterung der Atmung. Sollte sich die Atemnot f√ľnf Minuten nach Inhalation des ersten Spr√ľhsto√ües nicht sp√ľrbar gebessert haben, kann ein weiterer Spr√ľhsto√ü inhaliert werden. Ist auch durch einen zweiten Spr√ľhsto√ü der schwere Anfall von Luftnot nicht behoben, k√∂n- nen weitere Spr√ľhst√∂√üe erforderlich werden. In diesen F√§llen muss unverz√ľglich √§rztliche Hilfe in An- spruch genommen werden.

Die gesamte Tagesdosis soll 16 Spr√ľhst√∂√üe nicht √ľberschreiten, da eine h√∂here Dosierung im Allge- meinen keinen zus√§tzlichen therapeutischen Nutzen erwarten l√§sst, aber die Wahrscheinlichkeit des Auftretens auch schwerwiegender Nebenwirkungen erh√∂ht.

Gebrauchsanleitung:

Das Aerosol ist stets senkrecht, mit dem Boden nach oben zu halten, unabhängig von der Körperposi- tion, in der inhaliert wird. Nach Möglichkeit sollte die Anwendung im Sitzen oder Stehen erfolgen.

Vor der Erstanwendung bitte 4 Spr√ľhst√∂√üe in die Luft abgeben, um das Dosieraerosol gebrauchsfertig zu machen! Wurde Allergospasmin HFA ausnahmsweise l√§nger als 2 Tage nicht angewendet, m√ľssen mindestens 2 Spr√ľhst√∂√üe in die Luft abgegeben werden, um das Dosieraerosol wieder gebrauchsfertig zu machen.

Orangefarbene Schutzkappe entfernen.

Vor jedem Spr√ľhsto√ü das senkrecht gehaltene Dosieraerosol kr√§ftig sch√ľtteln.

3. Tief ausatmen. Dabei nicht in das Mundst√ľck hineinatmen.

Das Mundst√ľck mit den Lippen voll umschlie√üen.

Langsam und tief einatmen und gleichzeitig den Metallbeh√§lter bis zum Anschlag nach unten dr√ľcken, damit ein Spr√ľhsto√ü freigesetzt wird.

Das Mundst√ľck aus dem Mund nehmen. Den Atem einige

Sekunden anhalten, dann langsam durch die Nase ausatmen.

Im Regelfall nach etwa einer Minute die Inhalation unter Beachtung der Punkte 3-5 wiederholen. Danach orangefarbene Schutzkappe des Kunststoffgehäuses wieder aufsetzen.

Wichtige Hinweise zur Pflege und Reinigung

Bei Allergospasmin HFA handelt es sich um eine Arzneimittelzubereitung, bei der beide Wirkstoffe in fein verteilter, fester Form vorliegen. Ein gewisser R√ľckstand dieser Feststoffe im Kunststoffgeh√§use ist unvermeidlich.

Damit Ihr Dosieraerosol richtig funktionieren kann, muss das Kunststoffgehäuse alle zwei bis drei Ta- ge, am besten sogar täglich, gereinigt werden.

So verhindern Sie, dass die Spr√ľh√∂ffnung durch den Gebrauch verstopft.

Sollte es dennoch zum Verstopfen der Spr√ľh√∂ffnung kommen oder sich eine derartige St√∂rung andeu- ten, unternehmen Sie bitte keine weiteren Versuche, Spr√ľhst√∂√üe zu entnehmen, sondern verwenden Sie das Kunststoffgeh√§use erst nach erneuter Reinigung wieder. Das Dosieraerosol arbeitet dann wie- der einwandfrei.

Zum Reinigen ziehen Sie die orangefarbene Schutzkappe ab und nehmen den Metallbeh√§lter aus dem Kunststoffgeh√§use. Halten Sie das Kunststoffgeh√§use mit dem Mundst√ľck nach unten senkrecht un- ter den warmen Wasserstrahl, damit sich eventuelle Verklebungen in der Spr√ľh√∂ffnung l√∂sen (s.

Abbildung).

Danach sch√ľtteln Sie das Wasser ab und lassen das Kunststoffgeh√§use gut trocknen (am besten √ľber Nacht), bevor Sie den Metallbeh√§lter wieder gerade einsetzen und die orangefarbene Schutzkappe auf- setzen.

Die Gummischutzkappe auf dem Ventil des Metallbeh√§lters selbst muss genau und fest aufsitzen und darf nicht entfernt werden. Diese Kappe ist f√ľr das einwandfreie Funktionieren der Spr√ľhvorrichtung wichtig.

Dauer der Anwendung:

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet Ihr behandelnder Arzt.

Die Behandlung des Asthmas ist im Regelfall eine Dauerbehandlung und sollte dem Schweregrad ent- sprechend stufenweise erfolgen. Der Erfolg der Behandlung sollte durch regelm√§√üige √§rztliche Unter- suchungen √ľberpr√ľft werden.

Es ist m√∂glicherweise f√ľr Sie gef√§hrlich, ohne √§rztliche Anweisung den Gebrauch von Allergospasmin HFA von sich aus zu erh√∂hen.

Ein ansteigender Bedarf von Allergospasmin HFA ist ein Anzeichen f√ľr eine Verschlechterung der Erkrankung. In dieser Situation muss der Behandlungsplan durch den Arzt √ľberdacht und gegebenen- falls durch die Gabe zus√§tzlicher entz√ľndungshemmender oder weiterer Arzneimittel neu festgelegt werden.

Zur √§rztlichen Beurteilung des Krankheitsverlaufes sowie des Erfolges der atemwegserweiternden und entz√ľndungshemmenden Behandlung ist eine t√§gliche Selbstkontrolle nach √§rztlicher Anleitung wich- tig. Diese erfolgt z. B. durch die Aufzeichnung des mit dem Peak-flow-Meter gemessenen Atemsto- √ües.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Allergospasmin HFA zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Allergospasmin HFA angewendet haben als Sie sollten

√úberdosierungserscheinungen sind √ľberwiegend auf den in Allergospasmin HFA enthaltenen Wirk- stoff Reproterolhydrochlorid zur√ľckzuf√ľhren.

Bei starker Überdosierung von Reproterolhydrochlorid kann es zu Herzjagen (Tachykardie), Herz- rhythmusstörungen (Arrhythmien), niedrigem Blutdruck (Hypotonie) bis hin zum Schock, Ruhelosig- keit, Brustschmerzen, Kopfschmerzen und heftigem Zittern an den Händen (Tremor), aber auch am ganzen Körper kommen.

Des Weiteren kann die Kaliumkonzentration im Serum absinken sowie der Blutzuckerwert ansteigen oder ein Krankheitszustand mit niedrigem pH-Wert in Gewebe und Blut durch vermehrten Gehalt von Milchsäure (Laktatazidose) kann auftreten.

Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Allergospasmin HFA d√ľrfen keine weiteren Inhalationen erfolgen. Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt, der eine symptomatische Behandlung einleiten kann.

Falls gro√üe Mengen des Dosieraerosols versehentlich verschluckt wurden, sollte eine Magensp√ľlung erwogen werden; Aktivkohle und Abf√ľhrmittel k√∂nnen die unerw√ľnschte Wirkung des ő≤2- Sympathomimetikums vermindern. Als Gegenmittel eignen sich ő≤1-Rezeptorenblocker (z. B. Atenolol, Metoprolol), jedoch sind auch diese nur behutsam einzusetzen, um bei Patienten mit Asthma eine Ver-

st√§rkung der Atemnot m√∂glichst zu vermeiden. Bei Patienten mit Herzschw√§che ist es besser, Beruhi- gungsmittel (z. B. Benzodiazepine) zu verabreichen. Gleichzeitig sollte die Herzfunktion mittels EKG √ľberwacht werden.

Wenn Sie die Anwendung von Allergospasmin HFA vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung ganz normal fort.

Wenn Sie die Anwendung von Allergospasmin HFA abbrechen

Falls Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen, informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit er mit Ihnen weitere Behandlungsmaßnahmen besprechen kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandeltervon 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Reproterolhydrochlorid

Gelegentlich, insbesondere bei besonderer Empfindlichkeit und/oder h√∂herer Dosierung, k√∂nnen feinschl√§giges Fingerzittern (Tremor) sowie Herzklopfen, Unruhegef√ľhl oder Kopfschmerzen auftreten, die jedoch bei Fortf√ľhrung der Therapie nach 1-2 Wochen meistens wieder abklingen.

Ein verstärktes Auftreten solcher Symptome sowie Herzjagen (Tachykardie) sind jedoch Zeichen einer Überdosierung. Das Arzneimittel sollte in solchen Fällen geringer dosiert werden, der behandelnde Arzt ist umgehend zu informieren.

Bei der Behandlung mit Reproterolhydrochlorid kann die Kaliumkonzentration im Serum absinken sowie der Blutzuckerwert ansteigen. Die beschriebenen Effekte kommen jedoch im Allgemeinen erst unter h√∂herer Dosierung zur Geltung (beachten Sie hierzu bitte auch die Hinweise im Abschnitt ‚ÄěWenn Sie eine gr√∂√üere Menge Allergospasmin HFA angewendet haben als Sie sollten‚Äú).

Natriumcromoglicat

Nach Inhalation von Natriumcromoglicat kann es zu einer mit Husten einhergehenden Reizung des Rachens und der Luftr√∂hre kommen, die in Einzelf√§llen zu einer Verkrampfung der Bronchien (Reflex-Bronchokonstriktion) f√ľhren kann.

In sehr seltenen Fällen kann der Bronchospasmus so ausgeprägt sein, dass die Therapie unterbrochen werden muss.

Einer Verkrampfung der Bronchien (Bronchokonstriktion) wird in der vorliegenden Kombination durch das gleichzeitig inhalierte bronchienerweiternd (bronchospasmolytisch) wirkende Reproterolhydrochlorid entgegengewirkt.

Bei Asthmatikern wurde unter einer Natriumcromoglicat-Therapie Haut- oder Muskelentz√ľndungen (Dermatitis, Myositis) sowie Schleimhautentz√ľndung des Magens und Darms (Gastroenteritis) beobachtet. Diese Nebenwirkungen waren nicht schwerwiegend und bildeten sich nach Absetzen von Natriumcromoglicat vollst√§ndig zur√ľck. In seltenen F√§llen wurde √ľber das Auftreten von

Hautausschlag (Hautexanthem) berichtet. Sehr selten wurde das Auftreten einer speziellen Form einer Lungenentz√ľndung (eosinophile Pneumonie) beobachtet.

In Einzelf√§llen wurde √ľber besondere schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen (generalisierte anaphylaktische Reaktionen) mit Bronchialkr√§mpfen (Bronchospasmen) im Zusammenhang mit einer Natriumcromoglicat-Therapie berichtet.

Weiterhin sind folgende unerw√ľnschte Wirkungen in Einzelf√§llen beschrieben worden, die zum Teil aus dem bekannten Nebenwirkungsspektrum von Natriumcromoglicat herausfallen: Kehlkopfschwellung (Larynx√∂dem), Heiserkeit, Gewebeschwellungen (Angio√∂dem) mit Beteiligung von Lippen, Gesicht und/oder Gliedma√üen, Schwindel, Brechreiz, Schwellung der Ohrspeicheldr√ľse (Parotisschwellung), Gelenkschmerzen, Bluthusten (H√§moptysen), Muskelschmerzen, periphere Nervenentz√ľndung (Neuritis), Arterienentz√ľndung (Arteriitis), Herzbeutelentz√ľndung (Perikarditis), erschwerte Harnentleerung (Dysurie) und Nierensch√§digung (Nephrotoxizit√§t).

Die nachfolgende Tabelle gibt eine √úbersicht √ľber die Nebenwirkungen, die bei der Anwendung von Reproterol oder Natriumcromoglicat auftreten k√∂nnen, geordnet nach Systemorganklassen und H√§ufigkeit.

Erkrankungen des ImmunsystemsSehr seltenUberempfindlichkeitsreaktionen mit Bronchialkrämpfen (Anaphylaktische Reaktion mit Bronchospasmen)
Nicht bekanntÜberempfindlichkeitsreaktionen (u.a. Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag (Exanthem), niedriger Blutdruck (Hypotonie), Gewebeschwellungen (Angioödem) mit Beteili- gung von Lippen, Gesicht und/oder Gliedmaßen)
Stoffwechsel-und ErnährungsstörungenSehr seltenAbsenken der Kaliumkonzentration im Serum, Ansteigen des Blutzuckerwertes im Serum
PsychiatrischeGelegentlichUnruhegef√ľhl
ErkrankungenNicht bekanntHyperaktivität, Schlafstörungen, Halluzinationen (insbesondere bei Kindern bis 12 Jahren)
Erkrankungen des NervensystemsGelegentlichFeinschlägiges Fingerzittern (feinschlägiger Tremor), Kopfschmerzen
Sehr seltenSchwindel, Periphere Nervenentz√ľndung (Periphere Neuritis)
HerzerkrankungenGelegentlichHerzklopfen, Herzjagen (Tachykardie)
Sehr seltenHerzbeutelentz√ľndung (Perikarditis)
Nicht bekanntHerzrhythmusstörungen, Beeinflussung des Blutdrucks (Erniedrigung oder Erhöhung)
Gef√§√üerkrankungenSehr seltenArterienentz√ľndung (Arteriitis)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und MediastinumsSehr seltenHusten, Reizung des Rachens und der Luftr√∂hre, Bronchospasmus, Spezielle Form einer Lungenentz√ľndung (Eosinophile Pneumonie), Kehlkopfschwellung (Larynx√∂dem), Heiserkeit, Bluthusten (H√§moptysen)
Erkrankungen des Magen- und DarmtraktsSehr seltenSchleimhautentz√ľndung des Magens und Darms (Gastroenteritis), Brechreiz, Schwellung der Ohrspeicheldr√ľse (Parotisschwellung)
Erkrankungen der Haut und des UnterhautzellgewebesSehr seltenHautentz√ľndung (Dermatitis)
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und KnochenerkrankungenSehr seltenMuskelentz√ľndung (Myositis), Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen
Erkrankungen der Nieren und HarnwegeSehr seltenErschwerte Harnentleerung (Dysurie), Nierenschädigung (Nephrotoxizität)

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:

Bei Auftreten leichter Nebenwirkungen sollte Allergospasmin HFA geringer dosiert werden.

Bei Auftreten schwerer Nebenwirkungen sollte Allergospasmin HFA nicht mehr inhaliert und der Arzt umgehend √ľber die bei Ihnen aufgetretenen Symptome informiert werden!

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn einer der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Menthol Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen:

Beh√§lter steht unter Druck. Vor Sonnenbestrahlung und starker Erw√§rmung (√ľber +50 ¬įC) sowie vor feuchter Umgebung sch√ľtzen. Nicht gewaltsam √∂ffnen. Auch nach Gebrauch nicht gewaltsam √∂ffnen oder verbrennen.

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Weitere Informationen

Was Allergospasmin HFA enthält:

Die Wirkstoffe sind:

1 Spr√ľhsto√ü zu 70,00 mg enth√§lt:

1 mg Natriumcromoglicat (Ph. Eur.) und 0,5 mg Reproterolhydrochlorid, dies entspricht einer aus dem Mundst√ľck freigesetzten Menge von 0,82 mg Natriumcromoglicat sowie 0,41 mg Reproterolhydroch- lorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Apafluran, Poly(oxyethylen)-25-glyceroltrioleat, Ethanol, Saccharin-Natrium, Dentomint F 799 959 (Aromastoff)

Wie Allergospasmin HFA aussieht und Inhalt der Packung:

Die beiden Wirkstoffe liegen als wei√ües Pulver vor. Allergospasmin¬ģ HFA ist in folgenden Packungen erh√§ltlich:

1 x 10 ml Druckgasinhalation, Suspension mit mindestens 200 Spr√ľhst√∂√üen

2 x 10 ml (N 2) Druckgasinhalation, Suspension mit mindestens 2 x 200 Spr√ľhst√∂√üen 3 x 10 ml (N 3) Druckgasinhalation, Suspension mit mindestens 3 x 200Spr√ľhst√∂√üen

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

MEDA Pharma GmbH & Co. KG Benzstraße 1

61352 Bad Homburg Telefon: (06172) 888-01 Telefax: (06172) 888-2740

E-Mail: medinfo@medapharma.de

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2016.

Allergospasmin¬ģ HFA ist verschreibungspflichtig

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Allergospasmin HFA enth√§lt einen atemwegserweiternden (Reproterolhydrochlorid) und einen ent- z√ľndungshemmenden (Natriumcromoglicat) Wirkstoff. Voraussetzung f√ľr den Erfolg der Behandlung mit Allergospasmin HFA ist, dass Sie das Medikament entsprechend den Dosierungsempfehlungen Ihres Arztes anwenden.

Denken Sie bitte daran: Nur wenn Sie Allergospasmin HFA gemäß den Anweisungen Ihres Arz-

tes regelmäßig anwenden, kann das Arzneimittel seine volle Wirksamkeit entfalten.

Nutzen Sie die M√∂glichkeit zur Selbstkontrolle durch t√§gliche Bestimmung Ihres Atemsto√ües mit ei- nem Peak-flow-Meter. Das regelm√§√üige Aufschreiben der Ergebnisse erm√∂glicht Ihrem behandelnden Arzt eine bessere Beurteilung Ihrer Krankheit - eine wichtige Voraussetzung f√ľr Ihre Behandlung.

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Zuletzt aktualisiert: 22.08.2022

Quelle: Allergospasmin HFA - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Reproterol Cromoglicinsäure
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Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 18.08.2006
ATC Code R0305AK05

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden