Aranesp 40 Mikrogramm Injektionslösung in einer Durchstechflasche

Abbildung Aranesp 40 Mikrogramm Injektionslösung in einer Durchstechflasche
Wirkstoff(e) Darbepoetin alfa
Zulassungsland EuropÀische Union (Deutschland)
Hersteller Amgen Europe B.V.
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 08.06.2001
ATC Code B03XA02
Pharmakologische Gruppe Andere AntianÀmika

Zulassungsinhaber

Amgen Europe B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Ihr Arzt hat Ihnen Aranesp (ein AntianĂ€mikum) zur Behandlung Ihrer AnĂ€mie verschrieben. Von AnĂ€mie spricht man, wenn das Blut nicht genĂŒgend rote Blutkörperchen enthĂ€lt. Die Symptome können MĂŒdigkeit, SchwĂ€che und Kurzatmigkeit sein.

Aranesp wirkt genau auf dieselbe Weise wie das natĂŒrliche Hormon Erythropoetin. Erythropoetin wird in Ihren Nieren gebildet und regt das Knochenmark zur verstĂ€rkten Produktion von roten Blutkörperchen an. Der arzneilich wirksame Bestandteil von Aranesp ist Darbepoetin alfa, das gentechnologisch aus Ovarialzellen des Chinesischen Hamsters (CHO-K1) hergestellt wird.

Wenn Sie eine chronische Niereninsuffizienz haben

Aranesp wird zur Behandlung der mit chronischem Nierenversagen (Niereninsuffizienz) einhergehenden symptomatischen AnĂ€mie (Blutarmut) bei Erwachsenen und bei Kindern eingesetzt. Bei Niereninsuffizienz produziert die Niere nicht genĂŒgend von dem natĂŒrlichen Hormon Erythropoetin, dies kann oftmals zu AnĂ€mie fĂŒhren.

Da Ihr Körper zur Steigerung der Bildung von roten Blutkörperchen einige Zeit braucht, wird es ungefĂ€hr vier Wochen dauern, bis Sie eine Wirkung spĂŒren. Ihre normale Dialysebehandlung wird keinen Einfluss auf die Wirksamkeit von Aranesp bei der Behandlung Ihrer AnĂ€mie haben.

Wenn Sie eine Chemotherapie erhalten

Aranesp wird bei erwachsenen Tumorpatienten mit nicht vom Knochenmark ausgehenden bösartigen Erkrankungen (nicht-myeloische maligne Erkrankungen), die eine Chemotherapie erhalten, zur Behandlung der symptomatischen AnÀmie eingesetzt.

Eine der Hauptnebenwirkungen der Chemotherapie ist, dass sie die Bildung einer ausreichenden Zahl von Blutzellen im Knochenmark stoppt. Gegen Ende Ihres Chemotherapiezyklus kann die Zahl Ihrer roten Blutkörperchen abfallen und Sie blutarm (anÀmisch) werden lassen, insbesondere dann, wenn Sie sehr viel Chemotherapie erhalten haben.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Aranesp darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen Darbepoetin alfa oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn bei Ihnen hoher Blutdruck diagnostiziert wurde, der nicht durch andere Arzneimittel, die Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat, kontrolliert wird.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Aranesp anwenden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie an folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten haben:

  • Bluthochdruck, der durch Arzneimittel, die Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat, kontrolliert wird;
  • SichelzellanĂ€mie;
  • epileptische AnfĂ€lle (KrĂ€mpfe);
  • KrampfanfĂ€lle;
  • Lebererkrankungen;
  • eindeutiges Nichtansprechen auf Arzneimittel zur AnĂ€mietherapie; oder
  • Hepatitis C.

Besondere Warnhinweise:

  • Wenn Sie Symptome einschließlich ungewöhnlicher MĂŒdigkeit oder Antriebslosigkeit bei sich beobachten, könnte dies bedeuten, dass Sie – wie bei Patienten berichtet – an einer Erythroblastopenie (pure red cell aplasia [PRCA]) leiden. Das Auftreten einer PRCA bedeutet, dass Ihr Körper weniger oder keine roten Blutkörperchen produziert, was zu einer schweren AnĂ€mie fĂŒhrt. Bitte kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, falls Sie solche Symptome bei sich beobachten. Ihr Arzt wird entscheiden, welche die beste Vorgehensweise ist, um Ihre AnĂ€mie zu behandeln.
  • Besondere Vorsicht ist bei der Verwendung von anderen Mitteln geboten, welche die Produktion von roten Blutkörperchen stimulieren: Aranesp gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, welche die Produktion von roten Blutkörperchen genauso stimulieren, wie das menschliche Protein Erythropoetin. Ihr medizinisches Fachpersonal sollte immer dokumentieren, welches Arzneimittel Sie genau verwenden.
  • Wenn Sie ein Patient mit chronischer Niereninsuffizienz sind und wenn Sie insbesondere nicht gut auf Aranesp ansprechen, wird Ihr Arzt Ihre Aranesp-Dosis ĂŒberwachen. Wiederholte Erhöhungen Ihrer Aranesp-Dosis, sofern Sie auf die Behandlung nicht ansprechen, könnten das Risiko fĂŒr Probleme mit dem Herzen oder den BlutgefĂ€ĂŸen sowie das Risiko fĂŒr Myokardinfarkt, Schlaganfall und Tod erhöhen.
  • Ihr Arzt sollte versuchen, Ihren HĂ€moglobinwert zwischen 10 und 12 g/dl zu halten. Ihr Arzt wird ĂŒberwachen, dass Ihr HĂ€moglobinwert einen bestimmten Wert nicht ĂŒberschreitet, da ein hoher HĂ€moglobinwert Sie dem Risiko aussetzen kann, dass Probleme mit dem Herzen oder den BlutgefĂ€ĂŸen auftreten, und das Risiko von Myokardinfarkt, Schlaganfall und Tod erhöhen kann.
  • Wenn Sie Symptome wie schwere Kopfschmerzen, SchlĂ€frigkeit, Verwirrtheit, Probleme mit dem Sehvermögen, Übelkeit, Erbrechen oder KrĂ€mpfe zeigen, könnte das bedeuten, dass Sie sehr hohen Blutdruck haben. Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.
  • Falls Sie ein Tumorpatient sind, beachten Sie bitte, dass Aranesp als Wachstumsfaktor fĂŒr Blutzellen wirken und unter UmstĂ€nden eine negative Auswirkung auf Ihre Krebserkrankung haben kann. AbhĂ€ngig von Ihrer individuellen Situation ist eine Bluttransfusion möglicherweise vorzuziehen. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt.
  • Die missbrĂ€uchliche Anwendung durch Gesunde kann lebensbedrohliche Komplikationen am Herzen oder an BlutgefĂ€ĂŸen verursachen.
  • Es wurde ĂŒber schwere Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson Syndrom (SJS) und toxisch epidermaler Nekrolyse (TEN), im Zusammenhang mit Epoetin-Behandlungen berichtet. SJS/TEN können zu Beginn als rötliche, zielscheibenartige Punkte oder als kreisrunde Flecken, oft mit in der Mitte gelegenen Blasen auf dem Rumpf, auftreten. Es können auch GeschwĂŒre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen (rote und geschwollene Augen) auftreten. Diesen schweren Hautreaktionen gehen oftmals Fieber und/oder grippeĂ€hnliche Symptome voraus. Die HautausschlĂ€ge können zu einem großflĂ€chigen Ablösen der Haut und lebensbedrohlichen Komplikationen fĂŒhren.
    Wenn bei Ihnen ein schwerwiegender Hautausschlag oder ein anderes dieser Hautsymptome auftritt, beenden Sie sofort die Behandlung mit Aranesp und setzen Sie sich unverzĂŒglich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder begeben Sie sich unverzĂŒglich in medizinische Behandlung.

Anwendung von Aranesp zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Die Wirkung von Ciclosporin und Tacrolimus (Arzneimittel, die das Immunsystem hemmen) könnte durch die Anzahl der roten Blutkörperchen in Ihrem Blut beeinflusst werden. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, falls Sie eines dieser Arzneimittel anwenden.

Anwendung von Aranesp zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Nahrungsmittel und GetrÀnke haben keinen Einfluss auf Aranesp.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Aranesp wurde nicht bei schwangeren Frauen untersucht. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn Sie:

  • schwanger sind;
  • glauben, dass Sie schwanger sind; oder
  • eine Schwangerschaft planen.

Es ist nicht bekannt, ob Darbepoetin alfa in die Muttermilch ĂŒbergeht. Sie mĂŒssen das Stillen beenden, wenn Sie Aranesp anwenden.

VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Aranesp beeintrĂ€chtigt Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit, Maschinen zu bedienen, nicht.

Aranesp enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthÀlt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu

„natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Aufgrund von Blutuntersuchungen hat Ihr Arzt entschieden, dass Sie Aranesp benötigen, da Ihr HĂ€moglobinwert bei 10 g/dl oder darunter liegt. Er wird Ihnen auch sagen, wie viel und wie oft Sie Aranesp anwenden mĂŒssen, um den HĂ€moglobinwert zwischen 10 g/dl und 12 g/dl zu halten. Dies kann bei Erwachsenen oder Kindern variieren.

Die Injektionen werden Ihnen durch medizinisches Fachpersonal gegeben.

Wenn Sie eine chronische Niereninsuffizienz haben

Bei allen erwachsenen und pĂ€diatrischen Patienten im Alter von ≄ 1 Jahr mit chronischer Niereninsuffizienz wird Aranesp Ihnen durch medizinisches Fachpersonal als einzelne Injektion entweder unter die Haut (subkutan) oder in eine Vene (intravenös) gegeben.

Um Ihre AnÀmie zu korrigieren, wird Ihre Aranesp-Anfangsdosis pro Kilogramm Ihres Körpergewichts wie folgt sein:

  • 0,75 Mikrogramm einmal alle zwei Wochen oder
  • 0,45 Mikrogramm einmal pro Woche.

Bei erwachsenen nicht-dialysepflichtigen Patienten können auch 1,5 Mikrogramm/kg einmal monatlich als Anfangsdosis angewendet werden.

Bei allen erwachsenen und pĂ€diatrischen Patienten im Alter von ≄ 1 Jahr mit chronischer Niereninsuffizienz: Sobald Ihre AnĂ€mie korrigiert ist, wird Ihre Aranesp-Behandlung als einzelne

Injektion entweder einmal wöchentlich oder einmal alle zwei Wochen fortgefĂŒhrt. Bei allen erwachsenen und pĂ€diatrischen Patienten im Alter von ≄ 11 Jahren, die nicht dialysepflichtig sind,

kann Aranesp auch als eine einmal monatliche Injektion angewendet werden.

Ihr Arzt wird regelmĂ€ĂŸig Blutproben abnehmen, um zu messen, wie Sie auf die Behandlung Ihrer AnĂ€mie ansprechen, und wird gegebenenfalls Ihre Dosis einmal alle vier Wochen je nach Erfordernis anpassen, um Ihre AnĂ€mie langfristig kontrollieren zu können.

Ihr Arzt wird die niedrigstmögliche wirksame Dosis anwenden, um die Symptome Ihrer AnÀmie zu kontrollieren.

Wenn Sie nicht ausreichend auf Aranesp ansprechen, wird Ihr Arzt Ihre Dosis ĂŒberprĂŒfen und wird Sie informieren, falls Sie die Aranesp-Dosis Ă€ndern mĂŒssen.

Ihr Blutdruck wird ebenfalls regelmĂ€ĂŸig kontrolliert werden, vor allem zu Beginn Ihrer Behandlung.

Gegebenenfalls wird Ihr Arzt Ihnen die Einnahme eines EisenprÀparates empfehlen.

Ihr Arzt wird möglicherweise entscheiden, ob die Art, wie Ihre Injektion gegeben wird (entweder unter die Haut oder in eine Vene), zu wechseln ist. Ist dies der Fall, werden Sie die neue Anwendungsart mit derselben Dosis beginnen, die Sie zuletzt bekommen haben, und Ihr Arzt wird Blutproben abnehmen, um sicherzustellen, dass Ihre AnÀmie auch weiterhin korrekt behandelt wird.

Hat Ihr Arzt entschieden, Ihre Behandlung von r-HuEPO (gentechnologisch hergestelltes Erythropoetin) auf Aranesp umzustellen, wird er festlegen, ob Sie Ihre Aranesp-Injektion einmal pro Woche oder alle zwei Wochen erhalten sollen. Die Art der Anwendung ist die gleiche wie fĂŒr r-HuEPO, aber Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viel und wann Sie Aranesp anwenden sollen. Gegebenenfalls wird Ihr Arzt die Dosis anpassen.

Wenn Sie eine Chemotherapie erhalten

Aranesp wird Ihnen als einzelne Injektion entweder einmal pro Woche oder einmal alle drei Wochen unter die Haut gespritzt.

Um Ihre AnÀmie zu korrigieren, wird Ihre Anfangsdosis wie folgt sein:

  • 500 Mikrogramm Aranesp einmal alle drei Wochen (6,75 Mikrogramm pro Kilogramm Ihres Körpergewichts) oder
  • 2,25 Mikrogramm Aranesp einmal pro Woche pro Kilogramm Ihres Körpergewichts.

Ihr Arzt wird regelmĂ€ĂŸig Blutproben nehmen, um zu messen, wie Ihre AnĂ€mie anspricht, und wird gegebenenfalls Ihre Dosis nach Erfordernis anpassen. Ihre Behandlung wird bis ca. vier Wochen nach Beendigung Ihrer Chemotherapie fortgefĂŒhrt. Ihr Arzt wird Sie genau darĂŒber informieren, wann Sie aufhören sollen, Aranesp anzuwenden.

Gegebenenfalls wird Ihr Arzt Ihnen die Einnahme eines EisenprÀparates empfehlen.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Aranesp erhalten haben, als Sie sollten

Es könnten schwerwiegende Probleme auftreten, wie z. B. sehr hoher Blutdruck, wenn Sie mehr Aranesp erhalten haben als notwendig. Sie sollten sich an Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Ihren Apotheker wenden, wenn dies vorkommt. Sie sollten sich in jedem Fall sofort an Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Ihren Apotheker wenden, wenn Sie sich in irgendeiner Weise unwohl fĂŒhlen.

Wenn Sie eine Anwendung von Aranesp nicht erhalten haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn die vorherige Anwendung vergessen wurde.

Wenn Sie einmal eine Dosis von Aranesp nicht erhalten haben, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden, um mit ihm zu besprechen, wann Sie die nÀchste Dosis erhalten sollten.

Wenn Sie die Anwendung von Aranesp abbrechen

Wenn Sie die Anwendung von Aranesp abbrechen möchten, sollten Sie dies zuerst mit Ihrem Arzt besprechen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei einigen Patienten, die Aranesp angewendet haben, beobachtet:

Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz

Sehr hÀufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

HĂ€ufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Schlaganfall
  • Schmerzen im Bereich der Einstichstelle
  • Ausschlag und/oder Hautrötung

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Blutgerinnselbildung (Thrombose)
  • KrampfanfĂ€lle
  • BlutergĂŒsse und Blutungen an der Einstichstelle
  • Blutgerinnsel in einem Dialysezugang

Nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar

Erythroblastopenie (pure red cell aplasia [PRCA]) - (AnĂ€mie, ungewöhnliche MĂŒdigkeit, Antriebslosigkeit)

Tumorpatienten

Sehr hÀufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Allergische Reaktionen

HĂ€ufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Blutgerinnselbildung (Thrombose)
  • Schmerzen im Bereich der Einstichstelle
  • Ausschlag und/oder Hautrötung
  • Wasseransammlung (Ödem)

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • KrampfanfĂ€lle
  • BlutergĂŒsse und Blutungen an der Einstichstelle

Alle Patienten

Nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar

  • Schwerwiegende allergische Reaktionen, die Folgendes beinhalten können:
    • Plötzliche lebensbedrohliche allergische Reaktionen (Anaphylaxie)
    • Anschwellen des Gesichtes, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Halses, was zu Problemen beim Schlucken oder Atmen fĂŒhren kann (Angioödem)
    • Atemnot (allergischer Bronchospasmus)
    • Hautausschlag
    • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Es wurde ĂŒber schwere HautausschlĂ€ge, einschließlich Stevens-Johnson Syndrom und toxisch epidermaler Nekrolyse im Zusammenhang mit Epoetin-Behandlungen berichtet. Diese können als rötliche, zielscheibenartige Punkte oder kreisrunde Flecken, oft mit in der Mitte gelegenen Blasen auf dem Rumpf, Ablösen der Haut, GeschwĂŒre an Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen auftreten, und ihnen können hĂ€ufig Fieber und grippeĂ€hnliche Symptome vorausgehen. Beenden Sie sofort die Behandlung mit Aranesp, wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten,

und setzen Sie sich unverzĂŒglich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder begeben Sie sich unverzĂŒglich in medizinische Behandlung (siehe auch Abschnitt 2).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das in Anhang V aufgefĂŒhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „verwendbar bis“ und auf dem Etikett der Durchstechflasche nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im KĂŒhlschrank lagern (2 °C – 8 °C). Nicht einfrieren. Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn Sie den Eindruck haben, dass es gefroren war.

Bewahren Sie die Durchstechflasche im Umkarton auf, um den Inhalt vor Licht zu schĂŒtzen.

Sollte Ihre Durchstechflasche aus dem KĂŒhlschrank entnommen worden sein und wurde sie fĂŒr ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur aufbewahrt, muss sie entweder innerhalb von 7 Tagen angewendet oder verworfen werden.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: Der Inhalt der Durchstechflasche ist trĂŒbe, oder Schwebeteilchen sind sichtbar.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Aranesp enthÀlt

  • Der Wirkstoff ist Darbepoetin alfa, r-HuEPO (gentechnologisch hergestelltes Erythropoetin). Die Durchstechflasche enthĂ€lt entweder 25, 40, 60, 100, 200 oder 300 Mikrogramm Darbepoetin alfa.
  • Die sonstigen Bestandteile sind Natriumdihydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat, Natriumchlorid, Polysorbat 80 und Wasser fĂŒr Injektionszwecke.

Wie Aranesp aussieht und Inhalt der Packung

Aranesp ist eine klare, farblose oder leicht perlmuttfarbene FlĂŒssigkeit in einer Durchstechflasche.

Aranesp ist in Packungen mit einer oder vier Durchstechflasche(n) erhĂ€ltlich. Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Amgen Europe B.V. Minervum 7061 4817 ZK Breda Niederlande

Pharmazeutischer Unternehmer

Amgen Europe B.V.

Minervum 7061

4817 ZK Breda

Niederlande

Hersteller

Amgen Technology (Ireland) Unlimited Company

Pottery Road

Dun Laoghaire

Co Dublin

Irland

Hersteller

Amgen NV

Telecomlaan 5-7

1831 Diegem

Belgien

Falls Sie weitere Informationen ĂŒber das Arzneimittel wĂŒnschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

België/Belgique/Belgien s.a. Amgen n.v.

Tel/TĂ©l: +32 (0)2 7752711

Đ‘ŃŠĐ»ĐłĐ°Ń€ĐžŃ

ĐĐŒĐŽĐ¶Đ”Đœ Đ‘ŃŠĐ»ĐłĐ°Ń€ĐžŃ ЕООД йДл.: +359 (0)2 424 7440

Česká republika

Amgen s.r.o.

Tel: +420 221 773 500

Danmark

Amgen, filial af Amgen AB, Sverige Tlf: +45 39617500

Deutschland

AMGEN GmbH

Tel.: +49 89 1490960

Eesti

Amgen Switzerland AG Vilniaus filialas Tel: +372 586 09553

Lietuva

Amgen Switzerland AG Vilniaus filialas Tel: +370 5 219 7474

Luxembourg/Luxemburg s.a. Amgen Belgique/Belgien

Tel/TĂ©l: +32 (0)2 7752711

MagyarorszĂĄg

Amgen Kft.

Tel.: +36 1 35 44 700

Malta

Amgen B.V.

The Netherlands

Tel: +31 (0)76 5732500

Nederland

Amgen B.V.

Tel: +31 (0)76 5732500

Norge

Amgen AB

Tel: +47 23308000

ΕλλΏΎα Österreich
Amgen Î•Î»Î»ÎŹÏ‚ ΊαρΌαÎșΔυτÎčÎșÎŹ Ε.Π.Ε. Amgen GmbH
΀ηλ.: +30 210 3447000 Tel: +43 (0)1 50 217
España Polska
Amgen S.A. Amgen Biotechnologia Sp. z o.o.
Tel: +34 93 600 18 60 Tel.: +48 22 581 3000
France Portugal
Amgen S.A.S. Amgen BiofarmacĂȘutica, Lda.
TĂ©l: +33 (0)9 69 363 363 Tel: +351 21 4220606
Hrvatska RomĂąnia
Amgen d.o.o. Amgen RomĂąnia SRL
Tel: +385 (0)1 562 57 20 Tel: +4021 527 3000
Ireland Slovenija
Amgen Ireland Limited AMGEN zdravila d.o.o.
Tel: +353 1 8527400 Tel: +386 (0)1 585 1767
Ísland Slovenská republika
Vistor hf. Amgen Slovakia s.r.o.
SĂ­mi: +354 535 7000 Tel: +421 2 321 114 49
Italia Suomi/Finland
Amgen S.r.l. Amgen AB, sivuliike Suomessa/Amgen AB, filial
Tel: +39 02 6241121 i Finland
  Puh/Tel: +358 (0)9 54900500
KÏÏ€ÏÎżÏ‚ Sverige
C.A. Papaellinas Ltd Amgen AB
΀ηλ.: +357 22741 741 Tel: +46 (0)8 6951100
Latvija United Kingdom (Northern Ireland)
Amgen Switzerland AG Rīgas filiāle Amgen Limited
Tel: +371 257 25888 Tel: +44 (0)1223 420305

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im.

Weitere Informationsquellen

AusfĂŒhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseitender EuropĂ€ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verfĂŒgbar.

Diese Packungsbeilage ist auf den Internetseiten der EuropĂ€ischen Arzneimittel-Agentur in allen EU-Amtssprachen verfĂŒgbar.

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Zulassungsdatum 08.06.2001
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden