Bronchospasmin Injektionslösung

Abbildung Bronchospasmin Injektionslösung
Wirkstoff(e) Reproterol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code R03CC14
Pharmakologische Gruppe Sympathomimetika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
AARANE N Reproterol Cromoglicinsäure Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Bronchospasmin 1 ml Injektionslösung Reproterol MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Bronchospasmin 10 ml Injektionslösung Reproterol MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Allergospasmin N Reproterol Cromoglicinsäure MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Allergospasmin HFA Reproterol Cromoglicinsäure MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Was ist Bronchospasmin Injektionsl√∂sung und wof√ľr wird es angewendet?

Bronchospasmin Injektionslösung ist ein bronchialerweiterndes Arzneimittel (Bronchospasmolytikum)

Bronchospasmin Injektionslösung wird angewendet

- zur kurzfristigen Behandlung des schweren bronchospastischen Anfalls (schwere akute Bronchialverkrampfung)

- bei schwerem Asthmaanfall √ľber Stunden oder Tage ohne Unterbrechung (Status asthmaticus)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bronchospasmin Injektionslösung darf nicht angewendet werden,

- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Reproterolhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von Bronchospasmin Injektionsl√∂sung sind

- bei schwerer Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose)

- bei chronischer Herzmuskelerkrankung (hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie)

- bei Nebennierengeschwulst (Phäochromozytom)

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Bronchospasmin Injektionslösung ist erforderlich,

- bei schweren Herzerkrankungen, insbesondere frischem Herzinfarkt, Erkrankung der Herzkranzgef√§√üe (koronarer Herzkrankheit), Herzrhythmusst√∂rung mit erh√∂hter Herzschlagfrequenz (tachykarde Arrhythmie), Herzklappenfehler (Mitralvitium), Herzmuskelentz√ľndung (Myokarditis) und eine im EKG sichtbare St√∂rung der Herzschlagfolge (die Wolff-Parkinson-White-Syndrom genannt wird). In diesen F√§llen muss Ihr Arzt besondere Vorsichtsma√ünahmen treffen und Sie genau √ľberwachen.

- bei hochdosierter Behandlung mit Bronchospasmin Injektionsl√∂sung kann eine Senkung des Blutkaliumspiegels (Hypokali√§mie) auftreten. Diese kann bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel, insbesondere Methylxanthinen (z. B. Theophyllin ‚Äď Mittel zur Erweiterung der Bronchien), Kortisonartiger Arzneimittel, Diuretika (entw√§ssernde Arzneimittel) oder Digitalisglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung der Herzmuskelschw√§che / Herzglykosiden) noch verst√§rkt werden. Dies gilt auch f√ľr gleichzeitig bestehenden Sauerstoffmangel (Hypox√§mie). Eine Kontrolle der Blutsalze (Serumelektrolyte) durch Ihren Arzt ist erforderlich, damit ggf. Kalium zugef√ľhrt werden kann.

- bei instabiler oder unzureichend eingestellter Blutzuckererkrankung (Diabetes mellitus) ist eine engmaschige Blutzuckerkontrolle durch Ihren Arzt erforderlich.

- bei schwerem und unbehandelten Bluthochdruck (Hypertonie). In diesem Fall sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

- bei krankhafter Ausweitung von Gefäßwänden (Aneurysmen). Sprechen Sie hierzu mit Ihrem behandelnden Arzt.

Hinweis:

Es ist wiederholt √ľber ein erh√∂htes Risiko f√ľr schwere Komplikationen und Todesf√§lle bei der Behandlung des Bronchialasthma (Asthma bronchiale) mit √ü-Sympathomimetika (Bronchien erweiternde Mittel zu denen auch Bronchospasmin Injektionsl√∂sung geh√∂rt) berichtet worden. Urs√§chliche Zusammenh√§nge konnten bisher nicht hinreichend gekl√§rt werden. Typischerweise konnte eine nicht ausreichende Behandlungsplanung in der Vorgeschichte des Patienten gefunden werden. Dazu z√§hlen z. B. eine unterbliebene Behandlung der entz√ľndlichen Ursachen (antiinflammatorischer Basistherapie), und/oder der √ľberm√§√üige Gebrauch von √ü-Sympathomimetika (Bronchien erweiternde Mittel).

W√§hrend eines Asthma-Anfalls kommt es zu einem Sauerstoffmangel (Hypox√§mie). Der Sauerstoffmangel kann zu einer verst√§rkten Wirkung von √ü-Sympathomimetika auf das Herz f√ľhren, wodurch es zu Todesf√§llen kommen kann.

Bei Anwendung von Bronchospasmin Injektionslösung mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung von Bronchospasmin Injektionsl√∂sung kann bei gleichzeitiger Behandlung mit nachfolgend genannten Arzneistoffen/Pr√§parategruppen beeinflusst werden bzw. diese k√∂nnen durch Bronchospasmin Injektionsl√∂sung beeinflusst werden. Zudem kann es zu unerw√ľnschten Wirkungen kommen:

- Beta-Rezeptorenblocker (Mittel zur Blutdrucksenkung)

Die gleichzeitige Anwendung von Bronchospasmin Injektionsl√∂sung und √ü-Rezeptorenblockern f√ľhrt zu einer gegenseitigen Wirkungsabschw√§chung, wobei die Gabe von √ü-Rezeptorenblockern bei Patienten mit Asthma bronchiale das Risiko der Ausl√∂sung schwerer Bronchialkr√§mpfe (Bronchospasmen) birgt.

- Psychopharmaka (Mittel zur Beeinflussung der Psyche)

Die gleichzeitige Anwendung von Monoaminoxidasehemmern (MAO-Inhibitoren, z. B. Tranylcypromin) oder trizyklischen Antidepressiva (z. B. Amitriptylin, Imipramin oder Doxepin) kann eine verstärkte Wirkung des Wirkstoffes Reproterol auf das Herz-Kreislauf-System auslösen.

- Antidiabetika (Mittel gegen Zuckerkrankheit)

Die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika kann unter der Gabe von Bronchospasmin Injektionslösung vermindert werden.

- Sympathomimetika (Mittel zur Erweiterung der Bronchien)

Eine wechselseitige Wirkungsverst√§rkung und ein erh√∂htes Risiko f√ľr unerw√ľnschte Wirkungen (z. B. beschleunigter Herzschlag, unregelm√§√üiger Herzschlag) sind m√∂glich bei gleichzeitiger Gabe von Bronchospasmin Injektionsl√∂sung und Methylxanthinen (wie z. B. Theophyllin) oder Sympathomimetika.

- Digitalisglykoside (Mittel gegen Herzmuskelschwäche)

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr unerw√ľnschte Wirkungen ist m√∂glich bei gleichzeitiger Gabe von Bronchospasmin Injektionsl√∂sung und Digitalisglykosiden.

- Anästhetika (Narkosemittel)

Bei gleichzeitiger Narkose mit halogenierten Kohlenwasserstoffen, wie z. B. Halothan, Methoxyfluran oder Enfluran, muss bei Patienten, die mit Bronchospasmin Injektionsl√∂sung behandelt werden, mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr schwere Herzrhythmusst√∂rungen gerechnet werden.

- Kortisonartige Arzneimittel

Bei hochdosierter Behandlung mit Bronchospasmin Injektionsl√∂sung und gleichzeitiger Anwendung von kortisonartigen Arzneimitteln (Kortikoiden) kann eine Senkung des Blutkaliumspiegels verst√§rkt werden. Eine Kontrolle der Blutsalze ist angezeigt, damit ggf. Kalium zugef√ľhrt werden kann.

- Diuretika (entwässernde Arzneimittel)

Bei hochdosierter Behandlung mit Bronchospasmin Injektionsl√∂sung und gleichzeitiger Anwendung von entw√§ssernden Arzneimitteln (Diuretika) kann eine Senkung des Blutkaliumspiegels verst√§rkt werden. Eine Kontrolle der Blutsalze ist angezeigt, damit ggf. Kalium zugef√ľhrt werden kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Obwohl bisher keine fruchtsch√§digenden (teratogenen) Wirkungen bekannt sind, sollte Bronchospasmin Injektionsl√∂sung in der Schwangerschaft, insbesondere w√§hrend des ersten Schwangerschaftsdrittels nur nach sorgf√§ltiger Nutzen-Risiko-Abw√§gung durch den Arzt verordnet werden. Die Risiken einer unzureichenden Behandlung sollten jedoch angemessen ber√ľcksichtigt werden.

Am Ende der Schwangerschaft kann ein wehenhemmender Effekt durch den Wirkstoff dieses Medikaments nicht ausgeschlossen werden.

Zum Übergang des Wirkstoffs dieses Medikaments in die Muttermilch und zur Anwendung in der Stillzeit liegen keine Erfahrungen vor. Daher sollte Bronchospasmin Injektionslösung während der Stillperiode nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt verordnet werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, insbesondere bei höherer Dosierung, das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Beruhigungs- und Schlafmitteln.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Der Wirkstoff dieses Arzneimittels kann in hohen Dosen als Dopingmittel missbraucht werden. Die bei der intravenösen Verabreichung verwendeten Dosierungen sind zu niedrig, um Dopingeffekte auszulösen.

Auf Grund der Empfindlichkeit der analytischen Methoden kann die Anwendung von Bronchospasmin Injektionsl√∂sung bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Leistungssportler m√ľssen bei der Anwendung dieses Arzneimittels eine Ausnahmegenehmigung einholen.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Bronchospasmin Injektionslösung ANZUWENDEN?

Bronchospasmin Injektionsl√∂sung soll nur von den √Ąrzten oder unter strenger √§rztlicher Kontrolle verabreicht werden. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosierung

Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis bestimmen.

F√ľr die Bolus-Injektion oder einer Infusionsbehandlung bei Erwachsenen und Kindern wie auch die Bestimmung der Dosis muss Ihr Arzt verschiedene klinische Messwerte (Herzschlagfrequenz, Blutdruck und Lungenfunktion) streng kontrollieren.

Hinweise zur Dosierung f√ľr √Ąrzte und medizinisches Fachpersonal befinden sich am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Art der Anwendung

Die Behandlung von Bronchospasmin Injektionsl√∂sung kann Ihr Arzt mittels einer Bolus-Injektion, einer Dauertropfinfusion in physiologischer Kochsalzl√∂sung oder mit Hilfe einer Dosierpumpe durchf√ľhren.

Bei schweren Anfällen der asthmatischen Erkrankung (Status und Prästatus asthmaticus) empfiehlt sich die Behandlung mit Reproterolhydrochlorid mittels Dauertropfinfusion in physiologischer Kochsalzlösung oder Perfusor, besonders bei Kindern, die bereits mehrfach intubiert werden mussten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Bronchospasmin Injektionslösung zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Bronchospasmin Injektionslösung angewendet haben als Sie sollten

Wenn bei Ihnen eine größere Menge Bronchospasmin Injektionslösung angewendet wurde als empfohlen, treten einige der Punkt 4 genannten Nebenwirkungen sehr schnell und ggf. in verstärktem Umfang in Erscheinung.

Anzeichen einer Überdosierung sind beschleunigter bzw. unregelmäßiger Herzschlag, Herzklopfen, Blutdruckabfall bis hin zum Schock, Ruhelosigkeit, Brustschmerzen und heftiges Zittern insbesondere an den Händen, aber auch am ganzen Körper.

Es kann zum Absinken des Blutkaliumspiegels (Hypokaliämie) sowie zum Anstieg des Blutzuckerspiegels (Hyperglykämie) kommen.

Wenn Sie Anzeichen einer √úberdosierung bemerken, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt. Er wird entsprechende Ma√ünahmen einleiten.

Information f√ľr den behandelnden Arzt

Therapie einer √úberdosierung:

Die Behandlung einer ß-sympathomimetischen Überdosierung erfolgt hauptsächlich symptomatisch.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Bronchospasmin Injektionsl√∂sung Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt
Nicht bekannt H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Mögliche Nebenwirkungen:

H√§ufig k√∂nnen anf√§nglich Kopfschmerzen, Unruhegef√ľhl, Herzklopfen, Muskelkr√§mpfe und leichtes Zittern insbesondere der Finger oder H√§nde (Tremor) auftreten. Diese unerw√ľnschten Wirkungen treten bei l√§ngerer Anwendung nur noch gelegentlich auf.

Nervensystem/Psyche:

H√§ufig: Kopfschmerzen, Unruhegef√ľhl, leichtes Zittern der Finger oder H√§nde (Tremor)

Herz-Kreislaufsystem:

Häufig: Herzklopfen

Selten: Beeinflussung des Blutdrucks (Senkung oder Steigerung)

Sehr selten können beschleunigter Herzschlag (Tachykardien), unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie), Extraschläge des Herzens (ventrikuläre Extrasystolen) und in Einzelfällen anfallsweise auftretender Brustschmerz infolge Verengung der Herzkranzgefäße (pektanginöse Beschwerden) auftreten

Atemwege:

Über Anfälle von Atemnot (paradoxe Bronchospasmen) wurde berichtet. In diesem Fall soll die Therapie sofort abgesetzt werden

Haut, Immunsystem:

Sehr selten: √úberempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) wie Juckreiz, Nesselsucht (Urticaria), Hautausschlag, Blutdruckabfall, Gesichtsschwellung (Angio√∂dem), Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombopenie), Entz√ľndung der Nieren (Nephritis)

Muskel- und Skelettsystem:

Häufig: Muskelkrämpfe

Niere:

Selten: Störung der Harnblasenentleerung (Miktionstörungen)

Stoffwechsel/Elektrolyte:

Erniedrigter Blutkaliumspiegel (Hypokaliämie), erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und Umkarton nach Verwendbar bis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen :

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

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Weitere Informationen

Was Bronchospasmin Injektionslösung enthält

Der Wirkstoff ist:

1 ml Injektionslösung enthält 0,09 mg Reproterolhydrochlorid

Die sonstigen Bestandteile sind:

Essigs√§ure, Natriumhydroxid, Wasser f√ľr Injektionszwecke

Wie Bronchospasmin Injektionslösung aussieht und Inhalt der Packung:

Braunglasampullen 2 ml mit Farbringcodierung.

Bronchospasmin Injektionslösung ist in Packungen mit 5 Ampullen (N1) erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Benzstraße 1

61352 Bad Homburg

Tel.: (06172) 888-01

Fax: (06172) 888-2740

E-Mail: medinfo@medapharma.de

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im 1009.

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte und medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Dieses Arzneimittel soll entsprechend der nachfolgenden Dosierungsempfehlungen angewendet werden:

Kinder (Säuglinge ab 3. Monat, Klein- und Schulkinder):

Injektion (Bolus):

1,2 ¬Ķg/kg K√∂rpergewicht langsam i.v. injizieren ( bis 1 Minute).

Dazu 1 ml Injektionslösung mit 14 ml physiologischer Kochsalzlösung aufziehen.

1 ml dieser L√∂sung enth√§lt 6 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid und ist damit f√ľr jeweils 5 kg K√∂rpergewicht ausreichend.

Kurzinfusion (initial):

1 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid/kg K√∂rpergewicht/min √ľber 10 Minuten.

1 ml Injektionsl√∂sung (90 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid) ist f√ľr 9 kg K√∂rpergewicht ausreichend.

Dauerinfusion:

0,2 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid/kg K√∂rpergewicht/min √ľber 36 ‚Äď 48 Stunden.

1 ml Injektionsl√∂sung (90 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid) reicht f√ľr eine 30-min√ľtige Infusion bei 15 kg K√∂rpergewicht aus.

Unter st√§ndiger Kontrolle der Herzfrequenz (nicht √ľber 200/min!) kann die Dosis in Abh√§ngigkeit von der Wirkung alle 10 bis 30 Minuten um 0,1¬Ķg/kg K√∂rpergewicht/min erh√∂ht werden. Bei der Gefahr einer eingeschr√§nkten Atemfunktion kann so bis zu einer Maximaldosis von 2,0 ¬Ķg/kg K√∂rpergewicht/min erh√∂ht und die Dosis beibehalten werden bis eine deutliche Besserung eintritt (bis zu 48 Stunden).

Bei der Maximaldosis reichen 10 ml Injektionsl√∂sung (900 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid) f√ľr eine 30-min√ľtige Infusion bei 15 kg K√∂rpergewicht.

Um eine √ľberschie√üende Reaktion des K√∂rpers (Rebound-Effekt) zu verhindern, wird die Infusionsbehandlung mit einer stufenweisen Reduzierung der Wirkstoffkonzentration beendet, je nach Maximaldosis in 6 ‚Äď 24 Stunden.

Erwachsene:

Injektion (Bolus):

Die Dosis f√ľr eine einmalige Injektion (langsam √ľber bis 1 Minute injizieren) betr√§gt 0,09 mg Reproterolhydrochlorid. Bei Bedarf kann die Injektion wiederholt werden, fr√ľhestens nach 10 ‚Äď 15 Minuten.

Dauerinfusion:

18 ‚Äď 90 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid pro Stunde √ľber 3 ‚Äď 4 Tage per Dauertropfinfusion oder Perfusor.

Unter strenger ärztlicher Kontrolle kann die Dosis anhand der klinischen Messwerte (Herzfrequenz, Blutdruck und Lungenfunktion) entsprechend dem Bedarf erhöht werden.

Um eine √ľberschie√üende Reaktion des K√∂rpers (Rebound-Effekt) zu verhindern, wird die Infusionsbehandlung mit einer stufenweisen Reduzierung der Wirkstoffkonzentration beendet, je nach Maximaldosis in 6 ‚Äď 24 Stunden.

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Wirkstoff(e) Reproterol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code R03CC14
Pharmakologische Gruppe Sympathomimetika zur systemischen Anwendung

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden