Bronchospasmin 1 ml Injektionslösung

Abbildung Bronchospasmin 1 ml Injektionslösung
Wirkstoff(e) Reproterol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code R03CC14
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Sympathomimetika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Allergospasmin N Reproterol Cromoglicinsäure MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Allergospasmin HFA Reproterol Cromoglicinsäure MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Bronchospasmin 10 ml Injektionslösung Reproterol MEDA Pharma GmbH & Co. KG
AARANE N Reproterol Cromoglicinsäure Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Bronchospasmin Injektionslösung Reproterol MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Bronchospasmin ist ein atemwegserweiterndes Arzneimittel (Bronchospasmolytikum).

Anwendungsgebiete

Bronchospasmin wird angewendet:

  • zur kurzfristigen Behandlung der schweren akuten Atemwegsverengung (schwerer bronchospastischer Anfall)
  • bei schwerem Asthmaanfall √ľber Stunden oder Tage ohne Unterbrechung (Status asthmaticus)

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bronchospasmin darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Reproterolhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei schwerer Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose)
  • bei chronischer Herzmuskelerkrankung (hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie)
  • bei Nebennierengeschwulst (Ph√§ochromozytom)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie mit der Anwendung beginnen, wenn bei Ihnen eine der folgenden Erkrankungen bekannt ist:

  • bei schweren Herzerkrankungen, insbesondere frischem Herzinfarkt, Erkrankung der Herzkranz- gef√§√üe (koronarer Herzkrankheit), Herzrhythmusst√∂rung mit erh√∂hter Herzschlagfrequenz (ta- chykarde Arrhythmie), Herzklappenfehler (Mitralvitium), Herzmuskelentz√ľndung (Myokarditis) und eine im EKG sichtbare St√∂rung der Herzschlagfolge (die Wolff-Parkinson-White-Syndrom genannt wird). In diesen F√§llen muss Ihr Arzt besondere Vorsichtsma√ünahmen treffen und Sie genau √ľberwachen.
  • bei hochdosierter Behandlung mit Bronchospasmin kann eine Senkung des Blutkaliumspiegels (Hypokali√§mie) auftreten. Diese kann bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel, insbe-

sondere Methylxanthinen (z. B. Theophyllin ‚Äď Mittel zur Erweiterung der Bronchien), Kortison- artiger Arzneimittel, Diuretika (entw√§ssernde Arzneimittel) oder Digitalisglykosiden (Arzneimit- tel zur Behandlung der Herzmuskelschw√§che / Herzglykosiden) noch verst√§rkt werden. Dies gilt auch f√ľr gleichzeitig bestehenden Sauerstoffmangel (Hypox√§mie). Eine Kontrolle der Blutsalze (Serumelektrolyte) durch Ihren Arzt ist erforderlich, damit ggf. Kalium zugef√ľhrt werden kann.

  • bei instabiler oder unzureichend eingestellter Blutzuckererkrankung (Diabetes mellitus) ist eine engmaschige Blutzuckerkontrolle durch Ihren Arzt erforderlich.
  • bei schwerem und unbehandelten Bluthochdruck (Hypertonie). In diesem Fall sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.
  • bei krankhafter Ausweitung von Gef√§√üw√§nden (Aneurysmen). Sprechen Sie hierzu mit Ihrem behandelnden Arzt.

Hinweis:

Es ist wiederholt √ľber ein erh√∂htes Risiko f√ľr schwere Komplikationen und Todesf√§lle bei der Be- handlung des Bronchialasthma (Asthma bronchiale) mit √ü-Sympathomimetika (Bronchien erweiternde Mittel zu denen auch Bronchospasmin geh√∂rt) berichtet worden. Urs√§chliche Zusammenh√§nge konn- ten bisher nicht hinreichend gekl√§rt werden. Typischerweise konnte eine nicht ausreichende Behand- lungsplanung in der Vorgeschichte des Patienten gefunden werden. Dazu z√§hlen z. B. eine unterblie- bene Behandlung der entz√ľndlichen Ursachen (antiinflammatorischer Basistherapie), und/oder der √ľberm√§√üige Gebrauch von √ü-Sympathomimetika (Bronchien erweiternde Mittel, zu denen auch Bron- chospasmin geh√∂rt).

W√§hrend eines Asthma-Anfalls kommt es zu einem Sauerstoffmangel (Hypox√§mie). Der Sauerstoff- mangel kann zu einer verst√§rkten Wirkung von √ü-Sympathomimetika (Bronchien erweiternde Mittel, zu denen auch Bronchospasmin geh√∂rt) auf das Herz f√ľhren, wodurch es zu Todesf√§llen kommen kann.

Anwendung von Bronchospasmin zusammen mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung von Bronchospasmin kann bei gleichzeitiger Behandlung mit nachfolgend genannten Arzneistoffen bzw. Pr√§parategruppen beeinflusst werden bzw. diese k√∂nnen durch Bronchospasmin beeinflusst werden. Zudem kann es zu unerw√ľnschten Wirkungen kommen:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der nachfolgenden Arzneimittel anwenden:

  • Beta-Rezeptorenblocker (Mittel zur Blutdrucksenkung)
    Die gleichzeitige Anwendung von Bronchospasmin und Beta-Rezeptorenblockern f√ľhrt zu einer gegenseitigen Wirkungsabschw√§chung. Die Gabe von Beta-Rezeptorenblockern bei Patienten mit Bronchialasthma birgt das Risiko der Ausl√∂sung schwerer Bronchialkr√§mpfe (Bronchospasmen).
  • Psychopharmaka (Mittel zur Beeinflussung der Psyche)
    Die gleichzeitige Anwendung von Monoaminoxidasehemmern (MAO-Inhibitoren, z. B. Tranylcypromin) oder trizyklischen Antidepressiva (z. B. Amitriptylin, Imipramin oder Doxepin) kann eine verstärkte Wirkung von Bronchospasmin auf das Herz-Kreislauf-System auslösen.
  • Antidiabetika (Mittel gegen Zuckerkrankheit)
    Die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika kann unter der Gabe von Bronchospasmin vermindert werden.
  • Mittel zur Erweiterung der Bronchien (z. B. Sympathomimetika; z. B. Methylxanthine)
    Eine wechselseitige Wirkungsverst√§rkung und ein erh√∂htes Risiko f√ľr unerw√ľnschte Wirkungen (z. B. beschleunigter Herzschlag, unregelm√§√üiger Herzschlag) sind m√∂glich bei gleichzeitiger Ga- be von Bronchospasmin und Methylxanthinen (wie z. B. Theophyllin) oder anderen Sympatho- mimetika.
  • Digitalisglykoside (Mittel gegen Herzmuskelschw√§che)

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr unerw√ľnschte Wirkungen (verst√§rkte Senkung des Blutkaliumspiegels) ist m√∂glich bei gleichzeitiger Gabe von Bronchospasmin und Digitalisglykosiden.

  • An√§sthetika (Narkosemittel)
    Bei gleichzeitiger Gabe von Narkosemitteln (halogenierten Kohlenwasserstoffen, wie z. B. Halothan, Methoxyfluran oder Enfluran) muss bei Patienten, die mit Bronchospasmin behandelt werden, mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr schwere Herzrhythmusst√∂rungen gerechnet werden.
  • Kortisonartige Arzneimittel
    Bei hochdosierter Behandlung mit Bronchospasmin und gleichzeitiger Anwendung von kortisonartigen Arzneimitteln (Kortikoiden) kann eine Senkung des Blutkaliumspiegels verst√§rkt werden. Eine Kontrolle der Blutsalze ist angezeigt, damit ggf. Kalium zugef√ľhrt werden kann.
  • Diuretika (entw√§ssernde Arzneimittel)
    Bei hochdosierter Behandlung mit Bronchospasmin und gleichzeitiger Anwendung von entw√§ssernden Arzneimitteln (Diuretika) kann eine Senkung des Blutkaliumspiegels verst√§rkt werden. Eine Kontrolle der Blutsalze ist angezeigt, damit ggf. Kalium zugef√ľhrt werden kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Obwohl bisher keine fruchtsch√§digenden (teratogenen) Wirkungen bekannt sind, sollte Bronchospas- min in der Schwangerschaft, insbesondere w√§hrend des ersten Schwangerschaftsdrittels nur nach sorg- f√§ltiger Nutzen-Risiko-Abw√§gung durch den Arzt verordnet werden. Ihr Arzt wird die Risiken einer unzureichenden Behandlung eines Asthma-Anfalls angemessen ber√ľcksichtigen.

Am Ende der Schwangerschaft kann ein wehenhemmender Effekt durch den Wirkstoff dieses Medikaments nicht ausgeschlossen werden. Die Anwendung von Bronchospasmin in der Schwangerschaft sollte daher nur nach ärztlichem Einverständnis erfolgen.

Zum Übergang des Wirkstoffs dieses Medikaments in die Muttermilch und zur Anwendung in der Stillzeit liegen keine Erfahrungen vor. Daher sollte Bronchospasmin während der Stillperiode nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt verordnet werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen:

Bronchospasmin kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, insbesondere bei höherer Dosierung, das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Beruhigungs- und Schlafmitteln.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Bronchospasmin kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Bronchospasmin enthält Natrium.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 10 ml, d.h., es ist nahezu ‚Äěnatri- umfrei‚Äú.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Bronchospasmin soll nur von √Ąrzten oder unter strenger √§rztlicher Kontrolle verabreicht werden. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis bestimmen.

F√ľr die Injektion (Bolus) oder eine Infusionsbehandlung bei Erwachsenen und Kindern wie auch die Bestimmung der Dosis muss Ihr Arzt verschiedene klinische Messwerte (Herzschlagfrequenz, Blutdruck und Lungenfunktion) streng kontrollieren.

Hinweise zur Dosierung f√ľr √Ąrzte und medizinisches Fachpersonal befinden sich am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Bronchospasmin zu stark oder zu schwach ist.

Art der Anwendung

Zur intraven√∂sen Anwendung. Die Behandlung von Bronchospasmin kann Ihr Arzt mittels einer Injektion (Bolus), einer Dauertropfinfusion in physiologischer Kochsalzl√∂sung oder mit Hilfe einer Dosierpumpe durchf√ľhren.

Wenn Sie eine größere Menge von Bronchospasmin angewendet haben als Sie sollten

Wenn bei Ihnen eine größere Menge Bronchospasmin angewendet wurde als empfohlen, treten einige der unter Punkt 4 genannten Nebenwirkungen sehr schnell und ggf. in verstärktem Umfang in Er- scheinung.

Anzeichen einer Überdosierung sind beschleunigter bzw. unregelmäßiger Herzschlag, Herzklopfen, Blutdruckabfall bis hin zum Schock, Ruhelosigkeit, Brustschmerzen und heftiges Zittern insbesondere an den Händen, aber auch am ganzen Körper.

Es kann zum Absinken des Blutkaliumspiegels (Hypokaliämie) sowie zum Anstieg des Blutzucker- spiegels (Hyperglykämie) kommen oder ein Krankheitszustand mit niedrigem pH-Wert in Gewebe und Blut durch vermehrten Gehalt von Milchsäure (Laktatazidose) kann auftreten.

Wenn Sie Anzeichen einer √úberdosierung bemerken, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt. Er wird entsprechende Ma√ünahmen einleiten.

Information f√ľr den behandelnden Arzt

Therapie einer √úberdosierung:

Die Behandlung einer ß-sympathomimetischen Überdosierung erfolgt hauptsächlich symptomatisch.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

H√§ufig k√∂nnen anf√§nglich Kopfschmerzen, Unruhegef√ľhl, Herzklopfen, Muskelkr√§mpfe und leichtes Zittern insbesondere der Finger oder H√§nde (Tremor) auftreten. Diese unerw√ľnschten Wirkungen treten bei l√§ngerer Anwendung nur noch gelegentlich auf.

Nervensystem/Psyche:
H√§ufig: Kopfschmerzen, Unruhegef√ľhl, leichtes Zittern der Finger oder H√§nde (Tremor)

Herz-Kreislaufsystem:
Häufig: Herzklopfen

Selten: Beeinflussung des Blutdrucks (Senkung oder Steigerung)

Sehr selten können beschleunigter Herzschlag (Tachykardien), unregelmäßiger Herzschlag (Arrhyth- mie), Extraschläge des Herzens (ventrikuläre Extrasystolen) auftreten.

Sehr selten berichten Patienten √ľber Schmerzen in der Brust (aufgrund von Herzproblemen, wie zum Beispiel Angina pectoris). Informieren Sie so schnell wie m√∂glich Ihren Arzt, stellen Sie aber die An- wendung dieses Arzneimittels nicht ohne √§rztliche Anweisung ein.

Atemwege:
Über Anfälle von Atemnot (paradoxe Bronchospasmen) wurde berichtet. In diesem Fall soll die The- rapie sofort abgesetzt werden

Haut, Immunsystem:
Sehr selten: √úberempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) wie Juckreiz, Nesselsucht (Urti- caria), Hautausschlag, Blutdruckabfall, Gesichtsschwellung (Angio√∂dem), Verminderung der Blut- pl√§ttchen (Thrombopenie), Entz√ľndung der Nieren (Nephritis)

Muskel- und Skelettsystem:
Häufig: Muskelkrämpfe

Niere:
Selten: Störung der Harnblasenentleerung (Miktionstörungen)

Stoffwechsel/Elektrolyte:
Erniedrigter Blutkaliumspiegel (Hypokaliämie), erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und Umkarton nach Verwendbar bis angege- benen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des an- gegebenen Monats.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Bronchospasmin 1 ml Injektionslösung enthält:

  • Der Wirkstoff ist:
    1 ml Injektionslösung enthält 0,09 mg Reproterolhydrochlorid
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Essigs√§ure 99%, Natriumhydroxid, Wasser f√ľr Injektionszwecke

Wie Bronchospasmin 1 ml Injektionslösung aussieht und Inhalt der Packung:

Braunglasampullen 2 ml mit Farbringcodierung.

Bronchospasmin 1 ml Injektionslösung ist in Packungen mit 5 Ampullen (N1) erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Benzstraße 1

61352 Bad Homburg

Tel.: (06172) 888-01 Fax: (06172) 888-2740

E-Mail: medinfo@medapharma.de

Hersteller:

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Benzstraße 1

61352 Bad Homburg

CENEXI

52, rue Marcel et Jacques Gaucher 94120 Fontenay-sous-Bois Frankreich

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2020.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt;

Dieses Arzneimittel soll entsprechend der nachfolgenden Dosierungsempfehlungen angewendet werden:

Kinder (Säuglinge ab 3. Monat, Klein- und Schulkinder):

Injektion (Bolus):

1,2 ¬Ķg/kg K√∂rpergewicht langsam i.v. injizieren (¬Ĺ bis 1 Minute).

Dazu 1 ml Injektionslösung mit 14 ml physiologischer Kochsalzlösung aufziehen.

1 ml dieser L√∂sung enth√§lt 6 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid und ist damit f√ľr jeweils 5 kg K√∂rpergewicht ausreichend.

Kurzinfusion (initial):

1 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid/kg K√∂rpergewicht/min √ľber 10 Minuten.

1 ml Injektionsl√∂sung (90 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid) ist f√ľr ein Kind mit 9 kg K√∂rpergewicht ausreichend.

Dauerinfusion:

0,2 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid/kg K√∂rpergewicht/min √ľber 36 ‚Äď 48 Stunden.

1 ml Injektionsl√∂sung (90 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid) reicht f√ľr eine 30-min√ľtige Infusion bei 15 kg K√∂rpergewicht aus.

Unter st√§ndiger Kontrolle der Herzfrequenz (nicht √ľber 200/min!) kann die Dosis in Abh√§ngigkeit von der Wirkung alle 10 bis 30 Minuten um 0,1¬Ķg/kg K√∂rpergewicht/min erh√∂ht werden. Bei der Gefahr einer eingeschr√§nkten Atemfunktion kann so bis zu einer Maximaldosis von 2,0 ¬Ķg/kg K√∂rpergewicht/min erh√∂ht und die Dosis beibehalten werden bis eine deutliche Besserung eintritt (bis zu 48 Stunden).

Bei der Maximaldosis reichen 10 ml Injektionsl√∂sung (900 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid) f√ľr eine 30- min√ľtige Infusion bei 15 kg K√∂rpergewicht.

Um eine √ľberschie√üende Reaktion des K√∂rpers (Rebound-Effekt) zu verhindern, wird die Infusionsbehandlung mit einer stufenweisen Reduzierung der Wirkstoffkonzentration beendet, je nach Maximaldosis in 6 ‚Äď 24 Stunden.

Erwachsene:

Injektion (Bolus):

Die Dosis f√ľr eine einmalige Injektion (langsam √ľber ¬Ĺ bis 1 Minute injizieren) betr√§gt 0,09 mg Reproterolhydrochlorid. Bei Bedarf kann die Injektion wiederholt werden, fr√ľhestens nach 10 ‚Äď 15 Minuten.

Dauerinfusion:

18 ‚Äď 90 ¬Ķg Reproterolhydrochlorid pro Stunde √ľber 3 ‚Äď 4 Tage per Dauertropfinfusion oder Perfusor. Unter strenger √§rztlicher Kontrolle kann die Dosis anhand der klinischen Messwerte (Herzfrequenz, Blutdruck und Lungenfunktion) entsprechend dem Bedarf erh√∂ht werden.

Um eine √ľberschie√üende Reaktion des K√∂rpers (Rebound-Effekt) zu verhindern, wird die Infusionsbehandlung mit einer stufenweisen Reduzierung der Wirkstoffkonzentration beendet, je nach Maximaldosis in 6‚Äď24 Stunden.

Bei schweren Anfällen der asthmatischen Erkrankung (Status und Prästatus asthmaticus) empfiehlt sich die Behandlung mit Reproterolhydrochlorid mittels Dauertropfinfusion in physiologischer Koch- salzlösung oder Perfusor, besonders bei Kindern, die bereits mehrfach intubiert werden mussten.

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Bronchospasmin 1 ml Injektionslösung - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Reproterol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code R03CC14
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Sympathomimetika zur systemischen Anwendung

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden